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Wandeln Sie auf den Spuren der ersten Siedler: Williamsburg erinnert an England, St. Augustine an Spanien - die Kolonisten bauten und lebten eben nach dem Vorbild ihrer europäischen Heimat. Umso amerikanischer die Metropolen New York und Miami: Wolkenkratzer, Neonreklamen, Shoppingmalls. Man hört viel Spanisch allenthalben, die Hispanics kommen legal und illegal ins Land. Etwas antiquiert, aber gerade deshalb liebenswert wirken die Südstaatenschönheiten Charleston und Savannah. 18 Tage Ostküste enden in den Everglades - natürlich nicht für immer. Sie müssen bloß genügend Abstand zu den Alligatoren halten.
1. Tag: An die Ostküste
Sie haben die Wahl: Flug nach New York mit Lufthansa, entweder mittags ab Frankfurt, Ankunft nachmittags, oder nachmittags ab München, Ankunft abends (nonstop, Flugdauer jeweils ca. 8,5 Std.). Für den Transfer nach Manhattan ist gesorgt. Gäste aus Frankfurt treffen den Studiosus-Reiseleiter im Hotel und können mit ihm die Umgebung erkunden. Zentraler geht es wirklich nicht: drei Übernachtungen am Times Square mitten in Manhattan.
2. Tag: Big Apple
Mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter entdecken Sie Greenwich Village, SoHo und TriBeCa. Seit Robert De Niro hier ein Filmfestival ins Leben gerufen hat, boomt der Stadtteil. Dann ein Streifzug durch Chinatown und über die Brooklyn Bridge. Kaffeepause am South Street Seaport, weiter geht's in eine grüne Oase inmitten der Wolkenkratzer. Wir besuchen einen Community Garden und unterhalten uns mit den Gartenbesitzern über die Bedeutung ihrer Grünanlagen im Dschungel der Stadt. Kleingarten auf US-Amerikanisch. Nachmittags begleitet Sie Ihr Reiseleiter ins Metropolitan Museum. Vor dem Abendessen noch ein wenig Luft schnappen im Central Park? Dann gehen Sie am besten zu Fuß zurück zum Hotel.
Extra Tour:
Damit Ihre Reise ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack wird, hat Ihr Studiosus-Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm für Sie parat: z.B. statt „Met“ das MoMA mit moderner Kunst oder das Guggenheim-Museum, das an ein überdimensionales Schneckenhaus erinnert. Zu verstecken braucht es sich nicht, denn es zeigt eine der größten Sammlungen europäischer Kunst des 20. Jahrhunderts, darunter Meisterwerke von Picasso und Kandinsky.
3. Tag: New York, New York
Morgens hinauf auf das Empire State Building - der Panoramablick aus 381 m Höhe wird Sie überwältigen! Danach mischen Sie sich mit Ihrem Reiseleiter unter die Fußgänger, die eben noch wie Ameisen durch die Häuserschluchten liefen. Die Tour startet am Rathaus und führt uns zum Ground Zero, wo die Twin Towers standen. Bewegende Erinnerungen, dann der Blick nach vorn: Derzeit entsteht hier das One World Trade Center, das nach seiner Fertigstellung 2013 das höchste Gebäude New Yorks sein soll. Nicht weit entfernt die Wall Street, wo New Yorks Banker auf Hochtouren arbeiten. Was hält die weltgrößte Börse davon, dass der Staat pleite ist? Ihr Reiseleiter verrät es Ihnen. Entspannung pur auf der Staten Island Ferry - mit der Freiheitsstatue auf Tuchfühlung. Tipp für Museumsbegeisterte: Das „Met“ hat heute bis 21 Uhr geöffnet!
