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Mit dieser Studienreise nach Sizilien kommen kulturell Interessierte voll auf ihre Kosten. In zwölf Tagen erleben Sie vom dorischen Stil bis zum Barock den ganzen Reichtum der Architektur. Tempel, Theater, normannische Dome und arabische Interieurs wollen entdeckt werden. Die Natur der Insel, vom wilden Ätna bis zu sanften Sandstränden, schenkt unserer Reise einen erholsamen Charakter. Hier lebten schon die alten Griechen und Römer mit größtem Vergnügen in Saus und Braus. Aus jedem Hafen und jedem Haus grüßt die Vergangenheit, und jeder Stein erzählt eine Geschichte. Wollen Sie sie hören?
1. Tag: Flug nach Palermo
Individuelle Anreise nach Palermo. Sie werden zum Hotel gebracht und haben vielleicht Zeit und Lust auf einen ersten Spaziergang? Beim gemeinsamen Abendessen in einer Trattoria lernen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter und die Gruppe kennen. Zwei Übernachtungen mitten in Palermo.
2. Tag: Palermo und Monreale
Laut, farbenfroh und voller Leben: Von der idyllischen Piazza Marina spazieren wir zum Altstadtmarkt, wo uns Händler wortreich ihre Waren anbieten, und weiter zum barocken Platz der Quattro Canti und zu den Normannenkirchen Martorana und S. Cataldo. Wir besuchen den Normannendom und die Staufergräber und sehen das Teatro Massimo. Die Altstadt gibt uns eine Ahnung davon, wie Palermo in Zukunft aussehen könnte: liebevoll saniert und mit Bürgern ohne Angst vor Schutzgelderpressung. „Addio Pizzo!“ heißt hier eine wichtige Initiative, die Ihnen Ihr Reiseleiter erläutert. Nach einer entspannten Mittagspause bringt uns unser Bus nach Monreale: Die Mosaiken im Dom machen aus dem riesigen Kirchenraum ein einziges golden funkelndes Bilderbuch. Wir ruhen unsere Augen im Kreuzgang aus mit seinen einmaligen Kapitellen. 30 km. Abends suchen Sie sich ganz nach eigenem Gusto Ihre Lieblingstrattoria, Ihr Reiseleiter hat natürlich Tipps für Sie parat.
Extra Tour:
Damit Ihre Reise ein Urlaub ganz nach Ihrem Geschmack wird, hat Ihr Reiseleiter immer wieder Alternativen zum Programm für Sie parat. Sie sind neugierig auf Siziliens Flora? Dann lassen Sie das gemeinsame Nachmittagsprogramm aus. Nicht weit von unserem Hotel befinden sich der botanische Garten und der Park der Villa Giulia. In der Bar Touring bekommen Sie einen Snack, um den Sie die anderen beneiden werden: una Bomba, wie die süßen Arancini hier genannt werden.
3. Tag: Cappella Palatina und Segesta
Die Cappella Palatina am Normannenpalast vereint das Beste aus drei Welten - normannische Architektur, arabische Schnitzkunst und byzantinische Mosaiken. Nicht weit entfernt bauten die Normannenherrscher ihren Sommerpalast La Zisa: Hier kultivierten Sie den arabischen Stil für ein weltliches Paradies. Nach der Besichtigung verlassen wir die Metropole und machen uns auf in die Antike. Mitten im Grünen recken sich der Tempel und das Theater von Segesta am Monte Barbaro in den Himmel. Griechische Architektur für ein rätselhaftes antikes Volk. 140 km.
4. Tag: Selinunt und Agrigent
Die griechischen Neusiedler wussten zu leben. In den Ausgrabungen von Selinunt machen wir uns ein Bild vom Alltag der glücklichen Städter um 500 v. Chr. Schnell kommen einem die heutigen Flüchtlinge aus Nordafrika in den Sinn, die sich auch diese Küste als ein Paradies vorstellen. Dolce Vita erwartet uns im antiken Agrigent. „Die Agrigentiner essen, als ob sie morgen sterben, und sie bauen, als ob sie ewig leben wollten“, schrieb Empedokles. Eine ganze Serie von Tempeln (UNESCO-Kulturerbe) steht an der alten Stadtmauer; Hochkultur, doch zum Teil errichtet von 25000 karthagischen Kriegsgefangenen. Die finstere Rückseite der heiteren Lebensart. 130 km.
