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Chile ist neben seinem Nachbarn Argentinien das Land Südamerikas mit der
größten landschaftlichen Vielfalt. Mehr landschaftliche Gegensätze und
Kontraste als dort finden sich in kaum einem anderen Land der Erde. Der
sich von Nord nach Süd über 4.500 km hinziehende und dennoch
durchschnittlich nur 180 km breite Landstreifen verfügt über eine schier
unerschöpfliche Vielfalt an Landschaftsformen, Klima- und
Vegetationszonen: Von der trockensten Wüste der Welt bis zu üppigen
Urwäldern, von der flachen patagonischen Steppe bis zur Gebirgswelt der
Hochkordilleren, von den Eismassen riesiger Gletscher bis zu den
Rauchsäulen ständig aktiver Vulkane - Chile hat landschaftlich alles zu
bieten, die Kunst liegt allein in der Beschränkung.
Tour A: 10-Tage-Tour
1. Tag: SA Abflug
Abends Abflug von Frankfurt nach Santiago de Chile.
2. Tag: SO Santiago de Chile
Vorm. Ankunft in Santiago. Nachm. Stadtrundfahrt: Präsidentenpalast 'La Moneda', Plaza de Armas, Kathedrale. Auffahrt auf den Berg San Cristóbal.
3. Tag: MO Puerto Varas
Vorm. Flug in das chilenische Seengebiet nach Puerto Montt. Anschl. Stadtrundfahrt durch die Hauptstadt des Seengebiets mit Besuch des Fischmarktes von Angelmó. Weiterfahrt nach Pto. Varas, idyllisch am Lago Llanquihue gelegen. Zeit für einen Spaziergang am Seeufer mit herrlichem Blick auf die umliegende Vulkanlandschaft.
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4. Tag: DI Lago de todos los Santos
Morgens Fahrt nach Petrohue, dabei immer präsent die Vulkane Osorno und Calbuco. Von hier aus Bootsfahrt auf dem Lago de Todos los Santos mit beeindruckender Vulkanszenerie (dabei am spektakulärsten der Puntiagudo und natürlich der Osorno!) bis nach Peulla. Landausflug. Nachm. Rückfahrt per Bus und Boot nach Pto. Varas.
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5. Tag: MI Pta. Arenas - Pto. Natales
Vorm. Fahrt nach Puerto Montt und Flug nach Punta Arenas an der Magellan-Straße, berühmter Seeweg und natürliche Grenze zwischen Patagonien und Feuerland. Stadtrundfahrt. Anschl. weiter nach Puerto Natales, inmitten einer zerklüfteten Fjordlandschaft gelegen (250 km).
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6. Tag: DO Torres del Paine NP
Ganztägige Exkursion in den Torres del Paine Nationalpark, mit Ausflug zum Lago Grey und kleineren Wanderungen. Bei schönem Wetter spektakuläre Blicke auf den Grey-Gletscher, auf das Torres-Massiv und die Torres-Spitzen (350 Tages-km).
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7. Tag: FR Pto. Natales
Gelegenheit zu einer ganztägigen Bootsexkursion durch den 'Fjord der letzten Hoffnung' zu den Gletschern Balmaceda und Serrano (ca. € 110,- p.P.) oder zu einem Ganztagesausflug zum Perito Moreno Gletscher auf der argentinischen Seite Süd-Patagoniens (ca. € 125,- p.P., englischspr. Reiseleitung).
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8. Tag: SA Punta Arenas - Santiago
Überlandfahrt durch die südpatagonische Steppe zurück nach Punta Arenas (250 km) und Flug nach Santiago de Chile.
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9. Tag: SO Santiago - Rückflug
Vorm. zur freien Verfügung, nachm. Rückflug nach Frankfurt.
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10. Tag: MO Ankunft
Gegen abend Ankunft in Frankfurt.
Tour B: 14-Tage-Tour
1.-8. Tag: SA-SA wie Tour A
9. Tag: SO Calama - Atacama-Wüste F
Vorm. Flug nach Calama in Nord-Chile. Fahrt überland durch die Atacama-Wüste mit Blick auf die "Cordillera de la Sal" nach San Pedro de Atacama (100 km). Zum Sonnenuntergang Besuch des Mondtals mit bizarren Gesteinsformationen und dem fast 6.000m hohen Lincancábur Vulkan im Hintergrund.
