Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Die größte Insel im nördlichen Atlantischen Ozean weist einige der
spektakulärsten Landschaften der Erde auf, mit ihren Vulkanen,
Eiskappen, wilden vergletscherten Bergen, Fjorden und Klippenküsten.
Überall im Land finden sich in großer Zahl gewaltige Wasserfälle, heiße
Quellen und Geysire. Weit weg von jeglicher Zivilisation befinden wir
uns im Hochland von Island. Wenig Leben, noch weniger Vegetation findet
sich hier, mancherorts ist es vollkommen kahl. Begeistern wir uns an
atemberaubenden Kunstwerken aus Sand, Eis, Dampf und Wasser, die die
Erde permanent hervorbringt. Nirgendwo sonst können wir unmittelbar
erleben, wie ein Land entsteht! Unsere Reise zu der nahe des
Polarkreises liegenden Insel aus Feuer und Eis bietet sich an für aktive
Reisende, die nicht nur die Sehenswürdigkeiten an der Küste, sondern
auch das unbewohnte Hochland Islands kennenlernen möchten.
1. Tag: DI Ankunft Reykjavik
Flug mit LUFTHANSA ab Düsseldorf (Direktflug), Hamburg (mit Umsteigen in Düsseldorf) oder mit ICELAND EXPRESS ab Frankfurt-Hahn, Berlin-Schönefeld nach Keflavik. Gegen Aufpreis Flüge mit ICELAND AIR von Frankfurt-Main, München buchbar. Transfer zum Hotel und Abends zur freien Verfügung.
2. Tag: MI Südküste
Die Rundreise beginnt mit der Fahrt zum Geothermalgebiet Haukadalur mit den berühmten Geysiren und dem imposanten Wasserfall Gullfoss. Wir fahren die Südküste entlang zum Wasserfall Seljalandsfoss, hinter dessen Wasserschleier man wandern kann. Unweit entfernt besuchen wir den 60 m hohen Wasserfall Skogafoss..
FA
3. Tag: DO Skaftafell - Gletscherlagune
Der Weg führt uns heute zum eindrucksvollen Vatnajökull, Europas größtem Gletscher (über 8.000 qkm). Im Nationalpark Skaftafell wandern wir zum Wasserfall Svartifoss. Weiter durch die Sandwüste Breidamerkursandur bis zur Gletscherlagune Jökulsarlon. Die Bootsfahrt in der Lagune zwischen treibenden Eisbergen ist sehr beeindruckend. Wir übernachten im Gebiet um den Skaftafell Nationalpark.
FA
4. Tag: FR Landmannalaugar
In Kirkjubaejarklaustur verlassen wir die Ringstraße in Richtung Hochland. Über eine Schotterpiste und mit kleinen Flussdurchquerungen erreichen wir die Feuerspalte Eldgjá und das farbenprächtige Liparitgebirge Landmannalaugar. Das Gebiet lädt zu einer Wanderung auf den Aussichtspunkt des Berges Bláhnúkur (943 m) ein. Ein Picknick für unterwegs hat unser Reiseleiter organisiert. Wer möchte, kann in der natürlichen heißen Quelle am Fuße des Berges baden. An den Ausläufern des Vulkans Hekla entlang geht es weiter zum Wasserfall Háifoss, mit 122 m zweithöchster des Landes und zu unserer Unterkunft.
FMA
5. Tag: SA Hochlandroute
Ein anstrengender Tag, jedoch voller Höhepunkte steht an. Auf der Sprengisandur-Hochlandpiste gen Norden durchfahren wir schwarze Lava- und Aschewüste, gesäumt von den Gletschern Hofsjökull und Vatnajökull, Islands größte Einöde. Ein Lunch-Paket für unterwegs ist eingepackt. Letzter Stopp, bevor wir die Zivilisation wieder erreichen, ist am Wasserfall Aldeyjarfoss mit skurrilen Basaltsäulen. Lieder und Volkssagen berichten von der unheimlichen Atmosphäre, von Trollen und Elfen, die auch heute noch ihr Unwesen treiben sollen. Übernachtung im Gebiet um den See Myvatn (2 Nächte).
