Bretagne
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Tourcode: 12545

Bretagne - Keltenland am Meer

Frankreich Rundreise

 

  • 12-tägige Studienreise durch Frankreich
  • 3-Sterne Hotels mit genannter Verpflegung
  • Beobachten Sie Wasservögel und Seelöwen während einer Bootsfahrt im Golf von Morbihan

 


Empfehlung der Redaktion Inklusive Flug 

ab 2.410 €

pro Person

 

Veranstalter:

 

Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Reiseverlauf
Wenn der Atlantik mit aller Macht gegen die Felsen brandet, dann schlägt das Herz der Bretonen höher. Durch diese faszinierende Landschaft im Griff der Gezeiten führt unsere entspannte Reise. In der Heimat der Freibeuter kapern wir eine Sehenswürdigkeit nach der anderen. Der Mont St-Michel bei Ebbe oder wellenumtost – man weiß nie, was einen erwartet in dieser rauen Welt aus hartem Granit und tiefem Glauben: Steilküsten und Leuchttürme, Kirchhöfe und Kalvarienberge. In der Bretagne finden wir großartige Kulissen und begegnen kernigen Originalen, die sich auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts von der Pariser Regierung keine Vorschriften machen lassen wollen.
1. Tag: Nach Paris
Individuelle Anreise mit dem Flugzeug nach Paris. Transfer zu Ihrem Hotel. Beim Abendessen in einer typischen Pariser Brasserie genießen Sie französische Kochkunst und lernen Ihren Studiosus-Reiseleiter und die übrigen Reisegäste in geselliger Runde kennen.
 
2. Tag: La Mer und St-Malo
Mit Hochgeschwindigkeit fliegen wir zur Küste, der TGV braucht nur drei Stunden von Paris nach St-Malo, wo uns das Kreischen der Möwen schon am Bahnhof begrüßt. Über die Stadtmauer schlendern, den salzigen Wind schmecken, die Strenge der felsigen Architektur genießen, den Booten auf dem Meer zusehen - endlich Urlaub. Abends entern wir mit dem Kaperbrief von Studiosus in der Tasche ein Fischrestaurant und kosten die Früchte des Meeres: Das Löffeln einer deftigen bretonischen Fischsuppe macht Lust auf Meer. Zwei Übernachtungen in St-Malo.

Extra Tour:
Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat: Wenn Sie auf den Stadtrundgang in St-Malo verzichten wollen und es die Tide zulässt, gelangen Sie sandigen und fast trockenen Fußes von der Stadt hinüber zur Insel Grand Bé. Hier liegt der Schriftsteller Chateaubriand begraben, und lange vor ihm fand ein Druide auf dem sturmerprobten Eiland seine letzte Ruhe.
 
3. Tag: Mont St-Michel - die Abtei im Ozean
An der sturmzerzausten Küste entlang fahren wir zum Mont St-Michel. In der Mündung des Flusses Couesnon thront die natürliche wie künstliche Festung, gleichermaßen Pilgerstätte und Bollwerk, Wellenbrecher und Gefängnis. Schmalste Gassen, steilste Stufen: Dieses Gesamtkunstwerk raubt den Atem (UNESCO-Kulturerbe). Dem Granit folgt Fachwerk im mittelalterlichen Dinan. Hier hören wir Interessantes über die keltische Harfe. Im Gespräch erfahren wir mehr über ihre Bedeutung für das bretonische Bewusstsein, und vielleicht spielt uns ein Musiker eine kleine Kostprobe darauf vor. Bevor wir nach St-Malo zurückkehren, stoppen wir am Gezeitenkraftwerk in der Rancemündung. Hier produziert die Kraft des Meeres seit 40 Jahren reichlich Megawatt. Der Abend gehört Ihnen. 150 km.
 
4. Tag: Der rosa Granit von Perros-Guirec
Villenschau in Dinard: Reeder, Freibeuter und Aristokraten aus aller Welt verewigten sich hier mit ihren Residenzen, bretonische Klarheit aus Granit trifft auf pompöse Paläste in allen Stilen. Und an manchen Stellen sieht der Badeort heute noch so aus, als hätte ihn Jacques Tati alias Monsieur Hulot gerade erst verlassen. Sie haben Zeit, sich unter die Badegäste zu mischen und das Flair vergangener Zeiten zu genießen. Die Kultur der Steine begleitet uns weiter bis zum Cap Fréhel. Auf den Sandsteinklippen wandern wir zur Melodie des Meeres, damit uns in Kermaria die Totentanzfresken der romantischen Kirche nicht schrecken. Perros-Guirec begeistert mit seinem rosa Granit und zwölf Stränden - ein Bad vor dem Dinner ist immer drin! 190 km. Zwei Übernachtungen in Perros-Guirec.
 
