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Havanna mit seinem morbiden Charme als Pforte zum Traumurlaub. Bis spät in die Nacht spielen Bands feurige Rhythmen unter freiem Himmel: Lautstark feiern die Habaneros bei Rum und Zigarren, tanzen Salsa auf den Straßen - und wir tanzen mit! Außerhalb der Hauptstadt dann das Grün der Zuckerrohrfelder, endlose Tabakplantagen und die „große Badewanne“, wie die Kubaner die Karibik nennen. Palmen, weiße Sandstrände und das türkisfarbene Wasser lassen keinen Zweifel: Wir sind im Paradies gelandet.
1. Tag: FLUG NACH KUBA
Gegen Mittag Flug mit Iberia über Madrid nach Havanna (Flugdauer ca. 14 Std.). Abends Ankunft, und schon am Flughafen begrüßen uns Salsaklänge und unser Marco Polo-Scout José. Noch fit für einen Cuba libre? José hält auf jeden Fall ein paar Tipps für Unermüdliche bereit.
2. Tag: HAVANNA Auf Hemingways Spuren
Das Meer umspült den Malecón, die berühmte Uferpromenade Havannas. In den Straßen heiße Rhythmen und alte Chevys, Lincolns und Buicks - liebevoll restauriert oder notdürftig zusammengeflickt. Mit José schlendern wir über den Prado und durch die Gassen von Alt-Havanna zur Kathedrale und zur Plaza de Armas. Nachmittags Freizeit. Einige von uns lassen sich im historischen Straßenkreuzer-Taxi durch Havanna chauffieren - was für ein Feeling! Andere wandeln auf den Spuren Hemingways und besuchen „seine“ Kneipe Bodeguita del Medio. Für einen Mojito aus Rum, Limone und Minze muss man allerdings Schlange stehen - dennoch sollten wir die Chance nutzen, es lohnt sich! Spätestens abends beim Begrüßungsessen ergibt sich die Gelegenheit, die Gruppe besser kennenzulernen. (F/A)
3. Tag: HAVANNA Rum und Salsa
Wer den freien Vormittag nicht in Eigenregie verbringt, kommt mit ins Rum-Museum. Anschließend ins Museo de la Revolución im früheren Präsidentenpalast. (F)
4. Tag: HAVANNA - VINALES Heimat des Tabaks
Mit dem Bus brechen wir in die Provinz Pinar del Rio auf, für viele die schönste Landschaft Kubas. Zuckerhutförmige Kalksteinkegel, die Mogotes, ragen aus der Ebene, dazwischen ein bunter Flickenteppich aus Tabakfeldern und Palmenhainen. Wofür die vielen Schuppen sind? „Zum Trocknen der Tabakblätter“, erklärt uns José. Schließlich gedeiht hier der beste Tabak der Welt. Wir wandern durch die saftig grünen Tabakplantagen und erkunden den Ort Vinales. (F)
5. Tag: VINALES Freizeit oder zur Trauminsel Cayo Levisa
In Vinales bleiben und die Freizeit genießen oder per Bus und Boot zur Insel Cayo Levisa (45 €, inkl. Mittagessen)? Den meisten fällt die Entscheidung leicht, denn auf Cayo Levisa gibt's die mit Abstand schönsten Strände der Region. Einige von uns nutzen die Gelegenheit, sich eine Taucherausrüstung auszuleihen, um am nahe gelegenen Riff schwarze Korallen und versunkene Galeeren zu erforschen. (F/A)
6. Tag: VINALES - HAVANNA Naturschutzreservat Las Terrazas
Vormittags fahren wir mit unserem Scout José nach Las Terrazas, zum ersten Projekt für einen naturnahen Tourismus auf Kuba. Drei Stunden wandern wir durch die ehemaligen Kaffeeplantagen, wo einst Sklaven schufteten. Zwischendurch erfrischen wir uns bei einem Bad im Fluss. Abends Rückkehr nach Havanna - je nach Lust und Laune auf eigene Faust zum Dinner ins kleine Chinatown und zum nächtlichen Panoramablick von der Christusstatue. (F/M)
7. Tag: HAVANNA - CIENFUEGOS Stadt der Zuckerbarone
Per Bus geht's weiter nach Cienfuegos an der Jagua-Bucht. Die Zuckerbarone machten in dieser Stadt ein Vermögen - ihre Prachtvillen zeugen noch heute davon. Wir bummeln über den Bauernmarkt und besichtigen das Terry-Theater am Hauptplatz. 25 km vor der Stadt liegt der Jardín Botánico Soledad, der älteste botanische Garten Amerikas. Wir bewundern 2000 Pflanzensorten und 250 Palmenarten. (F/A)
