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Andalusien gilt mit Recht als die schönste, begeisterndste und
exotischste Region Spaniens. Wer denkt da nicht an Musik, verwunschene
Gärten, an Flamenco, Stierkampf, sengende Sonne, üppige Natur, an
Paläste, Moscheen und Kathedralen. Wollte man nur eine einzige Region
Spaniens besuchen und sich dabei auf die alles in allem attraktivste
beschränken, so würde man sich sicherlich für Andalusien entscheiden.
Multikulturell im allerbesten Sinne, doch sich nicht abriegelnd, sich
gegenseitig befruchtend und so dokumentierend, dass Toleranz und Achtung
eben doch möglich sind zwischen verschiedenen Religionen, zwischen
Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und oft auch Sprache.
Deshalb fühlen wir uns in den verwinkelten Stadtzentren der
andalusischen Städte, die meist dominiert werden von einem Alcazar und
einer maurisch-christlichen Moschee-Kathedrale, so wohl und gleichzeitig
doch so fremd. Sevilla ist die Stadt Carmens und der Barbiere sowie der
eindrucksvollen Weltausstellung im Jahre 1992. Córdoba war der Sitz der
Kalifen, die Alhambra in Granada ist Europas vollkommenstes arabisches
Bauwerk. Alles erleben wir innerhalb einer zauberhaften Landschaft,
lichtdurchtränkt unterhalb der Schneegipfel der Sierra Nevada.
Andalusien, eine touristische Zielregion voller Verheißungen,
Versprechungen, die ganz sicher eine Reise für sich selbst verdient.
1. Tag: SO Hinflug - Málaga
Linienflug mit IBERIA via Madrid nach Málaga. Nach der Ankunft Transfer zum Hotel.
A
2. Tag: MO Ronda
Nach dem Frühstück Fahrt nach Ronda, eine der schönsten und ältesten Städte Spaniens, auf einem 780 m hohem Felsplateau erbaut und durch eine 100 Meter tiefe Schlucht dramatisch geteilt. Hier hat sich die alte andalusische Tradition und Lebensweise bis heute weitgehend erhalten. Besichtigung der Stabkirche 'Santa Maria Mayor' mit ihren maurischen Kapellen. Ursprünglich als mohammedanische Moschee errichtet, wurde das Gebäude nach der Eroberung durch die Truppen der katholischen Königin Isabella in eine christliche Stiftskirche umgewandelt. Viele Holzerker an den sonst weißen Gebäuden wiesen ursprünglich auf die islamischen Wurzeln des Städtchens hin. Um ein christlich wirkendes Stadtbild zur erzielen, wurden diese in späterer Zeit durch die heute typischen, niedrig gemauerten und nicht begehbaren Balkone ersetzt. Hauptanziehungspunkt ist die aus dem 18. Jh. stammende Steinbrücke, die über den Tajo zur Altstadt hinüber führt. Eine weitere Attraktion ist die älteste Stierkampfarena Spaniens. Ronda gilt ja als Geburtsstätte des Stierkampfes, denn hier wurden im 18. Jh. die heute noch gültigen Regeln aufgestellt. Am späten Nachmittag Rückfahrt zum Hotel.
FA
3. Tag: DI Gibraltar - Cadiz
Abfahrt Richtung Südwesten zur Kronkolonie Gibraltar. Die Straßen hier sind so eng, dass auf Minibusse umgestiegen werden muss, um den Affenfelsen zu besuchen. Der Felsen wurde im Vertrag von Utrecht den Briten zugesprochen und ist seither Zankapfel zwischen Spanien und England. Zunächst Fahrt in den äußersten Süden der Halbinsel, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Bucht von Algeciras (hier endet das Mittelmeer) und die afrikanische Küste hat. Die berühmten Säulen des Herkules markierten das Ende der bekannten Welt. Nachmittags Weiterfahrt Richtung Cadiz zu unserem Hotel.