5. Tag: Ein Meer aus Blumen am Atlantik
Auf dem alten Zöllnerpfad wandern wir bei Ploumanach durch bizarre Granitformationen (1 Std., leicht, ? 0 m ? 0 m). Welche Figuren erkennen Sie in den Felsen? So rau die Küste auch wirkt - der Golfstrom beschert milde Temperaturen und lässt Hortensien und Rhododendren strahlen in allen Farben. Die Jardins de Kerdalo sind ein Hort des bretonischen Flors. Der Kontrapunkt: Treguier und seine Kathedrale – klassische Gotik mit volkstümlicher Ausstattung. Den späteren Nachmittag gestalten Sie ganz im Savoir-vivre-Sinne des Seebades: Strandmatte plus Naturpeeling oder professionelle Thalassoanwendungen in den Thermes marins? 70 km.
 
6. Tag: Anfang und Ende der Welt: Finistère
Alles reine Ansichtssache: Für die Römer war Frankreichs westlichster Zipfel „das Ende des Landes“, für die Bretonen „das Haupt der Welt“. Die Kirchenkunst der Kalvarienberge begegnet uns heute in St-Thégonnec und Guimiliau. In Locronon steht die Zeit still. Polanski machte hier Nastassja Kinski zum Weltstar, und in den Drehpausen gönnten sich die beiden bestimmt eine Crepe. Wie Sie! In Quimper besuchen wir die Kathedrale und haben Zeit für einen Spaziergang durch die Stadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern. 170 km. Zwei Übernachtungen in Bénodet.
 
7. Tag: Frische Brise und steile Küste: Pointe du Raz
Bitte warm anziehen, heute weht der Wind! Wir fahren zur Pointe du Van. Zu unseren Füßen brandet der Atlantik, über unseren Köpfen jagen die Wolken dahin, wir spazieren an der Steilküste entlang und wagen uns dann zur berühmten Pointe du Raz. Im Hafen von Le Guilvinec erwarten wir am späten Nachmittag die Rückkehr der Fischer, und unsere Haut ist ähnlich salzverkrustet wie die der Männer in ihren bunten Booten. 140 km.

Extra Tour:
Keine Lust auf den gemeinsamen Ausflug zur Westküste? Erfrischend und erholsam ist ein Tagesausflug mit dem Boot zur Insel St-Nicolas im vorgelagerten Archipel von Glénan. Sie haben Zeit zum Wandern und vielleicht auch zum Sonnenbaden an einem der weißen Sandstrände. Völlig entspannt kehren Sie am Abend nach Bénodet zurück.
 
8. Tag: Große Steine bei Carnac
Die Symmetrie der Steinzeit in den Alignements von Carnac: In Reih und Glied stehen hier Hunderte Menhire. Von wem errichtet und wozu? Niemand weiß es - was denken Sie? Sternwarte oder Kultstätte? Die Steine stemmen wir besser nicht, sondern knacken lieber harte Schalen bei Monsieur Jenot. Der Austernzüchter zeigt die Tricks beim Öffnen und Schlürfen der zackigen Muschel. Und wer eine Perle findet, darf sie behalten. Wie die dort hineinkommt? Fragen Sie ihn! Auf dem Weg nach Vannes besuchen wir den größten aller Menhire in Locmariaquer, zerbrochen und umgestürzt - und dennoch eindrucksvoll! 150 km . Zwei Übernachtungen in Vannes.
 
9. Tag: Vannes und der Golf von Morbihan
In Vannes wurden die Bretonen zu Franzosen mit verbrieften Sonderrechten. Das war vor Jahrhunderten, aber bis heute wird am Autonomiestatus intensiv gefeilt. Auf unserer Kreuzfahrt im Golf von Morbihan kann Ihr Reiseleiter mehr davon erzählen. Leinen los, das Binnenmeer gilt als Segelparadies, ein Refugium für Vögel und Seelöwen, draußen der raue Atlantik, hier Charme und Chic des kleinen privaten Inselreichs. Auf der Mönchsinsel rasten wir zwischen Eukalyptus- und Feigenbäumen. Zurück in Vannes gestalten Sie den Rest des Nachmittags nach eigener Fasson. Für den Abend hat Ihr Reiseleiter sicher einen guten Restauranttipp parat.
 
10. Tag: Über La Baule und St-Nazaire nach Nantes
Vorbei am Naturreservat Brière gelangen wir wieder ans Meer und bei Guérande sprechen wir mit einem Salzbauern über seinen traditionsreichen Beruf. Was Sie schon immer über das lebenswichtige Mineral wissen wollten - hier bekommen Sie die Antworten! Nachmittags erreichen wir den 8 km langen Strand von La Baule, und von dort geht es über St-Nazaire weiter nach Nantes. In St-Nazaire lebt die Industrie, in der Loiremündung laufen die Luxusliner vom Stapel, die Flugzeuge von Airbus dominieren Straßen und Himmel. In Nantes beherrscht die „weiße Butter“ die Speise- und der Muscadet die Weinkarten - beides unbedingt kosten. 160 km.

Extra Tour:
Wenn Sie gerne einige Stunden in La Baule verweilen möchten, dann bleiben Sie am Strand und kommen Sie später mit dem Zug nach Nantes! Ihr Gepäck steht schon im Zimmer und wartet auf Sie.
 
