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Auf dem Feuer brutzeln schon die Kudusteaks, während wir noch die letzten Zelte aufbauen. Zum Abendessen gibt's nicht nur leckeres Fleisch, sondern auch Impressionen unseres Afrikatrips: Wir denken daran, wie es nachts im Unterholz hinterm Zelt eindeutig elefantenmäßig knackte, wie wir an den Viktoriafällen eine freiwillige Dusche nahmen und beim Bushwalk Löwenspuren ausmachten, die laut Scout Jimmy keine Stunde alt waren.
1. Tag: Flug nach Namibia
Abends Flug mit South African Airways von Frankfurt oder München über Johannesburg nach Windhuk (Flugdauer ca. 14 Std.).
2. Tag: WINDHUK Africa for Beginners
Mittags landen wir in Windhuk, Marco Polo-Scout Jimmy samt Overlander-Lkw und Fahrer Phil bringt uns in die City. Dann ist erst mal ein Bummel durch Windhuk angesagt: Independence Avenue, Alte Feste und Christuskirche. Eine wilde Mischung aus Afrika und deutschen Relikten. Abends Grill-Dinner in Joe's Beerhouse. (A)
3. Tag: WINDHUK - ETOSCHA-NATIONALPARK Die Wildnis ruft
Während Phil beim Zwischenstopp in Otjiwarongo den Truck tankt, decken wir uns im Supermarkt mit südafrikanischem Wein und Gummibärchen ein. Weiter, bis wir den Schlagbaum zum Etoscha-Nationalpark passieren und unser Camp inmitten des Parks erreichen. Der Edel-Campingplatz bietet uns den schönsten Pool der Gegend und für die Tiere eine beleuchtete Wasserstelle! Schnell die Zelte aufbauen, dann hinaus in die Wildnis: Zebraherden beäugen unseren Overlander, da drüben spazieren eine Elefantenkuh und ihr Junges, und die Strauße haben's ganz eilig ... (F/M/A)
4. Tag: ETOSCHA-NATIONALPARK Spurensuche
Morgens und nachmittags auf Safari im Overlander - wer sieht das erste Nashorn? Mit geübtem Blick entdecken Jimmy und Phil eine Löwenfamilie, die perfekt getarnt im Savannengras döst. An den Wasserstellen trinken Gnus, Zebras und Nashörner – und wir können uns von der Hitze während der Mittagspause am Pool des Camps erholen. (F/M/A)
5. Tag: ETOSCHA-NATIONALPARK - KAMANJAB Zu Füßen des Brandbergmassivs
Weiter nach Outjo. Die dortige Bäckerei gilt als Topadresse, um sich mit Plundergebäck einzudecken. Am Nachmittag eine Begegnung der besonderen Art mit den Himba - von Kopf bis Fuß rot gefärbt und mit eigenwilliger, faszinierender Haarpracht. Am Abend schlagen wir in Kamanjab unsere Zelte auf. (F/M/A)
6. Tag: KAMANJAB - SWAKOPMUND Durch die Wüste zum Atlantik
Die Piste bleibt holprig, die Landschaft wird karger. Nach mehreren Stunden erreichen wir den Atlantik und folgen der Küste bis Cape Cross. Hier leben rund 80000 Seelöwen. Beim Fotoshooting halten wir besser die Luft an, so penetrant duften sie. Auf unserer Weiterfahrt passieren wir einsame Strände, an denen auch mal ein Wrack liegt - nicht umsonst heißt die Region Skelettküste ... Nachmittags Ankunft in Swakopmund. Moment mal - ist das wirklich Afrika? In der Bäckerei gibt's belegte Brötchen, in den Cafés sitzen Einheimische bei Schwarzwälder Kirschtorte, und in der Apotheke gibt's Klosterfrau Melissengeist. (F/M)
7. Tag: SWAKOPMUND Freizeit oder Delfinbeobachtung
Shoppen und bummeln - Swakopmund hat richtig nette Boutiquen und Läden. Die Sportbegeisterten unter uns brechen in die Dünen der Namib auf, die als ultimativer Spot für Sandboarder gelten. Oder wieder Lust auf Tiere? Beim Vormittagsausflug ins nahe Walfischbucht (64 €) bringt uns ein Boot hinaus aufs Wasser. Mit ein bisschen Glück sehen wir Delfine, Robben und sogar Buckelwale. Abends treffen sich die meisten von uns in der Tiger Reef Beach Bar - mit einem kühlen Windhoek Lager in der Hand. (F)
8. Tag: SWAKOPMUND - GOBABIS Impressionen der Kalahari
Auf dem Trans-Kalahari-Highway bis in die Ausläufer der Kalahari. Wie man in der Wüste überlebt, weiß keiner besser als die Buschmänner. Jimmy erzählt uns, dass ihnen vergrabene Straußeneier als Wasserdepots dienen. Kurz vor der Grenze zu Botswana verbringen wir die heutige Nacht. Über dem Lagerfeuer funkelt der Sternenhimmel - wer findet das Kreuz des Südens zuerst? (F/M/A)
9. Tag: GOBABIS - MAUN Am Tor zum Delta
Raus aus den Schlafsäcken - Botswana wartet auf uns! Immer wieder muss Phil bremsen, weil Elefanten die Straße queren. Am späten Nachmittag Ankunft in Maun - der ersten halbwegs echten Stadt seit Windhuk! Letzte Möglichkeit, vor dem Abenteuer Okavangodelta Proviant einzukaufen. Außerdem Gelegenheit zu einem ersten Blick aufs Delta - aus dem Flieger von oben! (F/M/A)