FA
4. Tag: MI Jerez de la Frontera - Sevilla
Morgens Stadtbesichtigung in Cadiz, das vor über 3000 Jahren unter dem Namen Gadir von den Phöniziern gegründet wurde. Nachmittags Besuch einer der einzigartigsten Sherrybodegas in Jerez. Neben den 25.000 Eichenfässern sieht man hier auch das private Museum mit antiken Möbeln, das private Pferdegestüt mit reinrassigen andalusischen Pferden und das Kutschenmuseum. Abschluss ist eine ausgiebige Sherryverkostung.
FA
5. Tag: DO Sevilla
Wegen ihrer prächtigen Barockfassaden und Baudenkmäler gilt sie als schönste Stadt Andalusiens und ist die Heimat von 'Carmen', 'Don Juan' und dem 'Barbier von Sevilla'. Viele Gegensätze prägen das Stadtbild. Geschichte, Moderne, Fortschritt und Tradition spiegeln das Bild dieser lebendigen Kulturmetropole wider. Auf unserer Stadtrundfahrt sehen wir die gigantische Kathedrale Santa Maria mit dem Glockenturm Giralda. Ausgangspunkt dieses Symbols von Sevilla war ein ab 1184 von den Almorhaden erbautes Minarett. Dann geht es vorbei am Plaza de Espana und dem Maria-Luisa-Park mit seinen prächtigen Gartenanlagen zum königlichen Schloss Alcázar. Ursprünglich im 12. Jh. von maurischen Herrschern errichtet, wurde dieser Palast unter König Karl V. zum Sitz der katholischen Könige ausgebaut. Ein Spaziergang durch das romantische Altstadtviertel Barrio Santa Cruz, mit einem Labyrinth aus engen Gassen, Plätzen und Brunnen, rundet diesen erlebnisreichen Vormittag ab. Der Nachmittag steht in Sevilla zur freien Verfügung.
FA
6. Tag: FR Cordoba - Granada
Im heutigen Córdoba ist die ruhmreiche Vergangenheit, die im Jahre 152 vor Christus, als der römische Prätor Claudio Marcelo den Ort zur Patrizierstadt erhob und zur Hauptstadt dieses Teils des Römischen Reiches machte, lebendig. Die islamische Geschichte Córdobas beginnt im Jahre 711 mit einer monatelangen Belagerung. Einige Jahre später gelangt der Omaijaden-Fürst Abd al-Rahman I. nach Córdoba und schafft in al-Andalus einen unabhängigen Staat. Es gab mehr als 1000 Moscheen und 800 Badehäuser und hier war auch die größte Bibliothek des mittelalterlichen Europa zu finden. Die kastellanischen Heere durch Ferdinand III. rückeroberten schließlich im Jahre 1236 die Stadt. Während unserer Stadtbesichtigung sehen wir die Moschee, die auf den Grundfesten einer westgotischen Basilika errichtet wurde und wo die Katholischen Könige später eine Kathedrale errichteten. Wer die Mezquita betritt, findet sich in einem Zauberwald aus 850 freistehenden Säulen und rot-weiß bemalten Bögen wieder. Córdoba mit seinen herrlichen Patios (Innenhöfe) und seinem Meisterwerk maurischer Architekten wirkt wie aus Geschichten aus 1001 Nacht. Bevor wir weiterfahren nach Granada machen wir noch einen Rundgang durch das Judenviertel.
FA
7. Tag: SA Granada - Costa del Sol
Morgens Besichtigung der Alhambra. Als im 13. Jh. unter den Nasriden das Königreich Granada entstand, beschloss der Gründer Alhamar Ibs Nasr seine Residenz in die direkte Nachbarschaft der Zitadelle oder Alcazaba zu verlegen. Der Name stammt von dem Wort rot ab und so wird die Alhambra auch die Rote Burg genannt. Nach der Besichtigung geht es zu den Gärten der Generalife. Nachmittags Freizeit in der Altstadt, wo man auf eigene Faust die malerische Altstadt mit der Karawanserei, der Königskapelle und der Kathedrale erkunden kann. Danach Weiterfahrt zu unserem Hotel an der Costa del Sol.
FA
8. Tag: SO Rückflug
Transfer zum Flughafen und Rückflug zum Heimatflughafen. Alternativ individuelle Verlängerung in einem der schönen Strandhotels.
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