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Die einwöchige Rundreise beginnt und endet in der quirligen Hauptstadt Dublin. Von weiteren drei Übernachtungsorten aus wird die faszinierende Küstenlandschaft Irlands erkundet.
1. Tag: Anreise - Dublin
Ankunft am Flughafen von Dublin. Übernahme des Mietwagens. Fahrt in die moderne Hauptstadt mit vielen Museen, Kathedralen und Gallerien. Übernachtung in Dublin
2. Tag: Dublin - Connemara
Erkundigen Sie Dublin, Besuchen Sie St. Patrick's Cathedral, Christchurch, Dublin Castle, das Irische Whiskey Zentrum und das Guinness Warenhaus. Am Nachmittag Fahrt über Clonmacnoise nach Galway, wo Sie die Galway Crystal Factory und die Kathedrale besichtigen können. Übernachtung in Connemara.
3. Tag: Connemara
Unternehmen Sie einen Ausflug in die Küstenorte Roundstone und Ballynahinch und geniessen Sie die faszinierende Küstenlandschaft. Sehenswürdigkeiten der Region: Clifden, die Sky Road, Roundstone, der Hafen von Killlary, der Nationalpark von Connemara, die Kylemore Abbey, u.v.m. Übernachtung in Connemara.
4. Tag: Connemara - Killarney
Am Morgen Fahrt zu den berühmten Klippen von Moher. Weiterfahrt durch die atemberaubene Region Burren, Besuch von Bunratty Castle und Weiterfahrt über Adare Village nach Killarney. Übernachtung in Killarney.
5. Tag: Killarney
Fahrt auf dem berühmten 'Ring of Kerry" mit einigen der Hauptsehenswürdigkeiten Irlands. Sie besuchen Molls Gap und Torc Waterfall, das Muckross House mit den Gärten. Rückfahrt nach Killarney. Übernachtung in Killarney.
6. Tag: Killarney - Cork
Fahrt nach Cork, besuchen Sie das Schloß von Blarney, und küssen Sie den berühmten Stein von Blarney. Besuchen Sie die Shandon Bells in Finbars Kathedrale. Übernachtung in Cork.
7. Tag: Cork - Dublin
Weiterfahrt über Kilkenny nach Dublin. Kilkenny ist eine gut erhaltene mittelalterlichen Stadt mit einem sehenswerten Schloß. Übernachtung in Dublin.
8. Tag: Dublin - Abreise
Je nach Flugzeit noch Zeit zum Shoppen und zur Besichtigung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten Dublins. Rückgabe des Mietwagens. Rückflug.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Eine der bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten in Dublin ist die Christ Church Cathedral. Von den zwei Dubliner Kathedralen ist sie die ältere. Ursprünglich wurde sie bereits im Jahre 1038 als hölzerner Bau in einer Siedlung der Wikinger, von einem Wikinger, der sich zum Christentum bekannte, errichtet. 1240 wurde dann der steinerne Bau der Kathedrale fertig gestellt. Ein historisches Ereignis war hier die Krönung des englischen Königs Eduard VI. Die Kathedrale musste bereits in viktorianischer einer gründlichen Sanierung unterzogen werden, weil Teile des historischen Bauwerks einzustürzen drohten. Da man damals nicht über ausreichende Restaurierungsmethoden verfügte, ist schwer nachzuvollziehen welche Bauteile eventuell bei diesem Umbau hinzugefügt wurden und welche der mittelalterlichen original erhalten geblieben sind. 1980 wurden erneut umfangreiche Sanierungen und Restaurierungen vorgenommen, da es besonders am Mauerwerk und den Dachkonstruktionen erhebliche Schäden gab. Seitdem ist die herrliche Kathedrale wieder für die vielen Besucher geöffnet, die hier während des ganzen Jahres zu Besichtigungen kommen.
Nicht nur der Bau der Kathedrale selbst ist eine Sehenswürdigkeit, die Christ Church Cathedral beherbergt auch im Inneren eine große Anzahl einmaliger Sehenswürdigkeiten. Alte, wertvolle, geschnitzte Statuen lassen sich hier anschauen. Die große Krypta ist eine der größten von Irland und England und enthält wertvolle Kunstschätze. Von ihr weiß man, dass sie aus den Jahren 1171/1172 stammt. Große Steinpfeiler, aus gehauenem Stein über die Länge von 63,4 Metern tragen die Kathedrale und den großen Turm. Ein besonderes Gepräge geben dem Inneren der Kirche auch die wunderschönen gotischen Bögen des Langschiffs der Kathedrale.
Die Christ Church Cathedral ist zentral in Dublin gelegen. Dennoch ist von der Großstadt hier wenig zu spüren, da große Grünanlagen und Parks die Kirche umgeben. Für Besucher geöffnet ist die Kathedrale über das gesamte Jahr. Allerdings sind die Besuchszeiten unterschiedlich. So können auch während der Gottesdienste, die hier nach wie vor stattfinden, nicht alle Teile besichtigt werden.
Das Custom House, das im Jahr 1791 fertig gestellte alte Zollhaus von J. Gandon, ist eine der Sehenswürdigkeiten gregorianischer Architektur in der irischen Hauptstadt Dublin. Mit seinem hohen Turm und der breiten Kuppel, mit einer Vielfalt von in Stein gehauenen Figuren, die Macht und Handel symbolisieren, ist das Custom House sehenswert und ein beliebtes Fotoobjekt der Touristen in der Stadt. Das Custom House liegt am nördlichen Ufer des Flusses Liffey. 1921 wurde leider die Inneneinrichtung des Gebäudes durch einen 5 Tage währenden, Brand im Zuge der Autonomiekämpfe Irlands zerstört. Fünf Jahre später beschloss man jedoch, das Custom House wieder herzustellen.
Das alte Schloss Dublin Castle in Dublin war einst eine Festung. Diese befand sich am heutigen Standort des Schlosses schon um das 10. Jahrhundert, wurde dann aber um 1170 von den Normannen erobert. Bis heute erinnert der Turm, der Cocort Tower, der im Jahre 1226 erbaut wurde an die Zeiten der alten Festung. Das Schloss Dublin Castle, wie man es heute besichtigen kann, stammt zu größten Teilen aus Zeiten des 18. und des 19. Jahrhunderts. 1922 wurde das Schloss von der britischen Verwaltung an die Republik Irland übergeben.