4. Tag: Philadelphia, Wiege der USA
Schnell noch wie die New Yorker einen Kaffee aus dem Coffee shop, extra large, und dann bye-bye, New York! Auf dem Highway nach Süden fragen wir uns, was die Spritpreise in den USA machen. Sind wir immer noch im Mekka der Benzinfresser? Dann: kurzer Abstecher nach Princeton, die ehrwürdige Universitätsstadt schmückt sich mit Berühmtheiten von Einstein bis Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrison. Weiter nach Philadelphia, der ersten Hauptstadt des Landes. 180 km. Hier spazieren Sie mit Ihrem Reiseleiter durch eine kolonialzeitliche Wohnstraße der USA, ein wahres architektonisches Schmuckstück. Das älteste der 33 Häuser ist über 300 Jahre alt - uralt für amerikanische Verhältnisse! Von außen besichtigen wir die Independence Hall mit der Freiheitsglocke (UNESCO-Kulturerbe), wo 1776 die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde. Im Hollywoodstreifen „Das Vermächtnis der Tempelritter“ mit Nicolas Cage spielte sich genau hier der Showdown ab.
5. Tag: Nach Washington D.C.
Auf der Fahrt durch Delaware und Maryland erzählt Ihnen Ihr Reiseleiter, warum Coca-Cola, Google, Disney, ja fast alle großen Firmen der USA in Delaware registriert sind: um Steuern zu sparen! Delaware gilt als eine der größten Steueroasen der Welt. Mittags Ankunft in Washington. 240 km. Die Hauptstadt der USA und nirgends Wolkenkratzer? Kein Gebäude darf höher sein als das Kapitol - so bestimmten es die Stadtväter. Vom imposanten Bahnhof Union Station spazieren wir zum Regierungsgebäude, bewundern die Architektur der Library of Congress (jeweils Außenbesichtigung) und schlendern über die Mall zum Lincoln Memorial. Zwei Übernachtungen im Herzen der Hauptstadt.
6. Tag: Weißes Haus und Vietnam Veterans Memorial
Wo der mächtigste Mann der Welt wohnt? Für uns sind es nur wenige Schritte von unserem Hotel zum Weißen Haus, Amtssitz der US-Präsidenten. Seit 2009 regiert und wohnt hier Barack Obama, der erste farbige Präsident der Vereinigten Staaten und Friedensnobelpreisträger. Aus Nachrichtensendungen kennen Sie die „Mall“ bestimmt: Hier stehen die Monumente für die Präsidenten Washington, Roosevelt und Jefferson. Nebenan: das Vietnam Veterans Memorial. Am Nachmittag gehen Sie mit Ihrem Reiseleiter ins National Museum of Natural History. Hier wird u.a. der Hope-Diamant gezeigt, der größte blaue Diamant der Welt. Gut, dass er seit 1958 im Museum hinter Schloss und Riegel ist, denn seinen Besitzern hat er nur Unglück gebracht.
7. Tag: Richmond und die Krimikultur
Während des amerikanischen Bürgerkriegs war Richmond das Zentrum der Südstaatler. Im Old Stone House erfahren wir mehr über das unglückliche Leben und den rätselhaften Tod Edgar Allan Poes. Patricia Cornwell steht für die moderne Autorengeneration von Richmond. Im Gegensatz zu Poe erzielt sie mit ihren Bestsellern allerdings Rekordeinnahmen. Noch ein paar Dollar werden dazukommen, wenn ihre Krimis mit Angelina Jolie in der Rolle der Gerichtsmedizinerin Kay Scarpetta 2012 in die Kinos kommen. 190 km. Zwei Übernachtungen in Richmond.
8. Tag: Williamsburg, wo alles begann
Heute geht es zur Chesapeake Bay, wo 1607 die ersten Siedler an Land gingen und die Indianer vertrieben. Nur die Flussnamen Choptank, Patuxent, Potomac und Rappahannock erinnern an die Ureinwohner - und natürlich der Name der Bucht selbst. Im Jamestown Settlement und im Colonial Williamsburg erweckt Ihr Reiseleiter zwischen restaurierten Wohnhäusern und Handwerksstätten die ersten Jahre der Kolonie zum Leben. Damals wie heute profitieren die Menschen hier vom Fischreichtum der Bucht. Unbestrittene lokale Delikatesse: Blue Crabs. Wo Sie die besten und preiswertesten Exemplare dieser kuchentellergroßen Krebse serviert bekommen? Fragen Sie einfach Ihren Reiseleiter. 190 km.
