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Grüne Hölle Amazonien, undurchdringlicher Urwald, Geräusche und Gerüche der Tropennacht - fernab der Zivilisation lassen wir uns auf echte Abenteuer ein. Von den Anden in den Bergnebelwald bringt uns nur noch der Allrader weiter, im Amazonasbecken das schmale Expeditionsschiff und in Riberalta das flotte Motorradtaxi. Aras, Affen, Kaimane & Co. - der Tierwelt immer auf der Fährte, aber abends im Urwaldcamp kommen höchstens selbst gefangene Piranhas auf den Grill!
1. Tag: FLUG NACH SÜDAMERIKA
Abends Flug mit der brasilianischen TAM von Frankfurt über Sao Paulo nach Lima (Flugdauer ca. 20,5 Std.).
2. Tag: LIMA Bienvenidos al Peru!
Vormittags landen wir in Lima: Unser Marco Polo Scout Alejandro erwartet uns und gibt uns einen Überblick über den Ablauf der Tour. Jetlag? Nein danke - die Unternehmungslustigen erkunden mit ihm den Stadtteil Miraflores, schnuppern Pazifikluft und ziehen abends noch durch die Salsabars.
3. Tag: LIMA - PILLCOPATA Abenteuer in den Wolken
Vormittags Flug mit LAN Peru hinauf in die Anden nach Cuzco (3400 m). Unsere Expedition beginnt: Der Allradbus steht bereit, aus Asphalt wird bald Piste, aus trockenem Hochland feuchter Bergnebelwald. Dazu ein Naturkonzert aus den Kehlen der Vogelwelt - wer erkennt den Andenfelsenhahn? „Der Gallito de las Rocas ist der Nationalvogel Perus“, erzählt uns Alejandro, während wir mit unseren Ferngläsern die Baumwipfel nach dem knallorangen Schreivogel absuchen. (F/M/A)
4. - 6. Tag: MANU-NATIONALPARK Tierwelt total
Mythos Amazonien: Im Dschungelstädtchen Atalaya endet die Piste, wir stehen am Ufer des Amazonaszuflusses Madre de Dios. Drei Tage lang bewegen wir uns mit unserem Expeditionsteam im Boot flussabwärts und stoppen zwischendurch immer wieder: Wir gehen im Dickicht auf Tierbeobachtung, lauern an Lehmlecken° Aras und Macaus auf und halten nach Riesenottern Ausschau. Durch die Wipfel flattern derweil Tukane, im seichten Wasser blinzelt der ein oder andere Kaiman - und Alejandros Storys von Boas und Anakondas klingen auf einmal ziemlich glaubwürdig ... Zwei Nächte verbringen wir beim Stamm der Machiguengas und lernen dabei das Leben des Dschungelvolkes kennen. Die letzte Nacht im Manu-Nationalpark gehört allein der Wildnis: Bei einer nächtlichen Tour versuchen wir, den scheuen Tapiren auf die Schliche zu kommen und schlagen anschließend auf einer Beobachtungsplattform unser Nachtlager auf. (F/M/A)
7. Tag: MANU-NATIONALPARK - PUERTO MALDONADO Jungle Beats
Letzter Stopp Zivilisation - in Puerto Maldonado haben wir nochmal Gelegenheit, für die kommenden Tage Wäsche waschen zu lassen ... Wir schlendern durch die quirligen Straßen und lassen uns abends von trendigen Rhythmen in die Bars ziehen. Die Cumbia hat ihren Weg mittlerweile auch in die europäischen Clubs gefunden, aber hier passen Beats und Klima einfach perfekt zusammen. (F)
8. Tag: PUERTO MALDONADO Shoppen für die Wildnis
Rund um den Markt wird mit vielerlei gehandelt: Geflügel, Gemüse, Gold - nicht alles ist legal ... Wir nutzen die Gelegenheit, um unsere Ausrüstung zu komplettieren und uns für die nächsten Tage mit Proviant einzudecken. Batterien für die im Dschungel unerlässlichen Taschenlampen, Kekse als Nervennahrung und die ein oder andere Flasche Wein für die Abende in der Abgeschiedenheit Amazoniens - hier gibt es alles, ab morgen in der Wildnis nichts außer unvergesslichen Erlebnissen. Alejandro hat dann noch den passenden Tipp fürs Abendessen und schon sitzen wir im Tuk-Tuk Richtung Restaurant. (F)
9. - 12. Tag: AMAZONASBECKEN
(F/M/A)
13. Tag: AMAZONASBECKEN - RIBERALTA Tagesziel Dusche
Im Dschungelnest Sena heißt es Abschied nehmen von unserer Expeditionscrew. Über Urwaldpisten holpern wir ein paar anstrengende Stunden lang Riberalta und unserem Hotel entgegen: Die Aussicht auf Duschen mit fließend Wasser ist verlockend. (F)
14. Tag: RIBERALTA Stadt der Motorräder
„So tief in der bolivianischen Provinz braucht kein Mensch ein Auto“, meint Alejandro, „dafür hat jeder vierte Einwohner ein Motorrad.“ Ist es der krasse Gegensatz zum Urwald oder untertreibt Alejandro? Wir sind jedenfalls hin- und hergerissen: Eigentlich wollen alle zurück in die vertraute Abgeschiedenheit des Dschungels. Um uns herum sind die Straßen der früheren Kautschukstadt voll mit den Zweirädern ... und wir sitzen auch bald auf dem Sitz eines Motorradtaxis: auf dem Weg zu einer Paranussfabrik. Die Tour geht weiter! (F)
15. Tag: RIBERALTA - MANAUS Die andere Seite
Brandrodung und Massenabholzung sind die Themen, mit denen wir auf dem Weg ins brasilianische Porto Velho konfrontiert werden. Aber auch, dass die indigenen Völker mit Hilfe von Facebook & Co. dem Raubbau den Kampf angesagt haben. Am späten Nachmittag Flug mit Gol Linhas Aereas in die Amazonasmetropole Manaus. (F)
16. Tag: RÜCKFLUG VON MANAUS
Im Tagesverlauf Flug mit TAM über Rio de Janeiro oder Sao Paulo nach Frankfurt (Flugdauer ca. 17 Std.). F
17. Tag: ANKUNFT IN EUROPA
Am frühen Nachmittag sind wir zurück in Frankfurt.
Die Eintrittsgelder der gekennzeichneten Besichtigungspunkte und
Aktivitäten in Höhe von ca. 75 € sind nicht im Reisepreis enthalten.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!