Dublin Castle war 700 Jahre Symbol der englischen Herrschaft. Für große repräsentative Veranstaltungen werden einige Räume, die sich besonders durch ihre prunkvolle Innengestaltung hervorheben, noch immer aktiv genutzt. Beispielsweise wurde hier der Präsident Irlands ins Amt eingeführt, auch große Treffen des Europäischen Rates fanden in diesen Räumlichkeiten statt. Sehr schön ist die einstige königliche Kapelle, Chapel Royal. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut. 1943 wurde sie zur römisch-katholischen Kirche. Jetzt befindet sich in dieser Kapelle ein Kulturzentrum. Heute gehört das prachtvolle Schloss zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Dublin. Regelmäßig werden hier Führungen für Besucher durchgeführt. Die palastartigen Räume und Wohnungen bergen Schönheit und Schätze früherer prunkvoller Innenarchitektur. Auch der einstige Thron von König William of Orange kann hier besichtigt werden, ebenfalls eine Sammlung von alten Bannern der Knights of St Patrick. Das Schloss Dublin Castle liegt direkt in der Dubliner Altstadt nahe der Dame Street. Doch es erscheint dem Besucher als eine Welt für sich, in der die Vergangenheit bis heute lebendig bewahrt blieb. Trotz der Lage in der Stadt wirkt das Schloss erhaben und still. Es wird von den ehemaligen Gärten, dem Chapel Royal, umgeben. Eine Besichtigung wert ist hier auf jeden Fall noch das Crypt Theatre und das großartige Chester Beatty Museum mit vielen hoch interessanten, sehenswerten Ausstellungsstücken.
Für einen ausgedehnten Einkaufsbummel in Dublin ist die Grafton Street der richtige Anlaufpunkt. Es ist die Haupteinkaufsstraße der Stadt und ist die direkte Verbindungslinie vom St. Stephan‘s Green zum Trinity College. Viele Geschäfte sind hier beheimatet, die bereits auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken können. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts begann die reiche Familie Dawson bereits mit dem Ausbau der Straße zum Geschäftszentrum. Heute ist die Grafton Street eine große Fußgängerzone. Belebt wird das Straßenbild der Grafton Street nicht nur durch die vielen Menschen und die zahlreichen Geschäfte und Kaufhäuser, sondern auch durch viele Kleinkünstler, wie Musiker, Pantomimen und Gaukler.
Irisches Guinness ist weltberühmt, immerhin wird es jährlich millionenfach exportiert. Auch das ist gewiss ein Grund der großen Beliebtheit der Dubliner Attraktion, dem Guinness Storhouse, in dessen Museum sich alles über die Geschichte des weltbekannten Biers erfahren lässt. Das Museum befindet sich in einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, in dem die 6 Etagen durch ein großes Atrium in der Form eines Pint verbunden sind. Zu dem eigentlichen Brauereivorgang werden keine Besucher zugelassen. Doch die großartige Ausstellung, mit einem Film, liefert ein lebendiges Zeugnis von der alten Tradition des Guiness. Eine Pause lässt sich angenehm in der Gravity Bar machen.
Die berühmteste und bekannteste der vielen Dubliner Brücken ist die Half Penny Bridge, oder wie der Ire sie spricht, die Ha´penny Bridge. Zu Recht lässt sie sich als das Wahrzeichen der irischen Hauptstadt bezeichnen. Die schöne alte Brücke verbindet über den Fluss Liffey die Südseite der Stadt, Temple Bar, mit den großen Einkaufszentren im Norden der Stadt um die Henry Street. Damit ist sie auch die zentralste Brücke in der Stadt Dublin. Nicht umsonst sagt man ihr dort im Volksmund nach, man würde auf der Half Penny Bridge immer einen Bekannten treffen, da sie eben so oft überquert wird. Als die Brücke errichtet wurde, erhielt sie eigentlich den Namen Wellington Bridge, nach dem 1. Duke of Wellington. Erbaut hat sie englischer Stahlbauer namens Windsor. So war ursprünglich dann die Brücke auch aus Gusseisen gebaut. Ihren volkstümlichen Namen erhielt die Brücke, weil man in alter Zeit einen halben Penny als Brückenzoll für das Überqueren zahlen musste.
Noch bis 1919 galt dieser Zoll für das Begehen der Brücke. Dann wurden die Drehkreuze, die als Zahlsperre aufgebaut worden waren, abmontiert. Die eiserne Konstruktion der Half Penny Bridge hatte allerdings ihre Schwächen. Sie begann mit den Jahrzehnten zu rosten. Die Seitengeländer wie auch andere Bauteile wiesen starke Beschädigungen auf. Darum wurden während der Jahre 2001 bis 2003 umfangreich Reparaturen vorgenommen. Während dieser Jahre musste die Brücke sogar gesperrt bleiben. Inzwischen erstrahlt sie in einem frischen weißen Kleid und wirkt schöner denn je. Besonders, wenn sie des Abends angestrahlt wird, ist diese Brücke sehenswert und ein begehrtes Objekt für Urlaubsfotos. Die Ha´penny Bridge ist ausschließlich eine Brücke für Fußgänger und für keinerlei Verkehr geöffnet. Das verleiht ihr zusätzlich ein besonderes Flair. Jedoch heißt es bei Weitem nicht, dass es deshalb eine ruhige Brücke ist. Tausende von Dublinern und internationalen Touristen überqueren sie Tag für Tag.
Einen Ausflug wert ist eine Tour nach Malahide an der Küste nördlich von Dublin. Hier befindet sich das Schloss Malahide Castle. Umgeben von Gärten, mit Flächen von 100 Hektar, mutet das 800 Jahre alte Schloss noch immer wie die Festung an, die es einst war. Vom frühen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert wohnte hier die Adelsfamilie Talbot.
Der Bau und die Inneneinrichtung haben einiges von Märchenschlössern. Es finden hier Führungen statt, bei denen eine große Sammlung wertvoller alter Möbel und Gemälde besichtigt werden kann. Ein Spaziergang in den Botanischen Gärten der Talbots sollte zum Abschluss des Ausflugs unbedingt gemacht werden.
Die Hauptverkehrsader der Stadt Dublin ist die O‘Connell Street, die mit ihren 420 m Länge zu den breitesten Straßen in ganz Europa gehört. Der einstige Name der Straße, Sackwille Street, wurde in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nach dem bekannten nationalen, irischen Führer des 19. Jahrhunderts, Daniel O‘Connell, umbenannt. Von ihm befindet sich auf dem Mittelstreifen der riesigen Verkehrsader eine Statue zum Gedenken. Diese Straße kennt zu keiner Stunde Ruhe, hier fließt immer der Verkehr, sowohl der motorisierte wie auch Fußgängerstrom von Dublinern und vielen Touristen. In der O‘Connell Street befindet sich eine der Dubliner Sehenswürdigkeiten, die historische Post.
