Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Durchs moderne Baltikum: Die frische Brise der baltischen Staaten trägt uns in die Metropolen von Estland, Lettland und Litauen. 14 Tage lang erleben wir den Wandel in den Städten Vilnius, Riga und Tallinn, den spannenden Mix aus historischen Mauern und elektronischer Zukunft. Zum Finale erwartet uns ein glänzendes St. Petersburg mit Eremitage und Bernsteinzimmer. Viele kulturelle Höhepunkte sind dabei. Aber auch: viel Zeit in Nationalparks und Schlossparks, zum Spazierengehen und Baden an den weißen Stränden der Ostsee. Eine Studienreise zu Sanddünen, zu Kulturdenkmälern und zur Erholung.
1. Tag: Flug nach Litauen
Im Laufe des Tages landen Sie in Vilnius. Am Flughafen begrüßt Sie ein Vertreter unserer Agentur und begleitet Sie in das zentral gelegene Hotel. Wer schon nachmittags landet, kann beim Spazierengehen bereits einen ersten Eindruck von der Stadt gewinnen. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel begrüßt Ihr Studiosus-Reiseleiter die Gruppe, und Sie lernen Ihre Weggefährten kennen. Zwei Übernachtungen in Vilnius.
2. Tag: Vilnius und Trakai
Vilnius wirkt so märchenhaft verschlafen mit dem Tor der Morgenröte, den vielen barocken Kirchen, dem Backstein des Gotischen Ensembles, der Universität und dem stattlichen Burgberg: Küssen wir es wach auf unserer Tour hinauf zur Burg und durch die Altstadt (UNESCO-Kulturerbe). Nachmittags zur Wasserfestung Trakai, dem mittelalterlichen Herzen des Landes. Auf den Seen drum herum pulsiert das maritime Leben, über einen Steg gelangen wir trockenen Fußes in die Burg. Zum Abendessen in einem gemütlichen Lokal sollten Sie unbedingt Krupnikas probieren, den litauischen Honig-Kräuter-Wodka. 60 km.
Extra Tour:
Möchten Sie eigene Wege gehen? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Statt mit nach Trakai zu fahren, lohnt ein Besuch des Bernsteinmuseums: Viele schöne Stücke liegen in den Vitrinen. Wie modern Bernsteinschmuck sein kann, zeigen die Kreationen junger Designer - ein Muss für Modefans.
3. Tag: Durchs Memelland nach Klaipeda
Auf unserer Fahrt nach Klaipeda stoppen wir in Kaunas für einen Rundgang. Das moderne Memelland besteht aus Naturschutzgebieten und Vogelreservaten - Litauen bewahrt seinen natürlichen Reichtum, und an der Küste begrüßt uns Klaipeda: Litauens wichtigste Hafenstadt zwischen Ostsee und Haff. Fachwerkhäuser zieren die Stadt, frische und freche Ideen wehen von den Hochschulen herüber und verleihen auch dem Ännchen von Tharau neuen Glanz, das wie eh und je artig auf dem Marktplatz steht. 325 km. Zwei Übernachtungen in Klaipeda.
4. Tag: Auf die Kurische Nehrung
Mit der Fähre setzen wir über auf die Nehrung (UNESCO-Naturerbe) und fahren auf der sandigen Landzunge nach Nida - hier steht das Sommerhaus von Thomas Mann. Nach dem Museumsbesuch geht's 52 sandige Meter hinauf zum Parniddener Berg. Im Hafen serviert uns ein Fischer seinen frisch geräucherten Fang, und wir sprechen mit ihm über seine Arbeit in den Zeiten des Wandels. In einer Bernsteingalerie zeigen Designer, wie sie das „Gold der Ostsee“ in modernen Schmuck verwandeln. 100 km.
Extra Tour:
Sportliche können unseren Rundgang auch in eine individuelle Rundtour verwandeln: Mieten Sie in Nida ein Fahrrad, strampeln Sie durch den Ort oder radeln Sie gleich gen Norden zum Fischerdorf Juodkrante. Auch die benachbarten Reiherberge lohnen einen Besuch. Nach rund vier Stunden sind Sie wieder zurück in Nida und treffen die Gruppe wieder.