FMA
6. Tag: SO See Myvatn
Den heutigen Tag widmen wir der Region rund um den See Myvatn. Das gesamte Gebiet mit unzähligen Vögeln, die Vegetation und die Lavaformationen machen Myvatn zu einem Paradies für Naturfreunde. Im Geothermalgebiet von Námaskard, wo es brodelnde Schlammquellen, Sümpfe und dampfende Erde gibt, zeigt uns die Natur ihre prächtigen Farben. Eine Wanderung zum Aschekrater Hverfjall und den Lavaformationen von Dimmuborgir (schwarze Burgen) ist lohnend. Wir lassen den Tag im Myvatn Naturbad, der 'Blauen Lagune des Norden' ausklingen, ein Bad in dem warmen Geothermalwasser lohnt sich auf jeden Fall (Eintritt ca. € 16,- vor Ort). Auf der Fahrt in die größte Stadt Nordislands, Akureyri, ist eine Rast am schönen 'Wasserfall der Götter', dem Godafoss, geplant.
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7. Tag: MO Akureyri - Varmahlid
Nach einem kleinen Stadtrundgang durch Akureyri fahren wir in die Hochburg der Islandpferdezucht. Am Fjord Skagafjord entlang erreichen wir Varmahlid und besuchen das Freilichtmuseum Glaumbaer, das uns das Leben der Isländer in früheren Zeiten veranschaulicht.
FA
8. Tag: DI Halbinsel Snaefellsnes
Wir umrunden die Snaefellsnes-Halbinsel, ein erloschenes Vulkangebiet, das von einer mächtigen Eiskappe überragt wird - für Jules Verne lag hier der Eingang zum Mittelpunkt der Erde. An der südlichen Küste mit seinen Fischerdörfern Hellnar und Arnarstapi erwarten uns bizarre Felsformationen und markante Vogelklippen. Übernachtung auf der Halbinsel.
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9. Tag: MI Thingvellir - Borgafjord
Auf dem Weg nach Reykjavik lädt die Region um den Hvalfjord zu einer Wanderung ein. Anschließend Fahrt zum Nationalpark Thingvellir (UNESCO Weltkulturerbe), ein Gebiet, das historisch und geologisch interessant ist: Hier wurde nicht nur Islands Parlament begründet, sondern auch der Drift der Kontinentalplatten Amerikas und Eurasiens ist sichtbar. Die Rundreise endet in Reykjavik mit einer Orientierungsrundfahrt, bevor wir in unserer Unterkunft einchecken. Der Abend steht zur freien Verfügung.
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10. Tag: DO Rückreise
Transfer zum Flughafen und Rückreise zum Ausgangsort.
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Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Im Haukadalur, einem Tal im Süden Islands befindet sich eine der touristischen Hauptattraktionen des Landes, der Gullfoss Wasserfall, dessen Name übersetzt "Der goldene Wasserfall“ bedeutet. Er gehört zusammen mit den benachbarten Haukadalur Geysiren und dem Þingvellir Nationalpark zum sogenannten Gullni hringurinn oder Golden Circle, die wohl beliebteste Rundreise-Route Islands.
Die Tatsache, dass Besucher dieses einmalige Naturschauspiel noch bewundern können, verdanken wir dem Einsatz von Sigriour Tomasdottir und deren Vater. Beide setzten sich gegen den geplanten Verkauf des Gebietes um den Wasserfall ein. Die enorme Wasserkraft des Flusses Hvita sollte zur Stromerzeugung genutzt werden, was das Ende für den imposanten Wasserfall bedeutet hätte. Eine Gedenktafel erinnert bis heute an Sigriour Tomasdottir.
Im Süden Islands, zwischen den Orten Hvolsvöllur und Skogar befindet sich der atemberaubend schöne Seljalandsfoss Wasserfall. Im Sommer bietet es sich an gleich in der Nähe des Wasserfalls und inmitten einer traumhaften Landschaft zu übernachten, denn unweit des Seljalandsfoss befindet sich ein Campingplatz.
Ein Besuch des Wasserfalls empfiehlt sich besonders in den Abendstunden, da dann die Farben am intensivsten sind. Aber auch im Winter ist der Wasserfall ein absolutes Highlight, dann nämlich gefriert das in die tiefe fallende Wasser und es ergeben sich wunderschöne Eiskunstwerke.
Das Besondere am Seljalandsfoss Wasserfall ist die Möglichkeit hinter den Wasserfall zu gehen und von dort durch den Wasserschleier hindurch auf die Landschaft zu blicken. Zudem kann man in der umliegenden Umgebung herrlich Wandern.
Im Süden Islands, nahe des Ortes Skogar befindet sich eine ehemalige Steilküste, an der auf einer Breite von 25 Metern das Wasser des Skoga rund 60 Meter in die Tiefe stürzt, der sogenannte Skogafoss, dessen Name übersetzt „Waldwasserfall“ bedeutet. Doch nicht nur der Wasserfall selbst sondern auch die ihn umgebende Landschaft ist einfach traumhaft und beeindruckend.
