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Bei dieser Reise haben Sie die Gelegenheit, die Insel aus Feuer und Eis intensiv kennen zu lernen. Die klassische Rundreise führt Sie in 7 Tagen rund um die Insel. Zu den Höhepunkten dieser Reise gehören das einmalige Myvatngebiet, der mächtigste Wasserfall Europas, der Dettifoss, der Nationalpark Skaftafell, Europas größter Gletscher Vatnajökull, der Nationalpark Thingvellir und die Springquelle Strokkur.
1. Tag (Do): Ankunft
Ankunft in Keflavík, Island (Entfernung von Reykjavík ca. 55 km) und Transfer zur Unterkunft in Reykjavík.
2. Tag (Fr): Thingvellir - Geysir - Gullfoss - Südküste
Der heutige Tag führt Sie zum Nationalpark Thingvellir. Als nächstes werden Islands wohl berühmteste Sehenswürdigkeiten der 'Alte Geysir" und die kleinere Springquelle Strokkur, die regelmäßig in kurzen Abständen eine kochend heiße Fontäne in den Himmel schießt und der Wasserfall Gullfoss besucht. Entlang der Südküste kommen Sie zu den beiden Wasserfällen Skógafoss und Seljalandsfoss. Übernachtung in Vík oder Umgebung.
3. Tag (Sa): Vík - Nationalpark Skaftafell - Gletscherlagune
Bei Vík besichtigen Sie den Strandabschnitt Reynisfjara mit fantastischen Basaltsäulen und schwarzem Lavasand. Im Nationalpark Skaftafell haben Sie die Möglichkeit, eine Wanderung zum Wasserfall Svartifoss zu unternehmen. Das nächste Ziel ist die Gletscherlagune Jökulsarlón. Dort treiben über 1000 Jahre alte Eisberge, die von einer Gletscherzunge abgebrochen sind. Auf der Lagune nehmen Sie an einer unvergesslichen Bootsfahrt zwischen den mächtigen Eisbergen teil. Von dort fahren Sie zu dem Fischerstädtchen Höfn in Hornafjördur. Übernachtung in Höfn oder Umgebung. Am Abend ist ein fakultativer Ausflug auf den Gletscher möglich (diese Touren sind bis ca. Ende August durchführbar, buchbar nur vor Ort).
4. Tag (So): Höfn - Die Ostfjorde
Die Fahrt geht durch die raue, einsame Küstenlandschaft Südost-Islands. Unterwegs wird ein Strandspaziergang in Hvalnes unternommen. Anschließend Besuch der Fischerdörfer Stödvarfjördur und Djúpivogur. Die weitere Strecke führt entlang der eindrucksvollen Ostküste mit ihren tiefen Fjorden, kleinen Fischerdörfern und aus vielen Lavaschichten geformten Turmbergen, deren eigenartige Gesteinsformationen laut Legende versteinerte Trolle sind. Übernachtung in den Ostfjorden.
5. Tag (Mo): Mödrudalur - Dettifoss - Ásbyrgi
Sie überqueren die Einöde Mödrudalur und erreichen den mächtigsten Wasserfall Europas, den Dettifoss. Anschließend Weiterfahrt zum Nationalpark Jökulsárgljúfur. In der bizarren Felsenschlucht Ásbyrgi wird ein Spaziergang unternommen. Übernachtung in Akureyri oder Umgebung. *im Mai und evtl. bis Mitte Juni und im September ist die Straße zum Dettifoss gesperrt. Dieser Programmpunkt entfällt zu dieser Jahreszeit.
6. Tag (Di): Das Myvatngebiet
Kaum ein anderes Gebiet Islands bietet eine solch breite Palette an Naturwundern wie die Landschaft rund um den See Myvatn. Besichtigt werden u.a. die Pseudokrater in Skútustadir, das Lavalabyrinth (dunkle Burgen), die kochenden Schlammquellen und Solfataren im farbenprächtigen Hochtemperaturgebiet Námaskard und die Spuren des letzten Ausbruchs des Vulkans Krafla aus dem Jahre 1984. Anschließend wird noch ein kurzer Halt beim sagenumwobenen Wasserfall Godafoss, dem 'Götterwasserfall" eingelegt. Übernachtung wie am Vortag.
