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Baja California - stimmungsvoller Name für eine Halbinsel, oft auch als
'Endstation Paradies' beschrieben. Eine immernoch verhältnismäßig wenig
besuchte Region Mexikos, in welche die Naturschönheiten der Welt
hineingeboren scheinen. Ein Landstrich voll unerwarteter Schönheiten und
Überraschungen. Artenreiche Kakteen-Wildnis, üppiges Leben im Cortez
Meer und Pazifik sind Anziehungspunkte, die viele Reisende zu wahren
'Baja-Fans' werden lassen. Alleine das Erscheinen der Grauwale im
Frühjahr, um ihren Nachwuchs zu gebären und aufzuziehen, zieht
regelmäßig Besucher aus aller Welt in die Baja California.
1. Tag: Abflug - San Jose del Cabo
Linienflug über Kalifornien nach San José del Cabo, im äußersten Süden der Baja California.
2. Tag: Todos Santos
Bootsfahrt um die Felsformationen am 'Land´s End'. Weiter entlang der Pazifikküste nach Todos Santos, inmitten von Palmhainen und Mangoplantagen. Ein Erkundungsgang führt in die Ausläufer der Sierra de la Laguna am stürmischen Pazifik. Übern. im Südteil der Halbinsel.
3.-5. Tag: Inselwelt im Golf
Fahrt nach La Paz. Tagesausflug zur Insel Espiritu Santo. Wir erleben den Kontrast von Wüste und Meer, die einzigartige Vegetation aus Kakteen, die sich kunstvoll an die steilen Abhänge schmiegen. Schneeweiße Strände laden zu einem Bad ein. Wer möchte, kann zwischen Seelöwen schnorcheln - ein einzigartiges Erlebnis. In La Paz schlendern wir über Märkte oder unternehmen einen Ausflug in die Bahia de Los Muertos und die Sierra. Drei Übernachtungen in La Paz.
6.-7. Tag: Loreto
Zweimal durchqueren wir die Baja: Von La Paz aus über die 'Sierra de la Giganta' bis zur Magdalena-Ebene. Ganztagesausflug zur Mission San Javier, wunderschön in einem Hochtal gelegen, umgeben von blühenden Gärten mit uralten Olivenbäumen. Wanderung in einem palmenbestandenen Canyon mit murmelndem Bach neben wüstenartigen Hängen, einmalige Vogelwelt. Übern. in dem Küstenort Loreto (2 Nächte).
8.-11. Tag: San Ignacio
Entlang der tiefblauen Bahía Concepción, über die Mission Mulegé und vorbei am Vulkan 'Drei Jungfrauen' erreichen wir San Ignacio, wunderschön in einem Dattelpalmenhain gelegen. Wir besuchen die ältesten Höhlenmalereien der einstigen indianischen Bergvölker in der 'Sierra San Francisco' und erleben die landschaftliche Schönheit und Weite sowie die rasch wechselnden Vegetationszonen mit wahren 'Kakteen-Feldern'. Zweimal die Möglichkeit zur Beobachtung eines beeindruckenden Naturschauspiels: einmal in der 'Laguna San Ignacio' sowie in der 'Scammons Lagoon': zwischen Jan. und April halten sich eine Vielzahl von Grauwalen in den Lagunen auf, um ihre Jungen zu gebären und großzuziehen. Mit etwas Glück nähert sich einer der 'Giganten der Meere' bis an unser Boot. Zu den Herbstterminen konzentriert sich die Walbeobachtung auf den Golf von Kalifornien, in welchem zwölf verschiedene Walarten entlang der Küsten ziehen, u.a. der Finnwal, zweitgrößter Wal der Erde. Übern. in San Ignacio (3 Nächte), in Guerrero Negro (1 N.).
12.-14. Tag: Bahía de Los Angeles
Viel zu entdecken gibt es in und um die Bahía de Los Angeles: Ganztägige Ausflüge in die Umgebung mit Wander- und Bademöglichkeit. Exkursionen zu den Inseln der Bahía, wo Pelikane brüten und Fischadler ungestört Nistplätze bewohnen. Kormorane, Blaufußtölpel, Robben und Delphine gehören zum Alltagsbild in diesem kleinen Paradies. Mit etwas Glück sehen wir eine der zwölf hier lebenden Walarten. Tagesausflug in die Umgebung zu den dichtesten Cardon-Wäldern der Baja. Auf einer Wanderung entdecken wir Relikte vergangener Indianerkulturen in grandioser Umgebung. Übern. an der Küste in einfacher Unterkunft (3 Nächte).
15.-16. Tag: Cataviña
Landschaft wie aus dem Bilderbuch der Urzeit - riesige Felsklötze inmitten sukkulenter Flora. Ausreichend Gelegenheit, bei Wanderungen noch einmal ganz intensiv die Einzigartigkeit der Pflanzenwelt zu erforschen. Wie ein riesiger Stein- und Pflanzengarten präsentiert sich die Umgebung von Cataviña, heute eine Naturpark der zentralen Baja. Wanderung und Entdeckungstour um Cataviña, zwischen blauen Palmen und riesigen Kerzenbäumen. Auf verschlungenen Pfaden durch die Felswildnis und einer Wunderwelt sukkulenter Pflanzen, die von den Bergen bis zum Pazifik reicht. Zwei Hotelübern. in Cataviña.
17.-18. Tag: San Pedro Martir
Die letzten Höhepunkte einer außergewöhnlichen Reise erwarten uns im Nordteil der Halbinsel. Dramatische Küstenlandschaften bei Bufadora, bis zu 3000m hohe Bergzüge der Sierra San Pedro Martir und ein 'Geheimtipp' unter Naturfreunden: der San Carlos Canyon. Nach einer Zwischenübernachtung am Pazifikstrand bei San Quintín fahren wir hoch hinauf zur legendären Meling-Ranch, unserem 'Basislager' zum San Pedro Mártir Nationalpark. Wir übernachten auf der abgelegenen Ranch. Zu Fuß das letzte Stück bis zu den Observatorien, nahe dem über 3000 m hohen Picacho Diablo (Teufelsspitze). Eine 'teuflisch' gute Aussicht, die vom Golf von Kalifornien bis zum Pazifik über die gesamte Halbinsel reicht. Abends zurück in unserer Unterkunft, gemütlich vor dem offenen Kaminfeuer. Wetterbedingte Änderungen im Ablauf vorbehalten. Zwei Übern. auf der Meling Ranch.
19. Tag: San Diego
Fahrt über die Hafenstadt Ensenada. Kurzer Stopp, kleiner Spaziergang. Weiter über die US-amerikanische Grenze bis San Diego. Übern. in Downtown in einem Hotel mit Aussicht auf San Diego.
20. Tag: Rückflug
Rückflug von San Diego nach Frankfurt.
21. Tag: Rückkunft
Ankunft in Frankfurt.