5. Tag: Von Agrigent zur Villa Casale
Mauern, Säulen, Tempel haben wir gestern gesehen. Heute sehen wir uns die kleineren Fundstücke an und kommen den Menschen der Antike noch näher. Im archäologischen Museum von Agrigent erleben wir auch, wie sich die griechische Vasenmalerei entwickelt hat. Wir fahren ins Inselinnere und sind neugierig: Feudalsystem und mafiöse Strukturen - wie hängt das zusammen? Die wirtschaftliche Situation - wie ist sie? Die unübersehbaren Weizenfelder - alles für die Pasta? Der Reiseleiter bringt uns die Insel näher und liest unterwegs auch etwas vom Literaturnobelpreisträger Luigi Pirandello vor. In der Villa Casale (teilweise eingerüstet) versteht man Luxus und Alltag einer überaus wohlhabenden römischen Familie. Mosaiken zeigen uns Jagdgesellschaften und Römerinnen im ersten Bikini des Abendlandes. 140 km.
6. Tag: Durch den barocken Süden
Heute feiern wir den Spätbarock des Val di Noto (UNESCO-Kulturerbe). Durch Erdbeben zerstört, wurden die Städte wieder aufgebaut. In Caltagirone wird seit Jahrtausenden Keramik hergestellt. Auch heute töpfert man dort noch kunstvoll, wie uns ein junges Keramikerteam erklärt. Ob es wohl noch viele sind, die vom Töpfern leben? Fragen Sie ruhig nach. Weiter geht es nach Ragusa. Ein Traum für Liebhaber der lebensfrohen barocken Architektur und eine ideale Einstimmung auf Noto. Vor wenigen Jahren noch beklagte man die unfähige Stadtverwaltung, als der Dom zusammenstürzte. Jetzt strahlt der helle Kalktuff der Kirchen und Paläste uns wieder fröhlich entgegen. 140 km. Zwei Übernachtungen mitten in der Altstadt von Syrakus.
7. Tag: Syrakus - eine Stadt macht sich hübsch
Idyllisch zwischen zwei Naturhäfen liegt die Insel Ortygia mit der frisch herausgeputzten Altstadt von Syrakus. Sie erlebt gerade eine erstaunliche Renaissance. Der älteste dorische Tempel ist eine Ruine, während der Athenatempel heute noch als Kathedrale vor uns steht. Einen schöneren Ort als den Domplatz gibt es nicht für Caffè oder Gelato! An der Arethusaquelle machen sich die Brautpaare fürs Hochzeitsfoto fein. Am Nachmittag gehen Sie Ihre eigenen Wege. Erkunden Sie ganz nach Gusto die Gassen und Plätze der autofreien Insel. Tipp: Machen Sie eine Passeggiata am Meer zusammen mit den Einheimischen oder eine Hafenrundfahrt für einen anderen Blick auf die wundervolle Altstadt.
8. Tag: Antikes Syrakus
Das griechische Theater in Syrakus gehörte zu den größten seiner Zeit. Die Römer wollten den Griechen nicht nachstehen und ergänzten noch ein Amphitheater. Wir wagen auch einen Blick in die Steinbrüche, aus denen der Bauboom in Syrakus gespeist wurde. Im archäologischen Museum sehen wir uns die spektakulärsten Fundstücke an. Requisiten eines vergangenen Lebens. Ehe wir nach Catania aufbrechen, steigen wir noch in die schaurigen Katakomben der Basilika S. Giovanni hinab. Nur Mut! 80 km. Drei Übernachtungen im Zentrum von Catania.
9. Tag: Catania und Orangen
Eine Stadt trägt Barock: In Catania zeigen viele Gebäude hellen Kalk und schwarze Lava. Catania hat Grund, fröhlich zu sein: Die Halbleiterindustrie schafft Tausende Arbeitsplätze, Ätna und Klima schenken fruchtbare Landwirtschaft, und die Altstadt gehört zur hübschesten der Insel. Zuerst gehen wir in den Dom zu Bellinis Grab, dann weiter ins Castello Ursino und zum römischen Theater (falls geöffnet). Auf dem Markt stürzen wir uns in die Überfülle der leckeren Angebote: Pistazien, Kapern, Pestogläschen - hier findet jeder was. Und ganz nebenbei lernen wir spätestens hier bei den Händlern die sizilianische Gestensprache kennen. Dann besuchen wir einen Gutsbesitzer auf seiner Orangenplantage und lassen uns beim Plaudern das Mittagessen schmecken. Wenn Sie möchten, können Sie am Spätnachmittag noch über die elegante Via Etnea schlendern und sich nach einem hübschen Lokal fürs Abendessen in Eigenregie umsehen. 40 km.