7. Tag (Mi): Akureyri - Reykjavík
Von Akureyri führt die Strecke über die Hochebene Öxnadalsheidi nach Skagafjördur und dort wird das gut ausgestattete Heimatmuseum Glaumbaer besucht. In einem moosbewachsenen Lavafeld im Tal Nordurárdalur wird der erloschene Krater Grábrók besichtigt und bei günstigem Wetter bestiegen. Die Tour führt Sie durch das Landwirtschaftsgebiet am Fjord Borgarfjördur, weiter zu der Kleinstadt Borgarnes und durch den Walfjord - Tunnel nach Reykjavík. Am Abend fakultativ Gelegenheit zu einem Bad in der Blauen Lagune.
8. Tag (Do): Tag zur freien Verfügung - Abschied von Island
Je nach Flugverbindung einen Tag zur freien Verfügung oder Rückflug am Morgen. Besonders empfehlenswert ist eine Walbeobachtungstour, eine Reittour oder ein Ausflug auf die wunder schöne Halbinsel Snaefellsnes. Diese und weitere interessante Ausflüge erfragen Sie bei Ihrem Urlaubsberater.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Zum berühmten Golden Circle, die faszinierende Region in der sich die eindrucksvollsten Attraktionen Südislands befinden, gehört neben dem Nationalpark Þingvellir und dem Wasserfall Gullfoss auch der imposante Geysir Strokkur. Er befindet sich zusammen mit anderen Geysiren und heißen Quellen im Haukadular Tal. Der Geysir dessen Name übersetzt „Butterfass“ bedeutet, fasziniert jedes Jahr Tausende Besucher.
Im relativ regelmäßigen Abstand von drei bis fünf Minuten bricht der Strokkur aus. Hin und wieder kommt es vor, dass er sogar dreimal nacheinander ausbricht. Die imposante Säule aus Dampf und Wasser erreicht eine Höhe zwischen 25 und 30 Metern. Neben dem Strokkur befindet sich der sogenannte Große Geysir, welcher aber nur noch selten ausbricht.
Im Haukadalur, einem Tal im Süden Islands befindet sich eine der touristischen Hauptattraktionen des Landes, der Gullfoss Wasserfall, dessen Name übersetzt "Der goldene Wasserfall“ bedeutet. Er gehört zusammen mit den benachbarten Haukadalur Geysiren und dem Þingvellir Nationalpark zum sogenannten Gullni hringurinn oder Golden Circle, die wohl beliebteste Rundreise-Route Islands.
Die Tatsache, dass Besucher dieses einmalige Naturschauspiel noch bewundern können, verdanken wir dem Einsatz von Sigriour Tomasdottir und deren Vater. Beide setzten sich gegen den geplanten Verkauf des Gebietes um den Wasserfall ein. Die enorme Wasserkraft des Flusses Hvita sollte zur Stromerzeugung genutzt werden, was das Ende für den imposanten Wasserfall bedeutet hätte. Eine Gedenktafel erinnert bis heute an Sigriour Tomasdottir.
Im Süden Islands, zwischen den Orten Hvolsvöllur und Skogar befindet sich der atemberaubend schöne Seljalandsfoss Wasserfall. Im Sommer bietet es sich an gleich in der Nähe des Wasserfalls und inmitten einer traumhaften Landschaft zu übernachten, denn unweit des Seljalandsfoss befindet sich ein Campingplatz.
Ein Besuch des Wasserfalls empfiehlt sich besonders in den Abendstunden, da dann die Farben am intensivsten sind. Aber auch im Winter ist der Wasserfall ein absolutes Highlight, dann nämlich gefriert das in die tiefe fallende Wasser und es ergeben sich wunderschöne Eiskunstwerke.
Das Besondere am Seljalandsfoss Wasserfall ist die Möglichkeit hinter den Wasserfall zu gehen und von dort durch den Wasserschleier hindurch auf die Landschaft zu blicken. Zudem kann man in der umliegenden Umgebung herrlich Wandern.
