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Von der Hauptstadt aus die Andengipfel stürmen. Dann Szenenwechsel: In Hängematten von Wasserschweinen und Delfinen träumen und mit dem motorisierten Einbaum zu den letzten Indianern Venezuelas tuckern. In den Llanos die Angel nach Piranhas auswerfen, aber bloß nicht die Hände ins Wasser stecken! Durchs Dickicht des Orinocodeltas stapfen und schließlich dorthin, wo Musik in der Luft liegt: an die Karibikstrände von Puerto Colombia.
1. Tag: FLUG NACH CARACAS
Vormittags Flug mit Lufthansa ab Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.) nach Caracas. Ankunft am Nachmittag. Unser Marco Polo-Scout Julio bringt uns zum Hotel.
2. Tag: CARACAS - BARQUISIMETO Hauptstadttour
Julio gibt uns einen Überblick über „seine“ Stadt: die Plaza Bolívar, nach dem allseits verehrten Freiheitskämpfer Simón Bolívar benannt, Kathedrale, Basilika und Santa Capilla sowie zahlreiche Regierungsgebäude, die an die spanischen Kolonialherren erinnern. Übernachtung in Barquisimeto. (F)
3. Tag: BARQUISIMETO - TIMOTES In den Hochanden
Vormittags Stippvisite im botanischen Garten La Mision°. Anschließend atemberaubende Ausblicke aufs Hochgebirge während unserer Fahrt ins Landesinnere. Heutiges Etappenziel: Timotes (2000 m), eingebettet in Viertausendergipfel. Abends beziehen wir unsere Bungalows. Gut, dass die Kaminöfen haben, denn hier oben ist es empfindlich kalt. (F)
4. Tag: TIMOTES - APARTADEROS Bergpanorama
Über den höchsten Pass Venezuelas (4118 m). „Der Pico El Aguila ist höher als jeder Gipfel in Österreich“, meint Julio. Anschließend in den Sierra-Nevada-Nationalpark: Von der Gletscherlagune Mucubaji wandern wir zur Laguna Negra. Abends erreichen wir Apartaderos (3505 m). (F)
5. Tag: APARTADEROS Eiszeit in Mérida
Ausflug nach Mérida - um auf der Plaza Bolívar das Panorama der Fünftausender zu genießen oder Eis zu schlecken: Die Eisdiele Coromoto ist mit über 800 verschiedenen Eissorten im Guinnessbuch der Rekorde verzeichnet. Nachmittags zurück über die Transandina nach Apartaderos. (F)
6. Tag: APARTADEROS - LLANOS Venezuelas Cowboys
Hinunter zu den riesigen Weideflächen der Llanos. Szenen wie aus einem Hollywoodstreifen, wenn die Llaneros mit Cowboyhut an uns vorbeireiten. Nachmittags Jeep-Safari: An den Wasserstellen treffen wir Wasserschweine, Kaimane, Affen und Ameisenbären an. Die Nacht verbringen wir auf einer Farm in Hängematten - selten so gut geschlafen! (F/M/A)
7. Tag: LLANOS Piranha Steuerbord voraus
Frühmorgens im Geländewagen noch mal den Tieren auf der Spur. Am Nachmittag fahren wir im Boot über die Flüsse der Llanos und halten Ausschau nach Süßwasserdelfinen und Kaimanen. Helden gesucht: Sie sind klein und gemein, aber schmecken frisch gegrillt so richtig gut ... Piranhas! Unsere Bootsführer wissen, wo sie suchen müssen, und freuen sich diebisch, als wir zaghaft die ersten Angeln auswerfen. Mit ein bisschen Mut füllen wir so langsam den Korb mit unserem zappelnden Abendessen, und abends sitzen wir dann stolz vorm Feuer, während unsere Trophäen vor sich hinbrutzeln! (F/M/A)
8. Tag: LLANOS - VALLE DE LA PASCUA Savanne mit Reis
Früh verlassen wir die Farm. In Calabazo siedelten zahlreiche Deutsche, die hier im Reisanbau Fuß fassen wollten. Extra für die Kultivierung von Reis wurde vor den Toren der Stadt auch Venezuelas zweitgrößter Stausee geschaffen. Das heutige Etappenziel heißt Valle de la Pascua. (F)
9. Tag: VALLE DE LA PASCUA – RIO CAURA Ins Reich des Orinoco
Am Morgen geht es weiter durch einsame Savannenlandschaften. Die Überschwemmungsgebiete werden immer größer, je näher wir dem mächtigen Orinoco kommen. Schließlich erreichen wir unsere Lodge in der Nähe des Rio Caura. Hier machen wir es uns erst einmal auf der Terrasse bequem, genießen einen Drink und lauschen den Geräuschen der Natur. Das Abendessen wird währenddessen am offenen Feuer zubereitet. Perfekt! (F/A)