8. Tag: CIENFUEGOS - TRINIDAD Durch die Sierra de Escambray
Unzählige Serpentinen pflastern unsere Fahrt in die wildromantische Sierra de Escambray. Neblige Nadelwälder bedecken die bis zu 1000 m hohen Berge. Weiter geht's zu Fuß: An hohen Farnen und moosbewachsenen Bäumen vorbei folgen wir dem Trail zu einem Wasserfall. Mit dem Bus erreichen wir nachmittags die frühere Zuckerrohrmetropole Trinidad am Fuße des Escambray-Gebirges. José verrät uns die besten Lokale und Bars für den späteren Abend. (F/A)
9. Tag: TRINIDAD Kubas koloniale Vorzeigestadt
Trinidad lebte vor allem vom Schmuggel, später vom Zucker und dem damit verbundenen Sklavenhandel. Nirgendwo auf Kuba wurde der Gewinn aus Zucker so prachtvoll versteinert: Paläste und Residenzen, Boulevards und Plätze. Zusammen mit José schlendern wir durch die Altstadt mit ihren pastellfarbenen Häusern, besichtigen das kleine Stadtmuseum sowie die Canchanchara-Bar. Nachmittags Palmen, Sand und Meer an der Playa Ancón. (AI)
10. Tag: TRINIDAD Salsa unter Sternen
Ein perfekter Urlaubstag am Karibischen Meer! Abends ziehen wir durch die Gassen Trinidads: unter freiem Himmel Salsa tanzen zu Livemusik. (AI)
11. Tag: TRINIDAD - SANTA CLARA Pilgerstätte mit Kultstatus
Die Küste lassen wir erst mal hinter uns und fahren nach Santa Clara, dem Wallfahrtsort des kommunistischen Kuba. Hier steht das Highlight gleich als Erstes an: der Besuch des Che-Guevara-Mausoleums. Für den Abend hält José die passenden Ausgehtipps parat - Santa Clara ist eine Universitätsstadt mit richtig kubanischem Nachtleben! (F/A)
12. Tag: SANTA CLARA - VARADERO Dem „Commandante“ auf der Spur
Revolución in Santa Clara! 1958 fand hier die Entscheidungsschlacht zwischen Batistas Soldaten und den Guerilleros unter Che Guevara statt. Batista schickte einen Zug in diese Region, um seine Truppen im Osten der Insel zu versorgen. Der kam nie an, sondern hatte bei den Revolutionären Endstation. Nachmittags fahren wir weiter über Cárdenas in den Badeort Varadero. Wer dagegen ein paar Tage Robinson-Feeling am einsamen Sandstrand erleben will, kann in Santa Clara „Adios“ sagen und zum Cayo Las Brujas abbiegen. (F/A)
13. Tag: VARADERO Kubas Traumstrand
Faulenzen und Baden in Kubas beliebtestem Ferienort. Im 19. Jahrhundert begannen kubanische Haziendabesitzer, am Strand von Varadero Sommervillen zu errichten, in den 1920er Jahren folgten ihnen reiche Amerikaner, darunter auch Gangsterboss Al Capone. Abends verabreden wir uns in einer der Discos mit ihren heißen karibischen Rhythmen. (AI)
14. Tag: RÜCKFLUG VON HAVANNA
Bis zum Abend bleibt jede Menge Zeit für einen relaxten Urlaubsausklang am Strand und für letzte Besorgungen: vielleicht eine Flasche Rum für die Bar zu Hause? Schließlich bringt uns José zum Flughafen von Havanna, wo wir am späten Abend mit Iberia zum Flug nach Madrid starten (nonstop, Flugdauer ca. 9 Std.). (F)
15. Tag: ANKUNFT IN EUROPA
Nachmittags landen wir in Madrid. Anschlussflüge zu den Ausgangsflughäfen.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Im Zentrum der Altstadt von Havanna befindet sich das malerische Kapitol der kubanischen Hauptstadt. Dieses wurde im Jahre 1926 als Sitz der Legislative eingeweiht und wurde bis 1959 auch als solcher genutzt. Heute dient es als Kongresszentrum und kann von der Öffentlichkeit besichtigt werden. Eigentlich plante man 1912 das Kapitol als Regierungssitz zu errichten. Ebenso wie auch das Kapitol in Washington D.C. ist das prächtige Kapitol in Havanna dem Petersdom in Rom nachempfunden und wurde im klassizistischen Stil erbaut.