Die historische Old Jameson Distilery liegt im Inneren der Stadt nahe der Liffey. Während ein einstündigen Besichtigung, zu der auch ein Film über die Geschichte der Destille gehört, kann man etliches über die Produktion von irischem Whiskey erfahren, die alte Getreidemühle im Getreidebunker besichtigen und die alte Destille. Während der Besichtigung werden Destillier- und Mahlvorgänge vorgeführt. Sie war übrigens bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in Betrieb. Nach der Besichtigung kann im angrenzenden Restaurant gegessen werden. Auch irischer Whiskey kann hier gekauft werden. Besondere Attraktion ist, dass ein Mühlstein mitgenommen werden kann, wenn der Besucher ihn selbst trägt.
Die Dubliner St. Michan‘s Church wurde um das Jahr 1685 erbaut. Sie ist dem heiligen St. Michan gewidmet. In der Kirche kann man die Überreste einer sehr alten Orgel aus dem Jahre 1724 bewundern. Es heißt, auf dieser Orgel habe Händel seine Uraufführung des „Messias“ gespielt. Auch die derzeitige Orgel kann historisch genannt werden, immerhin stammt sie aus dem 18. Jahrhundert. Unter der Kirche befindet sich die historische Krypta aus dem 17. Jahrhundert. Hier ist ein seltener Tatbestand zu beschauen. Infolge besonderer Bauweise, die die Luft sehr trocken hält, sind viele der Beigesetzten mumifiziert. Nur die Särge sind inzwischen verfallen.
Der große, öffentliche Park in Dublin, St. Stephens‘s Green, ist eine Oase inmitten der nie ruhenden irischen Hauptstadt. Während des Sommers finden hier zahlreiche öffentliche Konzerte und Aufführungen von Theaterstücken eintrittsfrei statt. Der schöne Park hat, wie so vieles in Dublin, eine lange Geschichte. Einst ein ödes Sumpfland, wurde die Gegend um die Mitte des 17. Jahrhunderts erschlossen. 1664 wurde der Park mit einer Mauer umbaut. Um den Park herum gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, aber auch die schönen, alten Häuser im georgianischen Stil sind sehenswert. Seit 1988 erhebt sich an der Westseite des Parks, der Grafton Street, ein riesiges Einkaufszentrum.
Temple Bar, das ist das Kulturviertel Dublins. Der Stadtteil liegt südlich nahe der Liffey direkt im Dubliner Zentrum. Im Unterschied zu vielen anderen Stadtteilen Dublins, die ihr Gesicht sehr gewandelt haben, hat sich Temple Bar seine alten, engen Gassen mit den ursprünglichen Kopfsteinen erhalten. Hier bewegt sich stets ein quirliges Nachtleben, mit kultigen Pubs und trendigen Bars. Für Touristen ist Temple Bar geradezu ein Magnet. An den Samstagen finden hier ein großer Büchermarkt und ein Musikmarkt statt. Die Märkte sind eine Fundgrube für Stöberer nach Seltenem. Anschließend kann der Besucher Pubs im traditionellen oder modern, trendigen Stil hier kennen lernen.
Das Trinity College in Dublin wurde 1592 von Königin Elisabeth I. gegründet. Das College birgt einige bedeutende Sehenswürdigkeiten. Besondere Berühmtheit hat die große, historische Bibliothek erlangt. Sie wurde 1732 errichtet. Sie bewahrt wertvolle Schriftstücke in 200.000 Texten, unter anderem das Book of Kells. Auch die älteste Harfe von Irland kann man hier bewundern.
In dem berühmten Long Room mit 65 m Länge finden sich die wertvollsten Bücher. Ein 30 m hoher Glockenturm aus dem Jahr 1853 ist ebenfalls sehenswert. Die historische Kapelle von 1798 wurde ungeachtet von Konfessionen genutzt. Sie ist die älteste Universitätskapelle Irlands. Sehenswert ist die historische Prüfungshalle.
Nordwestlich der Twelve Bens erwartet der Connemara Nationalpark seine Besucher. In früheren Zeiten gehörten Teile des Connemara Nationalparks zu den Besitztümern von Kylemore Abbey. Besonders sehenswert, neben der beeindruckenden Natur, sind ein Friedhof aus dem 19. Jahrhundert und die megalithischen Kammergräber, die auf eine frühe Besiedlung dieser Region hindeuten. Flora und Fauna in diesem Park sind ausgesprochen vielfältig. Besonders die Vogelwelt bietet zahlreiche Raritäten und dient auch als Winterquartier für Zugvögel aus Nordeuropa. In freier Wildbahn kann man hier auch die urwüchsigen Connemara-Ponys beobachten. Die Landschaft in ihrer heutigen Form entstand in der Eiszeit, was auch die vielen Findlinge beweisen.
Im Grenzgebiet der Countys Galway und Mayo öffnet sich eine Seltenheit Irlands vor den Augen des Betrachters. Killary Harbour ist nicht die Bezeichnung für eine Hafenstadt. Killary Harbour ist der einzige Fjord, den es auf dieser Insel gibt. Der Errif River mündet in diesen Fjord, nachdem er die Asleagh-Fälle überwunden hat. Diese beeindruckenden Wasserfälle vor dem Killary-Fjord sind ein beliebtes Reiseziel und bieten fantastische Fotomotive. Ursprünglich lautet der irische Name der Wasserfälle Eas Liath. Eas bedeutet Wasserfall und Liath bezeichnet die Farbe Grau. Dieser Wasserfall wird von den Iren also grauer Wasserfall genannt. Angler fühlen sich in dieser Gegend wie zu Hause, weil der Errif River die Heimat von sehr vielen Lachsen ist. Die außergewöhnliche landschaftliche Schönheit von Killary Harbour wird jeden Besucher sofort in ihren Bann ziehen und ihm unvergessliche Eindrücke eines für diese Region sehr seltenen Naturschauspiels bescheren. Die Entstehung des Fjords von Killary Harbour wird auf den gleichen Zeitraum datiert, indem die Fjorde Norwegens entstanden sind. 16 km lang ist dieser irische Fjord und an seiner tiefsten Stelle misst er 45 Meter. Der Reisende, der sich aus Richtung Leenaun Killary Harbour nähert, genießt eine der spektakulärsten Aussichten. Eine Plattform wurde eigens errichtet, um dieses Naturschauspiel in aller Ruhe genießen zu können. Besonders beeindruckend ist eine Bootsfahrt über den Killary Fjord. Entlang der beeindruckenden Kulisse der mehr als 800 Meter hohen Berghänge ist es ein Genuß, den Kontrast zwischen dem grünen Land und dem tiefblauen Wasser auf sich wirken zu lassen. Bis in den frühen Sommer hinein sind die Berggipfel mit Schnee bedeckt, was die Unwirklichkeit der gesamten Atmosphäre am Killary Fjord noch verstärkt. An den Ufern schmiegen sich vereinzelt kleine Häuser eng aneinander und erhöhen die Idylle des Anblicks. Fast meint man, sich an der norwegischen Küste zu befinden und nicht in einer der schönsten Gegenden Irlands.
Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Connemara ist die Benediktinerinnenabtei Kylemore Abbey. Es ist die älteste Beneditkinerabtei auf der ganzen Insel. Seit 1920 betreiben die Nonnen im Schloss von Kylemore eine Mädchenschule, sowohl als Internat als auch für die Mädchen, die in Connemara zu Hause sind. Erbaut wurde das Schloss von Kylemore von Mitchel und Margret Henry. Insgesamt vier Jahre dauerte die Fertigstellung dieser beeindruckenden Gebäude. Margret Henry verstarb 1874 in Ägypten. Zu Ehren seiner verstorbenen Frau, die er heimholte und im Mausoleum von Kylmore beisetzen ließ, erbaute Mitchel Henry eine zum Schloss gehördende Kirche. Das gesamte Anwesen verkaufte er aber letztendlich an den Herzog von Manchester. 17 Jahre später, im Jahr 1920 erwarb die Kirche Schloß Kylemore und die Benediktinerinnen eröffneten die private Mädchenschule von Kylemore.
Der Haupteingang von Kylemore Abbey und drei angrenzende Räume sind heute für die Öffentlichkeit zugänglich und können besichtigt werden. Das äußere Erscheinungsbild wird geprägt durch Granitstein, aus dem die gesamte Abtei erbaut ist. Im Inneren befinden sich teilweise noch die original verlegten Eichenparkettböden. Überhaupt dominiert die jakobinische Eiche, die die Herzogin von Manchester für die Wandvertäfelungen aussuchte, das Interieur. Wandvertäfelungen und die Treppe zur Galerie zeigen kunstvolle Verzierungen aus einer vergangenen Zeit. Neben dem Zeichenraum können Besucher die Flagge von Ramillies bewundern. Nach der Schlacht bei Ramillies im Jahr 1706 rettet die irische Brigade sie vor dem Feind und übergab sie den Nonnen zur Aufbewahrung. Bei der Gründung von Kylemore Abbey erhielt die Flagge eine Ehrenplatz. Die neugotische Kirche von Kylemore Abbey erinnert an die Miniaturausgabe einer Kathedrale. Blöcke aus Connemaramarmor stützen den Innenraum. Um dem immer weiter fortschreitenden Verfall zu entgehen, wurde sie in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts liebevoll restauriert und ist seit 1998 in ihrer alten Pracht wieder öffentlich. Erholung verspricht ein Gang durch den viktorianischen Mauergarten von Kylemore Abbey.
1,6 km von Kylemore Abbey entfernt erstreckt sich Kylemore Garden. Dieser viktorianische Mauergarten wurde zeitgleich mit dem Bau der Abtei von Kylemore angelegt. Ziegel- und Kalksteinmauern umgeben die Gartenfläche, die früher als Obst- und Küchengarten und als Ziergarten genutzt wurde. Lange Zeit wurde der Mauergarten vollständig vernachlässigt. Er verwilderte und die zahlreichen Gewächshäuser verfielen. Auf Initiative der Nonnen wurde im Jahr 2000 damit begonnen, Kylemore Garden zu restaurieren. Zwei Gewächshäuser wurden wieder aufgebaut und heute wird der Garten von Kylemore von den Nonnen wieder komplett gepflegt und bewirtschaftet. Ein kleiner Fluss, der durch Kylemore Garden fließt, sorgt für die Bewässerung.
St. MacDara Island liegt vor der Küste von Connemara in der Grafschaft Galway an der Westküste Irlands. Auf der kleinen Insel befindet sich eines der bekanntesten Wahrzeichen der Region, die Chapel of St. MacDara. Dieses Oratorium und andere frühchristliche Relikte befinden sich innerhalb einer noch in Teilen erhaltenen Ummauerung. Unterhalb der Chapel of St.MacDara liegt der natürliche Hafen, über den sie zu wachen scheint. Gefertigt wurde das Bauwerk aus auf der Insel abgebautem grauen und rosa Granit. St. MacDara ist der Schutzpatron der Fischer, die auch heute noch als Zeichen der Verehrung beim Passieren dieser unbewohnten Insel ihre Segel einziehen.
Die aus zwölf Gipfeln bestehende Bergkette Twelve Bens oder auch Twelve Pins genannt, bestimmt das Landschaftsbild in der Nähe von Clifden, der Hauptstadt Connemaras. Der irische Name lautet Na Beanna Beola und so mystisch und geheimnisvoll, wie dieser Name klingt, präsentiert sich auch die Bergwelt von Connemara. Gespenstisch einsam ist es auf den etwa 700 Meter hohen Gipfeln, aber für die Anstrengungen des Aufstiegs entschädigt ein grandioser Ausblick auf die irische Landschaft. Für geübte Bergwanderer ist es kein Problem, jeden einzelnen der Berge zu erwandern. Die Twelve Pins sind mit dem Maumturkgebirge auf der anderen Seite des Glen Inagh verbunden.
Um 1200 n. Chr. entstand die ursprüngliche Burg Desmond Castle bei Adare. Separat in einem alten Ringfort steht der große quadratische Turm. Die efeubewachsene Hauptburg Desmond Castle besitzt ein Tor mit einer Zugbrücke und einen alten Graben.
Die Burg befand sich zunächst im Besitz der Grafen von Kildare und fiel im 16. Jahrhundert an die Desmonds. 1578 wurde Desmond Castle schließlich zunächst von den Engländern, 1657 dann von Oliver Cromwell erobert.
