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Erleben Sie die Höhepunkte Irlands zusammen mit der prickelnden Atmosphäre zum St. Patrick's Day in Dublin. Diese Rundreise kombiniert die landschaftlichen Schönheiten im Frühling Irlands mit den ausgelassenen Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag der Iren am 17. März.
1. Tag: Anreise Dublin
Nach Ihrer Ankunft in Dublin machen Sie sich individuell auf den Weg in das Regency Hotel Dublin. Übernachtung im Hotel.
2. Tag: Dublin - Galway
Nach einem reichhaltigen Frühstück lernen Sie die irische Hauptstadt bei einer Stadtrundfahrt besser kennen. Sie besichtigen die vielen Sehenswürdigkeiten Dublins und stoppen kurz am Trinity College. Anschließend verlassen Sie Dublin und fahren durch die irischen Midlands nach Galway. Auf dem Weg besuchen Sie die Kilbeggan Whiskeybrennerei, die älteste lizensierte Whiskey-Brennerei der Welt. Während der Führung durch das Museum werden die einzelnen Schritte der Destillation irischen Whiskeys erläutert. Eine Kostprobe rundet den Besuch ab. Abendessen und Übernachtung im County Galway
3. Tag: Galway - Kerry
Am heutigen Tag fahren Sie durch die Burren Region in das County Kerry. Sie besichtigen die berühmten Klippen von Moher. Die majestätischen Klippen Irlands steigen vom Atlantischen Ozean 215 Meter auf und erstrecken sich auf einer Länge von mehr als 7 Kilometern. Von dieser Höhe können Sie die Aran Inseln und die Connemaraberge bewundern. Auf dem Weg in das County Kerry besuchen Sie Bunratty Castle und Folk Park. Bunratty Castle wurde im 15. Jahrhundert erbaut und ist eines der Hauptattraktionen Irlands. Sie besichtigen das Schloss und das Heimatmuseum, in dem das ländliche Leben Irlands im 19. Jahrhundert dargestellt wird. Abendessen und Übernachtung im County Kerry
4. Tag: Ring of Kerry.
Der Ring of Kerry ist die berühmteste Panoramastraße Irlands. Die Schönheit dieser Halbinsel besteht in der großartigen Vielfalt der Kontraste zwischen dem vorherrschenden Element Wasser und seiner Umgebung: das Wasser der Flüsse, welches durch charmante Dörfer wie Sneem fließt, der Atlantische Ozean und seine Buchten, die bekannten Seen von Killarney im Herzen der MacGilly Cuddy Berge oder auch der Regen, der die Landschaft in eine mystische Stimmung eintaucht. Ein Höhepunkt in kulinarischer Hinsicht erwartet Sie in einem original irischen Pub. Erleben Sie live die Zubereitung eines irischen Kultgetränks, dem Irish Coffee. Der Wirt persönlich zeigt Ihnen, welche Zutaten in welchem Verhältnis nötig sind und hält anschließend für jeden einen Irish Coffee bereit. Abendessen und Übernachtung im County Kerry
5. Tag: Kerry - Dublin
Heute verlassen Sie das County Kerry und fahren zurück nach Dublin. Auf dem Weg besuchen Sie das Cahir Castle. Eine geführte Tour wird Sie durch die verschiedenen Teile des restaurierten Schlosses aus dem 16. Jahrhundert begleiten. Anschließend fahren Sie weiter nach Dublin. Nach dem Abendessen im Hotel haben Sie die Möglichkeit in einem irischen Pub in den St. Patrick's Day hinein zu feiern. Abendessen und Übernachtung in Dublin
6. Tag Happy St. Patrick's Day
