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Dass Peru eines der großartigsten Reiseziele überhaupt sowohl für
Kultur- als auch für Naturbegeisterte ist, steht außer Frage und ist -
dem fantastischen Zuspruch für diese Land nach zu urteilen - schon lange
kein Geheimnis mehr. Unvergleichliche touristische Juwelen wie Cusco,
Machu Picchu, Titicaca-See oder auch der Colca Canyon bleiben
unweigerlich im Gedächtnis eines jeden haften, der die Chance und das
Vergnügen hatte, diese magischen Plätze aus der Nähe zu erleben. Aber
Peru hat über die bekannten Höhepunkte hinaus noch ein Vielfaches mehr
zu bieten, zahlreiche seiner Schätze sind noch nahezu unentdeckt. Dies
ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die touristische Infrastruktur
des Landes trotz vieler Verbesserungen immer noch punktuell ausgebildet
ist und dazwischen viele Lücken klaffen. Vieles ist zu schwer
erreichbar, um in eine klassische Rundreise integriert zu werden. Eine
Möglichkeit um diesem Dilemma entgegenzuwirken ist die Nutzung eines
allradgetriebenen Geländewagens, um damit auch bislang verborgene, für
den Bus oftmals unzugängliche Ziele ansteuern zu können.
1. Tag: DO Hinflug - Lima
Morgens Abflug von Deutschland über Madrid nach Lima mit Ankunft abends.
2. Tag: FR Lima - Ayacucho
Frühmorgens Beginn unserer Überlandfahrt: Auf der Panamericana Richtung Süden bis San Clemente. Von dort aus geht es auf dem Libertadores Highway in die Anden über Huaytará und den Apacheta Pass (4.746m) nach Ayacucho. Unterwegs Besichtigung der Inkafestung von Tambo Colorado (558 Tages-km).
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3. Tag: SA Ayacucho
Vorm. Besichtigung von Ayacucho, einer freundlichen Kolonialstadt auf 2.750m mit zahlreichen Kirchen und einer wechselvollen Geschichte. Hier wurde die letzte Schlacht zum Erreichen der Unabhängigkeit Perus geschlagen, hier wurde aber auch der Sendero Luminoso, der 'leuchtende Pfad' gegründet, der Peru bis in die Neunziger Jahre hinein mit Terror übersähte.
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4. Tag: SO Andahuaylas
Fahrt über zumeist unbefestigte Straßen und durch kleine Ortschaften wie Ocros, Chumbes, Santa Maria de Chicmo und Talavera nach Andahuaylas, unserem Etappenziel. Die Landschaft ist fantastisch, und wir bewegen uns fernab jeglicher ausgetretener Pfade (261 km).
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5. Tag: MO Abancay
Weiterfahrt auf ungeteerten Straßen von Andahaylas in östlicher Richtung über San Genonimo und Quishara nach Abancay, Hauptstadt des Departments Apurimac. Unterwegs ein Abstecher zum Pacucha See und Besichtigung der Ruinen von Sondor, eine prä-inkaische Kultstätte der Chankas Kultur (131 km).
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6. Tag: DI Heiliges Tal der Inkas
Besuch des archäologischen Komplexes von Saywite mit einem Granitblock von 4m Durchmesser, in den vielfältige geografische Formationen hineinmodelliert worden sind. Die Forscher vermuten ein Art 'Landkarte der Inkas'. Anschl. Fahrt zurück in die Zivilisation über Cusco in das Heilige Tal der Inkas. In Maras und Moray Besichtigung der Salzpfannen und der grandiosen Inka-Terrassen (191 Tages-km).
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7. Tag: MI Heiliges Tal der Inkas
Ganztagestour im Heiligen Tal: Wir erkunden die Inkafestung von Ollantaytambo und besuchen den Indio-Markt von Pisac und dessen Umgebung. Anschl. Weiterfahrt zum Weberdorf Chincheros.
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8. Tag: DO Machu Picchu
Von Ollantaytambo aus Bahnfahrt das Urubamba-Tal hinab nach Machu Picchu. Anschl. in steiler Serpentinenfahrt hinauf auf den Bergsattel zu den Ruinen der 'Verlorenen Stadt'. Besichtigung, spätnachm. per Bahn zurück nach Ollantaytambo und Weiterfahrt nach Cusco.
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9. Tag: FR Cusco
Vorm. Besichtigung der Ruinenstätten von Kenko, Pampu Machay und Sacsayhuamán. Nachm. Stadtrundgang durch die alte Inka-Kapitale mit Hauptplatz, Kathedrale und dem Sonnentempel Koricancha.
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10. Tag: SA Titicaca-See
Über den Altiplano und die Passhöhe von La Raya (4.313m) nach Puno auf der peruanischen Seite des Titicaca-Sees (395 km). Unterwegs sind wir wie schon so oft frei bei der Wahl unserer Besichtigungspunkte. Die Huari-Tempel von Pikillacta und Rumicolca, oder aber auch ein Besuch von Andahuaylillas mit der 'Sixtinischen Kapelle Amerikas' und der Ruinen von Raqchi. Der Möglichkeiten sind viele!
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11. Tag: SO Titicaca-See
Morgens per Boot zu den Schwimmenden Inseln der Uros, die aus meterdicken Binsenschichten bestehen. Anschl. Weiterfahrt zur Insel Taquile, berühmt für ihre Webkunst, wo die Quechua-Indios noch viel von ihren althergebrachten Traditionen erhalten haben.
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12. Tag: MO Colca-Tal
Vorm. Besuch der Turmgräber (Chullpas) von Sillustani am Lago Umayo. Anschl. über Juliaca zum Aussichtspunkt von Lagunillas auf 4.410m. Weiterfahrt über Santa Lucia und Imata zum Colca-Tal, 70 km lang, bis zu 3.000m tief, umrahmt von den erloschenen Vulkanen Corupuna (6.425m) und Ampato (6.310m, 395 Tages-km).
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13. Tag: DI Colca-Tal - Arequipa
Morgens Ausflug zum Kreuz des Kondors mit atemberaubender Aussicht in das Canyon und - mit etwas Glück - Begegnung mit dem Kondor, dem geflügelten König der Anden. Mittags Fahrt durch einsame Dörfer und über den Patapampa Pass (4.850m) nach Arequipa (148 km). Dort eine kleine Panorama-Tour.
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14. Tag: MI Nazca
Ganztägige Überlandfahrt, zunächst durch das Tal von Majes hinab an die Pazifikküste. Von dort aus durch Wüstenlandschaft am Pazifik entlang über Puerto Inca und Sacaco nach Nazca (560 km).
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15. Tag: DO Nazca - Ica
Morgens Flug mit Kleinflugzeugen (unbegleitet, wetterabhängig) über die einzigartigen Scharrbilder. Anschl. Besichtigung von Cahuachi, ehemals das religiöse Kultzentrum des Nazca-Volkes. Nachm. Fahrt nach Ica, dem Zentrum des peruanischen Weinanbaus.
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16. Tag: FR Paracas - Lima
Vorm. von Paracas aus Bootsausflug (wetterabhängig) zu den Ballestas Inseln, wegen des dortigen Tierreichtums auch Klein-Galápagos genannt. Anschl. Besuch des Paracas-Naturschutzgebiets. Nachm. auf der Panamericana zurück nach Lima.
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17. Tag: SA Lima - Rückflug
Morgens Zeit für eine individuelle Erkundung der peruanischen Hauptstadt. Spätnachmittags Transfer zum Flughafen und Rückflug über Madrid.
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18. Tag: SO Ankunft
Nachm. Ankunft in Madrid und Weiterflug nach Deutschland.