Heute findet man in den Ruinen der Burg noch Reste der Küche, der Bäckerei und der Halle. Hier kann man noch eines der Fenster aus dem 13. Jahrhundert besichtigen.
Bunratty Castle ist eine normannische Burg, die sich im Zentrum des Dorfes Bunratty befindet. Sie wurde im 13. Jahrhundert zunächst aus Holz erbaut. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts entstanden dann die ersten Steinbauten, die jedoch immer wieder bei irisch-normannischen Auseinandersetzungen zerstört wurden. Die Burg in ihrer heutigen Form stammt aus dem 15. Jahrhundert. Ein irischer Adeliger, Lord Gort, erwarb das gesamte Burggelände im Jahr 1950. Zehn Jahre dauerten die Restaurierungsarbeiten, bevor Lord Gort Bunratty Castle der Öffentlichkeit zugänglich machte. Heute befindet sich in der Burg ein interessantes Museum und die Bankett- und Audienzhalle wird für besondere Veranstaltungen heute auch vermietet.
Nahe Bunratty Castle wurden im Laufe der Jahre traditionelle irische Bauern- und Stadthäuser aufgebaut. Alle Häuser sind Originale, die an anderen Stellen im Land ab- und im neu geschaffenen Bunratty Folk Park zu Füßen von Bunratty Castle wieder aufgebaut wurden. Der Bunratty Folk Park ist heute ein lebendes Museum, dass viel über die Landwirtschaft und das Leben der irischen Bevölkerung in der Vergangenheit zu erzählen vermag. Besucher können den irischen Farmern bei ihrer Arbeit zusehen. Alle Tätigkeiten werden nach überlieferten Traditionen ausgeführt. Jedes Jahr wird das Erntedankfest nach dem Vorbild aus dem 19. Jahrhundert gefeiert und Gäste sind jederzeit willkommen.
Klippen von Moher
Killarney Nationalpark ist über einhundert Quadratkilometer groß. Dieser Park liegt etwas südlich von Killarney und hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zum Beispiel befinden sich drei schöne Seen in dem Gelände, an denen das Muckross House liegt. Von dort kann der Besucher mit Pferdekutschen die Umgebung erkunden und auch den Torc Wasserfall besuchen.
Das Wachstum im Park ist aufgrund des Golfstromes sehr üppig, man findet alte Eichenwälder genauso wie herrlich blühende Blumen und Büsche. Wenn man an den Lough Leane, einer der drei Seen kommt, hat man einen Blick auf das Tower House Ross Castle, wo das Alltagsleben eines Clanhäuptlings stattfand.
Muckross Abbey ist eine Abtei, die im Killarney Nationalpark im Südwesten von Irland liegt. Die Stadt Killarney ist nur fünf Kilometer weit entfernt. Die Abtei liegt mitten in einem Friedhof, der in einem parkähnlichen Gelände angelegt wurde. Die Franziskaner gründeten Muckross Abbey 1340 aber haben diese Anlage schnell wieder aufgegeben.
Etwas über einhundert Jahre später wurde die Abtei in 50 Jahre dauernder Arbeit wieder hergestellt. Die Gebäude stammen noch aus dieser Zeit, wurden aber immer wieder zerstört und neu aufgebaut. So kann man an den unterschiedlichen Baustilen erkennen, dass hier viele Jahre gebaut wurde. Muckross Abbey ist noch gut erhalten.
Muckross House, südlich der irischen Stadt Killarney gelegen, war ein herrschaftlicher Ansitz und ist heute ein großes Museum. Dieses Schlossähnliche große Gebäude befindet sich im Bourn Vincent Memorial Park, der 10.000 Hektor groß ist und zu dem Killarney Nationalpark gehört. Das Muckross House wurde zwischen 1839 und 1843 für die Familie Herbert aus Wales gebaut. Den Höhepunkt hat das House und die Familie im Jahre 1861 durch den Besuch der britischen Königin Victoria erlebt.
Heute sind die Räume zur Besichtigung freigegeben und locken viele Besucher an. Die Räume sind sehr groß und extrem hoch und mit Gemälden und Wandteppichen behangen.
Einer der Hauptanziehungspunkte im County Kerry ist die Panoramaküstenstraße Ring of Kerry. Auf einer Länge von 179 km führt die enge und kurvenreiche Piste rund um die Halbinsel Iveragh von Kenmare nach Killorgin. Es geht weiter landeinwärts nach Killarney und zurück nach Kenmare. Die Küstenlandschaft allein ist schon ausgesprochen beeindruckend. Aber entlang dieser besonderen Route warten viele Sehenswürdigkeiten und präsentieren sich dem Besucher auf imposante Weise vor dieser herrlichen Kulisse. Liebevoll restaurierte Steinforts am Wegrand sollten nicht unbeachtet bleiben. Cahergall ist ein Ringfort, das in seiner Entstehung der Eisenzeit zugeordnet wird. Der innere Durchmesser beträgt 25 Meter. Die teilweise bis zu fünf Meter dicken Mauern wurden teilweise wieder aufgebaut. Im Zentrum sind noch die Überreste eines Rundgebäudes erkennbar. Eine ähnliche Bauweise weisen auch die Steinforts von Leacanabuaile und das Staigue Fort auf. Entlang des Ring of Kerry befinden sich eine Reihe sehr sehenswerter Ogamsteine. Ogamsteine dienten dazu, die monumentalen Menhiren (Monolithen) mit Namensschildern zu versehen. Benannt sind die Ogamsteine nach Ogmius, dem alten irischen Redegott. In Derrynane, Dunloe und Kilcoolagh sind besonders eindrucksvolle Exemplare vorhanden. Bei Waterville befindet sich die berühmte Steinreihe von Eightercua. Vier Steine stehen in einer neun Meter langen Reihe, an deren Ende weitere Megalithspuren darauf hindeuten, dass es sich hier um eine komplexe Anlage gehandelt haben muss. Ladie’s View ist wohl der bekannteste Aussichtspunkt am Ring of Kerry. Der Blick reicht bis zum Upper Lake des Killarney Nationalparks. Wer sich nicht darauf beschränken möchte, den Ring of Kerry mit dem Auto abzufahren, findet hier auch den Ring of Kerry Wanderweg, ein Rundweg, auf dem sich die beeindruckende Landschaft hautnah erleben lässt. Ein weiteres Highlight sind die St. Finians Bay und Valencia Island. In diesem Gebiet gibt es eine etwa 40 km lange Nebenstrecke, die nicht eigentlich zum Ring of Kerry gehört, aber landschaftlich ausgesprochen reizvoll ist.
