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Ein Land im Umbruch? Wie geht es weiter nach der Wahl im Sommer 2011? Thailand ist sicher auf einem neuen Weg, aber das Land und die Menschen sind nicht weniger exotisch und lieblich. Kommen Sie mit in das Land des Lächelns, lernen Sie die Königin der Leichtigkeit zwischen den faszinierenden alten Tempeln von Ayutthaya und Sukhothai und den Schönheiten im Norden, Chiangmai und Chiangrai, kennen, werden Sie zum Meisterkoch scharfer Thai-Spezialitäten bei einer deutsch-thailändischen Familie und erleben Sie mit dem Musiker Saket die Kultur des Isans.
1. Tag: Start nach Thailand
Individuelle Anreise nach Frankfurt, am Abend Flug mit Thai Airways nach Bangkok (nonstop, Flugdauer ca. 10,5 Std.).
2. Tag: Ankunft in Bangkok
Tropisch heiß empfängt uns die Metropole gegen Mittag. Es riecht nach Ingwer und Koriander aus den Feinschmeckerrestaurants und Imbissständen. Erfreuen Sie sich an Edelboutiquen und Nachtmärkten, Straßentempeln, lachenden Buddhas und Königspalästen. Eine erste Spritztour gefällig? Im Silom Village lädt ein reiches Shoppingangebot zur ersten Tuchfühlung mit Bangkok ein. Oder relaxen Sie einfach am Pool oder bei einer Fußmassage. Beim gemeinsamen Abendessen in einem ausgewählten Restaurant am Fluss lernen wir uns und die ersten Thai-Spezialitäten kennen. Drei Übernachtungen in einem Hotel im Herzen von Bangkok.
3. Tag: Bangkok im Kingsize-Format
Auf zum Chao Phraya, denn am Strom entlang kann Ihnen der Studiosus-Reiseleiter Bangkok gleich in all seiner Pracht präsentieren. Rechts schicke Bankenriesen und Luxushotels, links die Klongs und ihre ursprünglichen Viertel. Frauen waschen Wäsche in den braunen Fluten, Kinder schwimmen mit unserem Longtailboot um die Wette, Männer starten mit einer Flussdusche in den Tag. Glitzernd öffnet dahinter der Tempel der Morgenröte für uns seine Tore, der König seinen Palast im Kingsize-Format und Buddha den Tempel Wat Phra Keo. Lust, Bangkok auch am freien Abend zu entdecken? Dann auf zum Nachtmarkt und rein in die Bars, denn hier zeigt die Metropole einen Glitter ganz anderer Art.
Extra Tour:
Möchten Sie eigene Wege gehen? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Statt Königspalast und Tempel zu besuchen, können Sie im Hotel Oriental Promiflitter einfangen. Genießen Sie wie einst schon Audrey Hepburn oder Lady Diana den Afternoon Tea in der legendären Author's Lounge und erschnuppern Sie, mit welchen Suite-Dreams man hier die Reichen und Schönen anlockt.
4. Tag: Tempel und Tower
Acht Millionen Einwohner sind täglich in Bangkok unterwegs, nur die Mönche ragen goldgelb aus dem Gewühl. Die Trümmer der Demonstrationen in der Innenstadt sind längst geräumt, aber die Ungewissheit der Thais, wie das Land weiter geführt wird, nicht. Ein Thema, das uns die nächsten Tage immer wieder beschäftigen wird. Doch zunächst bestaunen wir auf leisen Sohlen den goldenen Riesenbuddha im Wat Po. Ein Hauch von Italien weht uns im Marmortempel entgegen, feinster Carrara-Marmor! Erobern Sie sich den Nachmittag danach frei nach Lust und Laune. Flitzen Sie mit dem Fahrstuhl im Baiyoke Tower II in den 77. Stock und erleben Sie Bangkok von „ganz oben“ oder lassen Sie sich im Haus von Jim Thompson von den halbseidenen Skandalen um den amerikanischen Stoffmagnaten umgarnen.
5. Tag: Bang Pa In und Ayutthaya
Per Bus- und Bootsfahrt erreichen wir die ehemalige Sommerresidenz des Königs, Bang Pa In (Fahrzeit ca. 2 Std.). Italienische Villen, französische und chinesische Bauten verschmelzen hier mit grazilen thailändischen Palästen zu einer ganz eigenen Stilrichtung. Sie glauben, dazwischen plötzlich grüne Elefanten durch den Park schimmern zu sehen? Stimmt. Denn die Buchsbaumhecken wurden hier tierisch verspielt in Form gebracht. Gewaltig erhebt sich dahinter unser nächstes Ziel - Ayutthaya. Über Jahrhunderte erschufen 33 Könige in der alten Hauptstadt Siams eine schier unüberblickbare Tempelfülle. Das berühmteste Fotomotiv schauen wir uns genauer an: den Wat Phra Si Sanphet. Am Abend tun Sie, „wat“ Sie wollen. Busstrecke 70 km.
