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Es sei das wunderbare Licht, sagen die einen. Es sei die würzige Luft, sagen die anderen. Oder ist es unser idyllisch gelegenes Landhotel inmitten der Provence? Von dem Sie in bequemen Ausflügen die bedeutendsten Orte dieser Kulturlandschaft entdecken. Was trägt mehr zu einem gelungenen Urlaub bei? Oder ist es gar die Lebensfreude der Franzosen? Die Provence versprüht sie an jedem Ort, und Sie spüren sie überall: ob in Aix, Avignon oder Arles. Eine Freude, die auch die Schattenseiten, die es hier wie überall gibt, leichter ertragen lässt. Und so bleibt in der Erinnerung ein farbenprächtiges Bild mit lila Lavendel, gelben Sonnenblumen und roten Steinen.
1. Tag: Willkommen in der Provence!
Individuelle Anreise per Linienflug mit Lufthansa nach Marseille. Ein Mitarbeiter erwartet Sie am Flughafen und bringt Sie zu Ihrem Hotel. 75 km. Am Abend lernen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter und die Gäste Ihrer Gruppe bei einem Willkommenscocktail kennen. Neun Übernachtungen bei Tarascon oder Fontvieille.
2. Tag: Antike in Orange und päpstlicher Wein
Das römische Erbe grüßt beim Besuch von Orange schon von fern: das Monumentaltor mit martialischen Reliefmotiven als Hommage an die Veteranen der Legion. Zusammen besichtigen wir das antike Theater. Duft, Farbe, Geschmack ... alles ist edel! Bei einer Weinprobe im weltbekannten Weinanbaugebiet von Chateauneuf-du-Pape überzeugen wir uns davon. Wer Lust hat, besichtigt anschließend in Chateauneuf die Ruine der päpstlichen Sommerresidenz. 120 km.
3. Tag: Schätze der Alpilles: Les Baux und St-Rémy
Fahrt in das Dörfchen Les Baux, das einst dem Bauxiterz den Namen gab. Im Schatten der Burgruine schauen wir über Olivenhaine und das Höllental, aus den Souvenirläden trägt der Wind den Lavendelduft herüber. In St-Rémy malte Vincent van Gogh großartige Bilder - doch litt sein Geist schwer, und Ärzte behandelten den Künstler in der Psychiatrie des Klosters St-Paul-de-Mausole. Schließlich stoppen wir bei einem Olivenbauern und erfahren viel über die öligen Früchtchen. Dabei erklärt Monsieur Monnier die Kunst der kalten Pressung, und wir sprechen mit ihm über den Kampf gegen billige Konkurrenz. 40 km.
4. Tag: Nimes und die Pont-du-Gard
Wir bummeln durch die Altstadtgassen zum römischen Tempel Maison Carrée. Gemeinsam macht es mehr Spaß: Wer Lust hat, kommt mit in die Markthallen von Nimes, wir kaufen frische Delikatessen für unser provenzalisches Picknick am Mittag. An der Pont-du-Gard (UNESCO-Kulturerbe) suchen wir uns dafür ein lauschiges Plätzchen am Fuße der genialen Wasserleitung und baden im warmen, gelben Licht, das die mächtigen Bögen aus Sandstein reflektieren. Auf einem kleinen Spaziergang berichtet der Reiseleiter über die Ingenieurskunst der Römer. Fahrtstrecke 110 km.
Extra Tour:
Es muss nicht immer unser Programm sein. Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen für Sie parat. Postmoderne statt Antike: Dem Maison Carrée gegenüber steht das Kunstzentrum Carré d'Art. Das Museum schuf Stararchitekt Sir Norman Foster, beide Bauten bilden eine perfekte Komposition aus Stein, Stahl und Glas.
5. Tag: Im Zeichen Cézannes: Aix-en-Provence
Die Universitätsstadt Aix sprüht vor Leben. Gemeinsam erkunden wir die Stadt: den prächtigen Cours Mirabeau mit seinen Spalier stehenden Palais, die Kathedrale in ihrer Stilvielfalt und das Atelier von Paul Cézanne. Messingplatten im Boden folgen seinen Schritten durch die Altstadt. Anschließend machen wir einen kleinen Ausflug zum Fuße des Berges Ste-Victoire, der von Cézanne immer wieder von Neuem auf die Leinwand gebannt wurde. 175 km.