Im Süden Islands, nahe des Ortes Skogar befindet sich eine ehemalige Steilküste, an der auf einer Breite von 25 Metern das Wasser des Skoga rund 60 Meter in die Tiefe stürzt, der sogenannte Skogafoss, dessen Name übersetzt „Waldwasserfall“ bedeutet. Doch nicht nur der Wasserfall selbst sondern auch die ihn umgebende Landschaft ist einfach traumhaft und beeindruckend.
Tiefes Grün erstreckt sich in den warmen Monaten um den Skogafoss, im Winter eine dichte Schneedecke, besonders kalte Temperaturen lassen ihr sogar erstarren und sorgen somit für ganz einzigartige Eindrücke. Östlich des Wasserfalls befindet sich der berühmte und beliebte Trekkingpfad Laugavegur, welcher bis hinauf zum Pass Fimmvörðuháls führt.
Von der isländischen Hauptstadt Reykjavik aus ist es nur eine kurze Fahrt landeinwärts bis man den malerischen Ort Þingvellir erreicht, welcher sich am Nordufer des Sees Þingvallavatn befindet. Nach diesem Ort wurde auch der Nationalpark, der sich über das umliegende Gebiet erstreckt benannt. Die Bezeichnung für den Ort bedeutet übersetzt so viel wie „Ebene der Volksversammlung“.
Zusammen mit dem berühmten Gullfoss Wasserfall und den Haukadalur Geysieren bildet der Þingvellir Nationalpark den sogenannten Gullni hringurinn (Golden Circle) zu Deutsch Goldener Ring oder Goldene Rundfahrt. Dieser Golden Circle ist das mit Abstand beliebteste Touristenziel auf Island und auf Grund der Nähe zur Hauptstadt auch eines der am leichtesten zu erreichenden.
Bereits 1930 wurde die Region um Þingvellir zum Nationalpark erklärt und 2004 schließlich von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die Gegend besticht zum einen durch ihre atemberaubende Schönheit und zum anderen durch die pittoresken Bauwerke, wie beispielsweise die Kirche von Þingvellir. In jedem Fall ein absolutes Muss auf jeder Island-Rundreise.
Vik i Myrdal - Reynisfjara Strandabschnitt
Auf einer Fläche von rund 12.000 km² erstreckt sich im Südosten Islands der atemberaubende Vatnajökull Nationalpark. Dieser wurde allerdings erst im Jahre 2008 durch den Zusammenschluss mehrerer kleinerer Nationalparks und Naturdenkmäler gegründet.
Dazu gehörten der Skaftafell Nationalpark und der Jökulsárgljúfur Nationalpark sowie das Vulkansystem Askja, der Berg Herðubreið und noch weiter Gebiete, welche sich rund um den faszinierenden und eindrucksvollen Gletscher Vatnajökull erstrecken.
Dieser Gletscher Vatnajökull bietet in gewisser Weise das Zentrum des Nationalparks und war deshalb auch dessen Namensgeber. Besonders sehenswert im Vatnajökull Nationalpark ist unter anderem der Wasserfall Svartifoss mit seinen bezaubernden schwarzen Basaltsäulen.
5. Tag Jökulsárgljúfur-Nationalpark
Námaskard-kochende Schlammquellen
Pseudokrater bei Skútustadir
7. Tag Fjord Borgarfjördur
8. Tag Halbinsel Snaefellsnes
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Übersetzt bedeutet der Name Keflavik so viel wie „Treibholzbucht“, diese Bezeichnung geht angeblich auf den ersten Siedler Ingolfur Arnarson zurück. Die Stadt befindet sich auf der stiefelförmigen Halbinsel Reykjanesskagi im äußersten Südwesten Island, nahe der Hauptstadt Reykjavik und ist mit ihren mehr als 8.000 Einwohnern die größte Stadt der Halbinsel sowie die sechstgrößte des gesamten Landes.
Besonders wegen des hier befindlichen internationalen Flughafens Leifur Eriksson ist die Stadt ein touristisch bedeutender Ort. Auch der Hafen spielt für die Wirtschaft eine wichtige Rolle. Aber auch die Besucher der Stadt besuchen den Hafen wegen seiner zahlreichen historischen Bauwerke gern. Besonders sehenswert sind hier das Fischerdenkmal, die Kirche Keflavíkurkirkja aus dem Jahr 1915, der Leuchtturm und das rote Wohnhaus des dänischen Kaufmanns Peter Duus, auch Duushus genannt.