Ross Castle liegt am Ostufer des Lough Leane, der größte der drei Seen im Killarney Nationalpark. Diese See liegt nahe bei Killarney, einer Stadt im County Kerry von Irland. Ross Castle ist eine Festung, die auf einer Halbinsel erbaut wurde. Diese Festung war einst der Stammsitz des O`Donoghue- Clans aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
Diese mittelalterliche Burg ist typisch für einen irischen Clanführer, wobei die genaue Erbauungszeit unbekannt ist. Oliver Cromwell hat während der irischen Konföderationskriege diese Festung als letzte kampflos eingenommen, sodass die Ländereien der O`Donoghue an die englische Krone fielen. Nach dem Abzug der Truppen verfiel das Castle wegen Geldmangels zusehends, was um 1825 begann. Nachdem Ross Castle mehrere Besitzer hatte, ging es als Eigentum der Republik Irland in deren Besitz. Danach begann eine umfassende Restaurierung, wobei man großen Wert auf Originaltreue Details legte. Das kann der aufmerksame Besucher an den Deckengewölben und Fußböden erkennen, die aus Eichenbohlen ohne Eisenteile zusammengefügt wurden. Die Inneneinrichtung stammt zwar aus der Zeit um 16 Hundert, ist aber aus anderen Landesteilen herangeschafft wurden.
Heute kann man Ross Castle vom Seeufer aus erreichen, wo dann Bootsfahrten zu zwei kleineren Inseln im Lough Leane und die Überreste mittelalterlicher Klöster arrangiert werden. Das eigentliche Kastell dieser Festung befindet sich in einem Innenhof, der noch durch extra Mauern und Türmen gesichert ist. Zwei dieser runden Türme stehen noch in einem guten Zustand zur Besichtigung frei. An den kleinen Fenstern und engen Wendeltreppen kann man genau erkennen, dass Ross Castle hauptsächlich als Verteidigungsfestung erbaut wurde. Diese Festung ist ein Anziehungspunkt für Touristen, die sich für die mittelalterliche Geschichte der irischen Clanführer interessieren. Die Besichtigung kann nur innerhalb einer Führung durchgeführt werden, wobei aber das Fotografieren im Inneren verboten ist. Als Deutscher bekommt man ein Merkblatt mit einer kurzen Beschreibung, da die Führungen in Englisch gehalten werden.
Ross Island, an der Ostseite des Lough Leane im County Kerry gelegene Insel, ist zwei Quadratkilometer groß und mit dem Land südlich von Killarney verbunden. Auf dieser Insel befindet sich das Älteste Kupfererzabbaugebiet von Irland. Schon in der irischen Bronzezeit um 2000 vor Christi begann auf Ross Island der Kupferabbau. Das Kupfererz befindet sich unter einer Kalksteinschicht in nur 13 – 16 Meter Tiefe an der Seeufer Linie.
Diese Insel gehört heute zu dem Killarney Nationalpark, der sich von Killarney rund um die drei Seen erstreckt. Wer sich gerne die Kupfererzabbaugebiete anschauen möchte, kann an einer der Führungen und Wanderungen teilnehmen.
Ebenfalls im historischen Stadtteil Shandon befindet sich eine der bedeutendsten Kirchen der Stadt Cork. Die Church of St. Anne Shandon wurde im Jahr 1722 geweiht. Der Glockenturm ist 36 Meter hoch und bietet einen beeindruckenden Ausblick auf die Stadt. Im Volksmund wird dieser Turm liebevoll Pepperpot genannt, weil seine Form an eine Pfeffermühle erinnert. Die Kirchenglocken von St. Anne Shandon sind berühmt und es ist den Besuchern erlaubt, die Glocken selbst zu läuten. Eigene Klangfolgen können komponiert werden oder man spielt eine Tonfolge ab, die auf einem Zettel aufgezeichnet ist. Alle Besucher von St. Anne empfinden dies als sehr beeindruckend.
Im Jahr 1722 nahm im historischen Stadtteil Shandon in Cork City die irische Butterbörse ihre Tätigkeit auf. Daraus ist das sehr sehenswerte Cork Butter Museum hervorgegangen. In den Ausstellungsräumen erfährt der Besucher alles Wissenswerte über Irlands Milchkuhwirtschaft, die ersten Techniken zur Butterherstellung und die Vermarktung. Bis hin zur bekannten neuzeitlichen Kerrygoldbutter wird hier die Geschichte dieses Grundnahrungsmittels erläutert. Im Erdgeschoss des Cork Butter Museum stehen die alten Methoden der Butterherstellung im Vordergrund. Alle Gerätschaften, die dazu notwendig waren, sind hier ausgestellt und in ihrer Funktion beschrieben. Ein Teil der Ausstellungsfläche ist der Cork Butter Exchange und ihrer internationalen Bedeutung gewidmet.
Ein touristisches Highlight ist das Cork City Gaol. Dieses alte Stadtgefängnis wurde mit sehr viel Liebe zum Detail restauriert und steht Besuchern das ganze Jahr über offen. Die Gefängniszellen wurden originalgetreu so ausgestattet, wie sie im 19. und 20. Jahrhundert aussahen, als viele Häftlinge die Strafen für ihre kriminellen Handlungen hier absitzen mussten. An den Wänden der Zellen finden sich teilweise noch die originalen Schriftzeichen oder Zeichnungen, die die Insassen hier hinterlassen haben. Wachsfiguren, die so lebensecht sind, dass man glaubt, sie könnten sich jeden Moment bewegen, stellen eindrucksvoll die Bedingungen im Cork City Gaol nach und sind so ein imposantes Zeugnis der Vergangenheit. Etwa zwei Kilometer nördlich der St. Patrick Street befindet sich das schlossartige Gebäude, das allein schon durch seine monumentale Architektur äußerst beeindruckend ist. Die hohen Mauern, die den Komplex umgeben, machen deutlich, dass ein Ausbruch aus diesem Gefängnis so gut wie unmöglich gewesen sein muss. Wer das Cork City Gaol betritt, beginnt eine Reise in die Vergangenheit, deren unheimlicher Atmosphäre man sich an diesem Ort nur schwer entziehen kann. Dieses außergewöhnliche Museum bietet auch einen Einblick in die soziale Geschichte Irlands, die hier so lebendig ist wie kaum anderswo auf der Insel. Audiovisuelle Präsentationen in unterschiedlichen Sprachen geben zusätzliche, sehr interessante Informationen rund um das alte Stadtgefängnis von Cork. Im Gouverneurs-Haus, das Bestandteil des Cork City Gaol ist, befindet sich heute ein Radiomuseum. Hier kann man exakt die Entwicklung der Radiogeschichte nachverfolgen. Viele einzigartige Artefakte bieten einen komplexen Überblick über die technische Entwicklung. Gruppen können eine individuelle Führung durch den gesamten Komplex im Voraus buchen. Das Cork City Gaol bietet auch besondere Events an. So kann man das Gefängnis zum Beispiel auch zu einer speziellen Nachtführung aufsuchen und diverse irische Schulen nutzen die Gelegenheit, den Geschichtsunterricht durch einen Besuch im Cork City Gaol lebendig zu gestalten.
