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Im nördlichen indischen Staat Uttaranchal befinden sich zwei Regionen
des Hoch-Himalaya, die bei Kennern zu den landschaftsschönsten des
höchsten Gebirges unserer Erde zählen. Garhwal ist für die Hindus das
Land der Götter, Dhev-bumi, voller Legenden, Mythen, Religiosität und
Geschichte. Hier entspringen die beiden heiligen Flüsse Ganges und
Yamuna. Eine einzigartige dramatische Landschaft mit Schluchten,
Wasserfällen, tiefen Tälern, Glazial-Seen, während des Monsuns voller
Blütenpracht. Einige der heiligsten Pilgerziele finden sich in diesen
Bergen, Gangotri und Badrinath werden wir selber aufsuchen, da sie auf
der Straße erreichbar sind, andere wie z.B. Kedarnath und Yamunotri
erreicht man nur in mehreren Wandertagen zu Fuß. Kumaon ist von der
Fläche her sogar noch kleiner als Garhwal, an das es östlich grenzt.
Hier begeistern vor allem die Hügelreihen, die sich als Vorboten des
Himalaya stufenweise aufbauen. Nainital und Almora sind wahre Kultnamen
gerade im sommerlich-heißen Indien, als 'Hill Stations' von
unübertroffener Reputation. Für Nehru war Ranikhet von einzigartiger
Schönheit. In der Hügelkette der Siwaliks auch das Corbett Tiger
Reservat, dessen Besuch der Abschluss unserer Rundreise bildet.
1. Tag: SO Hinflug
Am frühen Nachmittag Abflug von Frankfurt, Linienflug nonstop nach Delhi.
2. Tag: MO Delhi - Haridwar
Frühmorgens Ankunft in Delhi. Transfer zum Hotel in Flughafen-Nähe. Vorm. Abfahrt nach Haridwar (185 km), wo der Ganges die Himalaya-Berge verlässt und in die Ebene fließt. Am Nachm. Rundgang entlang der Ghats mit zahlreichen Ashrams und Tempeln. Abends am Gangesufer Erlebnis der Gebetszeremonie 'Ganga Aarti'.
FA
3. Tag: DI Haridwar (Rishikesh)
Ausflug nach Rishikesh (40 km). Ein ausgedehnter Rundgang, Besuch von Meditationszentren, Yoga-Ashrams des Lakshman- und des Ram-Bezirks. Als 'Yoga-Weltkapitale' überrascht Rishikesh durch seine Ruhe, insbesondere wenn man flussabwärts das Stadtzentrum verlässt.
FA
4. Tag: MI Uttarkashi
Von der moderaten Höhe Haridwars (335 m) Auffahrt in die Berge, unsere Straße sich an den Flusslauf des Ganges und dann des Bhagirathi haltend, nach Uttarkashi (148 km, 1.138 m), das wir nachmittags erreichen. In schöner Tallage, ein Anlaufpunkt für Pilger, mit dem Vishwanatha-Tempel.
FA
5. Tag: DO Uttarkashi (Gangotri)
Tagesausflug nach Gangotri, für die 90 km hinauf auf die Höhe von 3.140 m benötigen wir 5 Fahrstunden. Ein Himalaya-Dorf, Ausgangspunkt für eine Pilgertour (nur zu Fuß möglich, in 3 Tagen hin und zurück) zur Ganges-Quelle. Einzigartig bei guter Sicht der Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Sudarshan (6.151 m). Besuch des Ganga-Tempels. Rückfahrt so rechtzeitig, dass wir die steile Abfahrt noch bei Tageslicht hinter uns bringen.
FA
6. Tag: FR Rudraprayag
Unsere Fahrt wieder am Bhagirathi entlang bis zum Zusammenfluss mit dem Alaknanda, dem wir flussaufwärts bis Rudraprayag folgen (167 km, 790 m).
FA
7. Tag: SA Badrinath
Den Alaknanda flussaufwärts - nach seiner Vereinigung mit dem Bhagirathi wird er zum Ganges - auf gewundener Straße über nach Joshimath und Govindghat, gelangen wir nach Badrinath (136 km, 3.122 m), am Ufer des Alaknanda gelegen, wichtigstes Hindu-Pilgerziel im Himalaya. Bei guter Sicht herrlicher Blick auf den Nilkantha (6.769 m), den 'leuchtenden Gipfel'. Besichtig. des Tempels, der heißen Quellen und der Bothia-Siedlung Mana, nur 30 km von der Grenze nach Tibet entfernt.
FA
8. Tag: SO Joshimat
Rückfahrt bis Joshimath (46 km), entlang dem Alaknanda - es gibt ja nur diese 'Stichstraßen' in die Himalaya-Berge, die wegen der Höhen und Gletscher leider keine Verbindung aufweisen, die eine Rundreise ermöglicht hätten. Nach Ank. Rundgang durch Joshimath (1845 m hoch gelegen), ebenfalls ein wichtiges Pilgerzentrum, mit Bes. des Narsimha-Tempels. Seilbahnfahrt hinauf nach Auli, bekanntes Wintersportzentrum. Übern. in einem komfortablen Camp mit mannshohen Zelten.
FA
9. Tag: MO Ranikhet
Dem Pindar-Fluss abwärts folgend, gelangen wir nach Kumaon, unterhalb des Nanda Devi (7.817 m), oft als schönster Berg der Erde gepriesen. Unterwegs bieten sich bei gutem Wetter schöne Ausblicke auf die ganze Bergfront des Hoch-Himalayas - vom Trisul (7.120 m) über den Nanda Devi bis zum Panchuli (6.904 m). Am Nachm. Ankunft in Ranikhet (208 km), auch hier einzigartiger Blick auf die Berge. Besuch des Shakti-Tempels von Jhula Devi.
FA
10. Tag: DI Almora - Nainital
Über Almora (1.650 m), der dritte gepriesene 'Ausguck' auf die Himalaya-Berge, einst die Königsstadt der Rajas von Kumaon, kurze Besichtigung (Tempel, Basar). Fahrt nach Nainital (119 km, 1.938 m). Einzigartig auch hier die Lage und die Seen.
FA
11. Tag: MI Corbett Nationalpark
Von den Höhen im Zweitausender-Bereich fahren wir hinab in die Abhänge der Siwaliks, zum Corbett Tiger Reservat, auf einer Höhe von 400 bis 1.100 m. Der erste Nationalpark Indiens (1936) schützt heute noch etwa hundert der letzten Bengalischen Königstiger. Jim Corbett, der diesem Park den Namen gab, ist durch sein Buch 'Die Menschenfresser von Kumaon' berühmt geworden.
FA
12. Tag: DO Corbett Nationalpark
Zwei Safaris im Nationalpark, in dem 1973 das 'Project Tiger' von der indischen Regierung und dem WWF gegründet wurde. Sollten wir keinen Tiger sehen, so werden uns vielleicht andere Großtiere, Wildelefanten, verschied. Affenarten, Hirsche, Leoparden etc. beglücken.
FA
13. Tag: FR Rückfahrt nach Delhi
Vorm. noch eine Frühsafari. Dann Rückfahrt nach Delhi (271 km), wo wir am Spätnachm. ankommen. Tageszimmer in einem Hotel in Flughafen-Nähe.
F
14. Tag: SA Rückflug - Ankunft
Frühmorgens Abflug von Delhi, wiederum nonstop nach Frankfurt. Ankunft morgens.