Extra Tour:
Lust auf eine Extratour? Einfach relaxen und die Natur genießen, statt nach Williamsburg zu fahren? Dann ist ein Besuch im botanischen Garten genau das Richtige für Sie! Oder Sie mieten sich ein Fahrrad und erkunden den James River Park. Ihr Reiseleiter hilft Ihnen bei der Organisation.
9. Tag: Mit dem Zug nach Charleston
Erst gemütlich frühstücken, dann zum Bahnhof von Richmond. Im komfortablen Amtrak-Zug geht's in den tiefen Süden nach Charleston (Fahrzeit ca. 7 Std.). Während die Landschaften Virginias, North Carolinas und South Carolinas an Ihnen vorüberziehen, werden Sie immer wieder mit Ihren einheimischen Mitreisenden ins Gespräch kommen. Was beschäftigt die Amerikaner nach der Hälfte von Obamas Amtszeit? Ist Amtrak pünktlicher als die Deutsche Bahn? Oder interessiert sie eher, wie der Wind in den nächsten Tagen sein wird? Charleston gilt als das Surferparadies South Carolinas. Zwei Übernachtungen in Charleston.
10. Tag: Südstaatenschönheit Charleston
Ganze Viertel eleganter Herrenhäuser, ein Hauch von Vergangenheit in den Straßen: Charleston gilt als schönste Stadt der Südstaaten. Mit Ihrem Reiseleiter unternehmen Sie einen Bootsausflug zum Fort Sumter auf einer Insel am Hafeneingang - hier fand am 12. April 1861 das erste Gefecht des amerikanischen Bürgerkriegs statt. Freuen Sie sich auf ein echtes Highlight Ihrer Reise am Nachmittag: den Spaziergang durch den historischen Distrikt. Wenn jetzt Rhett Butler lässig an der nächsten Ecke lehnen würde - es würde uns nicht wundern.
Extra Tour:
Wollen Sie nachmittags lieber Charlestons neueste Attraktion kennenlernen, statt durch die Geschichte zu spazieren? Im South Carolina Aquarium können Sie Haie, Alligatoren & Co. hautnah beobachten. Ihr Reiseleiter kennt die Öffnungszeiten und Eintrittspreise.
11. Tag: Georgia on My Mind
Als wäre Scarlett O'Hara gerade vorbeigehuscht ... Rund um Charleston befinden sich viele alte Plantagen mit ihren Sklavenhäusern, die man aus „Vom Winde verweht“ oder „Fackeln im Sturm“ kennt. Wir besuchen die Middleton-Place-Plantage und unterhalten uns mit einem Mitarbeiter. Der erzählt uns, wie das Leben auf einer Südstaatenplantage heute aussieht. Weiter geht die Reise nach Savannah, das nach dem Niedergang der Plantagen in einen tiefen Dornröschenschlaf fiel - und als Southern Belle wieder erwachte. 180 km. Tipp für das Dinner: Beste Südstaatenküche kommt im Old Pink House auf den Tisch. Zwei Übernachtungen in Savannah .
12. Tag: Filmkulisse Savannah
Savannahs Dornröschenschlaf war ein wahrer Schönheitsschlaf: Dabei wurden die Jahre nicht vergeudet, sondern es wurde an allen Ecken und Enden fleißig renoviert. Säulenbestandene Veranden und schmiedeeiserne Balkongitter schmücken die bonbonfarbenen Fassaden der alten Baumwollhandelshäuser. Und weil die Stadt so schön ist, dient sie immer wieder als Filmkulisse. Tom Hanks alias Forrest Gump saß z.B. auf einer Bank am Chippewa Square und wartete auf den Bus. Im Savannah History Museum können Sie das Original besichtigen. Wer mag, begleitet den Reiseleiter nachmittags zum Leuchtturm von Tybee Island und lässt sich die Atlantikbrise um die Ohren wehen.
