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Danzig - Marienburg - Frauenburg - Kadinen - Kaliningrad - Kurische Nehrung (Nidden) - Bernsteinküste - Tilsit - Insterburg - Kaunas - Masuren (Sensburg - Nikolaiken - Rastenburg)
1. Tag: Anreise nach Danzig
Vormittags Linienflug mit LOT von Frankfurt nach Danzig. Transfer zum Hotel und Gelegenheit für einen ersten individuellen Bummel durch die herrliche Altstadt. Treffen mit der Reiseleitung abends.
2. Tag: Marienburg - Frombork
Fahrt nach Malbork (dt. Marienburg). Besichtigung der an der Nogat gelegenen Marienburg, einst Sitz der Hochmeister des Deutschen Ritterordens und bis ins 13 Jh. die mächtigste Festungsanlage Europas. Die Backsteinburg ist ein Meisterwerk spätgotischer Baukunst, die aufgrund ihres historischen Wertes zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Ausführliche Besichtigung der Burganlage, die sich im Laufe der Jahrhunderte von der Trutzburg der Deutschritter zum Stützpunkt polnischer Könige bis hin zur Kaserne unter preußischer Herrschaft entwickelt hat. Anschl. Weiterfahrt nach Frombork (dt. Frauenburg) mit Besuch des Doms. In der ersten Hälfte des 16. Jh. wirkte Kopernikus als Domherr auf der auf einem Hügel thronenden, mächtigen Kathedrale und revolutionierte mit seinen Thesen zur Astronomie das mittelalterliche Weltbild. Fahrt nach Kadyny (dt. Kadinen), das bereits im Jahr 1255 erstmals erwähnt wird. Etwa 1720 begann man mit dem Bau eines Gutshauses, das Kaiser Wilhelm 1899 zu seiner Sommerresidenz ausbauen ließ und seitdem als Schloss bezeichnet wurde.
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3. Tag: Balga - Kaliningrad
Fahrt über die Grenze nach Balga (russ. Weseloje), ca. 30 km südwestlich von Kaliningrad. Hier eine sehr alte Steinburg, die im 13. Jh. in die Hände des Deutschen Ordens fiel und aufgrund ihrer Lage unmittelbar am Frischen Haff eine wichtige Rolle zur Kontrolle des Schiffsverkehrs spielte. Heute ist sie eine Ruine. Im März 1945 war Balga der letzte deutsche Brückenkopf am östlichen Haff-Ufer und damit von größter Bedeutung für die Evakuierung der ostpreußischen Flüchtlinge über den Ostseehafen Pillau (russ. Baltijsk). Weiterfahrt nach Königsberg, dem heutigen Kaliningrad. Unser heutiges Hotel, ein ehemaliges deutsches Gutshaus, im Jahre 1880 erbaut.
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4. Tag: Kaliningrad
Besichtigung der beiderseits des Pregel gelegenen ehemaligen ostpreußischen Hauptstadt: Dom, Grabmal Immanuel Kants, Bernstein-Museum, Börse, Luisenkirche, alte Festungsanlagen, Stadttore. Rundblick von der Aussichtsplattform des Königsberger Schlosses, das seit einigen Jahren wieder aufgebaut wird. Rundgang im Museum mit einigen hier ausgegrabenen Exponaten. Nachmittags Fahrt nach Palmnicken, bekannt als der einzige Ort auf der Erde, wo Bernstein im Tagebau gewonnen wird. Wir besichtigen eine private Bernsteinmanufaktur, danach Rückfahrt nach Kaliningrad.
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5. Tag: Kurische Nehrung
Fahrt auf die Kurische Nehrung, einem Landstrich, der das Kurische Haff von der Ostsee trennt und nur 100 km lang, dabei oftmals nur wenige hundert Meter breit ist und vor allem durch großartige Landschaftsbilder begeistert. Sie besteht ausschließlich aus Sand und riesigen Wanderdünen. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jh. gelang es, die Dünen mittels Bepflanzung zu stabilisieren, nachdem sie immer wieder ganze Orte unter sich begruben. Von der höchsten Düne ein Panoramablick über die Ostsee, das Haff und die Nehrung. In der weltweit ältesten Vogelwarte, die 1901 von Johannes Thinemann in Rossitten gegründet wurde, können wir dem Beringen der Vögel zuschauen. Fahrt nach Rauschen, dem heutigen Swetlogorsk, der 'Perle der Bernsteinküste'. Dieser Kurort zählt zu den schönsten des Samlands. Während eines Spaziergangs können wir die alten Häuser aus dem vergangenen Jahrhundert, Skulpturen des deutschen Bildhauers H. Brachert sowie die Sonnenuhr betrachten.