5. Tag: Durch das Kurland
Adieu, Litauen - hallo, Lettland: Sprache, Währung, Kultur - alles neu. Unser erstes Ziel ist Kuldiga: Mutige waten ein wenig durch die Stromschnellen des Flusses Venta, alle anderen beobachten die Frösche am Ufer. Auf das Naturreservat folgt der Freilandpark Pedvale - ein Kunstparcours unter dem Himmel mit Hunderten von Installationen internationaler Künstler. Der lettische Bildhauer Ojars Arvids Feldbergs gründete diese Kultstätte gleich nach der Wende - gehen Sie auf Entdeckungstour. 320 km. Zwei Übernachtungen in Riga.
6. Tag: Riga - Paris des Nordens
Den Stolz der Stadt präsentieren Dom und Petrikirche sowie die Krone der Gilden - das perfekt restaurierte Schwarzhäupterhaus. So richtig hüpft das Herz in der Jugendstilstraße Alberta iela. Mittags speisen wir ganz lettisch in einem Restaurant und sprechen beim Kaffee mit einem Universitätsprofessor über die Entwicklung des Landes. Wann kommt der Euro? Wie geht Lettland mit der russischen Minderheit um? Fragen erwünscht. Danach ziehen Sie allein los: In der Einkaufspassage Berga Bazars finden Sie viele junge Designer. Abends suchen Sie sich selbst ein nettes Lokal. Ihr Reiseleiter weiß, wo es die beste Auksta Zupa, Rote-Beete-Suppe, gibt. Wollen Sie es elegant im Gutenbergs, mittelalterlich im Rozengrals oder urig im Dzirnavas?
7. Tag: Lettische Schweiz und Pärnu
Durch die Lettische Schweiz rauscht die wilde Gauja. Das waldige Urstromtal ist ein Paradies für Flora und Fauna - mittendrin das steinerne Cesis. Eine Pracht ist auch das hölzerne Gutshaus von Orellen - Studiosus half bei der Restaurierung. Dort beim Tee sprechen wir über die bewegte Geschichte der alten deutsch-baltischen Adelsfamilien. Die See entlang fahren wir ins estnische Seebad Pärnu - auf der Promenade ist Flanieren wirklich Pflicht! Wie praktisch: Hier können Sie Ihr Eis mit Euro zahlen - seit 2011 gehört Estland zur erlauchten Eurozone. Beim Abendessen genießen wir das stilvolle Ambiente in der Jugendstilvilla Ammende - ein wahrer Augenschmaus. 300 km.
8. Tag: Tallinner Geschichten
Im Laufe des Vormittags taucht vor uns die mittelalterliche Silhouette Tallinns auf - doch der Eindruck täuscht: Tallinn ist topmodern, alles - von Straf- bis Wahlzettel - läuft via Internet. Das kleine Estland gehört weltweit zu den Top-Fünf-Ländern in Sachen Technik! Ein erster Rundgang führt uns in die Altstadt (UNESCO-Kulturerbe) zum Rathaus, und dann können Sie tun und lassen, was Sie wollen: Schauen Sie in der Ratsapotheke vorbei oder probieren Sie das Tallinner Marzipan im Marzipanzimmer von Kalev. 150 km. Zwei Übernachtungen in Tallinn .
9. Tag: Tore und Türme Tallinns
Heute entdecken wir Tallinn von oben nach unten: Über holprige Gassen steigen wir vom Domberg hinab zur Stadtmauer mit dem Virutor. Nachmittags entscheiden Sie selbst: Lockt das Museum der modernen nationalen Kunst, 2008 mit dem European Museum of the Year Award ausgezeichnet? Oder Orgelkonzert in der Nikolaikirche? Oder begleiten Sie den Reiseleiter zum Treffen mit einer Deutschdozentin - wie lebt es sich zwischen Finnland und Russland? Hier finden Ihre Fragen kompetente Antworten. Mittelalterlich-rustikal geht's beim Abendessen im Traditionslokal Olde Hanse zu.