10. Tag: MO Atacama-Wüste (Salzsee) F
Vorm. Besuch des Archäolog. Museums Padres Le Paige und der Kirche von San Pedro. Nachm. Ausflug zu dem fast ganz aus Vulkanstein-Ziegeln gebauten Dörfchen Toconao und weiter zum 3.000 qkm großen Salzsee "Salar de Atacama" und der Chaxa-Lagune (Flamingos!).
11. Tag: DI Atacama-Wüste (El Tatio) F
Frühmorgens zum Sonnenaufgang Exkursion zum Geysirfeld von El Tatio (4.300m), wo ca. 40 Geysire täglich im Morgengrauen aktiv werden und bei klirrender Kälte ein spektakuläres Schauspiel bieten (240 Tages-km).
12. Tag: MI Calama - Santiago F
Rückfahrt durch die Wüste nach Calama (100 km) und Flug zurück nach Santiago.
13. Tag: DO Santiago - Rückflug F
Vorm. zur freien Verfügung, nachm. Rückflug nach Frankfurt.
14. Tag: FR Ankunft
Gegen abend Ankunft in Frankfurt.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
In dem malerischen Stadtteil Bellavista der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile erhebt sich der Cerro San Christobal majestätisch über die Häuser der Bewohner. Seine Höhe beträgt etwa 880 Meter über dem Meeresspiegel, die Stadt selbst liegt auf einer Höhe von etwa 522 Metern. Damit prägt der Cerro San Christobal das Stadtbild der Millionenmetropole Santiago de Chile ganz entscheidend.
Der ursprüngliche Name des Berges lautete Tupawe, doch mit der Eroberung des Landes durch die Spanier änderte sich auch das und man benannte ihn zu Ehren des Heiligen Christophorus in San Christobal um. Bei Touristen ist der Gipfel ein sehr beliebtes Ausflugsziel, hier oben hat nämlich nicht nur einen atemberaubenden Blick auf die pulsierende Stadt sondern hier befindet sich auch eine Kirche, eine Amphitheater sowie eine 22 Meter hohe Statue der Jungfrau Maria. Dabei ist es dem Besucher selbst überlassen ob er den Berg zu Fuß, mit dem Auto oder Seilbahn erklimmen will.
Von 1786 bis 1812 wurde in der chilenischen Hauptstadt das beeindruckende Bauwerk Palacio de La Moneda (Palast La Moneda) errichtet in dem zunächst die staatliche Münzprägeanstalt untergebracht wurde. Heute ist das imposante Gebäude der chilenische Präsidentenpalast.
Dieser erlang traurige Berühmtheit durch den Militärputsch vom 11. September 1973 gegen den damaligen Präsidenten Salvador Allende. Bei dieser blutigen Auseinandersetzung wurde der Palast so heftig bombardiert, dass er sowohl äußerlich renoviert als auch im Inneren verändert wurde.
Vor dem Präsidentenpalast La Moneda erinnert heute eine Statue an den ehemaligen Präsidenten Allende, welcher mit Hilfe von Demokratie eine sozialistische Gesellschaft in Chile etablieren wollte und in Folge des Militärputsches durch den späteren Diktator Augusto Pinochet Suizid beging.
3. Tag Puerto Varas - Llanquihué-See
4. Tag Vulkan Osorno
Todos los Santos See
6. Tag Grey Gletscher
Lago Grey
Zu den bekanntesten chilenischen Nationalparks gehört ganz ohne Zweifel der Torres del Paine Nationalpark in Patagonien, im Süden des Landes. Dieser beeindruckt mit seiner abwechslungsreichen Landschaft, in der sich riesige Gletscher, mächtige Berge, tiefe Seen, dichte Wälder und faszinierende Tundra-Gebiete abwechseln. Der Name des Nationalparks bedeutet übersetzt so viel wie „Türme des blauen Himmels“.
Ebenso wie die Landschaft sind auch Flora und Fauna sehr vielfältig und abwechslungsreich. Besonders bekannt sind die Lama-ähnlichen Guanakos sowie die Andenkondore und die Darwin-Nandus. Der Torres del Paine ist gut erschlossen und hat sowohl Tierfreunden als auch Bergsteigern, Trekking-Begeisterten, Gletschertouristen und anderen Outdoor-Fans einiges zu bieten.
