Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Marokko, zwischen Mittelmeer, Atlantischem Ozean und den Ebenen der
Sahara gelegen, ist ein Land voller Kontraste. Große Gebirgsketten mit
einem bedeutungsvollen Namen unterteilen das Land: der Atlas. Zum Norden
hin vom Hohen Atlas klimatisch abgegrenzt, erlebt der Besucher den
südlichen Teil Marokkos traditionell und ursprünglich. Der klangvolle
Name der alten Königsstadt und Karawanenlagerplatz Marrakesch beflügelt
die Phantasie. Prachtvolle Kasbahs, die befestigten Lehmburgen der
Berber und Paschas, überragen die von Palmenoasen durchzogenen Canyons,
Lebensadern des Südens, Drâa, Dadès und Ziz. Heißer Wüstensand steht im
Kontrast zu den schneebedeckten Bergkämmen, je nach Jahreszeit
verwandelt sich die Gegend in ein Blütenmeer: im Februar die Mandelblüte
bei Tafraoute, im Mai der Düftezauber der Rosentäler.
1. Tag: SA Anreise - Ouarzazate
Morgens Linienflug über Madrid nach Marrakesch, Ankunft mittags. Transfer nach Ouarzazate, dem Tor zur Wüste, Zentrum von Berberkulturen und -handwerk, wo zahlreiche Filme gedreht wurden. (205 km)
A
2. Tag: SO Todraschlucht - Erfoud
Morgens Besichtigung der schönen Kasbah von Ouarzazate. Dann Fahrt entlang der Straße der Kasbahs - wie eine Morgenland-Phantasie ragen die trutzigen Sandschlösser auf rötlich schimmerndem Fels aus dem Grün der Palmenhaine empor. Mittags die, von steil aufragenden Felswänden flankierte und zum Teil sehr schmale Todra-Schlucht. Über Tinerhir, einer Kasbahstadt mit großer Palmerie und altem Berberviertel und Er Rachida ins Ziztal bis zum malerischen Erfoud, Hauptort des Tafilalet-Oasengebiets, einem immensen, vom Ziz gespeisten und von der Sandwüste eingerahmten Palmengarten. Einst ein wichtiges Karawanen- und Handelszentrum, Wiege der Alouiten; heute bekannt für seine Töpferwaren und Ledererzeugnisse. Abends Jeepfahrt zu den Sanddünen von Merzouga im Erg Chebbi und Übernachtung in einem feststehenden Camp in den Dünen. (375 km)
FA
3. Tag: MO Merzouga - Rissani - Zagora
Fahrt nach Rissani, nahe des historischen Sijilmassa und Besuch des Mausoleums von Moulay Cherif, Begründer der Alaouiten-Dynastie. Reduziert auf die Ursprünglichkeit, einsam, öd und doch beeindruckend: die Ausläufer des Atlasgebirges mit den Oasen Alnif und Tazzarine am Südrand des Djebel Saghro. Fahrt nach Zagora im fruchtbaren Drâa-Tal. Für Handelsreisende eine wichtige Etappe auf ihrem Weg bis Timbuktu, von hier aus sind es noch 52 Karawanentage quer durch die Sahara. (345 km)
FA
4. Tag: DI Tamegroute - M'hamid
Dem Qued Drâa folgend bis Tamegroute mit malerischen, blauen Steingutdächern, weißen Minaretten der Moscheen und einem Töpferviertel. Die Sanddünen von Tinfou, dann weiter zur Oase M'hamid, dem Tor zur Sahara. Abends zurück in Zagora. (160 km)
FA
5. Tag: MI Drâatal - Tata
Durch das Flusstal des Drâa über Agdz und Tazenakh zur schönen Wüstenoase Tata, markant die gekachelten Arkadengänge der Wohnhäuser. (350 km)
FA
6. Tag: DO Tafraoute
Tagesziel ist das hochgelegene Tafraoute im Anti-Atlas, eingebettet in eine bizarre, von Erosion geschaffene Landschaft aus rosa Granitblöcken. Die Abgeschiedenheit dieser Region ließ die ansässigen Chleu-Berber ihre alten Traditionen und Sprache erhalten. Besuch des steinernen 'Napoleon-Huts' in Aguerd Oudad sowie der phantasievollen Felsmalereien des belgischen Künstlers Jean Vérame. (180 km)
FA
7. Tag: FR Taroudannt - Marrakesch
Fahrt nach Taroudannt, in der fruchtbaren Sous-Ebene gelegen und liebevoll 'Klein-Marrakesch' genannt, einst Hauptstadt der Saadien-Dynastie. Vor uns das Bergmassiv des Hohen Atlas. Abends in Marrakesch. (410 km)
FA
8. Tag: SA Marrakesch
Marrakesch, die 'Perle des Südens'. Über Jahrhunderte hinweg Geburtsstätte ganzer Dynastien, spiegelt sich die ganze Vielfalt des orientalischen Lebens hier wider - auch in seiner Gegensätzlichkeit. Gelehrte, Handwerker, Architekten, Maler und Bildhauer aller Epochen erschufen prachtvolle Paläste und Villen, herrschaftliche Gärten, die von Düften, Farben und Menschen belebten quirligen Souks. Heute pulsiert das Leben in dieser, von ockerfarbenen Stadtmauern eingerahmten Stadt, ab dem späten Nachmittag wird der Jemaa el Fna-Platz zum Mittelpunkt der Märchenerzähler, Gaukler und Straßenhändler.
FA
9. Tag: SO Rückreise
Vormittag zur freien Verfügung. Nachmittags Rückflug über Madrid nach Frankfurt, Ankunft abends.
F