10. Tag: Ätna und Taormina
Ein Tag, vier Vegetationsstufen: Von Catania aus fahren wir durch Zitronenhaine und Kastanienwälder hinauf in die Lavawüsten des Ätnas, 1900 m über dem Meer. Wer Lust hat, kann mit Seilbahn und Jeep noch einmal ca. 1000 Höhenmeter bewältigen (ca. 60 €, wetterabhängig). Ein Bergführer erklärt uns die Spuren der letzten Ausbrüche. Nachmittags sehen wir dann den fantastischen Ätna vom griechisch-römischen Theater in Taormina aus. Was für eine Kulisse! Noch ein Gelato auf der Piazza, und wir können wieder einen dicken Haken hinter den Tag setzen: Das war großartig. 120 km.
11. Tag: Zauberhaftes Cefalù
Cefalù liegt filmreif zwischen einer Felswand und dem Strand. Eine Kleinstadt mit hübschen Gassen und einem gewaltigen normannischen Dom: Wir bewundern noch einmal die feinen Mosaiken byzantinischer Meister. Dann heißt es, für ein Weilchen die wunderbare Atmosphäre wirken lassen. Unterwegs nach Palermo fahren wir später an Industrieruinen vorüber. Was war da los? Ihr Reiseleiter verrät es Ihnen. Abends lassen wir uns in einer Trattoria noch mal feine Speisen bringen. 280 km.
Extra Tour:
Wenn Sie der gemeinsame Stadtrundgang weniger lockt: Den besten Blick auf Cefalù und das endlose Meer haben Sie natürlich vom Burgberg aus. Der Weg hinauf ist leicht zu finden, Ihr Reiseleiter sagt Ihnen, wie Sie gehen müssen.
12. Tag: Abschied von Sizilien
Fahrt zum Flughafen von Palermo und Rückflug - oder individuelle Verlängerung.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
2. Tag Palermo - Capella Palatina
In Siziliens Hauptstadt Palermo befindet sich die Kathedrale Maria Santissima Assunta oder einfach Kathedrale von Palermo, ihr Name bedeutet „heiligste in den Himmel aufgenommene Maria“. Schon im 6. Jahrhundert befand sich an der Stelle der heutigen Kathedrale ein Gotteshaus, dieses wurde von Georg dem Großen errichtet. Der jetzige Bau hat seine Wurzeln aber in den Jahren 1184/85, damals trug der imposante Sakralbau auf Grund seines normannisch-arabischen Stils den Namen Normannendom. Im Laufe der Jahrhunderte wurden immer wieder Umbauarbeiten an der Kathedrale vorgenommen.
Unweit der Kathedrale von Palermo befindet sich eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt, der Normannenpalast. Für deutsche Besucher sind die in der Kathedrale befindlichen Königsgräber besonders interessant, hier fanden die Stauferkaiser Heinrich VI und Friedrich II sowie Königin Konstanze von Sizilien ihre letzte Ruhe.
Der „königliche Palast“ von Palermo, auch Palazzo Reale oder Normannenpalast genannt ist ein imposanter Palast in der sizilianischen Hauptstadt Palermo. Er wurde im 9. Jahrhundert als Sommerresidenz des Emirs errichtet und zwar auf einer Anhöhe zwischen zwei Flussläufen, welche die höchste Stelle des mittelalterlichen Stadtgebiets darstellte.
Nach der Eroberung Siziliens durch die Normannen wurde das prunkvolle Gebäude erweitert und umgebaut. Auch in den darauffolgenden Jahrhunderten erlebte der Palast zahlreiche unterschiedliche Herrscher und somit Umgestaltungen, weshalb er heute nicht nur einen Normannischen Teil besitzt sondern auch einen Renaissanceflügel. Heute ist der faszinierende und beeindruckende Bau der Sitz des sizilianischen Parlaments.
5. Tag Piazza Armerina - Villa Romana del Casale
Der Dom von Syrakus oder auch die Kathedrale von Syrakus ist die Hauptkirche der antiken sizilianischen Stadt Syrakus auf der Insel Ortygia, welche sich vor der Ostküste Sizilien erstreckt. Auf der höchsten Stelle dieser Insel befindet sich eben jener historisch bedeutende Sakralbau, welcher im italienischen auch „Santa Maria delle Colonne“ genannt wird, was übersetzt soviel wie „Heilige Maria der Säulen“ bedeutet.
