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Welch prickelnder Auftakt! Im Land, wo der Champagner reift, stimmen wir uns stilvoll ein auf eine Woche voller kultureller Hochgenüsse - in jener Region, aus der das französische Königreich einst hervorging, der Ile-de-France. In St-Denis steht die Wiege der Gotik, prunkvolle Kathedralen wachsen in Reims, Chartres oder Amiens in den Himmel. Später bauten die Könige lieber zum eigenen Ruhme, davon erzählen die Schlösser in Versailles und Fontainebleau. Das Herz von Frankreich aber schlägt in der Kapitale, in Paris, wo der Glanz der Grande Nation und ihre Schattenseiten aufeinanderprallen.
1. Tag: Ab in die Champagne!
Individuelle Anreise nach Mannheim. Hier erwartet Sie Ihr Reiseleiter um 14.15 Uhr zur Weiterfahrt mit dem Bus nach Reims. Im Zentrum der Champagne stimmen wir uns mit einem Glas des edlen Schaumweins auf die Reise ein! 390 km.
2. Tag: Reims und Laon
In der Kathedrale Notre-Dame (UNESCO-Kulturerbe) wurden jahrhundertelang die französischen Könige gekrönt. Wo ist der lächelnde Engel? Wir nähern uns der prunkvollen Westfassade mit ihrer monumentalen Fensterrose und tauchen ein in den lichtdurchfluteten Innenraum. Wie lässt sich mittelalterliche und moderne Kunst vereinen? Die Glasfenster Chagalls und des deutschen Beuys-Schülers Imi Knoebel, erst 2011 eingesetzt, geben die Antwort. Reims ist zugleich die Stadt der Champagnerkeller: Prickelnde Namen wie Mumm, Taittinger und Pommery sind hier daheim, und in einem der imposanten Keller sehen wir, wie die kostbaren Perlen zum Prickeln gebracht werden. Die Fahrt führt uns weiter über die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs in die Bischofsstadt Laon. Die Kathedrale steht noch am Anfang der Gotik und ist in ihrer Art ein einmaliges Ensemble mittelalterlicher Baukunst. Das Abendessen nehmen wir heute im Palais Gourmand in Compiègne ein. 150 km. Drei Übernachtungen in Compiègne.
3. Tag: Chantilly und Ecouen
Das Wasserschloss von Chantilly besitzt neben einer Sammlung von Kunstwerken des 19. Jahrhunderts auch mittelalterliche Schätze, wertvolle alte Handschriften mit schönen Miniaturen. Im Galopp geht es durch die Stadt, die berühmt ist für die Zucht heißblütiger Rennpferde. Und was hat es mit der Crème de Chantilly auf sich? Ihr Reiseleiter enthüllt das süße Geheimnis. Es folgt die Renaissance für Einsteiger. Im Schloss Ecouen erleben Sie, was diese Epoche ausmacht: kostbare Wandteppiche, Gemälde und Skulpturen. 150 km.
Extra Tour:
Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat: Wenn Sie sich für Pferde interessieren, dann organisiert er für Sie in Chantilly anstelle des Besuchs im Schloss den Besuch eines der berühmten Gestüte. Wenn alles klappt, dürfen Sie Ross und Reiter beim Training zusehen. In der Stadt zeugen die Reitwege noch heute von der Bedeutung des Pferdesports.
4. Tag: Amiens und Beauvais
Eine der schönsten und größten Kathedralen Frankreichs ragt über die Dächer von Amiens. Das Gewölbe übertrifft mit 43 m fast alle anderen französischen Kathedralen – nicht zu Unrecht gilt sie als höchste Vollendung einer gotischen Kathedrale. Noch höher hinaus wollten die Baumeister bei der Kathedrale St-Pierre in Beauvais: Mehr als 48 m ragen die Gewölbe in die Höhe. Das war zu viel - beim Bau misslang fast alles! Dennoch: Die farbigen Fenster und die astronomische Uhr sind wahre Meisterwerke. Ebenso wie die hochmodernen Wandteppiche aus der benachbarten Manufaktur. Die Handweber arbeiten technisch wie vor 300 Jahren und erzählen gerne von ihrer traditionsreichen Profession. Wie wäre es am Abend mit einem Filet mignon mit Senfsauce in unserer Brasserie? 220 km.
