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Begleiten Sie uns auf die größte Insel des Mittelmeers und erleben Sie abwechslungsreiche Geschichte und vielseitige Natur. Mit dem Vulkan Ätna beherbergt die Insel den höchsten noch tätigen Vulkan in Europa.
1. Tag: Anreise
Linienflug mit Alitalia von Deutschland via Rom nach Catania. Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zu Ihrem Hotel. Die nächsten drei Übernachtungen an der Zyklopenküste bei Acireale. Inkl. Abendessen.
2. Tag: Acireale - Ätna - Taormina - Acireale (ca. 130 km)
Heute fahren Sie mit dem Bus auf ca. 1.900 m hoch zum Ätna, dem höchsten aktiven Vulkan in Europa. Von dort aus haben Sie die Möglichkeit, per Seilbahn weiter auf 2.500 m und - bei guten Wetterbedingungen - per Geländewagen bis zur Torre del Filosofo auf ca. 2.900 m hinauf zu fahren (wetterabhängig), (optional, vor Ort buchbar). Am Nachmittag erreichen Sie Taormina. Sie haben Gelegenheit, durch die romantische Altstadt zu bummeln, dem bunten Treiben auf der Piazza zuzuschauen oder auf den Stufen des griechischen Theaters den Blick auf das Ionische Meer und den Ätna zu genießen. Inkl. Abendessen.
3. Tag: Acireale - Catania - Syrakus - Acireale (ca. 170 km)
Ihre Reise führt Sie entlang der Zyklopenküste nach Catania. Nach einer kurzen Orientierungsfahrt haben Sie etwas Zeit zur freien Verfügung oder Sie können den bekannten Fischmarkt besuchen. Weiterfahrt nach Syrakus und Besuch u. a. des archäologischen Parks mit dem Griechischen Theater, dem „Ohr des Dionysios“ und den Überresten des römischen Amphitheaters. Anschließend besuchen Sie die auf der Insel Ortigia gelegene Altstadt mit der Kathedrale und der Arethusa-Quelle. Wenn es die Zeit noch zulässt, haben Sie die Möglichkeit, bei einer Bootsfahrt im Hafen von Syrakus den Tag ausklingen zu lassen (optional, vor Ort buchbar). Inkl. Abendessen.
4. Tag. Acireale - Agrigent - Monreale (ca. 315 km)
Nach einem zeitigen
Frühstück fahren Sie durch das Inselinnere Richtung Agrigent. Sie
besuchen das berühmte Tal der Tempel (Juno-, Concordia-, Zeus-Tempel und
Tempel des Kastor sowie Pollux). Zum Höhepunkt des Tages gehört die
Besichtigung des im Jahr 500 v. Chr. entstandenen und wunderschönen
Gartens Kolymbetra im Tal der Tempel. Nach einer wechselvollen
Geschichte gilt er dank seiner erstaunlichen Fruchtbarkeit wieder als
kleiner Garten Eden. Die nächsten drei Übernachtungen in Monreale. Inkl.
Abendessen.
5. Tag: Monreale - Palermo - Monreale (ca. 30 km)
Heute entdecken Sie auf einer Stadtbesichtigung in Palermo die Kathedrale, den Normannenpalast mit der Capella Palatina und die Kapuzinergruft mit ihren natürlichen Mumien, eine der bekanntesten Mumiengrabanlagen der Welt. In Monreale erwartet Sie ein Höhepunkt der normannischen Kunst auf Sizilien: die Mosaiken des Doms und der Kreuzgang. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung, um die an arabische Bazare erinnernden Marktviertel der Stadt zu erkunden. Inkl. Abendessen.
6. Tag: Monreale - Segesta - Erice - Monreale (ca. 235 km)
Weiterfahrt nach Segesta, dort besuchen Sie den im dorischen Baustil errichteten Tempel. Anschließend Fahrt zur mittelalterlichen Bergstadt Erice, bekannt für die Herstellung von Marzipan und Mandelkonfekt, welches Sie natürlich auch probieren dürfen. Erkunden Sie das Dörfchen auf eigene Faust. Bei schönem Wetter können Sie einen großartigen Ausblick über die Westküste genießen. Das Städtchen bezaubert durch seine mittelalterliche Stadtanlage mit dem normannischen Kastell und dem Kastell Pepoli aus dem 19. Jh.. Inkl. Abendessen.