Die Eingangstore des Kapitols bestehen aus Bronze und zeigen mit ihren Reliefs die Geschichte Kubas. Zudem befindet sich auf dem Boden der Eingangshalle der sogenannte „Stern von Kuba“, ein 24-karätiger Diamant, welcher den Kilometer Null des kubanischen Straßennetzes markiert. In der Eingangshalle befindet sich außerdem eine 17 Meter hohe und 40 Tonnen schwere vergoldete Bronzestatue, die „La Republica“.
Havanna - Gran Teatro
Die Altstadt gehört zu einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Havanna. Die Altstadt Havannas gilt als eine der ältesten spanischen Kolonialsiedlungen. Heute vermag sie mit zahlreichen Gebäuden im Barock- und Neoklassischen Stil zu beeindrucken. Die Altstadt Havannas gehört aufgrund ihrer Immobilienschätze seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird mittlerweile in kleinen Schritten wieder hergestellt. Ein besonders imposantes Gebäude, das man in der Altstadt unbedingt besuchen sollte, ist der Palacio de los Capitanes Generales. Dabei handelt es sich um den ehemaligen Gouverneurspalast. Ferner warten in der Altstadt die Hafenfestung an der Einfahrt der Bahia, der Plaza Vieja, das Castillo Fuerza sowie die Calle Obispo.
La Bodeguita del Medio, ein landestypisches Restaurant mit Bar in der kubanischen Hauptstadt Havanna. Die Bar entwickelte sich seit ihrer Eröffnung im Jahre 1942 sehr schnell zu einem wahren Touristenmagneten. Dies lag allerdings nicht an den guten Getränken oder dem hervorragenden Essen, sondern an den vielen Berühmtheiten, welche die Bar sehr gern und oft besuchten. Zu diesen Berühmtheiten gehören der Politiker Salvador Allende, der Poet Pablo Neruda, der Maler Josignacio und vor allem der Schriftsteller Earnest Hemmingway.
Von diesen berühmten Persönlichkeiten befinden sich zahlreiche Fotografien, Unterschriften und andere auch kuriose Dinge. Zusammen mit lokalen Delikatessen, landestypischer Musik und Zigarren bietet das Bodeguita del Medio einen typisch kubanischen Chrame, nach dem sich die meisten Kuba-Reisenden sehnen. Zudem gilt die Bar als der Geburtsort des weltberühmten Mojito Cocktails. Dieser wird hier seit der Eröffnung 1942 traditionell zubereitet.
Havanna - Hotel Nacional
Havanna - Kunstgewerbeplatz
Havanna - Malecón
Havanna - Miramar
Havanna - Palacio de los Capitanes Generales
Der sich auf einer Fläche von etwa 72.000 m² erstreckende Plaza de la Revolucion in der kubanischen Hauptstadt Havanna, gehört zu den größten innerstädtischen Plätzen auf der ganzen Welt. Regelmäßig finden hier offizielle Kundgebungen politischer Natur statt. Besonders bekannt waren die jährlichen Reden Fidel Castros, zu denen sich mehr als eine Million Kubaner auf dem Platz der Revolution einfanden.
Das Bild des Platzes wird zu einem großen Teil von dem imposanten Jose-Marti-Denkmal geprägt, dieses Denkmal ist ein 109 Meter hoher Turm mit einer daneben stehenden 18 Meter hohen Statue. Mit dem Fahrstuhl kann man bis auf die Spitze des Turms fahren, welcher mit seinen 109 Metern das höchste Gebäude Havannas ist. Gegenüber dem Jose-Marti-Denkmal befindet sich ein großes Bildnis des Guerillaführers Che Guevara mit dem Spruch „Haste la Victoria Siempre“ (bis zum immerwährenden Sieg).
Havanna - Plaza de Armas in Havana
Der Plaza de la Catedral ist ein beliebter Treffpunkt, aber auch Anziehungspunkt für Touristen. An diesem Platz befindet sich die Kathedrale von Havanna. Das imposante Gebäude wurde im Zeitraum von 1748 bis 1777 errichtet. Auffällig sind die wunderschöne Muschelkalkfassade des Gebäudes sowie die zwei Türme, die asymmetrisch gebaut wurden. 1789 wurde die Kathedrale zur Hauptkirche von Havanna benannt. Um 1799 rum wurde sie zur Kathedrale geweiht. Alle Reichtümer, die ursprünglich in der Kathedrale beherbergt wurden, sind aufgrund der Revolution zum Vatikan gebracht worden. Wahre Kunstwerke in der Kathedrale sind die Fresken und der Hauptaltar, die von den italienischen Künstlern Bianchini und Peruvani erstellt wurden.
