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In Nordportugal stand die Wiege der Nation, und das reiche kulturelle
Erbe erzählt von ihren edlen, alten Ursprüngen. Es ist ein gebirgiges
Gebiet mit schroffen Hängen, einer üppigen Vegetation, Flüssen und
Nationalparks. Aus dem Granitgestein seiner Gebirge wurden die vielen
Baudenkmäler der Region errichtet. Denkmäler des Glaubens begegnen uns
in den schlichten romanischen Kapellen und barocken Gotteshäusern,
Denkmäler der Geschichte in den Burgen. Geprägt wird die Region auch von
der großen Wasserstraße, die sie durchfließt - dem traumhaft schönen
Douro, dessen Tal mit den Weinbergen zum Welterbe erklärt wurde. Wer
weiß, dass Douro übersetzt 'golden' bedeutet, mag sich überlegen, ob er
seinen Name wohl dem weltberühmten Portwein verdankt, der an seinen
sonnenverwöhnten Hängen heranwächst oder dem goldenen Licht, das die
Stadt Porto umgibt.
1. Tag: FR Hinflug - Porto
Morgens Linienflug mit LUFTHANSA direkt nach Porto. Empfang am Flughafen. Porto ist eine alte, ursprüngliche Stadt mit seltenem architektonischem Erbe und herrlichen Aussichtspunkten. Nach einer orientierenden Stadtrundfahrt Weiterfahrt nach Guimarães.
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2. Tag: SA Schifffahrt auf dem Douro
Guimarães besitzt im Herzen der Portugiesen eine ganz besondere Bedeutung. Spaziergang durch die von der UNESCO in die Liste des Welterbes aufgenommene Altstadt. Weiterfahrt nach Regua. Von hier aus starten wir eine etwa zweistündige Schifffahrt. Vom Schiff aus hat man den besten Blick auf die schöne Landschaft des Dourotals und die Rebhänge. Anschließend Weiterfahrt nach Viseu.
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3. Tag: SO Viseu - Bussaco
Stadtrundgang im mittelalterlichen Viseu. Die Paläste der Adeligen und Kirchenherren, die grünen Plätze und Parks und die Baudenkmäler aus den unterschiedlichsten Epochen, machen den ganz besonderen Reiz dieser Stadt aus. Das Küstenstädtchen Aveiro ist von Kanälen durchzogen, auf denen die bunt bemalten Moliceiro-Boote fahren. Besonders sehenswert sind der Estacao (Bahnhof), die Kathedrale und die Kapelle Sao Bartolomeu. Auf der Weiterfahrt ein Stopp im Palace Hotel do Bussaco. Ein Meisterwerk portugiesischer Architektur umgeben vom beeindruckenden Nationalforst mit seltenen Bäumen und exotischen Pflanzen. Übernachtung in Curia.
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4. Tag: MO Coimbra - Alcobaça - Batalha
Coimbra ist eine Stadt der Wissenschaften und Literatur. Sie war früher die Hauptstadt Portugals. Von hier entstammt unsere Sprache und hier stand eine der ersten Universitäten Europas. Bei einem Stadtrundgang besuchen wir die Universität und die Kirche Sta. Clara. Am Nachmittag erreichen wir Alcobaça. Das Kloster Santa Maria de Alcobaça ist die größte Kirche Portugals und wurde von der UNESCO in die Liste der Weltkulturgüter aufgenommen. Wir übernachten heute in Batalha, dessen Kloster ein Meisterwerk portugiesischer Gotik ist.
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5. Tag: DI Tomar - Estremoz
Die Entwicklung von Tomar ist eng mit dem Templerorden verbunden. Besichtigung der Burg und der Christusritterkirche. Nahe der spanischen Grenze liegt auf dem höchsten Punkt des São Mamede-Gebirges das beschauliche Städtchen Marvão. Wir spazieren durch die schmalen Gassen und genießen die wunderbare Aussicht auf die umliegende Alentejo-Landschaft. Castelo de Vide hat seinen mittelalterlichen Kern bewahrt. Mittelpunkt des Ortes ist die Festung die im 14. Jh. auf den Ruinen einer maurischen Burg errichtet wurde.
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6. Tag: MI Alentejo
Der heutige Tag ist dem Alentejo, dem Gebiet zwischen Tejo, der spanischen Grenze und der Algarve, gewidmet. Die Landschaft ist nicht einheitlich, Hügelketten wechseln sich mit endlosen Ebenen ab. Die Weinproduktion gewinnt immer mehr an Bedeutung. Wir besuchen die Herdade do Esporão, eines der führenden Weingüter der Region. Der abgeschiedene Gebirgsort Monsaraz zählt zu den schönsten Marktflecken der Region. Mit seinen engen Kopfsteingassen, niedrigen alten Häusern und einer imposanten Burg fühlen wir uns ins Mittelalter zurückversetzt. Zum Abschluss Evora, die 'Perle des Alentejo'. Die Stadt ist ein begehbares Museum, der zentrale Platz bietet einen einmaligen Mix aus gotischer Kathedrale, riesenhaften römischen Säulen und barocken Palästen.