7. Tag: Monreale - Cefalù - Acireale (ca. 275 km)
Am Morgen fahren Sie entlang der Tyrrhenischen Küste in Richtung Messina. In Cefalù besuchen Sie den berühmten Normannendom, ein weiteres Beispiel normannischer Kunst Siziliens, die sich durch eine Verschmelzung nordischer, byzantinischer und muslimischer Elemente auszeichnet. Anschließend können Sie einen Cappuccino auf der Piazza oder am romantischen Fischerhafen genießen. Übernachtung in Acireale. Inkl. Abendessen.
8. Tag: Abreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug via Rom nach Deutschland.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Der höchste und aktivste Vulkan Europas befindet sich im Nordosten der italienischen Insel Sizilien. Er ist etwa 3.323 Meter hoch, seine Höhe ist allerdings nicht konstant sondern ändert sich je nach vorangegangener Aktivität. Doch nicht nur wegen seiner enormen Höhe und der ausgesprochenen Aktivität ist der Ätna so bekannt. Auch seine traumhafte Lage, die bezaubernde Flora und die wechselvolle Geschichte der Region geben dem imposanten Berg eine ganz besondere Faszination.
Kein Wunder also, dass es jährlich Tausende von Besuchern an den Berg lockt. Egal ob man die herrliche Landschaft erkunden will, eine Bergsteiger Tour machen möchte oder im Winter die herrlichen Abfahrten des Ätna erleben will, hier ist für jeden etwas dabei. Bis zum Jahre 2002 war der Ätna sogar das größte Skigebiet im Süden Europas, der Vulkanausbruch in diesem Jahr zerstörte allerdings die Seilbahn, welche die Ski- und Snowboardfahrer auf den Berg brachte.
Heute verkehrt eine neue Seilbahn zum Berg welche allerdings nicht dieselbe Höhe erreicht wie die alte. Dennoch bleibt die Region ein beliebtes Wintersportgebiet. Beliebte Ausgangsorte zur Erkundung des Ätna sind die Orte Catania und Messina. Während einer Reise zum Ätna sollte man unbedingt auch die Vulkanologische Beobachtungsstation, welche sich in einer Höhe von 2.800 Metern befindet, besuchen.
Der Dom von Syrakus oder auch die Kathedrale von Syrakus ist die Hauptkirche der antiken sizilianischen Stadt Syrakus auf der Insel Ortygia, welche sich vor der Ostküste Sizilien erstreckt. Auf der höchsten Stelle dieser Insel befindet sich eben jener historisch bedeutende Sakralbau, welcher im italienischen auch „Santa Maria delle Colonne“ genannt wird, was übersetzt soviel wie „Heilige Maria der Säulen“ bedeutet.
Durch häufige Umbauten und Erweiterungen besticht die Kathedrale heute mit einem einzigartigen Mischbild diverser architektonischer Stilrichtungen, so vereint sie Elemente der byzantinischen Baukunst mit denen der normannischen Romantik und Elementen des sizilianischen Barocks. Und nicht nur von außen fasziniert die Kathedrale ihre Besucher, auch im Inneren kann man den Prunk und die Schönheit längst vergangener Zeiten erahnen.
Syrakus - Felsspalte "Ohr des Dyonisus"
Syrakus - röm. Amphitheater-Syrakus
Südlich der Stadt Agrigent auf der italienischen Insel Sizilien befinden sich die archäologischen Stätten von Agrigent. Diese eindrucksvollen archäologischen Fundplätze sind zum Teil wirklich gut erhalten und gehören daher zu den absoluten Must-Sees während einer Rundreise auf der imposanten Mittelmeerinsel. Bei diesen Fundplätzen handelt es sich überwiegend um die Überreste der antiken griechischen Stadt Akragas.
Besonders beliebt bei Besuchern ist der archäologische Park „Tal der Tempel“, hier befinden sich die bedeutendsten Überreste des einstigen Akragas. Und wie der Name schon vermuten lässt handelt es sich dabei hauptsächlich um Tempel. So kann man hier beispielsweise die Überreste des Tempel des Olympischen Zeus, des Dioskurentempel oder auch des Heraklestempels bestaunen aber auch die Gärten von Kolymbethra oder das Heiligtum der chthonischen Gottheiten.