Extra Tour:
Wenn Sie die See ruft, dann fahren Sie doch mit der Fähre hinüber nach Helsinki, statt Tallinn zu erkunden. Die Überfahrt dauert rund zwei Stunden. Passend zum Abendessen gehen Sie dann in Tallinn wieder vor Anker.
10. Tag: Nationalpark Lahemaa und Ostsee
Auf in den Lahemaa-Nationalpark: ein Refugium am Ostseestrand für bedrohte Arten wie Seeadler, Nerz oder Biber. Wir besuchen ein Herrenhaus in Palmse und stärken uns mit deftiger Hausmannskost in einem urigen Gasthaus, bevor wir weiterreisen in den Kurort Narva-Joesuu kurz vor der russischen Grenze. Freuen Sie sich auf einen Spaziergang am schönen Strand, relaxen Sie, saunen Sie ...! 240 km.
11. Tag: Auf nach St. Petersburg
Wie lebt es sich heute hier am Außenposten der EU? Wie klappt das Zusammenleben der estnischen und russischen Bevölkerung? Themen bei der Rundfahrt durch den Ort Narva. Dann auf nach St. Petersburg (an der Grenze längere Wartezeit möglich). Zar Peter der Große gründete die Stadt an der Newa und machte sie zur Hauptstadt des russischen Reiches. „Zar“ Wladimir Putin nahm sich des Erbes seiner Geburtsstadt an und putzte als Präsident das graue Leningrad wieder heraus. Sie werden Augen machen! Die Monumente der Macht erkunden wir auf einer Stadtrundfahrt: Schlossplatz, Peter-Paul-Festung und die Isaaks-Kathedrale. 160 km. Drei Übernachtungen in St. Petersburg .
12. Tag: Das sagenhafte Bernsteinzimmer
Wir fahren vor die Tore der Stadt nach Zarskoje Selo: Im Katharinenpalast strahlt das rekonstruierte Bernsteinzimmer in den warmen Farben des Ostseegoldes - 36 Jahre Arbeit für die zweite Auflage des „achten Weltwunders“. Zurück in der Stadt gestalten Sie das Programm: Auf dem Newski-Prospekt die Auslagen der Boutiquen studieren und sich dabei fragen: Wer kann in Russland diese Preise zahlen? Oder lieber eine Bootsrundfahrt auf den Kanälen unternehmen? Abends können Sie ganz nach Laune im Restaurant Mascha und der Bär rustikal essen oder sich im Mariinski-Theater ein Ballett gönnen.
Extra Tour:
Keine Lust auf den Katharinenpalast? Lieber etwas Alternatives? Dann sollten Sie das Museum für nonkonformistische Kunst besuchen. Das autonome Kulturzentrum bietet einen schönen Kontrast zum Prunk der Paläste, und in den Ateliers riecht es nach Farbe, Terpentin und Freigeist.
13. Tag: Eremitage und Peterhof
Vormittags schippern wir mit der Raketa über die Newa zum Peterhof. Die einstige Sommerresidenz von Peter dem Großen besitzt prächtige Gartenanlagen, die zum Verlaufen einladen. Dann ist es endlich so weit - wir erhalten Einlass in die Eremitage: Die Zarendynastie sammelte Kunst wie keine andere. Wie modern die Bürger des alten Russland waren, beweist die Sammlung der Impressionisten. Sie beeindruckt genauso wie die Räume des Winterpalastes selbst. Abends lädt uns der Reiseleiter in ein Restaurant zu russischen Spezialitäten ein. Busstrecke 40 km.
14. Tag: Abschied von St. Petersburg
Morgens haben Sie noch Zeit für letzte Einkäufe. Im Laufe des Tages werden Sie zum Flughafen gebracht und treten die Heimreise an.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!