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Lernen Sie mit uns das sonnige und weltoffene Portugal kennen. Erleben Sie das attraktive Wechselspiel der vielfältigen Landschaft, besuchen Sie die UNESCO-Welterbe-Stätten Évora und Porto, die Universitätsstadt Coimbra und die wunderschöne Hauptstadt Lissabon.
1. Tag: Anreise
Nonstop-Linienflug nach Lissabon, Empfang durch Ihre deutschsprachige Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Abendessen und die nächsten beiden Übernachtungen in Estoril bei Lissabon.
2. Tag: Estoril - Sintra - Lissabon - Estoril (ca. 70 km)
Nach dem Frühstück reisen Sie zur UNESCO Weltkulturerbe-Stadt Sintras, in der Sie den Nationalpalast bestaunen können. Weiterfahrt zur westlichsten Hauptstadt Europas: Lissabon. Stadtrundfahrt mit Besuch des Aussichtspunktes Miradouro Santa Luzia im Altstadtviertel Alfama. Von hier aus können Sie die Burg São Jorge besichtigen (auf Wunsch, vor Ort buchbar). Weiter besichtigen Sie das Belém-Viertel mit dem Hieronymuskloster und dem Turm von Belém. Inkl. Abendessen.
3. Tag: Estoril - Obidos - Porto (ca. 400 km)
Ihre Reise führt Sie heute zu dem denkmalgeschützten Städtchen Obidos, das mit seinen architektonischen Juwelen einem Freilichtmuseum gleicht. Anschließend fahren Sie weiter nach Porto. Die nächsten drei Übernachtungen in Porto. Inkl. Abendessen.
4. Tag: Porto
Den heutigen Tag starten Sie bei einer Führung durch Porto. Die an der Costa Verde gelegene Stadt ist die Namensgeberin des Landes. Auf einer Führung besichtigen Sie u.a. den barocken Börsenpalast mit seinen eleganten Räumen sowie die imposante Kathedrale Sé und nehmen an einer Portweinprobe teil. Inkl. Abendessen.
5. Tag: Porto – Braga – Bom Jesus – Guimaraes – Porto (ca. 250 km)
Ausflug zur Bischofsstadt Braga, dem religiösen Zentrum Portugals, inkl. Besuch der Kathedrale. Weiterfahrt zur Pilgerstätte Bom Jesus do Monte. Eine aus 500 Stufen bestehende, imposante Treppe führt Sie hinauf zum Heiligtum. Anschließend reisen Sie zur “Wiege Portugals” in die Stadt Guimarães mit Besichtigung des Herzogspalastes. Inkl. Abendessen.
6. Tag: Porto - Coimbra - Batalha - Fátima (ca. 350 km)
Zunächst fahren Sie zur Universitätsstadt Coimbra. Sie besichtigen die 1290 gegründete Universität mit ihrer pittoresken Bibliothek. Dann begeben Sie sich nach Batalha, wo Sie das Kloster Santa Maria da Vitória und die Capelas Imperfeitas (unvollendeten Kapellen) besuchen. Am Nachmittag Weiterfahrt zur Pilgerstätte Fátima. Auf Wunsch können Sie auf eigene Faust die Basilika und die Erscheinungskapelle besuchen. Abendessen und Übernachtung in Fátima.
7. Tag: Fátima - Evora - Estoril (ca. 350 km)
Weiterfahrt nach Evora mit Besichtigung des aus dem 2. Jahrhundert stammenden römischen Tempels und der Kathedrale. Den besonderen Reiz Evoras machen neben den zahlreichen Bauwerken auch die engen gepflasterten Gassen, Arkadengänge und romantischen Plätze aus. Am späten Nachmittag erreichen Sie Lissabon. Abendessen und Übernachtung in Estoril bei Lissabon.
8. Tag - 11. Tag: Badeverlängerung
Badeverlängerung im guten Mittelklasse-Hotel Londres in Estoril bei Lissabon.
11. Tag: Abreise
Transfer zum Flughafen Lissabon und Rückflug nach Deutschland.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
In Belem, einem Stadtteil der portugiesischen Hauptstadt Lissabon befindet sich das herausragende Hieronymus Kloster, in Portugal Mosteiro dos Jeronimos genannt. Es ist das bedeutendste Bauwerk der Manuelinik, welche eine portugiesische Variante der Spätgotik ist und auch einige Elemente der Renaissance aufweist. Entstanden ist dieser prunkvolle Architekturstil unter dem König Manuel I, welcher von 1495 bis 15212 über Portugal herrschte.