5. Tag Palermo - Capella Palatina
In Siziliens Hauptstadt Palermo befindet sich die Kathedrale Maria Santissima Assunta oder einfach Kathedrale von Palermo, ihr Name bedeutet „heiligste in den Himmel aufgenommene Maria“. Schon im 6. Jahrhundert befand sich an der Stelle der heutigen Kathedrale ein Gotteshaus, dieses wurde von Georg dem Großen errichtet. Der jetzige Bau hat seine Wurzeln aber in den Jahren 1184/85, damals trug der imposante Sakralbau auf Grund seines normannisch-arabischen Stils den Namen Normannendom. Im Laufe der Jahrhunderte wurden immer wieder Umbauarbeiten an der Kathedrale vorgenommen.
Unweit der Kathedrale von Palermo befindet sich eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt, der Normannenpalast. Für deutsche Besucher sind die in der Kathedrale befindlichen Königsgräber besonders interessant, hier fanden die Stauferkaiser Heinrich VI und Friedrich II sowie Königin Konstanze von Sizilien ihre letzte Ruhe.
Der „königliche Palast“ von Palermo, auch Palazzo Reale oder Normannenpalast genannt ist ein imposanter Palast in der sizilianischen Hauptstadt Palermo. Er wurde im 9. Jahrhundert als Sommerresidenz des Emirs errichtet und zwar auf einer Anhöhe zwischen zwei Flussläufen, welche die höchste Stelle des mittelalterlichen Stadtgebiets darstellte.
Nach der Eroberung Siziliens durch die Normannen wurde das prunkvolle Gebäude erweitert und umgebaut. Auch in den darauffolgenden Jahrhunderten erlebte der Palast zahlreiche unterschiedliche Herrscher und somit Umgestaltungen, weshalb er heute nicht nur einen Normannischen Teil besitzt sondern auch einen Renaissanceflügel. Heute ist der faszinierende und beeindruckende Bau der Sitz des sizilianischen Parlaments.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Nach der sizilianischen Hauptstadt Palermo ist das beschauliche Catania mit seinen rund 294.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Insel Sizilien. Die Stadt befindet sich an der Ostküste der Insel, nur etwa 30 Kilometer vom aktivsten und größten Vulkan Europas, dem Ätna entfernt. Als dieser im Jahre 1669 ausbrach wurde Catania fast vollständig zerstört und im Stil des römischen Barock wieder aufgebaut.
Deshalb gehört der Ort auch zu den spätbarocken Städten des Val di Noto, welche von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Hier gibt es zahlreiche historisch bedeutende und imposante Prachtbauten wie die Kathedrale von Catania, die Kirche des San Benedetto oder die königliche Palastkapelle Collegiata. Weiterhin sehenswert ist auch der ungewöhnliche Elefantenbrunnen und das Teatro Massimo Bellini.
An der Ostküste Siziliens liegt die malerische Stadt Taormina, deren Geschichte bis in die Antike zurückgeht. Das traumhafte Zusammenspiel von malerischer Landschaft, historischen Sehenswürdigkeiten und mildem Klima machen den rund 11.000 Einwohner zählenden Ort zu einem sehr beliebten Ausflugsziel, sogar zu einem der wichtigsten Tourismuszentren auf Sizilien. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Antike Theater, das Odeon, der Dom mit dem davor befindlichen Brunnen, die Kirche San Guiseppe, der Palazzo Corvaja, die Porta Messina und der Palazzo Duca di Santo Stefano.
Der Stadt vorgelagert ist die wunderschöne Isola Bella, sie ist charakteristisch für den Ort und kann schon vom Strand aus gut gesehen werden. Eine kleine Sandbank verbindet die Isola Bella mit dem Festland, allerdings kann man die Insel nicht auf eigene Faust erkunden, da sie 1998 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde, aber viermal täglich werden kostenlose Führungen auf der Insel angeboten.