6. Tag: Ayutthaya
Wo sind nur die goldenen Buddhas und Reichtümer hin, die uns im Kinoklassiker „Anna und der König“ anstrahlten? Verwittert liegen Ayutthayas Tempelfelder vor uns und lassen kaum erahnen, dass hier früher die prachtvollste Stadt Asiens stand. Und trotzdem fasziniert die Besichtigung der Anlage. Wie das Leben hier sonst aussah, zeigt Ihnen der Reiseleiter im Historical Study Center. Nächstes Ziel: Khorat. 250 km. Ganz traditionell begrüßt uns am Abend Saket mit seiner Isan-Folkband und singt uns, umspielt von Bambusflöten, seine Lieder von Herz- und Heimweh. Welche Rolle für ihn die Mor-Lam-Musik spielt und warum die auch gerne mal Bangkok auf die Schippe nimmt, verrät uns Saket beim Spezialitätenessen in einem landestypischen Lokal. Zwei Übernachtungen in Khorat.
Extra Tour:
Lieber ins Museum statt auf Ayutthayas Tempelfelder? Juwelenbesetzte Schwerter, goldene Hausschuhe und Elefanten lassen im Chao Sam Phraya National Museum erahnen, wie luxuriös man in der Metropole früher das Leben zelebrierte.
7. Tag: Khmerkultur rund um Phnom Rung
In Dan Kwian duftet es nach Ton und brennendem Holz. Emsig fliegen die Finger der Dorfbewohner vor uns über Töpferscheiben und formen Schüsseln und Figuren. Erleben Sie den Dorfalltag und befriedigen Sie dabei gleich Ihre Shoppinggelüste! Gleich weiter nach Phnom Rung. Gewaltig setzt der Khmertempel das Treiben von Gott Shiva in Szene, mystisch erwachen die Helden des Ramayana-Epos zum Leben. Sie denken an Angkor Wat? Warten Sie erst Phimai ab - denn für Archäologen war dieses Areal der echte Bauplan für Kambodschas Tempelstadt! Wir enträtseln im Nationalmuseum, was dran ist an der Behauptung. Ein unbestrittenes Original behauptet sich dagegen vor den Toren der Stadt: der größte Banyanbaum der Welt. Wahrsager versammeln sich unter dem Wurzelwerk. Bereit für den Zukunftsblick? 260 km.
Extra Tour:
Statt Keramikkunst und Khmertempel lieber ein neueres Stück Geschichte? Dann sausen Sie doch in Khorat mit dem Tuk-Tuk zum Tempel des Schwimmenden Pavillons - Wat Sala Loi. Wertvolle Kunstgegenstände der Khmer und Thai, Reliquien und eine abenteuerliche Legende um die Heldin Khun Ying Mo machen den Tempel auch innen zu einem echten Juwel.
8. Tag: Der Riesenbuddha von Phitsanulok
Wie entsteht Seide? Sind die Stoffe farbecht, die wir auf den Märkten ershoppen? Und warum braucht man für die Kostbarkeit Raupen? Im Dorf Ban Khwao zeigen Ihnen Weber, was hinter dem feinen Garn steckt. Weiter geht es nach Bung Sam Pan und Phitsanulok, wo uns der berühmteste Vertreter des Landes zu Zwergen schrumpfen lässt: der Phra Buddha Jinaraj. Vollendet in Form und Farbe, werden Tausende seiner Abbildungen fast täglich als Mini- und Maxiversion landesweit an Kinder verschenkt. Was ihn so besonders macht? Der Reiseleiter verrät es Ihnen beim Original im Wat Yai. Fahrt zum Hotel in Sukhothai. 520 km.
9. Tag: Sukhothai und sein kleiner Bruder
Für das Königshaus ist die alte Hauptstadt Sukhothai (UNESCO-Kulturerbe) die Wiege Thailands. Für Tempelräuber war sie dagegen lange eine beliebte Selbstbedienungsstätte, bevor strikte Strafen dem Ausplündern ein Ende setzten. Doch in welche der 193 Tempelruinen sollen wir heute zuerst gehen? In den Wat Mahathat! Sie möchten die Ruinen lieber allein per Fahrrad umrunden? Gerne! Auf nach Si Satchanalai - dem kleinen Bruder von Sukhothai. Doch Moment! Tragen Elefanten dort drüben etwa einfach einen Tempel davon? Finden Sie heraus, was hinter dem Optiktrick steckt, bevor wir nach Lampang aufbrechen. 250 km.