11. Tag: Nantes und die Herzöge der Bretagne
Tiefe Spiritualität kombiniert mit starkem Selbstbewusstsein prägte das Leben von Anne de Bretagne: In der Kathedrale schuf sie ihren Eltern ein imposantes Grabmal - diesmal kein Granit, sondern schwarzweißer Marmor. Nebenan im Schloss kam die stolze Frau zur Welt. Die Pilgerstätte gehört zum Pflichtprogramm der Bretonen, bewahrte die spätere Königin von Frankreich doch die Unabhängigkeit ihrer Landsleute. Warum Nantes heute nicht mehr zur Bretagne gehört, schildert Ihnen Ihr Reiseleiter. Am Nachmittag sausen wir wieder im TGV nach Paris, nach nur zwei Stunden Fahrt checken wir im Hotel ein und essen zu Abend in einem schönen Restaurant.
 
12. Tag: Rückreise von Paris
Wenn Sie wollen, können Sie noch einige Tage in Paris verlängern. Ansonsten individuelle Heimreise mit dem Flugzeug.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
Ausgewählte Sehenswürdigkeiten
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Städte
Dinan
Cap Fréhel
Perros Guirec
Vannes
Nantes
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.
Landinfo
Frankreich (FR)
Frankreich
Frankreich gilt als eines der beliebtesten Ferienziele der Welt. Dies verwundert gar nicht, da das Land sowohl Kultur als auch Natur en masse zu bieten hat. Hinzu kommen das angenehme Klima und natürlich die traumhaften Strände des Landes. Doch natürlich sollte während eines Aufenthalts in Frankreich nicht nur gebadet werden, denn das Land bietet unwahrscheinlich viele Sehenswürdigkeiten, weshalb Rundreisen in Frankreich, besonders solche im Mietwagen immer gefragter werden, allein die Hauptstadt Paris ist voll von viel besuchten Highlights, allen voran selbstverständlich der Eiffelturm, das Wahrzeichen Frankreichs, aber auch Attraktionen wie das Louvre, die Basilica Sacre Coeur, der Triumphbogen, das Notre Dame, das Centre Pompidou, der Invalidendom, das Moulin Rouge, das Champs-Elysees oder auch das Pantheon sind sehr sehenswert.
Weitere Attraktionen befinden sich beispielsweise vor der Küste Marseilles auf der Insel d’If mit dem Chateau d’If oder die Kathedrale Saint-André in Bordeaux, das Liebfrauenmünster in Straßburg, die Basiilika Saint-Sernin in Toulouse oder auch Mont Saint Michel, eine unglaublich beeindruckende Felseninsel, deren Felsen ein imposantes Kloster trägt, allein der Anblick dieser einmaligen Attraktion entführt uns in eine Märchenwelt. Neben den kulturellen und geschichtlichen Sehenswürdigkeiten, bietet Frankreich auch eine Menge an landschaftlichen Schönheiten wie die Alabasterküste, Teile der Alpen, die Bretagne, die Côte d’Azur, der Mont Blanc oder die Provence, um nur einige Beispiele zu nennen. Frankreichs Beliebtheit als Ferienziel rührt also wahrscheinlich daher, dass sich hier ein Badeurlaub perfekt mit einem Ausflug in eine spektakuläre Landschaft, eine pulsierende Stadt oder zu einer bedeutenden Sehenswürdigkeit kombinieren lässt.
beste Reisezeit:
Badeurlaub: Sommer (Juni – September) Rundreisen: Sommer und Herbst (Mai – Oktober) und Winterurlaub: Dezember bis Februar
 

Klima:
Im Norden herrscht gemäßigtes Klima, im Nordosten dagegen Kontinentalklima. An der Mittelmeerküste dominiert mediterranes Klima. In den Gebirgsregionen ist es kühler, teilweise alpines Klima, mit teils heftigen Schneefällen im Winter.

Einreise: 
mit gültigem Reisepass oder gültigem Personalausweis. Ein Visum ist nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Frankreich/Sicherheitshinweise.html


Impfempfehlungen:
Es wird empfohlen die Standardimpfungen aufzufrischen. Weiterhin kann es in einigen Teilen des Landes (Elsass, Rheinebene) besonders von April bis Oktober vermehrt zur Übertragung von FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) durch Zeckenbisse kommen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Frankreich/Sicherheitshinweise.html


Währung:
1 Euro = 100 Cents


Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 20 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ 


Gut zu wissen:
Bei einer Begrüßung gibt man sich üblicherweise die Hand, nahestehende Bekannte, Verwandte und Freunde werden mit einem Kuss auf beide Wangen begrüßt. Die formelle Anrede ist Monsieur oder Madame, häufig ohne den Familiennamen anzuhängen. Tagsüber ist legere Kleidung üblich, am Abend, bei festlichen Anlässen, in Restaurants, Bars und auch einigen Clubs wird elegante Abendgarderobe erwartet.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden. Der Kontakt zum jeweiligen Konsulat des Ziellandes sollte im Zweifelsfall aufgenommen werden.

Bilder:
Champs Elysees in Paris
Eifelturm
Lyon
Notre Dame Paris
Pont du Garde

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