An der Ostküste Siziliens befindet sich die malerische Stadt Syrakus. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und war in der Antike mehrere Jahrhunderte die mächtigste Stadt der Welt, der römische Philosoph und Schriftsteller nannte sie sogar „die größte und schönste aller griechischen Städte“. 2005 wurde Syrakus zusammen mit der Nekropolis von Pantalica von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Besonders sehenswert ist der imposante Dom von Syrakus ebenso wie der Palazzo Beneventano Del Bosco, der Apollontempel, das Castello Maniace und das Griechische Theater. Im Parco Archeologico della Neapoli können die Überreste der Bauwerke der antiken Stadt bewundert werden. Zudem befinden sich in der Nähe von Syrakus die einzigen Stellen in ganz Europa an denen noch wilde Papyrusstauden wachsen.
Agrigent liegt an der Südküste Siziliens und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die rund 60.000 Einwohner zählende Stadt ist berühmt für ihre besonders beeindruckenden archäologischen Stätten. Besonders die Altstadt und das südlich gelegene sogenannte „Tal der Tempel“ sind sehr sehenswerte und vielbesuchte Touristenattraktionen. Besonders bekannt sin der Dorische Tempel, der Heraklestempel und der Dom San Gerlando.
1997 wurden die archäologischen Stätten von Agrigent von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt mit der Begründung „dass Akragas eine der größten Städte der Antike im Mittelmeerbereich war und in einem außergewöhnlich guten Zustand erhalten ist. Seine großartige Reihe dorischer Tempel ist eines der herausragendsten Denkmäler für die griechische Kunst und Kultur.“
Die rund 38.000 Einwohner zählende Stadt Monreale an der Nordküste Siziliens gehört zur Provinz Palermo und befindet sich nur 7 Kilometer von der gleichnamigen Stadt entfernt. Monreale liegt am Hang des Monte Caputo und beheimatet zahlreiche imposante Bauwerke. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale von Monreale, ein aus dem 12. Jahrhundert stammender Normannenbau, welcher sowohl Elemente der arabischen als auch der byzantinischen und romanischen Baukunst ausweist.
Auch das Rathaus und die Bergkirche, welche beide aus dem 18. Jahrhundert stammen sind in jedem Fall einen Besuch wert. Weiterhin gesehen haben sollte man die Collegiata-Kirche und die Collegio-di-Maria-Kirche. Auf dem Berg Monte Caputo wurde zwischen 1174 und 1200 von Benediktinermönchen das Castellaccio di Monreale errichtet. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der faszinierenden, teilweise gut erhaltenen Überreste der einstigen Burg sondern auch weil man von hier aus einen herrlichen Panorama-Blick über die beschauliche Stadt Monreale hat.
Die Hauptstadt der autonomen Region Sizilien ist das paradiesische Palermo, welches im Norden der malerischen Insel gelegen ist. Ihre Geschichte geht bis in das 8. Jahrhundert vor Christus zurück, dementsprechend viele historische Prachtbauten beheimatet die Stadt auch. So wie den Normannenpalast, den Palazzo Chiaramonte, das Quattro Canti, den Dom von Palermo, die Jesuitenkirche Chiesa del Gesu und das Oratorio di San Lorenzo.
Zudem befinden sich in Palermo auch zahlreiche Museen, Galerien und Theater, wobei das Teatro Politeama und das Teatro Massimo wohl zu den bekanntesten gehören. Wer nach einer eindrucksreichen und auch anstrengenden Stadtbesichtigung auf der Suche nach ein wenig Ruhe und Entspannung ist, der ist in einem der vielen Stadtparks gut aufgehoben. So sollten der Parco della Favorita, der botanische Garten oder der Parco d’Orleans unbedingt einmal besucht werden.
Im Nordwesten der bezaubernden italienischen Insel Sizilien befindet sich die Kleinstadt Erice, welche rund 29.000 Einwohner beheimatet. Der kleine Ort befindet sich auf dem gleichnamigen Berg „Monte Erice“, in einer Höhe von 751 Metern. Der Umriss Erices erinnert an ein Dreieck und hängt wahrscheinlich mit dem Kult der Aphrodite in der Antike zusammen.
Bis heute wird die Stadt von einer mächtigen Stadtmauer umgeben und begrenzt. Auf Grund der einzigartigen Lage des Ortes, hat man von hier aus einen herrlichen Blick über die umliegende Umgebung und das Meer. Per Seilbahn gelangt man von der Talstation auf den Berg. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Hauptkirche, das Kastell, das Rathaus sowie zahlreiche weitere Kirchen.
Messina
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