Tag zur freien Gestaltung, besuchen Sie die St. Patrick's Day Parade. Der St. Patrick's Day ist der am 17. März gefeierte Gedenktag zu Ehren des irischen Nationalheiligen St. Patrick. Er war der erste christliche Missionar in Irland. Die Parade startet um 12 Uhr Mittags. Begeben Sie sich in das Stadtzentrum und genießen Sie die vorüberziehenden Festwagen, Musikkapellen und Schausteller. Sie sind inmitten der aufregenden St. Patrick's Day Atmosphäre und werden dieses einmalige Erlebnis "hautnah" miterleben. Am Nachmittag empfehlen wir einen Besuch des Guinness Storehouse, wo verschiedene St. Patricks Day Events stattfinden wie z.B. live Musik auf den verschiedenen Ebenen des Museums. Die Guinness Brauerei mit Storehouse ist Europas größte 'Stout"-Brauerei. Das Guinness Storehouse informiert Sie über Geschichte und Produktion der Brauerei. Selbstverständlich können Sie hier auch ein frisch gezapften Guinness probieren. Übernachtung in Dublin
7. Tag Abreise
Transfer zum Flughafen in eigener Regie. Auf Wiedersehen in Irland
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Das Trinity College in Dublin wurde 1592 von Königin Elisabeth I. gegründet. Das College birgt einige bedeutende Sehenswürdigkeiten. Besondere Berühmtheit hat die große, historische Bibliothek erlangt. Sie wurde 1732 errichtet. Sie bewahrt wertvolle Schriftstücke in 200.000 Texten, unter anderem das Book of Kells. Auch die älteste Harfe von Irland kann man hier bewundern.
In dem berühmten Long Room mit 65 m Länge finden sich die wertvollsten Bücher. Ein 30 m hoher Glockenturm aus dem Jahr 1853 ist ebenfalls sehenswert. Die historische Kapelle von 1798 wurde ungeachtet von Konfessionen genutzt. Sie ist die älteste Universitätskapelle Irlands. Sehenswert ist die historische Prüfungshalle.
Bunratty Castle ist eine normannische Burg, die sich im Zentrum des Dorfes Bunratty befindet. Sie wurde im 13. Jahrhundert zunächst aus Holz erbaut. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts entstanden dann die ersten Steinbauten, die jedoch immer wieder bei irisch-normannischen Auseinandersetzungen zerstört wurden. Die Burg in ihrer heutigen Form stammt aus dem 15. Jahrhundert. Ein irischer Adeliger, Lord Gort, erwarb das gesamte Burggelände im Jahr 1950. Zehn Jahre dauerten die Restaurierungsarbeiten, bevor Lord Gort Bunratty Castle der Öffentlichkeit zugänglich machte. Heute befindet sich in der Burg ein interessantes Museum und die Bankett- und Audienzhalle wird für besondere Veranstaltungen heute auch vermietet.
Nahe Bunratty Castle wurden im Laufe der Jahre traditionelle irische Bauern- und Stadthäuser aufgebaut. Alle Häuser sind Originale, die an anderen Stellen im Land ab- und im neu geschaffenen Bunratty Folk Park zu Füßen von Bunratty Castle wieder aufgebaut wurden. Der Bunratty Folk Park ist heute ein lebendes Museum, dass viel über die Landwirtschaft und das Leben der irischen Bevölkerung in der Vergangenheit zu erzählen vermag. Besucher können den irischen Farmern bei ihrer Arbeit zusehen. Alle Tätigkeiten werden nach überlieferten Traditionen ausgeführt. Jedes Jahr wird das Erntedankfest nach dem Vorbild aus dem 19. Jahrhundert gefeiert und Gäste sind jederzeit willkommen.