Der Name Reykjavik bedeutet ins Deutsche Übersetzt so viel wie „Rauchbucht“, diese Bezeichnung geht wahrscheinlich auf die vielen dampfenden, heißen Quellen in der Umgebung zurück. Die Stadt ist die Hauptstadt Islands sowie die größte und älteste permanente Siedlung auf der Insel und gleichzeitig auch die nördlichste Hauptstadt der Welt.
Reykjavik liegt an der Südwestküste Islands und hält einige ganz besondere Attraktionen für seine Besucher bereit. Besonders sehenswert ist die Statue in Gedenken des ersten Siedlers Ingolfur Arnarson sowie die Domkirche, das Konzerthaus Harpa das Perlan. Unbedingt gesehen haben sollte man die moderne Kirche Hallgrimskirja mit dem Denkmal für Leif Eriksson. Die Hallgrimskirkja ist zudem das höchste Bauwerk des Landes.
Der gerade einmal etwa 300 Einwohner zählende Ort Vik i Myrdal in der isländischen Gemeinde Myrdalur ist trotz seiner geringen Größe von großer Bedeutung. Für die Einheimischen der Region ist der Ort vor allem ein wichtiges Versorgungs- und Dienstleistungszentrum, für Reisende hingegen gehört das kleine Küstendorf zu den Must-Sees im Süden Islands.
Grund dafür ist neben der herrlichen Landschaft und den traumhaften Küstenabschnitten vor allem die Tatsache, dass Vik i Myrdal der südlichste Ort des Landes ist.
Hier sollte man unbedingt den nahe gelegenen Berg Reynisfjall, den Gletscher Myrdalsjökull mit dem Vulkan Katla und besonders den hiesigen Strand gesehen haben. Von letzterem aus hat man einen atemberaubenden Blick auf das Meer und die aus dem Wasser ragenden Felsnadeln, welche sich tiefschwarz und geheimnisvoll aus dem Wasser empor aufrichten.
Der Name der Stadt Höfn (häufig auch Höfn i Homafirdi) bedeutet übersetzt so viel wie „Hafen im Homfjord“, sie befindet sich im Südosten Islands und ist der Hauptort der Gemeinde Hornafjörður. Hier leben knapp 1.700 Menschen. Unweit der Stadt befindet sich der beeindruckende Vatnajökull, der größte Gletscher Islands, mit seinem Volumen von mehr als 3.000 km² ist er auch der größte Gletscher Europas.
Der Vatnajökull erstreckt sich auf einer Fläche von 8.100 km², was ungefähr 8 Prozent der gesamten Fläche Islands entspricht. Der imposante Gletscher ist auch der Grund für den regen Tourismus in der beschaulichen Kleinstadt. Neben herrlichen Wanderungen haben die Besucher auch die Möglichkeit das hiesige Gletschermuseum zu besuchen. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind das Heimatmuseum und das Schifffahrtsmuseum.
Im zentralen Norden Islands befindet sich die viertgrößte Stadt des Landes, der rund 18.000 Einwohner zählende Ort Akureyri, welcher im isländischen auch Akureyrarkaupstaður genannt wird. Dieser verbindet auf ganz magische Weise den Charme isländischer Kleinstädte mit der Faszination kolossaler Prachtbauten. Bestes Beispiel für letzteres ist die atemberaubende und tief beeindruckende von Guðjón Samúelsson entworfene Akureyrarkirkja („Akureyris Kirche“). Sie besticht durch ihre für eine Kirche ungewöhnliche Form.
Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit befindet sich in dem Stadtteil Glerárhverfi, die sogenannte Glerárkirkja, welche erst in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts fertiggestellt wurde und eine dementsprechende moderne Bauweise aufweist. Weiterhin beheimatet Akureyri einige Dichterwohnungen, welche ebenfalls einen Besuch wert sind so wie das bekannte Nonnahus oder auch das Davioshus und das Sigurhæðir.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.