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Null Anstrengung und 100 % Urlaub an den Stränden Siziliens. Eine gute Basis für Erkundungen der Antike bei Segesta, Selinunt, Agrigent und Syrakus. Sie machen neue Erfahrungen mit der italienischen Küche und genießen unsere schönen Hotels. Wein vom Ätna genießen wir im Hochgebirge und sammeln eine weitere spektakuläre Aussicht. Die klassischen Höhepunkte plus weniger bekannte Kleinode Siziliens, alles garniert mit viel Muße und Entspannung: Für Ihre Erholung ist alles vorbereitet.
1. Tag: Flug nach Catania
Individuelle Fluganreise nach Catania. Wir holen Sie ab und bringen Sie zum Hotel in Giardini-Naxos unterhalb von Taormina. Vielleicht ist ja noch Zeit für einen ersten Strandspaziergang? Drei Übernachtungen in Giardini-Naxos in einem Hotel am Meer.
2. Tag: Bummeln in Taormina
Glamouröses Taormina. Ein Lieblingsferienort der Reichen und Schönen, der Stars und Sternchen. Ihr Studiosus-Reiseleiter flüstert Ihnen dazu Geschichten. Das griechisch-römische Theater hat das schönste Bühnenbild: Blick auf den Ätna garniert mit Meer. Hier kann man lange sitzen und sich an der Welt freuen. Danach auf den Corso Umberto. Spätestens im Caffè Wunderbar, wenn Sie bei einem Cappuccino das „Sehen-und-Gesehen-werden“ auf der Flaniermeile beobachten, sind Sie ganz auf Sizilien angekommen. Der Nachmittag gehört dann Ihnen allein.
3. Tag: Die Lavafelder des Ätnas
Elegant kurvt der Bus durch Zitronenhaine, Kastanienwälder und Lavafelder bis auf ca. 1900 m. Wer möchte, kann sich noch mit Seilbahn und Jeep durch karge Hochgebirgslandschaft bis auf ca. 3000 m fahren lassen (ca. 55 €, wetterabhängig). Auf einem Weingut kommen wir dann mit Giuseppe oder Francesca ins Gespräch, die uns von ihrer Leidenschaft für den Weinanbau am Ätna erzählen. Wir lassen uns einen Imbiss und natürlich den Ätnawein schmecken. 90 km.
Extra Tour:
Immer wieder eröffnet Ihr Reiseleiter Möglichkeiten, den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Nicht jeder fühlt sich in der extremen Höhe wohl. Wenn Sie am dritten Tag lieber auf 1900 m bleiben, können Sie dort zu den Crateri Silvestri spazieren und dann in den Läden seltene Steine und vieles, was am Ätna angebaut wird, kaufen. Und danach rühren Sie in Ihrem Cappuccino bei unvergleichlicher Aussicht.
4. Tag: Von Catania nach Enna
Durch das barocke Catania. Die „Stadt des Elefanten“ heißt so wegen ihres lustigen Elefantenbrunnens. Die Via Etnea hinunter zum Dom, wo der Elefant seinen Rüssel streckt, und zum Castello Ursino von Friedrich II. Auf dem Fischmarkt gibt's Fisch, logisch, der hier von den Verkäufern besonders inbrünstig angeboten wird. Aber auch heimische Pistazien, Kapern, Gewürze ... - schon mal an Mitbringsel denken! Dann mit dem Bus durch Orangenplantagen und Weizenfelder ins Landesinnere. Unterwegs nach Enna summen wir Arien des Catanesen Bellini mit. Dort dann fulminanter Blick in alle Richtungen von der Stauferburg. 250 km. Drei Übernachtungen in einem eleganten Hotel mitten in Palermo.
5. Tag: Buntes Palermo
Unser Morgenspaziergang führt uns durch die Altstadt der Kapitale. Nur wenige Schritte bringen uns zum Teatro Massimo (Außenbesichtigung): Jahrzehntelang floss das Restaurierungsbudget in finstre Kanäle, dann konnte Italiens größte Oper 1997 doch wieder eröffnet werden. Klar, dass wir auch bei den kunterbunten Märkten vorbeischauen: wild gestikulierende Händler, feilschende Hausfrauen und wir mittendrin! Nebenan besuchen wir den gewaltigen Normannendom mit dem Grab Friedrichs II. Nahe den barocken Quattro Canti finden wir zwei wunderbare, fast intime Normannenkirchen. Nach der Mittagspause dann mit unserem Bus durch die Stadt: La Zisa, der königliche Sommerpalast, zeigt arabische Einflüsse, sehr zu seinem Vorteil. Danach einfach entspannen. Vielleicht ein Aperitivo auf der Via Principe Belmonte?
Extra Tour:
Wenn Sie lieber mediterrane Blütenpracht genießen möchten, statt das Nachmittagsprogramm mitzumachen, dann sollten Sie in den botanischen Garten oder die Villa Giulia gehen. Danach könnten Sie, ganz Palermitaner, Ihren Hunger in der Bar Touring stillen. Man nimmt ein paar von den Bomba genannten Arancini. Versuchen Sie es!
6. Tag: Freizeit oder Cefalù
Heute können Sie Palermo auf eigene Faust erkunden. Vielleicht ins Marionettenmuseum? Oder begleiten Sie Ihren Reiseleiter auf einem reizvollen Ausflug nach Cefalù (30 €). Das charmante Städtchen liegt, von einem hohen Felsen beschützt, direkt am Meer. Man versteht sofort, warum hier „Cinema Paradiso“ gedreht wurde. Die Strandpromenade lädt zu einem Bummel ein, und wir werfen einen Blick in das arabische Waschhaus. Am Dom mit seinen prachtvollen Mosaiken wurde nicht gespart. 150 km.