Einer der Hauptanziehungspunkte im County Kerry ist die Panoramaküstenstraße Ring of Kerry. Auf einer Länge von 179 km führt die enge und kurvenreiche Piste rund um die Halbinsel Iveragh von Kenmare nach Killorgin. Es geht weiter landeinwärts nach Killarney und zurück nach Kenmare. Die Küstenlandschaft allein ist schon ausgesprochen beeindruckend. Aber entlang dieser besonderen Route warten viele Sehenswürdigkeiten und präsentieren sich dem Besucher auf imposante Weise vor dieser herrlichen Kulisse. Liebevoll restaurierte Steinforts am Wegrand sollten nicht unbeachtet bleiben. Cahergall ist ein Ringfort, das in seiner Entstehung der Eisenzeit zugeordnet wird. Der innere Durchmesser beträgt 25 Meter. Die teilweise bis zu fünf Meter dicken Mauern wurden teilweise wieder aufgebaut. Im Zentrum sind noch die Überreste eines Rundgebäudes erkennbar. Eine ähnliche Bauweise weisen auch die Steinforts von Leacanabuaile und das Staigue Fort auf. Entlang des Ring of Kerry befinden sich eine Reihe sehr sehenswerter Ogamsteine. Ogamsteine dienten dazu, die monumentalen Menhiren (Monolithen) mit Namensschildern zu versehen. Benannt sind die Ogamsteine nach Ogmius, dem alten irischen Redegott. In Derrynane, Dunloe und Kilcoolagh sind besonders eindrucksvolle Exemplare vorhanden. Bei Waterville befindet sich die berühmte Steinreihe von Eightercua. Vier Steine stehen in einer neun Meter langen Reihe, an deren Ende weitere Megalithspuren darauf hindeuten, dass es sich hier um eine komplexe Anlage gehandelt haben muss. Ladie’s View ist wohl der bekannteste Aussichtspunkt am Ring of Kerry. Der Blick reicht bis zum Upper Lake des Killarney Nationalparks. Wer sich nicht darauf beschränken möchte, den Ring of Kerry mit dem Auto abzufahren, findet hier auch den Ring of Kerry Wanderweg, ein Rundweg, auf dem sich die beeindruckende Landschaft hautnah erleben lässt. Ein weiteres Highlight sind die St. Finians Bay und Valencia Island. In diesem Gebiet gibt es eine etwa 40 km lange Nebenstrecke, die nicht eigentlich zum Ring of Kerry gehört, aber landschaftlich ausgesprochen reizvoll ist.
Eine der bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten in Dublin ist die Christ Church Cathedral. Von den zwei Dubliner Kathedralen ist sie die ältere. Ursprünglich wurde sie bereits im Jahre 1038 als hölzerner Bau in einer Siedlung der Wikinger, von einem Wikinger, der sich zum Christentum bekannte, errichtet. 1240 wurde dann der steinerne Bau der Kathedrale fertig gestellt. Ein historisches Ereignis war hier die Krönung des englischen Königs Eduard VI. Die Kathedrale musste bereits in viktorianischer einer gründlichen Sanierung unterzogen werden, weil Teile des historischen Bauwerks einzustürzen drohten. Da man damals nicht über ausreichende Restaurierungsmethoden verfügte, ist schwer nachzuvollziehen welche Bauteile eventuell bei diesem Umbau hinzugefügt wurden und welche der mittelalterlichen original erhalten geblieben sind. 1980 wurden erneut umfangreiche Sanierungen und Restaurierungen vorgenommen, da es besonders am Mauerwerk und den Dachkonstruktionen erhebliche Schäden gab. Seitdem ist die herrliche Kathedrale wieder für die vielen Besucher geöffnet, die hier während des ganzen Jahres zu Besichtigungen kommen.
Nicht nur der Bau der Kathedrale selbst ist eine Sehenswürdigkeit, die Christ Church Cathedral beherbergt auch im Inneren eine große Anzahl einmaliger Sehenswürdigkeiten. Alte, wertvolle, geschnitzte Statuen lassen sich hier anschauen. Die große Krypta ist eine der größten von Irland und England und enthält wertvolle Kunstschätze. Von ihr weiß man, dass sie aus den Jahren 1171/1172 stammt. Große Steinpfeiler, aus gehauenem Stein über die Länge von 63,4 Metern tragen die Kathedrale und den großen Turm. Ein besonderes Gepräge geben dem Inneren der Kirche auch die wunderschönen gotischen Bögen des Langschiffs der Kathedrale.