FA
6. Tag: Tilsit - Insterburg
Unsere Fahrt führt uns über die einstige Reichsstraße 126. In Mordowskoe (dt. Legitten) die Ruine der Kirche, in Polessk (dt. Labiau) sind noch Reste der Ordensburg und die Adlerbrücke zu sehen. Weiterfahrt in die zweitgrößte Stadt der Oblast Kaliningrad: Tilsit, das russische Sovetsk. Die Stadt ist Geburtsort bedeutender Persönlichkeiten, wie Max von Schenkendorff, der Dichter der napoleonischen Freiheitskriege, Wilhelm Voigt, der als 'Hauptmann von Köpenick' in die Geschichte einging und der Schauspieler Armin Müller-Stahl, jüngster bekannter Sohn Tilsits. Besichtigung: Hohe Straße, Königin Luise-Brücke, Gericht und Theater. Das heutige Sovetsk hinterlässt in weiten Teilen den Eindruck einer verschlafenen deutschen Provinzstadt, die bautechnisch jedoch stark einsturzgefährdet ist. In Neman (dt. Ragnit) die Ruine der Ordensburg des Deutschen Ordens aus dem 14. Jh. Erhalten blieben auch das schmale Uhrentürmchen und die Stadtkirche. Weiterfahrt nach Tschernjachowsk (dt. Insterburg), unterwegs zunächst ein Stopp in Majovka (Georgenburg). Wie einst ist der Ort noch heute ein Zentrum der Pferdezucht. Rundgang in Tschernjachowsk, dessen Stadtkern trotz schwerer Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg weitgehend erhalten geblieben ist: die Katholische und russische orthodoxe Kirche, das alte Rathaus, der Wasserturm, der alte Bahnhof. Am Abend noch Fahrt über die litauische Grenze nach Kaunas, ***Hotel.
FA
7. Tag: Kaunas - Masuren
Morgens kurze Stadtbesichtigung in Kaunas mit der malerischen Altstadt und Burg, Kathedrale, Rathaus. Weiterfahrt und Grenzübertritt nach Polen (bei Suwalki). Längere Fahrt durch den landschaftlich begeisternden Norden von Masuren nach Mragowo (dt. Sensburg).
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8. Tag: Malerisches Masuren
Eine Stocherkahnfahrt (mit einem Stakboot) auf der Kruttinna, einem idyllischen Flüsschen, danach Besuch des Klosters der (russisch-orthodoxen) Philipponen in Wojnovo (dt. Eckertsdorf). Rundgang in Mikolaijen (dt. Nikolaiken), dem 'masurischen Venedig'. Später ein Besuch des Geburtshauses des masurischen Dichters Ernst Wiechert in Kleinort.
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9. Tag: Land der 3.000 Seen
In Ketrzyn (dt. Rastenburg) ein kurzer Rundgang, anschl. Besichtigung der Trümmer der 'Wolfsschanze', wo am 20.07.1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler unternahm. In Swieta Lipka (Heiligelinde) die sehenswerte barocke(!) Wallfahrtskirche, deren Geschichte bis in das 17. Jh. zurück reicht. Der Legende nach stand hier einst eine große Linde mit einer Holzfigur, um die sich ein Kult, der bis heute andauert, entwickelte. Sehr sehenswert die silberne Figur der Muttergottes. In der Hofgalerie einzigartige Deckenfresken und Barockskulpturen. Erlebnis eines Orgelkonzerts. Anschl. Weiterfahrt nach Gdansk (dt. Danzig).
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10. Tag: Danzig
Danzig zählt seit dem 14. Jh. zu einer der bedeutendsten Hansestädte, die im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört wurde. Vormittags Besichtigung der detailgetreu wieder aufgebauten Altstadt: Das Rechtstädtische Rathaus, Rundblick auf die Stadt vom Rathausturm, die Marienkirche, der Lange Markt, das Krantor, das Goldene Tor, der Artushof und die Frauengasse. Am Nachmittag Besuch der gotischen Kathedrale von Oliwa mit ihrer fast 8.000 Pfeifen zählenden Orgel. Erlebnis eines Konzertes. In Zoppot der Seesteig, das Grand Hotel und das Kasino. Die Lektüre der 'Danziger Trilogie' von Günter Grass wird uns während unserer Besichtigungen so manche Blechtrommel-Szenerie wahrnehmen lassen
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11. Tag: Rückflug
Transfer zum Flughafen und Rückflug mit LOT nach Frankfurt.
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Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
2. Tag Frombork - Dom von Frombork
Frombork - Kathedrale Frombork
Marienburg
Kadyny - Schloss Kadyny
8. Tag Wojnovo - Kloster der Philipponen
9. Tag Swieta Lipka - Wallfahrtskirche Swieta Lipka
10. Tag Danzig - Artushof Danzig
Danzig - Danziger Frauengasse
Danzig - Goldenes Tor Danzig
Danzig - Krantor Danzig
Danzig - Langer Markt-Danzig
Danzig - Marienkirche-Danzig
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Kadyny
Am Zusammenfluss von Memel und Neris, etwa 100 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius liegt Kaunas, die zweitgrößte Stadt des Landes. Die wechselvolle Geschichte der Stadt geht zurück bis in das 14. Jahrhundert und ist geprägt von Eroberungen und Besatzungen aber auch goldene Zeiten erlebte die Stadt, beispielsweise bei ihrem Aufstieg als bedeutende Handelsstadt.
Heute lebt Kaunas unter anderem vom florierenden Tourismus, auf keiner Litauen-Rundreise sollte ein Besuch der Stadt fehlen. Hier gilt es zum Beispiel die Ruine der Burg Kaunas sowie die Garnisonskirche, das Perkunashaus, die Sankt Georgs Kirche, die Peter und Paul Kathedrale, das historische Rathaus und die Jesuitenkirche zu bestaunen und zu bewundern. Zudem bietet die Stadt zahlreiche Museen und Galerien.
Frombork
Wojnovo
Nikolaiken
Swieta Lipka
Ketrzyn
Rastenburg
Kaliningrad
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.