Das Hieronymus Kloster selbst wurde von Manuel I, kurz nachdem der berühmte portugiesische Seefahrer Vasco da Gama von seiner ersten Indienreise zurückkehrte, in Auftrag gegeben und im Jahre 1544 fertiggestellt. Dieser hat in dem imposanten Prachtbau auch seine letzte Ruhestätte gefunden, ebenso wie Fernando Pessoa, Luis de Camoes und zahlreiche portugiesische Könige. Neben den Gräbern beheimatet das Mosteiro dos Jeronimus aber auch ein Marinemuseum sowie das Archäologische Museum.
Vor dem rund 300 Meter langen Prachtbau erstreckt sich ein großzügig angelegter Park, welcher die reichverzierte Kalksteinfassade voll zur Geltung kommen lässt. Und auch von Innen ist der Prachtbau einfach überwältigend. Zudem wurde das Kloster 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der Name geht auf den Orden des Heilligen Hieronymus zurück, welcher hier bis 1834 untergebracht war.
Zu den bekanntesten Wahrzeichen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gehört definitiv auch der Turm von Belem, in der Landessprache Torre de Belem genannt. Dieser befindet sich direkt an der Mündung ds Tejo (Tajo) in den Atlantischen Ozean. Der imposante und faszinierende Turm beherbergt in der obersten Etage eine Aussichtsplattform in 35 Metern Höhe.
Unweit vom Torre de Belem entfernt befindet sich das ebenfalls im manuelinischen Stil errichtet Moistero dos Jeronimus (Hieronymus Kloster) und ebenso wie der Turm von Belem überstand auch dieses herausragende Bauwerk das schwere Erdbeben von Lissabon im Jahre 1755 überstanden. Der Torre de Belem ist seit seiner Fertigstellung im Jahre 1521 das Symbol der Glanzzeit des portugiesischen Handels- und Seefahrtimperiums.
4. Tag Porto - Börsenpalast
7. Tag Evora - Kathedrale Evora
Evora - Röm. Tempel-Evora
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
An der Atlantikküste der Iberischen Halbinsel, im äußersten Südwesten Europas liegt das bezaubernde Lissabon, die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt Portugals. Sie befindet sich an einer Bucht, bei der der Fluss Tejo, der längste Fluss der Iberischen Halbinsel, in den Atlantik mündet. Schon zur Zeit des Römischen Kaiserreiches war die Stadt ein bedeutender Handelshafen.
Entsprechend der langen und wechselvollen Geschichte Lissabons beheimatet die Stadt auch zahlreiche imposante Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Catedral Sé Patriarcal, das Palacio de Sao Bento, das Ozeanarium im Parque das Nacoes oder der Park Jardim Estrela. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind allerding die UNESCO Weltkulturerbestätten Torre de Belem und Mosteiro dos Jeronimos.
Jedes Jahr zieht es Tausende Reisende aus aller Herren Länder in den kleinen 33.000 Einwohner zählenden Küstenort Sintra, etwa 25 Kilometer westlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Der Grund dafür sind die hier befindlichen, größtenteils Jahrhunderte alten Paläste, die 1995 als Kulturlandschaft Sintra von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden.
Dazu gehören unter anderem der Palacio Nacional de Sintra, welcher auch Paco Real oder Palacio da Vila genannt wird sowie das Convento dos Capuchos, der Palacio Nacional de Pena oder auch das Castelo dos Mouros. Letzteres ist von den Mauren bereits vor dem 11. Jahrhundert errichtet worden. 1154 erhielt Sintra das Stadtrecht.
Obidos
Im Norden Portugals, direkt an der Atlantikküste erstreckt sich die malerische und faszinierende Hafenstadt Porto. Sie ist die zweitgrößte Stadt des Landes und wird wegen ihrer enormen Größe und wirtschaftlichen Bedeutung häufig „Hauptstadt des Nordens“ genannt. Im Ballungsraum Grande Porto leben rund 1,3 Millionen Menschen.