10. Tag: RIO CAURA Bei den Indianern
Mit dem motorisierten Einbaum in unberührte Dschungelgebiete. Hierher haben sich die letzten Indianer Venezuelas zurückgezogen. In einem Dorf zeigen sie uns, wie Casabe, Indianerbrot, hergestellt wird. Hmm, lecker! Später geht's zu Fuß weiter - um uns herum ein Dickicht aus Orchideen, Bromelien, Vanillepflanzen und Chinabäumen. (F/M/A)
11. Tag: RIO CAURA - PUERTO ORDAZ Kolonial-City
Nach ein paar Stunden auf asphaltierten Straßen erreichen wir Ciudad Bolívar am Ufer des Orinoco. Julio schlendert mit uns durch die beschaulichen Gassen, vorbei an bunten Häuschen. Anschließend Zeit, im Internetcafé die Urlaubspost zu erledigen. Abends in Puerto Ordaz: Lust auf heißen Salsa? (F)
12. Tag: PUERTO ORDAZ - CANAIMA Paradiesisch
Morgens startet der Buschflieger von Ciudad Bolívar, um uns über den Dschungel in den Canaima-Nationalpark zu bringen. Beim Anflug auf Canaima unvergessliche Ausblicke auf die imposante Landschaft: Aus dem Urwald erheben sich gewaltige Tafelberge, von denen sich Wasserfälle in die Tiefe stürzen. Unser Camp liegt nicht weit von der Lagune von Canaima entfernt - in einer wahren Traumkulisse. Rest des Tages zur freien Verfügung. Mit dem Flugzeug über den Salto Angel, den höchsten Wasserfall der Welt (88 €)? Zwei Übernachtungen in einer einfachen Posada. (F)
13. Tag: CANAIMA An der Lagune
Mit Julio unternehmen wir eine Bootstour mit erfrischenden Badestopps zu tosenden Wasserfällen - wer schon immer mal hinter solch einem donnernden Vorhang stehen wollte, der wird hier garantiert fündig! Nachmittags Freizeit – Faulenzen am Lagunenstrand, während zwischen den Palmen die Wasserfälle hindurchschimmern ... und vielleicht auf einen saftigen Burger in die Dschungelvariante vom „goldenen M“ – politisch korrekt natürlich ... (F)
14. Tag: CANAIMA - PUERTO ORDAZ Entspannung
Am Vormittag Zeit für einen Bummel durch Canaima, faule Stunden am Strand oder ein Bad in der Lagune. Am Nachmittag Rückflug nach Ciudad Bolívar und Freizeit in Puerto Ordaz. (F)
15. Tag: PUERTO ORDAZ - ORINOCODELTA Auf die Ranch
Mit dem Bus in Richtung Orinocodelta zur Ranch San Andres: echten Cowboys bei der Arbeit zusehen und mit Julio das Ranchgelände erkunden. Neben Rindern und Pferden leben hier auch Anakondas und kleine Krokodile, doch Julio gibt gut auf uns acht! Wer noch Power hat, nutzt die Gelegenheit und zuckelt zu Pferde durch die Gegend. (F/M)
16. Tag: ORINOCODELTA - PUERTO LA CRUZ Yacht ins Paradies
Abschied vom Delta und von der Ranch, aber das Meer ruft! Mit dem Bus zur ersten Siedlung der Europäer in Südamerika und dann nach Cumana. Anschließend weiter mit einer Yacht zu karibischen Traumstränden im Mochima-Nationalpark: Exotik pur beim Sprung ins Nass und der verdienten Pina Colada an Deck! Abends auf der Landstraße zum Küstenstädtchen Puerto La Cruz. (F/M)
17. Tag: PUERTO LA CRUZ - PUERTO COLOMBIA Vamos a la playa!
An Caracas vorbei fahren wir weiter zur früheren Zufluchtsstätte des Diktators Gomez und zu seinen geheimnisvollen Fluchtwegen im Nebelregenwald des Henry-Pittier-Nationalparks. Auf dem Weg hinunter an die karibische Küste geht es dann richtig abenteuerlich durch fast alle Klimazonen des Landes! Schon der Name unseres Ziels ist Musik: Puerto Colombia - und am Abend lauschen wir den Trommeln der Fischer ... (F)
18. - 19. Tag: PUERTO COLOMBIA Freizeit
Baden, schnorcheln oder an einsamen Traumstränden einfach die Seele baumeln lassen. (F)
20. Tag: RÜCKFLUG NACH EUROPA
Transfer zum Flughafen von Caracas, wo sich Julio von uns verabschiedet. Am Nachmittag Abflug mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer ca. 10 Std.). (F)
21. Tag: ANKUNFT IN EUROPA
Ankunft in Frankfurt am Vormittag.
Die Eintrittsgelder der gekennzeichneten Besichtigungspunkte in Höhe von ca. 20 € sind nicht im Reisepreis enthalten.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!