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Klippen und Klöster, Dublin und Dolmen, Guinness und Golfstrom - in acht Tagen rund um Irland zu einem Preis, der sich sehen lassen kann. Wir besuchen die bedeutenden kulturellen und landschaftlichen Höhepunkte im Süden und Westen der Grünen Insel und lernen die Menschen kennen, lebenslustig und hilfsbereit: auf Farmen, in Pubs und in unseren Hotels, die alle eine familiäre Atmosphäre auszeichnet. Zwischendurch können Sie auf kleinen Spaziergängen selbst das wilde Land entdecken oder auch mal alternative Touren zum Programm planen: Ihr Reiseleiter unterstützt Sie dabei.
1. Tag: Willkommen in Irland
Im Laufe des Tages fliegen Sie nach Dublin. Ihr Studiosus-Reiseleiter oder ein Mitarbeiter unserer Agentur begrüßt Sie am Flughafen. Wenn Sie bereits vormittags ankommen, können Sie die Boomtown des letzten Jahrzehnts gleich im Alleingang entdecken: Mit der DART-Bahn gelangen Sie fix in die City und erleben das vergnügte Volk beim Einkaufen. Lassen Sie sich treiben durch die Fußgängerzone Grafton, die Shoppingmall Hydepark, die O'Connell Street. Zuvor wetten Sie darauf, mit wie vielen Tüten Sie zum Hotel zurückkehren - so verlangt es der Volkssport. Ruhe und Kontemplation bietet dagegen der Campus des Trinity College, hier finden Sie auch das legendäre Book of Kells.
2. Tag: Whiskey, Wikinger und die Westküste
Bitte gut frühstücken, denn am Vormittag besuchen wir die ehemalige Whiskeybrennerei von Kilbeggan und kosten ein paar Tropfen des goldigen „Lebenswassers“. So friedlich die Klosterruinen von Clonmacnoise auch am Shannon liegen, sie erlebten auch stürmische Zeiten. Wikinger, Normannen und Engländer raubten und randalierten, doch die mächtigen Hochkreuze und der Rundturm überstanden die Stürme. Ob die Grüne Insel bereits die Stürme der Finanzkrise überstanden hat, erzählt Ihnen Ihr Reiseleiter auf der Weiterfahrt nach Galway. 220 km. Am Nachmittag weht uns der salzige Atlantik um die Nase, wir drehen eine kleine Runde gemeinsam durch Galway. Zwei Übernachtungen.
3. Tag: Connemara - wild und romantisch
Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch, so präsentiert sich Connemara: Moore und Wiesen, Berge und Strände, dazwischen einsame Höfe und unzählige Schafe. Auf einer Farm zeigt uns ein wettergegerbter Ire, wie man Torf sticht - wer mag, packt selbst mit an. Nach getaner Arbeit, vielen Worten Gälisch und einem weiteren packenden Kapitel irischer Geschichte erheben wir mit unserem Gastgeber die Gläser und bringen einen Toast aus auf die unzähligen Auswanderer und ihre Amerikafahrten ins Ungewisse. Dabei darf gewählt werden zwischen Irish Coffee, klassischem Whiskey oder einem höchstprozentigen Poteen. Viermal gebrannt, mit großem poetischem Potenzial, wie es sich für die Insel gehört. 160 km.
4. Tag: Karst und Klippen des Burrens
Auf der Südseite der Bucht von Galway kreierte die Natur die einzigartige Karstlandschaft des Burrens: Steinwiesen mit Flecken mageren Grases für das Vieh. Auf unserem Spaziergang durch die seltsame Landschaft stoßen wir auf den weltbekannten Dolmen von Poulnabrone. Bei Bedarf schützt das steinerne Grabmal auch mal gegen Regengüsse. Die Hochkreuze von Kilfenora zeugen von der Kraft des Ortes, den das Wasser schuf. Ihr Reiseleiter verrät Ihnen, warum gerade hier Kirchen und Klöster entstanden. Wie die Klippen von Moher - die Steilküste ist eine Sensation. An der höchsten Stelle stehen wir 200 m über dem tosenden Atlantik. Nicht weit entfernt, am weiten Strand des Spanish Point, wartet unser Hotel auf uns. 100 km.
5. Tag: Halbinsel Dingle
Schwarze Klippen scharf wie Rasierklingen, Buchten mit goldgelben Stränden, dazu das grasgrüne Weideland und Schafe überall - unsere Fahrt auf die Halbinsel Dingle bietet expressive Impressionen. Eine Fähre bringt uns über den Shannon - Delfine voraus! Auf Dingle passieren wir verfallene Cottages, sie erinnern an die Hungersnot des 19. Jahrhunderts. Damals blieb vielen Iren nur das Auswandern. Auch heute ist wieder Krise angesagt - die Fische werden weniger, längst nicht mehr alle Fischerboote fahren hinaus. Dingle Town hält uns nicht auf - wir wollen in den äußersten Westen! Mit dem Gallarus Oratory betreten wir Irlands ältestes Gebetshaus. Die vielen starken Eindrücke nehmen wir mit nach Killarney. 200 km.
Extra Tour:
Interessieren Sie sich mehr für die Unterwasserwelt von Irland? Dann verzichten Sie auf den archäologisch geprägten Teil unserer Tour im äußersten Westen der Halbinsel und besuchen Sie in Dingle Town das Meerwasser-Aquarium - inklusive Haifischbecken und Streichelbecken! Aber bitte die beiden nicht verwechseln!
6. Tag: Ring of Kerry
Auf einer der schönsten Küstenstraßen Europas drehen wir heute unsere Runde, oben Wolken und Berge, unten Wellen und Klippen. Eine stürmisch-romantische Fahrt - bitte anschnallen! Abseits der Straße besuchen wir ein Museumsdorf mit Bauernkaten und offenem Torffeuer, die weißen Strände von Waterville, wo Charlie Chaplin viele Urlaube verbrachte, keltische Steinforts und Aussichtspunkte, die selbst Queen Victoria verzückten. Das Highlight aber ist unser Treffen mit einem Schäfer und seinem Hütehund. Wir sprechen mit dem Schäfer über Kopfgelder der EU und den lukrativen Schafschmuggel über die Grenze zu Nordirland. Abends sind wir in Mallow. 250 km.
Extra Tour:
Ab in den Pub: Die Albert Lynch Bar in Mallow lebt die Tradition des Pubs bereits in der vierten Generation, und am Donnerstag steht natürlich Livemusik auf dem Programm.
7. Tag: Rock of Cashel und Glendalough
Vormittags geht es zum Rock of Cashel. Hier regierten einst keltische Könige und bedeutende Bischöfe. Berühren Sie das Mauerwerk und spüren Sie das Mittelalter hautnah! Selbst aus dem fernen Regensburg folgten die Baumeister dem Ruf aus Irland und hinterließen ihre Spuren. Mittags erreichen wir Kilkenny: Wie auf einer Filmleinwand präsentiert sich das irische Leben in dieser Stadt. Ihr Name ist durch eine Biermarke weltbekannt, doch am Ort selbst kennt niemand Kilkenny Lager, hier zieht man ein Smithwick's vor – cheers! Über die kargen Kuppen der Wicklow Mountains geht es weiter ins liebliche Tal von Glendalough. In der Einsamkeit gründete der heilige Kevin ein Kloster, sprach mit den Amseln und wurde uralt. Am späten Nachmittag sind wir wieder in Dublin und feiern bei einem letzten Glas Guinness Abschied von der Grünen Insel. 260 km.
8. Tag: Rückflug von Dublin
Im Laufe des Tages individuelle Verlängerung oder Rückflug von Dublin.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!