Tiefes Grün erstreckt sich in den warmen Monaten um den Skogafoss, im Winter eine dichte Schneedecke, besonders kalte Temperaturen lassen ihr sogar erstarren und sorgen somit für ganz einzigartige Eindrücke. Östlich des Wasserfalls befindet sich der berühmte und beliebte Trekkingpfad Laugavegur, welcher bis hinauf zum Pass Fimmvörðuháls führt.
Auf einer Fläche von rund 12.000 km² erstreckt sich im Südosten Islands der atemberaubende Vatnajökull Nationalpark. Dieser wurde allerdings erst im Jahre 2008 durch den Zusammenschluss mehrerer kleinerer Nationalparks und Naturdenkmäler gegründet.
Dazu gehörten der Skaftafell Nationalpark und der Jökulsárgljúfur Nationalpark sowie das Vulkansystem Askja, der Berg Herðubreið und noch weiter Gebiete, welche sich rund um den faszinierenden und eindrucksvollen Gletscher Vatnajökull erstrecken.
Dieser Gletscher Vatnajökull bietet in gewisser Weise das Zentrum des Nationalparks und war deshalb auch dessen Namensgeber. Besonders sehenswert im Vatnajökull Nationalpark ist unter anderem der Wasserfall Svartifoss mit seinen bezaubernden schwarzen Basaltsäulen.
Vatnajökull-Gletscher
4. Tag Hekla-aktiver Vulkan
Hochlandoase Landmannalaugur
Liparith- und Rhyolithberge
5. Tag Vatnajökull-Gletscher
Aschekrater Hverfjall
Auf der Reykjanes Halbinsel, im Südwesten Islands befindet sich eines der schönsten und herrlichsten Freibäder der Erde, die sogenannte Blaue Lagune (isländisch: Bláa Lónið). Die nächstgelegene Stadt ist der Ort Grindavik, aber auch die isländische Hauptstadt Reykjavik befindet sich nur unweit dieser sehr beliebten Touristenattraktion. Wer meint ein Freibad auf Island wäre unsinnig hat weit gefehlt, denn das Wasser des Thermalbades hat Temperaturen zwischen 37 und 42 Grad und das Baden hat hier vor allem im Winter einen ganz besonderen Reiz.
Entstanden ist der See durch das nahe gelegene Geothermalkraftwerk, als sich in Folge des Baues dieses Kraftwerks ein See mit warmem Wasser bildete, begannen zunächst die Einheimischen ihn als Badesee zu nutzen. Später wurde dann das Thermalbad errichtet, seitdem kommen auch immer mehr Touristen hierher und genießen die wohltuende und entspannende Wirkung des Wassers, welches ein Gemisch aus Süß- und Meerwasser ist und unter anderem Mineralsalze enthält.
Einer der malerischsten Seen Islands befindet sich im Nordosten des Landes, der See Myvatn. Der Name bedeutet übersetzt „Mückensee“ und bezieht sich auf die riesigen Mückenschwärme, welche besonders im Sommer den See belagern und für den enormen Fischreichtum und die mannigfaltige Entenpopulation verantwortlich sind. Im See befinden sich zahlreiche pittoreske Inseln.
Doch nicht nur der See besticht mit seiner herausragenden Schönheit, auch die nähere Umgebung ist von einer einzigartigen Anmut geprägt. Hier befinden sich zahlreiche Naturwunder, welche alle durch den starken Vulkanismus der Gegend entstanden sind. Bizarre Gesteinsformationen, wunderschöne Grotten und erholsame Thermalbäder sind dabei nur einige der vielen Attraktionen, welche die Gegend zu bieten hat.
8. Tag Halbinsel Snaefellsnes
Von der isländischen Hauptstadt Reykjavik aus ist es nur eine kurze Fahrt landeinwärts bis man den malerischen Ort Þingvellir erreicht, welcher sich am Nordufer des Sees Þingvallavatn befindet. Nach diesem Ort wurde auch der Nationalpark, der sich über das umliegende Gebiet erstreckt benannt. Die Bezeichnung für den Ort bedeutet übersetzt so viel wie „Ebene der Volksversammlung“.
Zusammen mit dem berühmten Gullfoss Wasserfall und den Haukadalur Geysieren bildet der Þingvellir Nationalpark den sogenannten Gullni hringurinn (Golden Circle) zu Deutsch Goldener Ring oder Goldene Rundfahrt. Dieser Golden Circle ist das mit Abstand beliebteste Touristenziel auf Island und auf Grund der Nähe zur Hauptstadt auch eines der am leichtesten zu erreichenden.