Die Christ Church Cathedral ist zentral in Dublin gelegen. Dennoch ist von der Großstadt hier wenig zu spüren, da große Grünanlagen und Parks die Kirche umgeben. Für Besucher geöffnet ist die Kathedrale über das gesamte Jahr. Allerdings sind die Besuchszeiten unterschiedlich. So können auch während der Gottesdienste, die hier nach wie vor stattfinden, nicht alle Teile besichtigt werden.
Das Custom House, das im Jahr 1791 fertig gestellte alte Zollhaus von J. Gandon, ist eine der Sehenswürdigkeiten gregorianischer Architektur in der irischen Hauptstadt Dublin. Mit seinem hohen Turm und der breiten Kuppel, mit einer Vielfalt von in Stein gehauenen Figuren, die Macht und Handel symbolisieren, ist das Custom House sehenswert und ein beliebtes Fotoobjekt der Touristen in der Stadt. Das Custom House liegt am nördlichen Ufer des Flusses Liffey. 1921 wurde leider die Inneneinrichtung des Gebäudes durch einen 5 Tage währenden, Brand im Zuge der Autonomiekämpfe Irlands zerstört. Fünf Jahre später beschloss man jedoch, das Custom House wieder herzustellen.
Das alte Schloss Dublin Castle in Dublin war einst eine Festung. Diese befand sich am heutigen Standort des Schlosses schon um das 10. Jahrhundert, wurde dann aber um 1170 von den Normannen erobert. Bis heute erinnert der Turm, der Cocort Tower, der im Jahre 1226 erbaut wurde an die Zeiten der alten Festung. Das Schloss Dublin Castle, wie man es heute besichtigen kann, stammt zu größten Teilen aus Zeiten des 18. und des 19. Jahrhunderts. 1922 wurde das Schloss von der britischen Verwaltung an die Republik Irland übergeben.
Dublin Castle war 700 Jahre Symbol der englischen Herrschaft. Für große repräsentative Veranstaltungen werden einige Räume, die sich besonders durch ihre prunkvolle Innengestaltung hervorheben, noch immer aktiv genutzt. Beispielsweise wurde hier der Präsident Irlands ins Amt eingeführt, auch große Treffen des Europäischen Rates fanden in diesen Räumlichkeiten statt. Sehr schön ist die einstige königliche Kapelle, Chapel Royal. Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut. 1943 wurde sie zur römisch-katholischen Kirche. Jetzt befindet sich in dieser Kapelle ein Kulturzentrum. Heute gehört das prachtvolle Schloss zu den am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Dublin. Regelmäßig werden hier Führungen für Besucher durchgeführt. Die palastartigen Räume und Wohnungen bergen Schönheit und Schätze früherer prunkvoller Innenarchitektur. Auch der einstige Thron von König William of Orange kann hier besichtigt werden, ebenfalls eine Sammlung von alten Bannern der Knights of St Patrick. Das Schloss Dublin Castle liegt direkt in der Dubliner Altstadt nahe der Dame Street. Doch es erscheint dem Besucher als eine Welt für sich, in der die Vergangenheit bis heute lebendig bewahrt blieb. Trotz der Lage in der Stadt wirkt das Schloss erhaben und still. Es wird von den ehemaligen Gärten, dem Chapel Royal, umgeben. Eine Besichtigung wert ist hier auf jeden Fall noch das Crypt Theatre und das großartige Chester Beatty Museum mit vielen hoch interessanten, sehenswerten Ausstellungsstücken.
Für einen ausgedehnten Einkaufsbummel in Dublin ist die Grafton Street der richtige Anlaufpunkt. Es ist die Haupteinkaufsstraße der Stadt und ist die direkte Verbindungslinie vom St. Stephan‘s Green zum Trinity College. Viele Geschäfte sind hier beheimatet, die bereits auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken können. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts begann die reiche Familie Dawson bereits mit dem Ausbau der Straße zum Geschäftszentrum. Heute ist die Grafton Street eine große Fußgängerzone. Belebt wird das Straßenbild der Grafton Street nicht nur durch die vielen Menschen und die zahlreichen Geschäfte und Kaufhäuser, sondern auch durch viele Kleinkünstler, wie Musiker, Pantomimen und Gaukler.
