Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Der Amazonas durchfließt nach seiner Quelle in einer fast 5600 m. hohen
Andenlagune Peru, Bolivien und Brasilien, bevor er sich schließlich bei
Belem in den Atlantik ergießt. Auf seinem Weg durch das größte
Regenwald-Gebiet der Erde verändern sich Landschaft, Fauna und Flora
sowie die Menschen.
1. Tag: SA Lima
Ankunft in Lima. Trf. zum Kolonialhotel.
2.-5. Tag: SO-MI Manu u. Amarakeiri NP
Frühmorgens Flug nach Cusco und Weiterfahrt im Geländewagen über die Hochanden ins Amazonasgebiet zu einem Dorf der Matsiguenkas-Indianer. Erkundung des geschützten Regenwaldes zu Fuß mit Bad in heißen Vulkanquellen, Orchideenfarm-Besuch und Besichtigung präkolumbianischer Felszeichnungen von Pusharo. Bei Wanderungen tief im Dschungel und fernab jeglicher Zivilisation können wir viele exotische Tiere sehen: Aras und Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben. Mit etwas Glück sehen wir sogar Raubkatzen, Boas, Anakondas und Vogelspinnen. Auch bis zu 55 m hohe Saiba-Bäume, Kastanien, unzählige Palmenarten, Lianen und Würgefeigen sehen wir. Indiodörfer werden besucht, u.a. Boca Manu, das einst vom legendären Fitzcarraldo zu Zeiten des Kautschuks gegründet wurde.
6. Tag DO Puerto Maldonado
Vom Manu Nationalpark geht es direkt in die quirlige Stadt Puerto Maldonado. Hier Erledigung der Passformalitäten für Bolivien und Besuch des bunten Marktes sowie einer Schmetterlingsfarm. Abends eine einheimische Tanzbar.
7. Tag: FR Tambopata NP
Heute geht es an den Tambopata NP zu einem abgelegen lebenden Schamanen. Nach der Einführung des Schamanen in seinen 'Zauber- & Kräutergarten' besteht die Möglichkeit fakultativ Ayahuasca einzunehmen. Übernachtung beim Schamanen.
8.+ 9. Tag: SA+SO Flussexp. Peru
Weiter zur 'Insel der Affen', wo es 5 verschiedene Affenarten gibt. Danach Besuch des im Dschungel gelegenen Wracks der historischen 'Fitzcarraldo', einst historisches Vorbild für den Film mit Klaus Kinski. Übernachtung an einem romantischen Dschungelsee oder in einem Fischerdorf, wo wir Piranhas angeln.
9.-11. Tag: SO-DI Flussexp. Bolivien
Von Peru überqueren wir mit dem Expeditionsboot die Grenze nach Bolivien. Hier übernachten wir bei einheimischen Urwaldbauern und besuchen kleine Paranuss-Anbausiedlungen und illegale Goldwaschanlagen, wo feiner Goldstaub in den Dschungelflüssen ausgewaschen wird.
11. Tag: DI Riberalta
Mit dem Pick-Up geht es durch den tiefen Dschungel weiter bis zum kolonialen Riberalta. Auf dieser aufregenden Fahrt überqueren wir einige Flüsse auf abenteuerlichen Fähren. In Riberalta Besuch einer Verarbeitungsanlage von Paranüssen. Übernachtung im wunderschönen Kolonialhaus des dortigen Kautschukbarons.
12. Tag: MI Porto Velho - Humaita
Heute gelangen wir in das abgelegene Rondónia-Gebiet. Hier besuchen wir das interessante Eisenbahnmuseum aus Zeiten der Kautschukbarone, den Markt und den Hafen. Erst mit der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des Amazonasgebietes hier in Porto Velho. Anschl. weiter in das Versorgungsdorf Humaita in ein kleines, einfaches Hotel.
13.-16. Tag: D0-SO Offroad - Expedition
Am frühen Morgen geht es in einem offenen Pick-Up oder Jeep auf der alten, 900km langen Hauptstraße von Porto Velho / Humaita nach Manaus. Seit 1988 ist die Straße gesperrt und der Dschungel vereinnahmt fast komplett die geisterhaft wirkende Straße. Tief im Dschungel und fernab von jeglicher Zivilisation werden wir täglich kurze Wanderungen zu Urwaldfarmern und Indianerdörfern unternehmen. Unterwegs können wir viele exotische Tiere sehen. Wir angeln in einem Fluss nach riesigen Raubfischen! Besonderes Augenmerk haben wir hier auf den Jaguar! Die große Katze ist hier auch tagsüber immer häufiger zu sehen. Man trifft ihn hauptsächlich an den Uferböschungen, fischend oder beim Überqueren von Flüssen an.
16.-17. Tag: SO-MO Manaus
Am 16. Tag kommen wir in Manaus, dem 'Eingangstor Amazoniens', an. Hier machen wir einen Bootsausflug zu den gigantischen Seerosen und besuchen den riesigen Markt sowie die Oper. Schönes 4*Hotel in der Nähe des Hafens.
17.-19. Tag: MO-MI Frachtschifffahrt nach Santarem
Vom Hafen in Manaus geht es auf dem Amazonas an Board eines Holzfrachtschiffes nach Santarem. Übernachtet wird auf Deck in Hängematten. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier 'hautnah' und unser Reiseleiter hilft gerne beim Übersetzen. In Santarem angekommen, machen wir uns auf in das Dorf Alter do Chão. An herrlichen Stränden haben wir Zeit zu baden. Übern. im gemütlichen **Hotel direkt am Strand oder der familiären Posada an der Uferpromenade. Verschiedenste Ausflüge sind vor Ort buchbar (z.B. Bootsfahrt auf dem Rio Tapajòs oder Rio Jarí, Tapajòs Naturreservat, Caboclo Siedlung, Ford Siedlung Belterra, usw). Auch fakultative Aktivitäten wie Kayaking, Kanutouren, Sportfischen und Schnorcheltouren.
19.-21. Tag MI-FR Frachtschifffahrt nach Belém (Amazonasdelta)
Von Santarem geht es auf dem gewaltigen Amazonas weiter nach Belem. Wieder in Hängematten auf Deck des Frachters. Schließlich erreichen wir Belem. Die Nächte werden von Samba, Forrò und Lambada dominiert. Am Tage lernen wir, im Rahmen der Stadtrundfahrt den alten und ursprünglichsten Teil Belems, mit seinem Hauptplatz Praça de Sé, den alten, bunten Häuserfassaden, dem imposanten Teatro da Paz sowie der alten Kathedrale kennen. Der Höhepunkt ist sicherlich der Markt 'Ver-O-Peso' am alten Hafen, wo Kräuterfrauen ´Gesundheit´ aus Amazoniens Wäldern verkaufen.
FMA
22. Tag: SA Rückflug
Rückflug von Belem via Sao Paulo