Bereits 1930 wurde die Region um Þingvellir zum Nationalpark erklärt und 2004 schließlich von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Gegend besticht zum einen durch ihre atemberaubende Schönheit und zum anderen durch die pittoresken Bauwerke, wie beispielsweise die Kirche von Þingvellir. In jedem Fall ein absolutes Muss auf jeder Island-Rundreise.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Der Name Reykjavik bedeutet ins Deutsche Übersetzt so viel wie „Rauchbucht“, diese Bezeichnung geht wahrscheinlich auf die vielen dampfenden, heißen Quellen in der Umgebung zurück. Die Stadt ist die Hauptstadt Islands sowie die größte und älteste permanente Siedlung auf der Insel und gleichzeitig auch die nördlichste Hauptstadt der Welt.
Reykjavik liegt an der Südwestküste Islands und hält einige ganz besondere Attraktionen für seine Besucher bereit. Besonders sehenswert ist die Statue in Gedenken des ersten Siedlers Ingolfur Arnarson sowie die Domkirche, das Konzerthaus Harpa das Perlan. Unbedingt gesehen haben sollte man die moderne Kirche Hallgrimskirja mit dem Denkmal für Leif Eriksson. Die Hallgrimskirkja ist zudem das höchste Bauwerk des Landes.
Im Süden Islands in der Region Suðurland befindet sich die kleine Ortschaft Kirkjubæjarklaustur, welche auf Grund ihrer hervorragenden Lage an der berühmten und viel bereisten Ringstraße zu einem beliebten Touristenziel geworden ist. Der winzige Ort zählt gerade einmal etwa 130 Einwohner aber seine Geschichte geht dennoch bis in die Zeit der Landnahem zurück.
Kirkjubæjarklaustur ist landschaftlich besonders schön gelegen, inmitten weiter grüner Wiesen und hoher bewachsener Berge. Direkt hinter dem Dorf stürzt der Wasserfall Systrafoss in die Tiefe. Besonders sehenswert in der Umgebung sind zudem der Vulkangraben Eldgja und die Kraterreihe Lakagigar. Zudem befindet sich nur etwa 8 Kilometer westlich des Ortes der beeindruckende und sehr malerische Canyon Fjaðrárgljúfur.
Im zentralen Norden Islands befindet sich die viertgrößte Stadt des Landes, der rund 18.000 Einwohner zählende Ort Akureyri, welcher im isländischen auch Akureyrarkaupstaður genannt wird. Dieser verbindet auf ganz magische Weise den Charme isländischer Kleinstädte mit der Faszination kolossaler Prachtbauten. Bestes Beispiel für letzteres ist die atemberaubende und tief beeindruckende von Guðjón Samúelsson entworfene Akureyrarkirkja („Akureyris Kirche“). Sie besticht durch ihre für eine Kirche ungewöhnliche Form.
Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit befindet sich in dem Stadtteil Glerárhverfi, die sogenannte Glerárkirkja, welche erst in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts fertiggestellt wurde und eine dementsprechende moderne Bauweise aufweist. Weiterhin beheimatet Akureyri einige Dichterwohnungen, welche ebenfalls einen Besuch wert sind so wie das bekannte Nonnahus oder auch das Davioshus und das Sigurhæðir.
Arnarstapi
Übersetzt bedeutet der Name Keflavik so viel wie „Treibholzbucht“, diese Bezeichnung geht angeblich auf den ersten Siedler Ingolfur Arnarson zurück. Die Stadt befindet sich auf der stiefelförmigen Halbinsel Reykjanesskagi im äußersten Südwesten Island, nahe der Hauptstadt Reykjavik und ist mit ihren mehr als 8.000 Einwohnern die größte Stadt der Halbinsel sowie die sechstgrößte des gesamten Landes.
Besonders wegen des hier befindlichen internationalen Flughafens Leifur Eriksson ist die Stadt ein touristisch bedeutender Ort. Auch der Hafen spielt für die Wirtschaft eine wichtige Rolle. Aber auch die Besucher der Stadt besuchen den Hafen wegen seiner zahlreichen historischen Bauwerke gern. Besonders sehenswert sind hier das Fischerdenkmal, die Kirche Keflavíkurkirkja aus dem Jahr 1915, der Leuchtturm und das rote Wohnhaus des dänischen Kaufmanns Peter Duus, auch Duushus genannt.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.