7. Tag: Monreale und Segesta
Das Beste aus drei Kulturen in der Cappella Palatina: Griechisch-christlicher Osten, lateinisch-christlicher Westen und Islam verschmelzen zu einem Wunderwerk. Und auch der Dom von Monreale schlägt für uns sein Bilderbuch auf: Mosaiken erzählen aus Altem und Neuem Testament. Wir bewundern die kunstvollen Kapitelle im romanischen Kreuzgang. Danach der edle Tempel von Segesta und das Theater in grandioser Hügellage. 120 km. Zwei Übernachtungen in einem schönen Landhotel bei Marsala.
8. Tag: Mozia, Salinen und Erice
Zur Abwechslung mal eine Bootsfahrt: zur Insel Mozia. Hier erkunden wir die Reste einer phönizischen Siedlung. Wir pilgern auch noch ins Museum zu dem lässigen marmornen Jüngling. Dann nehmen wir bei den Culcasis in den Salinen bei Trapani einen Imbiss ein. Die Familie stellt seit Generationen Meersalz her und weiß viel zu erzählen. Auf nach Erice, das wie ein Adlerhorst auf seinem Felsen ruht! Gigantisches Panorama und ein Kastell. 70 km.
9. Tag: Ein ruhiger Tag in Selinunt
Cave di Cusa. Ein Steinbruch, wie mitten im Betrieb vom Generalstreik überrascht. Trümmer, Steine, Säulen, teils lieferfertig, unberührt seit 2400 Jahren. Aus dem Stein wachsen Kapern und Feigen, Olivenhaine rahmen den lauschigen Ort. Dann Selinunt. Wie lebte man hier als antiker Siedler auf der Akropolis zwischen dorischen Tempeln und der stolzen Festungsmauer? 180 km. Zwei Übernachtungen am Meer bei Agrigent.
Extra Tour:
Falls Sie heute gern etwas mehr Zeit für Strand- und Badefreuden hätten und auf die Besichtigung von Selinunt verzichten möchten: Gleich bei der Ausgrabungsstätte ist ein schöner Sandstrand. Sie können auch beides haben: einen Teil der Führung durch Selinunt und Zeit für ein Bad im Meer. Also Badesachen nicht vergessen!
10. Tag: Ansichten von Agrigent
Im Tal der Tempel: Hera-, Concordia- und Heraklestempel sowie die monumentalen Überreste des Zeustempels (Unesco-Kulturerbe). Schönere griechische Tempel finden Sie auch in Griechenland nicht. Im Museum die prächtigsten Funde. Sinnbild für den Sieg über Karthago die Telamonfigur. Nachmittags können Sie sich in der Hotelanlage an den Pool legen. Und später, wenn es kühler ist, vielleicht eine Passeggiata in der Altstadt? Wundern Sie sich nicht, wenn Sie hier auf Deutsch angesprochen werden – viele Agrigenter haben in Deutschland gearbeitet und freuen sich über ein Gespräch!
11. Tag: Markt in Caltanissetta, Villa Casale
Wir fahren nach Caltanissetta und gehen auf den Markt. In der tourismusfernen Provinzhauptstadt sind wir dort noch ganz unter Sizilianern. Ob der Besitzer der Villa Casale (UNESCO-Kulturerbe, teilweise eingerüstet) wohl ahnte, dass man ihn noch nach 2000 Jahren um sein Haus beneiden würde? Kostbar sind die vielen Mosaiken, die Jagdszenen und andere Ereignisse darstellen. 200 km. Zwei Übernachtungen bei Ragusa.
12. Tag: Ragusa
Eine Doppelstadt des Barocks (UNESCO-Kulturerbe): Die Oberstadt mit Dom ist über Treppen und Brücken mit der Altstadt Ragusa Ibla verbunden, wo wir prächtige Palazzi, Plätze und Kirchen ansehen. Die ganze Stadt gleicht einer Filmkulisse, das Highlight ist die Kirche S. Giorgio. Ganz in der Nähe besuchen wir das Schloss von Donnafugata. Vor dem Mittagessen in der ländlichen Trattoria möchten Sie die Köchin vielleicht nach ihren Lieblingsrezepten fragen? Der Rest des Nachmittags steht zu Ihrer freien Verfügung. 40 km.
13. Tag: Über Noto nach Syrakus
Auf dem Weg nach Syrakus Stopp in Noto (UNESCO-Kulturerbe). Ein saniertes Barockjuwel. Wir nehmen uns fast zwei Tage Zeit für den fulminanten Abschluss unserer Reise: Syrakus. Mächtigste und größte Stadt im antiken Sizilien. Das griechische und das römische Theater stehen für Bürgerkultur, der Steinbruch nebenan für das harte Leben der Sklaven. Nach dem Museumsbesuch verstehen wir das antike Leben besser. 100 km. Zwei Übernachtungen bei Syrakus.
14. Tag: Die Altstadt von Syrakus
Für den G-8-Umweltgipfel wurde viel Geld in die Restaurierung gesteckt: Wir spazieren durch die engen Gassen der Altstadt Ortygia und flanieren wie die Einheimischen an der Meerespromenade. Jedes Gebäude atmet Geschichte: Der Athenatempel, die heutige Kathedrale, sieht auf 2400 Jahre Kult zurück. Die Arethusaquelle erzählt vom Schicksal der schönen Nymphe. Mehr wird nicht verraten. Am Nachmittag haben Sie wieder Zeit für sich ... Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Silvester-Dinner und begrüßen das Jahr 2012.
15. Tag: Bis zum nächsten Mal, Sizilien!
Beginn des Badeaufenthaltes in Taormina oder im Laufe des Tages Fahrt zum Flughafen in Catania und individueller Rückflug.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!