Allgemeines Atacama Wüste
El Tatio Geysire
Das südamerikanische Chile hat viele großartige Sehenswürdigkeiten zu bieten, zu den beeindruckendsten gehört der malerische und atemberaubende Salar de Atacama, zu Deutsch Salzwüste von Atakama, ein Salzsee nahe der Grenze zu Bolivien. Jedes Jahr kommen Tausende von Touristen hierher um den pittoresken See, die wunderschöne ihn umgebende Landschaft und die Artenvielfalt zu erkunden, denn um den See leben zahllose Flamingos sowie viele andere Vogelarten.
Mit einer Fläche von rund 3.000 km² ist der Salar de Atacama nach dem bolivianischen Salar de Uyuni und dem Großen Salzsee im US-Bundesstaat Utah ist er der drittgrößte Salzsee der Erde. Doch nicht nur seine Größe ist eindrucksvoll sondern auch die ihn umgebende Landschaft, hier befinden sich Geysire, Vulkane und heiße Thermalquellen. Sie alle schufen eine einmalige, bizarre und faszinierende Naturschönheit.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Etwa 40 Prozent der Chilenen leben in oder in direkter Umgebung der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile, diese ist mit mehr als 5 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes und zudem auch kulturelles, politisches und wirtschaftliches Zentrum. Die Metropole befindet sich in einem Talkessel, sie wird im Westen vom Küstengebirge und im Osten von den Anden eingeschlossen, im Norden und Süden befinden sich ebenfalls Hügellandschaften.
Zu den Wahrzeichen der Stadt gehören das Teatro Municipal, der Präsidentenpalast, das Museo Nacional de Bellas Artes und der Justizpalast. Zudem zieht Santiago als kulturelles Zentrum Chiles viele begnadete Künstler aus Musik, Tanz und Theater an. Auch für Entspannung ist gesorgt, in den zahlreichen Stadtparks kann man wunderbar abschalten, das bekannteste Beispiel ist wohl der Parque Forestal.
Der Lago Llanquihue ist ein malerischer See und mit einer Fläche von 877 km² der zweitgrößte See Chiles. Er befindet sich im Süden des Landes, in der Region de los Lagos. An seinem Südufer liegt die ebenso malerische Stadt Puerto Varas, welche den idealen Ausgangsort für Ausflüge auf den See bietet.
Doch die rund 33.000 Einwohner zählende Ortschaftbeheimatet noch einige weitere Attraktionen, beispielsweise die pittoreske Kirche und die nahe gelegenen Vulkane Osorno und Calbuco. Der Beiname von Puerto Varas lautet „die Rosenstadt“, da ihre Uferpromenade von mehreren wunderschönen Rosengärten durchzogen ist. Eine weiter Besonderheit des Ortes ist die starke deutsche Prägung, welche bis heute spürbar ist.
Die Hafenstadt Puerto Montt an der südlichen Pazifikküste Chiles ist ein ganz besonderes Touristenziel und ein beliebter Zwischenstopp während einer Rundreise durch das Land. Der beschauliche Küstenort zählt rund 180.000 Einwohner und ist das Verwaltungszentrum der Region de los Lagos. Rund 30 Kilometer östlich der Stadtbefindet sich der 2003 Meter hohe Vulkan Calbuco, welcher zu den aktivsten Vulkanen des Landes gehört und dessen letzte Eruption 1961 stattfand.
Der Calbuco ist einer der Hauptgründe warum Puerto Montt bei Touristen so beliebt ist. Doch in und um der Stadt gibt es noch vieles weiteres zu entdecken. Beispielsweise das Hafengebiet Angelmo, hier gibt es einen beeindruckenden kunsthandwerklichen Markt sowie ein reiches Angebot an lokalen Fischspezialitäten. Zudem starten von hier aus zahlreiche Kreuzfahrten in Richtung Patagonien oder Chiloe. Auch die vorgelagerte Insel Tenglo ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Auch Trekking-Freunde kommen in Puerto Montt voll auf ihre Kosten, denn die Region um die Stadt bietet zahlreiche Trekking-Pfade und Wanderwege, Hauptziel ist dabei natürlich meistens der Vulkan Calbuco ist aber auch der Vulkan Osorno oder der etwas weiter nördlich der Stadt gelegene Llanquihue-See sind bei Reisenden sehr beliebte Ausflugsziele.
