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Reiseberichte

Rundreise Baltikum: Vilnius - Riga – Tallinn

09.06.2011
Autor: Reiseredaktion

Die Flugzeiten waren zunächst toll – morgens hin, abends zurück, optimale zeitliche Ausnutzung – allerdings gab es diverse Verspätungen und Verzögerungen beim Start in Frankfurt/Main, sodass wir doch erst um einiges später als erwartet in Vilnius/Litauen ankamen. Dort holte uns unsere estnische Reiseleiterin Ingrid vom Flughafen ab und brachte uns mit dem Bus zum Hotel. Alles machte gleich einen sehr gut organisierten Eindruck – bis auf den Busfahrer, der ungefähr dreimal im Kreis fuhr, bis er unsere Unterkunft fand. ;-) Das Hotel gefiel uns, wir hatten ein riesiges Zimmer zur Verfügung und das Abendessen schmeckte (Algirdas Hotel Vilnius).

Am nächsten Tag stand die Stadtführung in Vilnius mit Ingrid und einer weiteren Führerin auf dem Programm, leider bei strömendem Regen und 7 Grad Kälte. Ob es am schlechten Wetter lag, dass es uns hier nicht so wirklich gut gefallen hat? Mag sein… Nachmittags machten wir bei einem fakultativen Ausflug zur Wasserburg Trakai mit. Es regnete nicht mehr, aber es war immer noch bitterkalt und windig. Da wir den Ausflug nicht gleich mitgebucht hatten, waren pro Person 55 Euro direkt an die Reiseleiterin zu bezahlen. Aus unserer Sicht war dies eigentlich etwas überteuert, denn wir fuhren nur ca. 30 km mit dem Bus, besichtigten kurz die Burg (zwar inkl. Führung) und fuhren wieder zurück zum Hotel.

Einen Tag später und dieses Mal bei Sonnenschein brachen wir mit dem Bus gen Riga/Lettland auf, der zweiten Station unserer Reise. Unterwegs machten wir Station am „Berg“ der Kreuze, der doch eher ein Hügel war (das Land ist ja insgesamt sehr flach), und besichtigten das Barockschloss Rundale (inkl. Führung). Das Hotel in Riga war zwar um einiges größer als das in Vilnius und unser Zimmer bot einen herrlichen Ausblick auf den Sonnenuntergang über der Daugava, allerdings ließ das Essen (Abendessen wie Frühstück) etwas zu wünschen übrig (Islande Hotel Riga)

Die wahnsinnig tolle Stadt entschädigte aber wiederum dafür, denn am nächsten Tag machten wir eine kombinierte Stadtrundfahrt/-gang mit Ingrid und unserem Bus und konnten uns gar nicht sattsehen an all der tollen Architektur, die es dort zu bestaunen gibt. Insgesamt muss man sagen, dass unser Programm sehr dicht und auch sehr straff organisiert war, etwas Flexibilität hätte vielleicht ganz gut getan (auch was die Abendessenszeiten anbelangt). Wir starteten jeden Tag schon um 09.00 Uhr morgens und kamen oftmals nicht vor 18.00 Uhr abends in unser Hotel. Da es immer um Punkt 19.00 Uhr Abendessen gab, war das teilweise schon etwas stressig. Allerdings gab es auch zwei fakultative Ausflüge, sodass man nicht unbedingt jeden Tag das Programm mitmachen musste. Den zweiten Ausflug am fünften Tag haben wir dann auch weggelassen (Wanderung im Gauja Nationalpark, Burgruine Sigulda, Bischofsburg Turaida), sondern lieber den Tag in Riga verbracht, wo wir versuchten, noch alle möglichen Ecken zu erkunden, die wir am Vortag nur hatten streifen oder gar nicht sehen können.

Tags darauf brachen wir mit dem Bus in Richtung Tallinn/Estland auf, unterwegs machten wir Halt im Badeort Pärnu, wo wir auch etwas Zeit am Strand verbrachten (zuvor hatten wir aber schon mal kurz am Strand angehalten, als wir mit dem Bus direkt an der Küste entlangfuhren). Da mittlerweile die Temperaturen bis auf 20 Grad geklettert waren, war das wirklich eine tolle Abwechslung. Abends im Hotel in Tallinn mussten wir leider feststellen, dass sowohl die Qualität des Zimmers als auch des Essens wiederum nachgelassen hatten (Kreutzwald Hotel Tallinn).

Wir trugen es aber mit Fassung, denn die mittelalterlich anmutende Altstadt von Tallinn war genau nach unserem Geschmack. Diese konnten wir am nächsten Tag ausgiebig während unseres Stadtrundgangs mit Ingrid genießen. Auch der Abreisetag bot noch einmal genügend Zeit zum Erkunden der Stadt inkl. Schloss, Kunstmuseum, Strand und Hafen, denn der Rückflug nach Deutschland war erst für den Abend festgelegt. Im Hotel gab es noch das Problem, dass der Raum zum Unterstellen der Koffer bei unserer Reisegruppe gleich überfüllt war; das fanden wir nicht so toll, als wir gebeten wurden, das Gepäck doch in der Lobby abzustellen. Glücklicherweise wurde uns ein Plätzchen im Mitarbeiterraum angeboten, das wir dann auch nutzten. Ingrid brachte uns später dann zum Flughafen, wo wir trotz Personals nicht an den Schaltern, sondern an Automaten einchecken mussten, was bei über 30 Leuten gleich einmal für etwas Chaos sorgte. Der Rückflug war dann aber ok und wir erreichten ganz leicht unseren Anschlusszug in Frankfurt.

 

Resumeé

Es war sehr schön, dass in den Städten immer genügend Zeit blieb, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen. Gut zu Fuß musste man aber sein, denn wir sind schon ziemlich viel herumgelaufen. Die Hotels lagen in der Regel in einer akzeptablen fußläufigen Entfernung vom Stadtzentrum. Das Essen im Hotel (Frühstücksbuffet und dreigängiges Abendessen) hätte hier und da abwechslungsreicher und schmackhafter sein können. Der Hotelkomfort war nicht super, aber ausreichend. Die Unterkünfte lagen aber alle drei in der Nähe von großen Supermärkten/Einkaufszentren, was sehr praktisch war für die Verpflegung tagsüber. Allerdings bemühte sich Ingrid auch immer sehr, wenn wir mittags unterwegs waren, geeignete Restaurants aufzuspüren, in denen man die einheimische Küche testen konnte (wenn man selbst Verpflegung dabeihatte, war das aber mitunter etwas langweilig, da man dann dort quasi „festsaß“).
Unsere Reiseleiterin Ingrid war überaus nett und gut informiert; sie hat sich sehr viel Mühe gegeben, uns umfassend über jedes der drei Länder zu informieren - manchmal war es fast schon etwas zu viel Information auf einmal… ;-)
Die bereisten Städte waren durchwegs beeindruckend (bis auf Vilnius vielleicht) und der Urlaub ein dementsprechender Erfolg. Erholsam war die Rundreise allerdings nicht wirklich, eher informativ und erlebnisreich - aber so wünscht man sich das ja von einem Kulturtrip.

baltikum