5. Tag: St-Denis und Versailles
St-Denis repräsentiert Vergangenheit und Zukunft von Frankreich: Mit dem Neubau der Abteikirche begann die Epoche der Gotik. Heute wird die Stadt überwiegend von Migranten bewohnt. Mit dem Bau des Fußballstadions schuf die Grande Nation eine weltliche Kathedrale zur Integration ihrer Bürger unterschiedlicher Herkunft, die mit dem Gewinn des Weltmeistertitels 1998 eindrucksvoll gelang, Zidane und Henry sei Dank. Wäre der Sport schon 300 Jahre früher so populär gewesen, hätte sich Ludwig XIV. das Stadion sicherlich auch in seine Gärten von Versailles gestellt. Hier erwartet uns nämlich ein Höhepunkt barocker Schlossbaukunst: Wir folgen in dem monumentalen Palast den Spuren des Sonnenkönigs. Fahrtstrecke 130 km. Zwei Übernachtungen in Paris .
6. Tag: Louvre und Notre-Dame
Der Louvre: ehemals die Stadtresidenz der Könige, heute ein Museum voller Meisterwerke. Die weltbekannten finden Sie von allein, wie Leonardo da Vincis „Mona Lisa“ oder die „Venus von Milo“, zu den kleinen Sensationen aber führt Sie der Reiseleiter auf geheimen Wegen. Fast wie Tom Hanks im Film „Sakrileg“. Auf der Ile-de-la-Cité mit Notre-Dame und Ste-Chapelle betreten wir anschließend das Herz des mittelalterlichen Paris. Der Abend heute gehört Ihnen allein: Wie wäre es mit dem Besuch einer offenherzigen Revue im Moulin Rouge oder Paradis Latin?
7. Tag: Chartres
Notre-Dame die dritte auf unserer Reise: Die Kathedrale von Chartres ragt hoch über die mittelalterliche Altstadt hinaus (UNESCO-Kulturerbe), und die farbigen Fenster leuchten noch heute. Wie das möglich ist? In einer kleinen traditionsreichen Glasmalerei zeigen uns die Handwerker ihr Können und beantworten gerne Ihre Fragen. 220 km. Zwei Übernachtungen in Ury bei Fontainebleau.
8. Tag: Fontainebleau und Vaux-le-Vicomte
In Fontainebleau hören wir Histörchen vom höfischen Leben unter Franz I., der sich mit diesem Schloss einen repräsentativen Rahmen gab. Können Sie sich vorstellen, dass die „Mona Lisa“ einst in seinem Badezimmer hing? Mit dem Lustschloss Vaux-le-Vicomte wollte der Besitzer den Sonnenkönig in den Schatten stellen - warum das keine so gute Idee war, erzählt Ihr Reiseleiter während der Besichtigung. Die prächtig barocke Kulisse von Schloss und Park diente auch schon Roger Moore oder Leonardo DiCaprio als Spielstätte. Auf unserem Spaziergang durch den Park zum Herkules können wir ihre Spuren suchen. Fahrtstrecke 60 km.
9. Tag: Troyes und Nancy
Die Kathedrale von Troyes reiht sich ein in die Galerie gotischer Glorie und kündet von der Größe der alten Messe- und Handelsstadt. Die vielen Fachwerkhäuser dort bilden einen hölzernen Kontrast zum barocken Überschwang in Nancy, den der entthronte polnische König Stanislas Leszczynski als Herzog von Lothringen schuf. Auf der Place Stanislas nehmen wir Abschied von den Schätzen Frankreichs beim Abendessen im Jugendstilambiente der Brasserie Flo - in Lothringen natürlich mit einer zünftigen Quiche Lorraine. 400 km.
10. Tag: Rückreise nach Mannheim
Wir erreichen Mannheim gegen 13 Uhr. 250 km. Individuelle Rückreise.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!