10. Tag: Gute Geister und der Phayao-See
Fremde Herren waren in Thailands Geschichte immer ein Fremdwort. Warum, zeigt das Kloster Wat Phra That Lampang Luang. Gut versteckt glänzt weiter hinten einer der wertvollsten Buddhas des Landes. Der Reiseleiter weiß, wo. Ihm nach! Der Duft süßer Ananas lockt uns auf eine Plantage. Sie möchten alles über die Raffinessen der Frucht und Zucht erfahren? Die Farmer freuen sich auf Ihre Fragen. Bewacht von guten Geistern passieren wir den Pass Pratu Pa. Idylle pur umnebelt uns am Phayao-See. Weiterfahrt nach Chiang Rai. 250 km. Zwei Übernachtungen in einem schönen Hotel am Kok River.
11. Tag: Das Goldene Dreieck
Willkommen im Dorf Sob Ruak. Hier ergießen sich Thailand, Laos und Birma in einen einzigen Fluss: den Mekong. Spannend wird's dann bei der Bootsfahrt im Länderdreieck. Doch woher hat die Region eigentlich ihren schillernden Namen? Für die Schriftsteller Oscar Wilde und Jean Cocteau war klar: vom Opium. Medizin, Teufelswerk oder harmlos berauschender Spaß? Warum Asiens Kriegsherren wegen dieser Frage einen gewaltigen Sturm in Europa auslösten und sich britische Kolonialherren am Rauschmittel lange eine goldene Nase verdienten, enträtseln wir mit dem Reiseleiter im neuen modernen Museum - der Hall of Opium. Busstrecke 160 km.
12. Tag: In Chiang Mai
Wir erreichen Chiang Mai. Lust, die Handwerkerstadt am Nachmittag allein zu erobern? Wo Sylvester Stallone am liebsten seine Suppe auslöffelt, Prinz Charles Königsgarnelen und Sting Curry verlangt, verrät Ihnen gerne der Reiseleiter. Shoppinglustig? Dann feilschen Sie auf dem bekannten Nachtmarkt von Chiang Mai um Souvenirs. Ein tierisch schönes Vergnügen wartet dagegen im Zoo. Elefanten, Nilpferde, Affen und Tiger lümmeln sich hier auf über 200 ha - als echte Stars gelten jedoch die beiden Pandabären Chuang Chuang und Lin Hui. Wo sich diese VIPs verstecken? Schauen Sie mal bei den Eukalyptusbäumen nach. 290 km. Zwei Übernachtungen in Chiang Mai.
13. Tag: Dickhäuter und Delikatessen
Bagger und Traktoren sind in Thailand nicht etwa Mangelware, doch in einigen unzugänglichen Regionen einfach unpraktisch. In den Wäldern von Chiang Dao zeigen uns Thailands Elefanten in einem Trainingscamp, wie sie die Waldarbeit erledigen. Vorbei an kleinen Kramläden und dem Fluss Ping führt unser Weg zurück nach Chiang Mai, und wir besuchen die schönsten Tempel der nordischen Perle: die Lan-Na-Tempel Wat Chedi Luang und Wat Phra Singh. Wie die berühmte Tom-Yam-Suppe am besten gelingt, wie man Glasnudeln richtig zum Schwimmen bringt und Garnelen in Knoblauch zur höchsten Vollendung finden, zeigt uns Frau Genuhn in ihrer privaten Küche und plaudert mit uns über ihr Leben in Chiang Mai. 120 km.
Extra Tour:
Statt Thailands Dickhäutern in Chiang Dao beim Rüsselsport zuzusehen, möchten Sie lieber den Golfschläger schwingen? Im Royal Chiangmai Golf Club bittet der fünfmalige Gewinner der British Open, Peter Thompson, auf einem 18-Loch-Platz zum Abschlag. Wer danach auch ein Loch im Bauch verspürt: Das futuristische Clubhaus bietet internationale Küche.
14. Tag: Gen Heimat
Am freien Tag bleibt Zeit für einen Einkaufsbummel, bevor Sie abends mit Thai Airways über Bangkok nach Hause fliegen (Abendessen im Flugzeug, Flugdauer ca. 13,5 Std.).
15. Tag: Zurück in Europa
Morgens Ankunft in Frankfurt und Anschluss zu den anderen Städten.