Irisches Guinness ist weltberühmt, immerhin wird es jährlich millionenfach exportiert. Auch das ist gewiss ein Grund der großen Beliebtheit der Dubliner Attraktion, dem Guinness Storhouse, in dessen Museum sich alles über die Geschichte des weltbekannten Biers erfahren lässt. Das Museum befindet sich in einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, in dem die 6 Etagen durch ein großes Atrium in der Form eines Pint verbunden sind. Zu dem eigentlichen Brauereivorgang werden keine Besucher zugelassen. Doch die großartige Ausstellung, mit einem Film, liefert ein lebendiges Zeugnis von der alten Tradition des Guiness. Eine Pause lässt sich angenehm in der Gravity Bar machen.
Die berühmteste und bekannteste der vielen Dubliner Brücken ist die Half Penny Bridge, oder wie der Ire sie spricht, die Ha´penny Bridge. Zu Recht lässt sie sich als das Wahrzeichen der irischen Hauptstadt bezeichnen. Die schöne alte Brücke verbindet über den Fluss Liffey die Südseite der Stadt, Temple Bar, mit den großen Einkaufszentren im Norden der Stadt um die Henry Street. Damit ist sie auch die zentralste Brücke in der Stadt Dublin. Nicht umsonst sagt man ihr dort im Volksmund nach, man würde auf der Half Penny Bridge immer einen Bekannten treffen, da sie eben so oft überquert wird. Als die Brücke errichtet wurde, erhielt sie eigentlich den Namen Wellington Bridge, nach dem 1. Duke of Wellington. Erbaut hat sie englischer Stahlbauer namens Windsor. So war ursprünglich dann die Brücke auch aus Gusseisen gebaut. Ihren volkstümlichen Namen erhielt die Brücke, weil man in alter Zeit einen halben Penny als Brückenzoll für das Überqueren zahlen musste.
Noch bis 1919 galt dieser Zoll für das Begehen der Brücke. Dann wurden die Drehkreuze, die als Zahlsperre aufgebaut worden waren, abmontiert. Die eiserne Konstruktion der Half Penny Bridge hatte allerdings ihre Schwächen. Sie begann mit den Jahrzehnten zu rosten. Die Seitengeländer wie auch andere Bauteile wiesen starke Beschädigungen auf. Darum wurden während der Jahre 2001 bis 2003 umfangreich Reparaturen vorgenommen. Während dieser Jahre musste die Brücke sogar gesperrt bleiben. Inzwischen erstrahlt sie in einem frischen weißen Kleid und wirkt schöner denn je. Besonders, wenn sie des Abends angestrahlt wird, ist diese Brücke sehenswert und ein begehrtes Objekt für Urlaubsfotos. Die Ha´penny Bridge ist ausschließlich eine Brücke für Fußgänger und für keinerlei Verkehr geöffnet. Das verleiht ihr zusätzlich ein besonderes Flair. Jedoch heißt es bei Weitem nicht, dass es deshalb eine ruhige Brücke ist. Tausende von Dublinern und internationalen Touristen überqueren sie Tag für Tag.
Einen Ausflug wert ist eine Tour nach Malahide an der Küste nördlich von Dublin. Hier befindet sich das Schloss Malahide Castle. Umgeben von Gärten, mit Flächen von 100 Hektar, mutet das 800 Jahre alte Schloss noch immer wie die Festung an, die es einst war. Vom frühen Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert wohnte hier die Adelsfamilie Talbot.
Der Bau und die Inneneinrichtung haben einiges von Märchenschlössern. Es finden hier Führungen statt, bei denen eine große Sammlung wertvoller alter Möbel und Gemälde besichtigt werden kann. Ein Spaziergang in den Botanischen Gärten der Talbots sollte zum Abschluss des Ausflugs unbedingt gemacht werden.