Der Plaza de la Catedral ist ein Ort mit Geschichte, ebenso wie die Kathedrale. Im Hauptschiff der Kathedrale soll sich in den Jahren 1796 bis 1898 die Grabstätte von Christoph Kolumbus (Christopher Columbus) befunden haben. Das Ende der spanischen Kolonialzeit sollte auch das Ende der sterblichen Überreste in Havanna sein. So wurden sie nach Sevilla überführt.
Viele Touristen wissen den Plaza de la Catedral aufgrund der geschichtlichen Ereignisse zu schätzen, aber auch als Ausgangspunkt. Schließlich befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Plaza de la Catedral die besten Restaurants und Clubs von Havanna. Da ist es nicht verwunderlich, dass dieser Platz derart beliebt und belebt ist. Der Platz gilt als schönster historischer Platz von ganz Havanna.
Am Plaza de la Catedral liegt gegenüber der Kathedrale der ehemalige Palast des Grafen von Bayno. Dort ist das Museo de Arte Colonial beheimatet. Das Museum beherbergt zahlreiche kostbare Exponate aus der Kolonialzeit. Im ehemaligen Palast der Grafen von Aguas Claras befindet sich heute ein beliebtes Restaurant, das sogenannte El Patio, in dem es unter anderem sehr gutes kreolisches Essen gibt. Wer zu Gast in Havanna ist, hat die lebendige Stadt nur erlebt, wenn er den wunderbaren Plaza de la Catedral besucht hat.
Havanna - Plaza Vieja
Havanna - Rum-Museum der Fundación Havanna Club
Havanna - Waffenplatz El Templete
5. Tag Vinales - Mogote Tal
Die westlichste Provinz Kubas, Pinar del Rio, beheimatet eine der spektakulärsten Attraktionen des Landes, das Valle de Vinales, das Vinales-Tal. Dieses etwa 10 Kilometer lange und 4 Kilometer breite Tal liegt in der Sierra de los Organos, dem Orgelpfeifengebirge und gilt als eine der schönsten Landschaften Kubas. Mit den umliegenden Bergen bildet das Valle de Vinales einen einzigartigen Nationalpark, welcher 1999 von der UNESCO mit dem Titel „Kulturlandschaft der Menschheit“ ausgezeichnet.
Neben den traumhaften Landschaften die zum Wandern und Erkunden einladen, hält die Region noch ein ganz besonderes Highlight bereit. Die Rede ist von dem einzigartigen Kunstwerk des Malers Leovigildo Gonzalez Morillo. Dieser schuf auf einem Kalkfelsen ein 120 Meter hohes und 180 Meter breites Kunstwerk. Schon von einer sehr weiten Entfernung kann man den außergewöhnlich bunten Felsen erspähen. Um die überwältigende Farbintensität beizubehalten müssen die Farben regelmäßig aufgefrischt werden, da die häufigen und starken Regenfälle die Farben immer wieder auswaschen.
Ein weiterer Höhepunkt des Tales sind die Höhlen wie die Cueva del Indio oder die Caverna de Santo Tomas. Und auch der Ort Vinales selbst zieht zahlreiche Besucher an. So wundert es nicht dass die Region für den Tourismus immer wichtiger wird und Rundreisen durch Kuba auch immer öfter hier entlang führen.
Vinales - Tropfsteinhöhle "Cueva del Indio"
6. Tag Havanna - Christus-Statue von Havanna
Inmitten der Sierra del Rosario gelegen liegt das UNESCO-Biosphären-Reservat, in dem auch der Ort Las Terrazas liegt. Nachdem die Natur in dieser Gegend einer unkontrollierten Rodung der Wälder zum Opfer fiel, begann man in den 1970er Jahren mit grundlegenden Änderungen, die zum Bau der Stadt Las Terrazas und der Anlegung des Reservates führten.