Durch häufige Umbauten und Erweiterungen besticht die Kathedrale heute mit einem einzigartigen Mischbild diverser architektonischer Stilrichtungen, so vereint sie Elemente der byzantinischen Baukunst mit denen der normannischen Romantik und Elementen des sizilianischen Barocks. Und nicht nur von außen fasziniert die Kathedrale ihre Besucher, auch im Inneren kann man den Prunk und die Schönheit längst vergangener Zeiten erahnen.
8. Tag Syrakus - Felsspalte "Ohr des Dyonisus"
Syrakus - Katakomben von Sykarus
Syrakus - röm. Amphitheater-Syrakus
10. Tag Taormina - griech. Theater-Taormina
Der höchste und aktivste Vulkan Europas befindet sich im Nordosten der italienischen Insel Sizilien. Er ist etwa 3.323 Meter hoch, seine Höhe ist allerdings nicht konstant sondern ändert sich je nach vorangegangener Aktivität. Doch nicht nur wegen seiner enormen Höhe und der ausgesprochenen Aktivität ist der Ätna so bekannt. Auch seine traumhafte Lage, die bezaubernde Flora und die wechselvolle Geschichte der Region geben dem imposanten Berg eine ganz besondere Faszination.
Kein Wunder also, dass es jährlich Tausende von Besuchern an den Berg lockt. Egal ob man die herrliche Landschaft erkunden will, eine Bergsteiger Tour machen möchte oder im Winter die herrlichen Abfahrten des Ätna erleben will, hier ist für jeden etwas dabei. Bis zum Jahre 2002 war der Ätna sogar das größte Skigebiet im Süden Europas, der Vulkanausbruch in diesem Jahr zerstörte allerdings die Seilbahn, welche die Ski- und Snowboardfahrer auf den Berg brachte.
Heute verkehrt eine neue Seilbahn zum Berg welche allerdings nicht dieselbe Höhe erreicht wie die alte. Dennoch bleibt die Region ein beliebtes Wintersportgebiet. Beliebte Ausgangsorte zur Erkundung des Ätna sind die Orte Catania und Messina. Während einer Reise zum Ätna sollte man unbedingt auch die Vulkanologische Beobachtungsstation, welche sich in einer Höhe von 2.800 Metern befindet, besuchen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Die Hauptstadt der autonomen Region Sizilien ist das paradiesische Palermo, welches im Norden der malerischen Insel gelegen ist. Ihre Geschichte geht bis in das 8. Jahrhundert vor Christus zurück, dementsprechend viele historische Prachtbauten beheimatet die Stadt auch. So wie den Normannenpalast, den Palazzo Chiaramonte, das Quattro Canti, den Dom von Palermo, die Jesuitenkirche Chiesa del Gesu und das Oratorio di San Lorenzo.
Zudem befinden sich in Palermo auch zahlreiche Museen, Galerien und Theater, wobei das Teatro Politeama und das Teatro Massimo wohl zu den bekanntesten gehören. Wer nach einer eindrucksreichen und auch anstrengenden Stadtbesichtigung auf der Suche nach ein wenig Ruhe und Entspannung ist, der ist in einem der vielen Stadtparks gut aufgehoben. So sollten der Parco della Favorita, der botanische Garten oder der Parco d’Orleans unbedingt einmal besucht werden.
Die rund 38.000 Einwohner zählende Stadt Monreale an der Nordküste Siziliens gehört zur Provinz Palermo und befindet sich nur 7 Kilometer von der gleichnamigen Stadt entfernt. Monreale liegt am Hang des Monte Caputo und beheimatet zahlreiche imposante Bauwerke. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale von Monreale, ein aus dem 12. Jahrhundert stammender Normannenbau, welcher sowohl Elemente der arabischen als auch der byzantinischen und romanischen Baukunst ausweist.
Auch das Rathaus und die Bergkirche, welche beide aus dem 18. Jahrhundert stammen sind in jedem Fall einen Besuch wert. Weiterhin gesehen haben sollte man die Collegiata-Kirche und die Collegio-di-Maria-Kirche. Auf dem Berg Monte Caputo wurde zwischen 1174 und 1200 von Benediktinermönchen das Castellaccio di Monreale errichtet. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der faszinierenden, teilweise gut erhaltenen Überreste der einstigen Burg sondern auch weil man von hier aus einen herrlichen Panorama-Blick über die beschauliche Stadt Monreale hat.