Die Hauptverkehrsader der Stadt Dublin ist die O‘Connell Street, die mit ihren 420 m Länge zu den breitesten Straßen in ganz Europa gehört. Der einstige Name der Straße, Sackwille Street, wurde in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts nach dem bekannten nationalen, irischen Führer des 19. Jahrhunderts, Daniel O‘Connell, umbenannt. Von ihm befindet sich auf dem Mittelstreifen der riesigen Verkehrsader eine Statue zum Gedenken. Diese Straße kennt zu keiner Stunde Ruhe, hier fließt immer der Verkehr, sowohl der motorisierte wie auch Fußgängerstrom von Dublinern und vielen Touristen. In der O‘Connell Street befindet sich eine der Dubliner Sehenswürdigkeiten, die historische Post.
Die historische Old Jameson Distilery liegt im Inneren der Stadt nahe der Liffey. Während ein einstündigen Besichtigung, zu der auch ein Film über die Geschichte der Destille gehört, kann man etliches über die Produktion von irischem Whiskey erfahren, die alte Getreidemühle im Getreidebunker besichtigen und die alte Destille. Während der Besichtigung werden Destillier- und Mahlvorgänge vorgeführt. Sie war übrigens bis in die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in Betrieb. Nach der Besichtigung kann im angrenzenden Restaurant gegessen werden. Auch irischer Whiskey kann hier gekauft werden. Besondere Attraktion ist, dass ein Mühlstein mitgenommen werden kann, wenn der Besucher ihn selbst trägt.
Die Dubliner St. Michan‘s Church wurde um das Jahr 1685 erbaut. Sie ist dem heiligen St. Michan gewidmet. In der Kirche kann man die Überreste einer sehr alten Orgel aus dem Jahre 1724 bewundern. Es heißt, auf dieser Orgel habe Händel seine Uraufführung des „Messias“ gespielt. Auch die derzeitige Orgel kann historisch genannt werden, immerhin stammt sie aus dem 18. Jahrhundert. Unter der Kirche befindet sich die historische Krypta aus dem 17. Jahrhundert. Hier ist ein seltener Tatbestand zu beschauen. Infolge besonderer Bauweise, die die Luft sehr trocken hält, sind viele der Beigesetzten mumifiziert. Nur die Särge sind inzwischen verfallen.
Der große, öffentliche Park in Dublin, St. Stephens‘s Green, ist eine Oase inmitten der nie ruhenden irischen Hauptstadt. Während des Sommers finden hier zahlreiche öffentliche Konzerte und Aufführungen von Theaterstücken eintrittsfrei statt. Der schöne Park hat, wie so vieles in Dublin, eine lange Geschichte. Einst ein ödes Sumpfland, wurde die Gegend um die Mitte des 17. Jahrhunderts erschlossen. 1664 wurde der Park mit einer Mauer umbaut. Um den Park herum gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, aber auch die schönen, alten Häuser im georgianischen Stil sind sehenswert. Seit 1988 erhebt sich an der Westseite des Parks, der Grafton Street, ein riesiges Einkaufszentrum.
Temple Bar, das ist das Kulturviertel Dublins. Der Stadtteil liegt südlich nahe der Liffey direkt im Dubliner Zentrum. Im Unterschied zu vielen anderen Stadtteilen Dublins, die ihr Gesicht sehr gewandelt haben, hat sich Temple Bar seine alten, engen Gassen mit den ursprünglichen Kopfsteinen erhalten. Hier bewegt sich stets ein quirliges Nachtleben, mit kultigen Pubs und trendigen Bars. Für Touristen ist Temple Bar geradezu ein Magnet. An den Samstagen finden hier ein großer Büchermarkt und ein Musikmarkt statt. Die Märkte sind eine Fundgrube für Stöberer nach Seltenem. Anschließend kann der Besucher Pubs im traditionellen oder modern, trendigen Stil hier kennen lernen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Dublin ist die Hauptstadt von Irland. Das Bild der Stadt wird stark von den schönen Brücken über den Fluss Liffey geprägt. Im Zentrum findet man die Bibliothek vom Trinity College und den Park St. Stephen´s Green. Im Südosten der Stadt stößt man auf die Nationalgalerie und den Regierungssitz.