Um den angelegten Stausee schmiegt sich der kleine Ort, inmitten des nun wieder üppigen grünen Regenwaldes, eingerahmt von schönen Berghängen. Das malerische Zusammenspiel von Wasser und Landschaft machen Las Terrazas sehr attraktiv für Wanderer und Abenteurer, denn es gibt hinter jeder Kurve etwas neues zu sehen. Hier lohnt es sich, öfter einmal anzuhalten und zu genießen.
8. Tag Trinidad - Sierra de Escambray
9. Tag Trinidad - Canchanchara
10. Tag Trinidad - Casa Santander
Trinidad - Plaza Mayor
Trinidad - Tal der Zuckerrohrmühlen
Trinidad - Valle de los Ingenios
Das absolute Muss für jeden Reisenden, der sich auf „Che“ Guevaras Spuren begibt, ist sein Mausoleum in der Stadt Santa Clara. Es ist kein Zufall, dass die Gebeine des Revolutionärs und sechzehn seiner Mitstreiter, die in Bolivien getötet wurden, in dieser schönen Stadt ihre letzte Ruhe fanden, denn Fidel Castro bestimmte, dass es „Che“ Guevara gebühre in der Stadt, in der er seinen größten militärischen Triumph gegen den Diktator Batista feierte, bestattet zu werden. Denn nach der Schlacht von Santa Clara stand den Marxisten der Weg frei, in die Hauptstadt Havana einzuziehen, nachdem sie zuvor mehrere Monate in den Bergen verschanzt agiert hatten.
Das Monument selber besteht aus einem gigantischen Stein, auf dem, in kommunistisch gewohnter Weise theatralisch, heldenhafte Szenen seines Lebens und Kämpfens dargestellt sind und daneben die obligatorische, weit über sieben Meter große bronzene Statue des „Che“, die in ihrem Sockel die Aufschrift trägt: Bis zum ewigen Sieg! Erst im Jahr 1997 konnten Ernesto „Che“ Guevaras Überreste in seine Heimat zurück überführt werden, denn sie waren seit 1967 in Bolivien verschollen und erst kürzlich wieder aufgetaucht. Ernesto „Che“ Guevaras jahrelanger Kampf- und Streitgefährte, Fidel Castro, bestimmte weiterhin, dass neben dem Mausoleum, zu dem jährlich viele Tausend Touristen reisen, auch ein Museum eingerichtet würde, das mit Dokumenten und Relikten des legendären Kubaners und Marxisten angefüllt ist, um Zeugnis über dessen Leben abzulegen. Er war es auch persönlich, der am 17. Oktober 1997 das ewige Licht zu Ehren Guevaras entzündete.
Es wäre jedoch zu schade die schöne Stadt Santa Clara nur wegen des „Che“ Guevara Mausoleums aufzusuchen, denn die farbenprächtige Stadt, die hauptsächlich Gebäude im Kolonialstil beherbergt, ist allemal eine Reise wert. Die Bewohner von Santa Clara sind als sehr freundlich bekannt, wie man dies ja häufiger bei Bewohnern vergleichbarer traditionsreicher Universitäts-Städte kennt und erlebt.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Die drittgrößte Metropole der Karibik ist nach Caracas und Santo Domingo die kubanische Hauptstadt Havanna mit rund 2,14 Millionen Einwohnern. Der vollständige Name der Stadt lautet Villa San Chistobal de La Habana. Bereits im 16. Jahrhundert gründeten die spanischen Eroberer Havanna, welches sich auf Grund seiner ausgezeichneten Lage zu einem wichtigen Militär- und Handelshafen entwickeln konnte.
Die Altstadt Havannas, La Habana Vieja, ist seit 1982 UNESCO Weltkulturerbe, sie beeindruckt mit zahlreichen barocken und neoklassischen Monumenten, welche zu den ältesten der spanischen Kolonialsiedlungen gehören. Zu den Hauptattraktionen sind der Plaza de la Revolucion mit dem Memorial Jose Marti, der ehemalige Gouverneurspalast Palacio de los Capitanes Generales und die Kathedrale San Christobal.
Die Hauptstadt der westlichsten Provinz Kubas, die den gleichen Namen trägt, ist das Zentrum der Zigarrenproduktion Kubas, mit einem Anteil von 80% an der Gesamtproduktion. Um an diesem wichtigen Bestandteil der Kubanischen Kultur teilhaben zu können, sollten Sie unbedingt eine der Tabakfabriken besuchen. Der Botanische Garten von Pinar del Río, sowie ein Abstecher in den riesigen Orchideengarten von Soroa zählen praktisch zu den „Muss-ich-sehen“ der Region.