Der English Market in Cork City ist eine kleine Stadt für sich. Seine Ursprünge reichen zurück bis ins 16. Jahrhundert. Der heutige Bau stammt jedoch aus dem Jahr 1786. 1980 hat ein Feuer die Markthalle stark beschädigt. Der Wiederaufbau wurde jedoch originalgetreu wieder ausgeführt und so blieb der einmalige Charakter des English Market erhalten. Die Markthalle ist von drei Seiten zugänglich und sollte auf jedem Besuchsplan für die Stadt Cork stehen. Das bunte Markttreiben, bei dem die Händler lautstark Fisch, Fleisch und andere Lebensmittel anpreisen, ist ein echtes Erlebnis. Auch alle Zutaten für typisch irische Speisen sind im umfangreichen Angebot.
Besucher der Stadt Cork sollten Lakemount Gardens unbedingt einen Besuch abstatten. Diese beeindruckende Parkanlage wurde von dem international bekannten Garten-Designer Brian Cross gestaltet. Hochbeete mit Hortensien, Seerosenteiche und gusseiserne Statuen machen diesen Park zu einem kleinen Paradies. Abwechslungsreich gestaltete Beetflächen, wie zum Beispiel der Kiesgarten, setzen außergewöhnliche Akzente. Man betritt Lakemount Gardens durch ein schmiedeeisernes Tor und durch die ständig wechselnden Eindrücke erscheint die Fläche viel größer als sie eigentlich ist. Lakemount Gardens ist eine Oase der Ruhe. Die gepflasterten Wege zwischen den unterschiedlich geformten Rasenflächen und Blumenbeeten führen zu versteckten Schönheiten, die man in dieser Gegend kaum erwarten würde.
Black Abbey, das ist ein Kloster, das 1225 in Kilkenny gegründet wurde. Das Priorat der Dominikaner wurde von William Marshall der heiligen Dreieinigkeit gewidmet. Im 13. Jahrhundert dominierte die St. Canice´s Cathedral in Kilkenny, worauf die Dominikaner ihr Kloster außerhalb der Stadt aufbauten.
Ab 1778 wurde das Kloster Black Abbsy kaum noch genutzt und verfiel langsam. Erst 1816 konnte das Kloster mit Erlaubnis der Bischöfe wieder eröffnet werden. Natürlich musste viel restauriert werden, wobei man sich hauptsächlich auf das südliche Querschiff konzentrierte. Heute ist das Kloster restauriert und ist die einzige mittelalterliche Kirche, in der noch der Gottesdienst abgehalten wird.
Kilkenny Castle, das auch Castle of Butlers genannt wird, ist eine Burg, die an eine weite Parkanlage gelegen ist. Diese Normannenburg wurde der Familiensitz der Ormonds, die ihn von 1391 bis 1935 bewohnt haben. Damals war es noch ein Schloss. Die Burg, die man heute dort findet, ist im 19. Jahrhundert umgebaut worden, sodass nicht viel an das Mittelalter erinnert.
Bekannt ist Kilkenny Castle auch als Veranstaltungsort verschiedener Events. So findet das Kilkenny Arts Festival 2010 auf der Burg statt. Auch zu dem Heritage Week können Besucher kommen, die sich für das Leben der ersten Duke of Ormonds informieren wollen.
Die St. Canice´s Cathedral in Kilkenny ist eine Bischofskirche der Church of Ireland. Sie geht bis in die Zeit 525-598, wo sie von Cainnech gegründet wurde. Seit der Errichtung wurde diese Kathedrale immer genutzt und gilt als die bedeutendste aller mittelalterlichen Kirchen Irlands.
Die Kathedrale macht einen imposanten Eindruck, wobei noch der separate Rundturm hervorsticht. Die Stadt Kilkenny wurde auf zwei Erhebungen gebaut, wobei die St. Canice´s Cathedral eine für sich beanspruchte. Der Grundriss dieser Kathedrale wurde kreuzförmig angelegt, wobei an beiden Seiten des Hauptschiffes zwei Seitenschiffe entstanden und mit Arkaden abgetrennt wurden.
Das ist eine einmalige Architektur in Irland.
Die St. Mary's Cathedral gehört der römisch-katholischen Kirche in der Diözese Ossory an. Der zweithöchste Hügel um Kilkenny wurde als Standort gewählt, weil der Höchste von der St. Canice´s Cathedral schon besetzt war. Mit dem Bau der St. Marys wurde 1843 begonnen und 1857 wurde sie eingeweiht. Die Kathedrale wurde im neugotischen Stil aus dem grauen Kalkstein, den es in der Umgebung von Kilkenny gibt, erbaut.
Wenn man auf den Osteingang dieser großen Kathedrale schaut, sieht der Betrachter mehrere kleine Türmchen, die dieser Kirche einen besonderen Touch verleiht. Auch wird die St. Mary´s Cathedral von einem ungewöhnlich hohen Turm betont.
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Dublin ist die Hauptstadt von Irland. Das Bild der Stadt wird stark von den schönen Brücken über den Fluss Liffey geprägt. Im Zentrum findet man die Bibliothek vom Trinity College und den Park St. Stephen´s Green. Im Südosten der Stadt stößt man auf die Nationalgalerie und den Regierungssitz.
Dublin verfügt über viele Sehenswürdigkeiten, wie das historische Gefängnis Kilmainham Goal, die 120 m hohe Nadel, das multimediale Museum Guinness Storhouse und vieles mehr. In der Umgebung lohnen sich Besuche zum Killiney Beach, der oft im Atemzug mit Neapel genannt wird und dem Hügelgrab in Newgrange, das älter als die Pyramiden ist.