Agrigent liegt an der Südküste Siziliens und ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die rund 60.000 Einwohner zählende Stadt ist berühmt für ihre besonders beeindruckenden archäologischen Stätten. Besonders die Altstadt und das südlich gelegene sogenannte „Tal der Tempel“ sind sehr sehenswerte und vielbesuchte Touristenattraktionen. Besonders bekannt sin der Dorische Tempel, der Heraklestempel und der Dom San Gerlando.
1997 wurden die archäologischen Stätten von Agrigent von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt mit der Begründung „dass Akragas eine der größten Städte der Antike im Mittelmeerbereich war und in einem außergewöhnlich guten Zustand erhalten ist. Seine großartige Reihe dorischer Tempel ist eines der herausragendsten Denkmäler für die griechische Kunst und Kultur.“
In der Provinz Enna, in der italienischen Region Sizilien befindet sich die beschauliche Stadt Piazza Armerina, welche rund 21.000 Einwohner zählt. Schon in der Vorgeschichte haben in der Gegend der heutigen Stadt Menschen gesiedelt und auch die Römer haben sich hier niedergelassen wir das imposante Romana del Casale unschwer erkennen lässt. Somit kann Piazza Armerina auf eine sehr lange und vor allem reiche Geschichte zurückblicken.
Die Stadt wie wir sie heute kennen wurde 1080 gegründet, zu ihren beeindruckendsten Bauwerken gehört die Kathedrale Maria Santissima Assunta, die das Palazzo Trigona, das Kastell Spinelli und die Kirche Sant’Ignazio. Auch ein Besuch des Garibaldi-Theaters sollte während eines Aufenthaltes in Piazza Armerina in keinem Fall fehlen.
Caltagirone
Ragusa
An der Ostküste Siziliens befindet sich die malerische Stadt Syrakus. Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und war in der Antike mehrere Jahrhunderte die mächtigste Stadt der Welt, der römische Philosoph und Schriftsteller nannte sie sogar „die größte und schönste aller griechischen Städte“. 2005 wurde Syrakus zusammen mit der Nekropolis von Pantalica von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.
Besonders sehenswert ist der imposante Dom von Syrakus ebenso wie der Palazzo Beneventano Del Bosco, der Apollontempel, das Castello Maniace und das Griechische Theater. Im Parco Archeologico della Neapoli können die Überreste der Bauwerke der antiken Stadt bewundert werden. Zudem befinden sich in der Nähe von Syrakus die einzigen Stellen in ganz Europa an denen noch wilde Papyrusstauden wachsen.
Nach der sizilianischen Hauptstadt Palermo ist das beschauliche Catania mit seinen rund 294.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Insel Sizilien. Die Stadt befindet sich an der Ostküste der Insel, nur etwa 30 Kilometer vom aktivsten und größten Vulkan Europas, dem Ätna entfernt. Als dieser im Jahre 1669 ausbrach wurde Catania fast vollständig zerstört und im Stil des römischen Barock wieder aufgebaut.
Deshalb gehört der Ort auch zu den spätbarocken Städten des Val di Noto, welche von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Hier gibt es zahlreiche historisch bedeutende und imposante Prachtbauten wie die Kathedrale von Catania, die Kirche des San Benedetto oder die königliche Palastkapelle Collegiata. Weiterhin sehenswert ist auch der ungewöhnliche Elefantenbrunnen und das Teatro Massimo Bellini.
An der Ostküste Siziliens liegt die malerische Stadt Taormina, deren Geschichte bis in die Antike zurückgeht. Das traumhafte Zusammenspiel von malerischer Landschaft, historischen Sehenswürdigkeiten und mildem Klima machen den rund 11.000 Einwohner zählenden Ort zu einem sehr beliebten Ausflugsziel, sogar zu einem der wichtigsten Tourismuszentren auf Sizilien. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Antike Theater, das Odeon, der Dom mit dem davor befindlichen Brunnen, die Kirche San Guiseppe, der Palazzo Corvaja, die Porta Messina und der Palazzo Duca di Santo Stefano.
Der Stadt vorgelagert ist die wunderschöne Isola Bella, sie ist charakteristisch für den Ort und kann schon vom Strand aus gut gesehen werden. Eine kleine Sandbank verbindet die Isola Bella mit dem Festland, allerdings kann man die Insel nicht auf eigene Faust erkunden, da sie 1998 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde, aber viermal täglich werden kostenlose Führungen auf der Insel angeboten.
Cefalu
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