Der schöne historische Kern der Stadt, der immerhin auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, lädt ein zu verweilen und auch einen Abstecher in den Palacio Guasch sowie das Teatro José Jacinto Milanés zu machen, das auf das Üppigste und Edelste ausgestattet ist und den Reichtum und die Eleganz längst vergangener Tage erahnen lässt.
In der kubanischen Provinz Pinar del Rio (Pinien am Fluss), im Tal Valle de Vinales befindet sich die malerische Ortschaft Vinales. Seit sich Kuba dem Tourismus geöffnet hat, ist Vinales zum meistbesuchten Ort in der ganzen Provinz aufgestiegen. 1999 wurde das Dorf als kubanisches Nationalmonument von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Neben dem florierenden Tourismus ist der Anbau von Tabak die wichtigste Einnahmequelle der Einwohner.
Besonders beliebt bei Reisenden die den Ort besuchen sind Wanderungen durch das gleichnamige pittoreske Tal. Charakteristisch für das Gebiet sind die aufragenden Kegelkarstberge, die sogenannten „Mogotes“. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe zwei kleinere Höhlen, die man besichtigen kann. Und nur 17 Kilometer weiter lädt das Höhlensystem Caverna de Santo Tomas zur Erkundungstour ein.
Die Stadt Cienfuegos liegt in Kuba an der karibischen Küste im Süden. Cienfuegos ist eine Provinz und gleichzeitig die Hauptstadt der Provinz. Das historische Stadtzentrum ist eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aus diesem Grund wurde es im Jahre 2005 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. In Cienfuegos gibt es eine wunderschöne Promenade, die zum Verweilen einlädt. Der charmante Ort hat jedoch noch viele weitere Ecken, die besichtigt werden sollten. Dazu zählt unter anderem der Parque Jose Marti, dem Zentralplatz in Cienfuegos. Dort kann zum Beispiel ein Bild von Che Guevara besichtigt werden. Am Parque Jose Marti kann außerdem ein Museum besucht werden.
An der zentralen Südküste Kubas befindet sich die rund 36.000 Einwohner zählende Küstenstadt Trinidad. Sie wurde im 16. Jahrhundert durch die spanischen Eroberer gegründet und versprüht bis heute den bezaubernden Charme der einstigen Kolonialzeit. Besonders der Plaza Major, um welchen herum sich alle wichtigen Museen befinden. Sehenswert ist hier außerdem die ehemalige Kirche San Fransisco de Asis.
Zudem ist Trinidad der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in den nahe gelegenen Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra de Escambray und in das Zuckerrohrtal Valle de los Ingenios. Wer etwas Entspannung und Erholung sucht, der findet diese auf der ebenfalls nicht weit entfernten Halbinsel Ancon, welche mit traumhaften Sandstränden und hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten lockt.
Am westlichen Fuß des Escambray Gebirges, in Zentral-Kuba befindet sich die malerische Stadt Santa Clara. Sie beheimatet rund 240.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Provinz Villa Clara. Die Stadt ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und zudem auch ein bedeutendes Agrar- und Wirtschaftszentrum.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt sind das Museum, Monument und Grabmal von Ernesto Che Guevara. Seit 1997 befinden sich die sterblichen Überreste des berühmten Guerillaführers in Santa Clara, nachdem sie lange Zeit verschollen waren. Die wählte man deshalb, da sie der Ort seines größten Triumpfes war.
Weitere sehenswerte Attraktionen sind das Tren Blindado Denkmal, das Theater, die Kirche sowie weitere Revolutionsdenkmäler. Ebenfalls bemerkenswert ist das gut erhaltene Stadtbild aus dem 19. Jahrhundert mit dem zentralen Platz.
Die Stadt Varadero liegt in Kuba in der Provinz Matanzas. Sie liegt an der atlantischen Nordküste auf der schönen Halbinsel Hicacos. Varadero liegt etwa 120 Kilometer von Havanna entfernt, sodass sich auch ein Tagesausflug dorthin anbietet, wobei Varadero ebenso wie viele andere kubanische Städte reich an Sehenswürdigkeiten ist. Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten sind die Landkrabben.
In der Nähe der Stadt befindet sich einer der wichtigsten Flughäfen Kubas, den es zu besichtigen lohnt. Aber auch den Naturschönheiten von Varadero sollte ausreichend Beachtung geschenkt werden. So laden endlos scheinende Sandstrände auf Erholung ein. Wer möchte kann sich auch bei einer Partie Golf erholen.
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