10. Tag: MAUN - OKAVANGODELTA Unterwegs im Mokoro
In Allradfahrzeugen bewältigen wir die erste Teilstrecke, dann steigen wir in Mokoros um und vertrauen auf die Erfahrung der Poler, die den Einbaum durchs Delta staken. Unsere Zelte stellen wir für die nächsten beiden Nächte in absoluter Wildnis auf. Um uns herum nur Busch und Wasser. Mittags Zeit zum Relaxen im Camp, bevor wir uns zu Fuß durchs Moremi Game Reserve aufmachen. Wir begeben uns auf die Pirsch nach Löwen, Büffeln und Zebras - zum Glück hat uns unser Guide vorher genaue Anweisungen gegeben, wie wir bei einer „Gegenüberstellung“ mit wilden Tieren reagieren sollen - so kommen wir mit heiler Haut aus jeder Situation! (F/M/A)
11. Tag: OKAVANGODELTA Freizeit oder Moremi Game Reserve
Am Morgen noch mal zu Fuß durch den Busch. Auf einem Katzenkrallenbaum eine Ansammlung von Geiern - die hocken da nicht zum Spaß. „Sie lauern darauf, dass er da drüben etwas von seiner Beute übrig lässt“, erklärt Jimmy und deutet auf einen Leoparden. Mittags Picknick und eine Lehrstunde von unseren Polern: Unglaublich, wie kräfteraubend das Mokorofahren ist! Wer sich traut, darf es gerne selbst versuchen! Die Weiterfahrt am späten Nachmittag überlassen wir den Profis, besonders weil sich Hippos im Wasser tummeln. Und die sind bei Weitem gefährlicher als Löwen, Elefanten & Co.! (F/M/A)
12. Tag: OKAVANGODELTA - GWETA Ins Land der Salzpfannen
Zelte abbauen, ab in die Mokoros und zurück aufs echte Festland! Anschließend weiter nach Gweta, das wir mittags erreichen. Unser Camp hat eine gemütliche Bar - hier lässt sich's aushalten. Statt Verschnaufpause lieber eine Sonnenuntergangssafari in die Nxai Pan (49 €)? Die Salzpfanne ist Heimat von Zebras, Gnus und Schakalen. Abends im Camp einfach zurücklehnen: Die Köchinnen des Camps zaubern ein leckeres African Dinner für uns! (F/A)
13. Tag: GWETA - CHOBE-NATIONALPARK Hippo & Co. am Chobe River
Nach dem Frühstück steuert Phil den Overlander Richtung Chobe-Nationalpark, den wir einmal durchqueren - links und rechts des Weges lassen sich die ersten Giraffen und Elefanten blicken. Nachmittags erreichen wir Kasane am Chobe River - hier schlagen wir unsere Zelte für die nächsten beiden Nächte auf. Am Abend ein Highlight der Tour: mit dem Speedboot brausen wir mit Blick auf den Nationalpark über den Chobe River. Am Ufer drängelt sich eine Elefantenherde, bis es zu eng wird und einige von ihnen auf die andere Flussseite schwimmen. Hoffentlich rammen sie uns nicht! Gleich darauf ziehen Augen, die in der Sonne blinzeln, unsere Aufmerksamkeit auf sich: Hippos vergnügen sich mit der ganzen Familie im Wasser. (F/M/A)
14. Tag: CHOBE-NATIONALPARK Freizeit oder Game Drive
Freizeit in Kasane. Die meisten von uns mögen's aktiv und begleiten Jimmy auf einen Game Drive (56 €). Diesmal geht's mit Allradfahrzeugen in den Chobe-Nationalpark. Romantischer Ausklang am Abend: Unser Scout organisiert heute eine gemütliche Sunset Cruise auf dem Chobe River. Und noch einmal genießen wir die traumhaften Ausblicke auf die sich am Ufer tummelnden Tiere (F/A)
15. Tag: CHOBE-NATIONALPARK - LIVINGSTONE Naturwunder Viktoriafälle
Ein Motorboot bringt uns am Morgen über den Zambezi River nach Zambia, eine Busstunde später Ankunft in Livingstone. Schon von Weitem sehen wir die Gischt der Viktoriafälle. Ein lautes Spektakel, und nass obendrein. Wir klettern hinunter in die Schlucht zu den Boiling Pots. Vielleicht stürzt sich gerade ein Bungee-Jumper von der Victoria Falls Bridge? Abends beziehen wir unser Camp am Ufer des Zambezi. Die gute Nachricht: Heute müssen wir die Zelte nicht selbst aufstellen - wir schlafen in fest installierten Safarizelten des Camps! (F)
16. Tag: LIVINGSTONE
Nachmittags Freizeit. Lust auf einen Elefantenritt oder einen Lion Walk? Für den Abend organisieren wir gemeinsam das Abschiedsessen - klar, dass dabei ein Mosi Lager Beer nicht fehlen darf. (F)
17. Tag: RÜCKFLUG VON LIVINGSTONE
Transfer zum Flughafen, Händeschütteln und dicke Drücker für unseren Scout Jimmy und Phil. Mittags Rückflug mit South African Airways über Johannesburg nach Frankfurt oder München (Flugdauer ca. 18 Std.). (F)
18. Tag: ANKUNFT IN EUROPA
Morgens landen wir wieder in Europa.
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