6. Tag: Die Päpste von Avignon
In Avignon betreten wir die berühmte, in Teilen abgebrochene Brücke ebenso wie die Trutzburg des Papstpalastes (UNESCO-Kulturerbe): außen Festung, innen Schloss mit prächtigen italienischen Fresken. Auf dem Rundgang durch die Altstadt verrät Ihnen Ihr Reiseleiter die besten Shoppingtipps. 65 km.
Extra Tour:
Sie wollen den Papstpalast einmal aus einer anderen Perspektive kennenlernen? Dann verzichten Sie doch auf den Stadtrundgang und fahren Sie mit dem kostenlosen Shuttleboot zur Rhoneinsel Barthelasse!
7. Tag: Luberon oder individuelle Aktivitäten
Entspannen Sie im Hotel, legen Sie sich an den Pool, vertiefen Sie sich in die Lektüre eines Provencekrimis von Pierre Magnan oder begleiten Sie den Reiseleiter auf einen Ausflug in den Naturpark Luberon (50 €). Hier verstecken sich die Sommersitze der Hautevolee, die Weinberge sind beliebte Filmkulissen, Russell Crowe spielte hier einen Winzer. Unser Ausflug führt zum Zisterzienserkloster Silvacane und auf den Wochenmarkt von Lourmarin. Existenzialisten legen eine Rose auf das Grab von Albert Camus. In Roussillon erleben wir das rote Wunder der Ockerbrüche im Abendlicht. 170 km.
8. Tag: Die Antike lebt - Arles
Rund um die Altstadt des antiken Arles erleben wir ein Fest für die Sinne: Der Markt ist voller Besucher, hier kosten wir Käse und Früchte, die berühmten Würste aus Arles, Kräuter und Obst, alles von den Händlern und Marktfrauen frisch und vergnügt feilgeboten. Die kalten Quader der römischen Arena (UNESCO-Kulturerbe) dagegen schicken Schauer über die Haut: Hören Sie im Geiste die sich kreuzenden Klingen der Gladiatoren? Besinnlich geht es zu im romanischen Kreuzgang der Abteikirche St-Trophime. Abends dinieren wir in einem schicken Restaurant: Die Luft ist erfüllt vom Duft der Kräuter der Provence, im Kamin knistern die Pinienscheite, in der Küche bereiten Köche die Olivenpaste Tapenade - und das Hauptgericht? Lassen Sie sich überraschen, es wird exquisit sein. 30 km.
Extra Tour:
Statt Kreuzgang, Kirche und Arena: Wie wäre es mit einer Extratour ins Musée Antique? Ein Besuch lohnt, und über die Uferpromenade können Sie gemütlich hinspazieren.
9. Tag: Strand und Stiere in der Camargue
Hinein in die Camargue, ein Refugium für seltene Tiere und Pflanzen! Die berühmten wilden Pferde werden wir kaum zu Gesicht bekommen, nur ihre zahmen Vettern, von deren Rücken die Besucher die Schönheit dieser Landschaft entdecken können. In Les Stes-Maries-de-la-Mer machen wir eine Badepause. Wer mag, pilgert in die Stadt zur heiligen Sara, der Schutzpatronin der Sinti und Roma. Weiter geht es mit der Musik der Gipsy Kings, und Ihr Reiseleiter informiert Sie über die minderheitenfeindliche Politik der Regierung Sarkozy. Eine perfekt erhaltene Stadtbefestigung aus dem Mittelalter erkunden wir in Aigues-Mortes. Auf einer Manade, einer Stierzuchtfarm, erfahren wir von einem Züchter im Gespräch alles über die Qualitäten der Tiere und werden das anschließende Stiergulasch mit Respekt verzehren. 150 km.
10. Tag: Adieu, Provence!
Im Laufe des Vormittags Fahrt zum Flughafen von Marseille und Rückflug.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!