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7. Tag: DO Lissabon
Nach dem Frühstück Fahrt nach Lissabon. Eine halbtägige Stadtrundfahrt führt von der Praca Marques de Pombal über die Avenida da Liberdade bis zum Rossio, wo sich die Lisboeter gerne auf eine Tasse Kaffee treffen. Im Belem-Viertel, damals Ausgangspunkt der Entdeckungsfahrten, sehen wir den Torre de Belem und das Seefahrerdenkmal. Besichtigung des Hieronymusklosters. Rest des Tages zur freien Verfügung.
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8. Tag: FR Rückflug
Am Vormittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt. Für diejenigen, die Lissabon etwas intensiver erkunden möchten, buchen wir gerne indiv. Verlängerungsnächte.
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Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
5. Tag Tomar - Christuskloster
Tomar - Christusritterburg
6. Tag Evora - Kathedrale Evora
7. Tag Lissabon - Festung "Castelo de Sao Jorge"
In Belem, einem Stadtteil der portugiesischen Hauptstadt Lissabon befindet sich das herausragende Hieronymus Kloster, in Portugal Mosteiro dos Jeronimos genannt. Es ist das bedeutendste Bauwerk der Manuelinik, welche eine portugiesische Variante der Spätgotik ist und auch einige Elemente der Renaissance aufweist. Entstanden ist dieser prunkvolle Architekturstil unter dem König Manuel I, welcher von 1495 bis 15212 über Portugal herrschte.
Das Hieronymus Kloster selbst wurde von Manuel I, kurz nachdem der berühmte portugiesische Seefahrer Vasco da Gama von seiner ersten Indienreise zurückkehrte, in Auftrag gegeben und im Jahre 1544 fertiggestellt. Dieser hat in dem imposanten Prachtbau auch seine letzte Ruhestätte gefunden, ebenso wie Fernando Pessoa, Luis de Camoes und zahlreiche portugiesische Könige. Neben den Gräbern beheimatet das Mosteiro dos Jeronimus aber auch ein Marinemuseum sowie das Archäologische Museum.
Vor dem rund 300 Meter langen Prachtbau erstreckt sich ein großzügig angelegter Park, welcher die reichverzierte Kalksteinfassade voll zur Geltung kommen lässt. Und auch von Innen ist der Prachtbau einfach überwältigend. Zudem wurde das Kloster 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der Name geht auf den Orden des Heilligen Hieronymus zurück, welcher hier bis 1834 untergebracht war.
Im Stadtteil Belem der portugiesischen Hauptstadt Lissabon befindet sich eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, das Padrao dos Descombrimentos, zu Deutsch das Denkmal der Entdeckungen. Dieses wurde im Jahre 1960 zum 500. Todestag Heinrich des Seefahrers, zur Zeit des Salazar-Regimes fertiggestellt. Das weiße Meisterwerk am Ufer des Tejo soll an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern und zeigt dazu 33 wichtige Personen dieser Zeit.
Dazu gehören beispielsweise Heinrich der Seefahrer, Vasco da Gama, Ferdinand Magellan, Bartolomeu Diaz und Alfons V. Alle 33 Figuren blicken auf den Tejo. Auf dem Boden vor dem Eingang erstreckt sich eine Windrose aus Mosaiksteinen mit einem Durchmesser von 50 Metern. Diese war ein Geschenk der Republik Südafrika. Die majestätische Windrose trägt in ihrem Zentrum eine Weltkarte auf der die Routen der portugiesischen Entdecker des 15. und 16. Jahrhunderts eingetragen sind.
Mit Hilfe eines Lifts gelangt man auch auf die Spitze des imposanten Monuments. Von hier aus hat man einen hervorragenden Blick auf den Tejo, sowie über den Stadtteil Belem mit seinen zahlreichen eindrucksvollen Bauwerken wie dem Mosteiro dos Jeronimos (Hieronymus Kloster), der Ponte 25 de Abril und dem Torre de Belem.
Zu den bekanntesten Wahrzeichen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gehört definitiv auch der Turm von Belem, in der Landessprache Torre de Belem genannt. Dieser befindet sich direkt an der Mündung ds Tejo (Tajo) in den Atlantischen Ozean. Der imposante und faszinierende Turm beherbergt in der obersten Etage eine Aussichtsplattform in 35 Metern Höhe.