Dublin verfügt über viele Sehenswürdigkeiten, wie das historische Gefängnis Kilmainham Goal, die 120 m hohe Nadel, das multimediale Museum Guinness Storhouse und vieles mehr. In der Umgebung lohnen sich Besuche zum Killiney Beach, der oft im Atemzug mit Neapel genannt wird und dem Hügelgrab in Newgrange, das älter als die Pyramiden ist.
Hauptstadt der Grafschaft Galway in der irischen Provinz Connacht ist die gleichnamige Stadt Galway, sie liegt im Nordosten der Galway Bay, direkt an Irlands Westküste. Hier leben rund 73.000 Einwohner, damit ist die Stadt die bevölkerungsreichste in ganz Westirland. Zudem hat sie durch ihre zwei Universitäten den Ruf der „jugendlichsten“ Stadt des Landes.
Zu ihren bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehören der Stadtplatz Eyre Square, der spanish Arch, das Lynch’s Castle, die Salmon Weir Bridge und das St. Nicholas Cathedral. Das Vergnügungsviertel von Galway ist Salthill, dieses befindet sich entlang des Badestrandes und beheimatet neben zahlreichen Hotels und Pubs auch viele Nachtclubs und Spielhallen.
Das idyllische kleine Dorf Bunratty liegt in der irischen Grafschaft Clare. Die nächstgrößere Stadt Limerick am Shannon River ist jedem Irlandfreund ein Begriff. Für Feinschmecker und Liebhaber eines guten Tropfens ist die Bunratty Winery ein interessantes Ziel. Der Bunratty Mead, ein exquisiter Likör, der aus Wein, Honig und diversen Wildkräutern hergestellt wird, ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die Umgebung von Bunratty bietet eine ganze Reihe von interessanten Ausflugsmöglichkeiten. An der Mündung des Shannon River finden auch Angler und Wassersportler gute Möglichkeiten, ihrem Hobby nachzugehen. Die irische Westküste mit ihren feinen Sandstränden ist nur wenige Kilometer von Bunratty entfernt.
Die Region Kerry im Südwesten Irlands an der Atlantikküste gelegen ist bekannt geworden durch seine Butter, aber auch andere Sehenswürdigkeiten lassen Kerry zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Die Region Kerry kann unterschiedlicher nicht sein. Neben der langen Küste, an der man das raue Klima des Atlantiks zu spüren bekommt, die sich auf einer Länge von 1000 Kilometern erstreckt, laden die vielen Seen und Flüsse zum Angeln ein. Ebenso sind auch Wanderungen zu den unzähligen Bergen, in den unendlichen Weiten Kerrys, sehr beliebt. Nirgendwo findet man als Besucher und Urlauber so viel Abwechslung, Ruhe und Entspannung wie in der Region Kerry.
Im Südwesten der irischen Insel befindet sich die Grafschaft Kerry. Ihren Namen, der auf irisch Ciarrai lautet, erhielt sie von Ciar, einem Sohn von König Fergus von Ulster. Die Atlantikküste mit ihren vielen Buchten, Halbinseln und vorgelagerten Inselgruppen prägt das Landschaftsbild. Zahlreiche Berge erheben sich im County Kerry, darunter auch der mit 1041 Metern höchste Berg Irlands, der Carrantuohill. Von seinem Gipfel aus genießt man eine beeindruckende Aussicht auf die gesamte Grafschaft. Viele vorzeitliche Denkmäler und historische Gebäude locken Jahr für Jahr viele Touristen in diese bezaubernde Region. Besonders beeindruckend ist Crag Cave bei Castleisland, die größte zugängliche Tropfsteinhöhle Irlands.
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