Die Stadt verfügt über ein ausgesprochen angenehmes Klima. Die Bewohner selbst sehen ihre Stadt als heimliche Hauptstadt Portugals da sie immerhin Namensgeberin des Landes war. Gemessen an den Attraktionen und Sehenswürdigkeiten könnte sie in jedem Fall Hauptstadt werden. Nicht umsonst wird sie von vielen auch als „Barockstadt“ bezeichnet.
Unbedingt gesehen haben sollte man die Kathedrale Se do Porto, den Torre dos Clerigos, den Praca da Ribeira am Rio Douro, die Börse, das Rathaus und die Avenida dos Aliados, sowie die zahlreichen imposanten Kirchen wie die Igreja di Carmo, die Igreja da Trinidade, die Igreja Sao Francisco und die Igrea de Santo Ildefonso, letztere beeindruckt ganz besonders und besticht durch ihre mit Azulejos geschmückte Außenfassade.
Braga
Die pittoreske Kleinstadt Batalha befindet sich rund 100 Kilometer nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und beheimatet etwa 8.500 Menschen. Batalha ist das portugiesische Wort für „Schlacht“. Die Stadt im Zentrum Portugals, welche in der Landessprache Vila da Batalha genannt wird, entwickelt sich immer mehr zu einem beliebten und vielbesuchten Anziehungspunkt für Touristen.
Das wohl imposanteste Bauwerk der Stadt ist die Klosterkirche Santa Maria da Vitoria, auch Mosteiro da Batalha (Kloster von Batalha) genannt. Für diesen atemberaubenden Prachtbau ist die Kleinstadt bekannt. Das Dominikaner-Kloster wurde im 14. bis 16. Jahrhundert, zum Dank für den Triumph Portugals über das Königreich Kastilien, errichtet und 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Rund 200 Kilometer nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und etwa 100 Kilometer südlich von Porto befindet sich die die bezaubernde Stadt Coimbra. Sie liegt am Ufer des Flusses Rio Mondego, welcher etwa 40 Kilometer westlich der Stadt in den Atlantik mündet. Im malerischen und historisch bedeutenden Coimbra leben etwa 107.000 Einwohner.
Die Geschichte dieses Ortes geht bis in die keltische Zeit zurück, zur Zeit der Römer befand sich hier die Stadt Aeminium. Zahlreiche Bauwerke sind somit auch aus den verschiedenen Jahrhunderten in Coimbra erhalten geblieben, so zum Beispiel die Alte und die Neue Kathedrale, der Jardim do Portugal dos Pequenitos, der römische Aquädukt Arcos do Jardim, das Augustinerkloster Igreja de Santa Cruz und die Hängebrücke Ponte Rainha Santa Isabel.
Einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Portugals ist die Stadt Fatima im Zentrum des Landes. Sie befindet sich circa 130 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lissabon und beheimatet knapp 12.000 Einwohner. Der katholische Wallfahrtsort wird ähnlich wie Lourdes vor allem von Kranken besucht, diese erhoffen sich von der Reise Heilung. Der arabische Name „Fatima“ geht auf die einstigen muslimischen Herrscher der Stadt zurück.
Die große religiöse Bedeutung des Ortes rührt von einer angeblichen Marienerscheinung her. Im Jahre 1917 soll hier drei Hirtenkindern die Jungfrau Maria erschienen sein. Von dieser wurden den Kindern auch die sogenannten drei Geheimnisse von Fatima überliefert. Aber auch nicht-religiöse Reisende werden die Stadt Fatima lieben. Schon allein die herrliche Basilica Antiga begeistert zahllose Besucher.
In der portugiesischen Region Alentejo, was übersetzt so viel wie „jenseits des Tejo“ bedeutet, liegt die historisch bedeutende und atemberaubend schöne Stadt Evora, deren Geschichte bis zur Zeit der römischen Besatzung zurückgeht. Von dieser Zeit zeugen bis heute einige Bauwerke der Stadt.
1986 wurde das historische Zentrum Evoras von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, hier befinden sich beispielsweise ein aus römischer Zeit stammender Äquadukt, die Kathedrale Se und der einstige Königssitz Paco dos Condes de Basto.
Hauptattraktion der Stadt ist aber der beeindruckende und bezaubernde Diana-Tempel, welcher mit seinen monumentalen Säulen bis heute vom römischen Erbe der Stadt zeugt. Auf dem zentralgelegenen Praca do Giraldo gibt es einen imposanten Marmorbrunnen zu bestaunen.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.