Unweit vom Torre de Belem entfernt befindet sich das ebenfalls im manuelinischen Stil errichtet Moistero dos Jeronimus (Hieronymus Kloster) und ebenso wie der Turm von Belem überstand auch dieses herausragende Bauwerk das schwere Erdbeben von Lissabon im Jahre 1755 überstanden. Der Torre de Belem ist seit seiner Fertigstellung im Jahre 1521 das Symbol der Glanzzeit des portugiesischen Handels- und Seefahrtimperiums.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Im Norden Portugals, direkt an der Atlantikküste erstreckt sich die malerische und faszinierende Hafenstadt Porto. Sie ist die zweitgrößte Stadt des Landes und wird wegen ihrer enormen Größe und wirtschaftlichen Bedeutung häufig „Hauptstadt des Nordens“ genannt. Im Ballungsraum Grande Porto leben rund 1,3 Millionen Menschen.
Die Stadt verfügt über ein ausgesprochen angenehmes Klima. Die Bewohner selbst sehen ihre Stadt als heimliche Hauptstadt Portugals da sie immerhin Namensgeberin des Landes war. Gemessen an den Attraktionen und Sehenswürdigkeiten könnte sie in jedem Fall Hauptstadt werden. Nicht umsonst wird sie von vielen auch als „Barockstadt“ bezeichnet.
Unbedingt gesehen haben sollte man die Kathedrale Se do Porto, den Torre dos Clerigos, den Praca da Ribeira am Rio Douro, die Börse, das Rathaus und die Avenida dos Aliados, sowie die zahlreichen imposanten Kirchen wie die Igreja di Carmo, die Igreja da Trinidade, die Igreja Sao Francisco und die Igrea de Santo Ildefonso, letztere beeindruckt ganz besonders und besticht durch ihre mit Azulejos geschmückte Außenfassade.
Viseu
Aveiro
Die pittoreske Kleinstadt Batalha befindet sich rund 100 Kilometer nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und beheimatet etwa 8.500 Menschen. Batalha ist das portugiesische Wort für „Schlacht“. Die Stadt im Zentrum Portugals, welche in der Landessprache Vila da Batalha genannt wird, entwickelt sich immer mehr zu einem beliebten und vielbesuchten Anziehungspunkt für Touristen.
Das wohl imposanteste Bauwerk der Stadt ist die Klosterkirche Santa Maria da Vitoria, auch Mosteiro da Batalha (Kloster von Batalha) genannt. Für diesen atemberaubenden Prachtbau ist die Kleinstadt bekannt. Das Dominikaner-Kloster wurde im 14. bis 16. Jahrhundert, zum Dank für den Triumph Portugals über das Königreich Kastilien, errichtet und 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Rund 200 Kilometer nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und etwa 100 Kilometer südlich von Porto befindet sich die die bezaubernde Stadt Coimbra. Sie liegt am Ufer des Flusses Rio Mondego, welcher etwa 40 Kilometer westlich der Stadt in den Atlantik mündet. Im malerischen und historisch bedeutenden Coimbra leben etwa 107.000 Einwohner.
Die Geschichte dieses Ortes geht bis in die keltische Zeit zurück, zur Zeit der Römer befand sich hier die Stadt Aeminium. Zahlreiche Bauwerke sind somit auch aus den verschiedenen Jahrhunderten in Coimbra erhalten geblieben, so zum Beispiel die Alte und die Neue Kathedrale, der Jardim do Portugal dos Pequenitos, der römische Aquädukt Arcos do Jardim, das Augustinerkloster Igreja de Santa Cruz und die Hängebrücke Ponte Rainha Santa Isabel.
Castelo de Vide
Estremoz
Marvão
Tomar
In der portugiesischen Region Alentejo, was übersetzt so viel wie „jenseits des Tejo“ bedeutet, liegt die historisch bedeutende und atemberaubend schöne Stadt Evora, deren Geschichte bis zur Zeit der römischen Besatzung zurückgeht. Von dieser Zeit zeugen bis heute einige Bauwerke der Stadt.
1986 wurde das historische Zentrum Evoras von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, hier befinden sich beispielsweise ein aus römischer Zeit stammender Äquadukt, die Kathedrale Se und der einstige Königssitz Paco dos Condes de Basto.
Hauptattraktion der Stadt ist aber der beeindruckende und bezaubernde Diana-Tempel, welcher mit seinen monumentalen Säulen bis heute vom römischen Erbe der Stadt zeugt. Auf dem zentralgelegenen Praca do Giraldo gibt es einen imposanten Marmorbrunnen zu bestaunen.
An der Atlantikküste der Iberischen Halbinsel, im äußersten Südwesten Europas liegt das bezaubernde Lissabon, die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt Portugals. Sie befindet sich an einer Bucht, bei der der Fluss Tejo, der längste Fluss der Iberischen Halbinsel, in den Atlantik mündet. Schon zur Zeit des Römischen Kaiserreiches war die Stadt ein bedeutender Handelshafen.
Entsprechend der langen und wechselvollen Geschichte Lissabons beheimatet die Stadt auch zahlreiche imposante Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Catedral Sé Patriarcal, das Palacio de Sao Bento, das Ozeanarium im Parque das Nacoes oder der Park Jardim Estrela. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind allerding die UNESCO Weltkulturerbestätten Torre de Belem und Mosteiro dos Jeronimos.
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