In der chilenischen Region de Magallanes y de la Antarctica Chilena (Region XII) befindet sich die etwa 17.000 Einwohner zählende Stadt Puerto Natales. Der Ort ist der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den berühmten und beliebten Nationalpark Torres del Paine sowie Exkursionen in den Nationalpark Bernardo O’Higgins. Aber auch Reisen nach Feuerland und Patagonien sind von hier aus sehr gefragt.
Rund 250 Kilometer nordwestlich der Stadt befindet sich die ebenfalls bei Touristen sehr beliebte Stadt Punta Arenas, beide Städte sind bevorzugte Stationen während einer Chile-Rundreise. Obwohl das Klima ganzjährig rau ist, lohnt sich ein Besuch der Stadt Puerto Natales in jedem Fall, denn sie zeigt den typischen Charakter einer südchilenischen Stadt und lässt ihre Besucher in diesen ganz besonderen Charme eintauchen.
Im äußersten Süden Chiles in der Region de Magallanes y de la Antartica Chilena, gegenüber der Insel Feuerland liegt die bezaubernde Stadt Puntas Arenas. Diese ist mit ihren rund 120.000 Einwohnern die größte Stadt im chilenischen Südpatagonien.
Besonders sehenswert in der Stadt ist der Friedhof von Puntas Arenas, hier zeugen die Grabinschriften, welche zumeist nicht in Spanisch verfasst wurden, sondern in Kroatisch, Englisch oder Deutsch, von der Einwanderungsgeschichte der Stadt.
Besonders beliebt ist Puntas Arenas aber als Ausgangsort für Exkursionen in die einmalig schönen Fjordlandschaften der Gegend oder den atemberaubenden Torres del Paine Nationalpark, hier kann man die ganze herausragende Schönheit Patagoniens erfahren.
In der trockensten Wüste der Erde, der chilenischen Atacamawüste befindet sich der malerische Ort San Pedro de Atacama, welcher zur Region de Antofsgasta gehört. Die Oase liegt auf einer Höhe von etwa 2.400 Metern und zählt rund 5.000 Einwohner. Vor allem bei abenteuerlustigen Wüstentouristen ist die Ortschaft ein beliebtes Reiseziel.
Kein Wunder, denn in und um San Pedro de Atacama gibt es eine Menge zu sehen und zu erleben. Beispielsweise die Kirche der Stadt, welche aus Kaktusstämmen errichtet wurde und zu den ältesten Kirchen Chiles gehört. Auch das ebenfalls im Ort befindliche archäologische Museum ist einen Besuch wert.
In der näheren Umgebung gibt es zudem noch weitere Attraktionen wie die Geysire von El Tatio, das trockene Mondtal Valle de la Luna, die Quellen von Puritama, das Tal des Todes (Valle de la Muerte), die Ruinen von Tulor, die Lagunen von Miscanti und Minique sowie der Salar de Atacama, eine große Salzablagerung, bei der man sogar Flamingos beobachten kann.
Inmitten der Atacama Wüste im Norden Chiles befindet sich einer der trockensten Orte der Erde, der Jahresniederschlag beträgt hier 0 mm und dementsprechend spärlichen ist die Vegetation. Doch trotz der unwirtlichen Bedingungen befindet sich hier die 140.000 Einwohner zählende Stadt Calama. Warum hier Menschen leben ist leicht erklärt, unweit der Stadt befindet sich nämlich das größte Kupferbergwerk der Erde.
Somit ist es nicht verwunderlich, dass in dieser tristen Einöde aus dem einstigen kleinen bolivianischen Dorf Chiu-Chiu, die immer noch wachsende Stadt Calama geworden ist. Auch wenn der Ort kein typischer Touristenmagnet ist, so lohnt sich ein Besuch dennoch. Nicht nur um die gewaltige Kupfermine zu erkunden sondern auch für Ausflüge an den Salzsee Salar de Atacama oder zur Weiterreise nach Bolivien.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.