Wer das ursprüngliche Irland sucht, sollte nach Connemara reisen. Connemara ist eine Region im Westen Irlands und gehört zum County Galway. Sehr schmale Straßen bestimmen hier das Landschaftsbild und führen den Reisenden in idyllische Fischerorte. Die Landschaft dieser Region stellt sich zweigeteilt dar. Im südwestlichen Bereich dominiert die flache Küstenlandschaft mit Mooren und weiten Heidegebieten. Inseln, Buchten, Fischerdörfer und bezaubernde Strände warten hier auf den Urlauber. Im nördlichen Teil von Connemara erheben sich die mehr als 700 Meter hohen Gipfel der Twelve Bens Berge, in deren Nähe der Connemara Nationalpark liegt. Auch die Hauptstadt der Region, Clifden, befindet sich hier.
Hauptstadt der Grafschaft Galway in der irischen Provinz Connacht ist die gleichnamige Stadt Galway, sie liegt im Nordosten der Galway Bay, direkt an Irlands Westküste. Hier leben rund 73.000 Einwohner, damit ist die Stadt die bevölkerungsreichste in ganz Westirland. Zudem hat sie durch ihre zwei Universitäten den Ruf der „jugendlichsten“ Stadt des Landes.
Zu ihren bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehören der Stadtplatz Eyre Square, der spanish Arch, das Lynch’s Castle, die Salmon Weir Bridge und das St. Nicholas Cathedral. Das Vergnügungsviertel von Galway ist Salthill, dieses befindet sich entlang des Badestrandes und beheimatet neben zahlreichen Hotels und Pubs auch viele Nachtclubs und Spielhallen.
Das idyllische kleine Dorf Bunratty liegt in der irischen Grafschaft Clare. Die nächstgrößere Stadt Limerick am Shannon River ist jedem Irlandfreund ein Begriff. Für Feinschmecker und Liebhaber eines guten Tropfens ist die Bunratty Winery ein interessantes Ziel. Der Bunratty Mead, ein exquisiter Likör, der aus Wein, Honig und diversen Wildkräutern hergestellt wird, ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die Umgebung von Bunratty bietet eine ganze Reihe von interessanten Ausflugsmöglichkeiten. An der Mündung des Shannon River finden auch Angler und Wassersportler gute Möglichkeiten, ihrem Hobby nachzugehen. Die irische Westküste mit ihren feinen Sandstränden ist nur wenige Kilometer von Bunratty entfernt.
Etwa 12 km südwestlich von Limerick City liegt das kleine Dorf Adare. Der Name Adare bedeutet im irischen so viel wie „Eichenfurt“. Die Ansiedlung zählt ca. 2.000 Einwohner und wird häufig als das schönste Dorf Irlands bezeichnet.
Der Ort erstreckt sich nahe dem River Maigue um die Burg und das Anwesen Adare Manor, in dem heute Gemälde zu sehen sind. Entlang der Mainstreet findet man kleine reetgedeckte Häuser mit Blumengärten, außerdem gibt es im Ort zwei alte Kirchen.
Die Earls von Kildare gründeten ab dem 13. Jahrhundert insgesamt drei Klöster in Adare, von denen teilweise noch Ruinen zu besichtigen sind.
Killarney ist eine Stadt in der Republik Irland, die im Südwesten, aber noch nicht am Atlantik, liegt. Diese, von Touristen gern besuchte Stadt, hat 15.000 Einwohner und liegt im County Kerry. Südlich der Stadt liegen drei Seen, die zu dem Killarney Nationalpark gehören. In diesem Nationalpark befindet sich auch Irlands höchster Gebirgszug der Macgillycuddy´s Reeks. Die Stadt Killarney ist selbst nicht sehr interessant, dafür aber ihre Umgebung. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es aber sehr viele in der Stadt, Hotels, einige B&B und eine Vielzahl an Jugendherbergen. Wer von Deutschland aus Killarney besuchen möchte, kann bis Farranfore fliegen, das zwanzig Kilometer nördlich liegt.
Im Südwesten der irischen Insel befindet sich die Grafschaft Kerry. Ihren Namen, der auf irisch Ciarrai lautet, erhielt sie von Ciar, einem Sohn von König Fergus von Ulster. Die Atlantikküste mit ihren vielen Buchten, Halbinseln und vorgelagerten Inselgruppen prägt das Landschaftsbild. Zahlreiche Berge erheben sich im County Kerry, darunter auch der mit 1041 Metern höchste Berg Irlands, der Carrantuohill. Von seinem Gipfel aus genießt man eine beeindruckende Aussicht auf die gesamte Grafschaft. Viele vorzeitliche Denkmäler und historische Gebäude locken Jahr für Jahr viele Touristen in diese bezaubernde Region. Besonders beeindruckend ist Crag Cave bei Castleisland, die größte zugängliche Tropfsteinhöhle Irlands.
Cork ist die Hauptstadt des gleichnamigen Countys an der Südostküste Irlands. Bedingt durch den Golfstrom ist das Klima mediterran und so bestimmen auch viele exotische Pflanzen das Bild der Region und der Stadt. Cork hat seinen Besuchern sehr viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Besonders beeindruckend ist die im französisch-gotischen Stil erbaute Kathedrale mit ihrem 40 Meter hohen Glockenturm aus dem 19. Jahrhundert.
Eher pittoresk mutet dagegen das Hauptgebäude des University College an, das im Tudorstil ebenfalls im 19. Jahrhundert entstand. Sehenswert ist auch Cobh, der Hafenvorort von Cork. Das Cobh Heritage Center lockt mit einer sehr beeindruckenden Multimediashow viele Besucher an.
Kilkenny ist eine Stadt in der Republik Irland, die im Südosten an den Ufern des River Nore liegt. Die Stadt hat 8661 Einwohner und ist gleichzeitig der Verwaltungssitz des Countys gleichen Namens. Durch die vielen mittelalterlichen Bauten in der Stadt und deren Umgebung ist Kilkenny in der Welt berühmt. Aber auch das rege Nachtleben und das gleichnamige Bier machen die Stadt zu einem Anziehungspunkt für Touristen.
Im 7. Jahrhundert wurde hier die Kathedrale Sankt-Cainech errichtet und im 12. Jahrhundert eine Burg, gleichzeitig wurde Kilkenny Bischofssitz. Sehenswert ist der mittelalterliche Stadtkern mit seinen kleinen Gässchen und dem auffallenden Castle of Butlers.
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