13. Tag: Sunshine State Florida
Wir passieren die Grenze zu Florida, dem Sonnenscheinstaat. In der Nähe der größten Stadt Floridas, Jacksonville, erfahren Sie vom Naturschutzteam des Timucuan Ecological and Historic Preserve mehr über die Wetlands an der Küste. In Fort Caroline gründeten die Franzosen ihre erste Kolonie auf nordamerikanischem Boden. Harte Zeiten für die ersten Siedler, die von Hunger und den Timucuan-Indianern bedroht waren. Vor diesem Stamm hatten die Europäer besonders Angst - denn sie pflegten den Kannibalismus! An der Atlantikküste entlang geht es nach St. Augustine. 300 km. Abends sollten Sie sich unbedingt unter die Einheimischen mischen. Die sind mit Kind und Kegel zu Fuß in der St. George Street, ehemals Avenida Menendez, unterwegs. Sehr ungewöhnlich, wo doch sonst ganz Florida Auto fährt!
14. Tag: Spanisches Flair in St. Augustine
Nein, das ist nicht Disneyland, alles ist echt! Verwunschene Hinterhöfe und enge Gassen statt Megamalls - kaum zu glauben, dass St. Augustine in Florida liegt . Spanische Namen auf den Straßenschildern und alte Casas mit gusseisernen Toren, durch die man in schattige Innenhöfe tritt, erinnern daran, dass spanische Siedler den Ort gründeten. Nachdem wir zusammen mit dem Reiseleiter viele schöne Winkel der Altstadt entdeckt haben, geht's an der Atlantikküste weiter nach Melbourne Beach beim Cape Canaveral. 200 km. Übernachtung direkt am Strand, hinein in die Wellen!
15. Tag: Cape Canaveral
Ausflug zum berühmten Weltraumbahnhof der NASA. Hier starteten schon die bemannten Apolloflüge, und heute noch heben vom Kennedy Space Center Satelliten und Raumfähren in den Himmel ab. Ihr Reiseleiter erzählt von gescheiterten und erfolgreichen Missionen - und vom Wirbelsturm Frances, der 2004 die NASA erstmals in der Geschichte dazu veranlasste, alle 14000 Mitarbeiter zu evakuieren. Spannende Einblicke, bevor wir nach Miami Beach weiterreisen und den Wechsel der Baustile von Villen über Wolkenkratzer zu Art déco bestaunen. 350 km. Zwei Übernachtungen in Miami Beach.
16. Tag: In den Everglades
Unmittelbar dort, wo das Häusermeer Miamis aufhört, beginnen die Everglades (UNESCO-Naturerbe). Irgendwie beängstigend, dass sich unweit der Millionenmetropole Alligatoren und Schlangen in den Sümpfen tummeln - und sich manchmal eben auch in die Swimmingpools der Vorortvillen verirren. Wir durchqueren zunächst Downtown Miami, bestaunen das Biltmore Hotel in Coral Gables - vieles kommt einem hier spanisch vor. Auf dem Propellerboot rattern wir gemütlich bis rasant über die Wasserarme. Pelikane und Flamingos säumen die Ufer. Die Hände strecken Sie besser nicht ins Wasser, denn überall lauern Alligatoren auf eine Mahlzeit. Busstrecke 300 km. Beim Abschiedsabendessen lassen wir die Reise Revue passieren.
17. Tag: Abschied von Miami
Noch einmal am Strand ausspannen und ein erfrischendes Bad im Atlantik nehmen? Oder ein letzter Bummel über den Ocean Drive und die pastellfarbenen Schönheiten des Art-déco-Viertels und das moderne Design des Delano-Hotels von Philippe Starck bestaunen? Mittags heißt es Abschied nehmen: Transfer zum internationalen Flughafen von Miami, nachmittags Rückflug mit Lufthansa nach Frankfurt (nonstop, Flugdauer 8,5 Std.).
18. Tag: Ankunft in der Heimat
Morgens Ankunft in Frankfurt. Anschluss zu den anderen Städten.
Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.