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Vielfalt ist Trumpf, wie wir auf dieser zehntägigen Kunst- und Kulturreise durch Italien erleben werden: Großstadtflair trifft mittelalterlichen Charme in Bologna. Rimini hat viel mehr zu bieten als Liegestühle, und in Modena liebt man Aceto balsamico, Pavarotti und Ferrari ebenso wie die historische Altstadt. Neben bekannteren Kunststücken in Ferrara und Ravenna werden wir auch Dorfschönheiten auf dem Apennin, Trüffelsuchern und Essigspezialisten begegnen - falls Sie keine anderen Pläne haben, wie z.B. einfach mal im Café zu entspannen oder die „Schinkenstadt“ Parma zu erkunden.
1. Tag: Flugreise nach Bologna
Individueller Flug nach Bologna. Ein Mitarbeiter unserer Agentur sorgt für den Transfer ins Hotel, wo wir dann abends auch gemeinsam essen. Zum perfekten Urlaubsauftakt serviert Ihnen Ihr Studiosus-Reiseleiter einen bunten Einführungsvortrag zur Geschichte der Region. Vier Übernachtungen in Bologna.
2. Tag: Spezialitäten in Bologna
Vormittags stürzen wir uns gleich mitten ins Leben der turbulenten Studentenstadt mit der ältesten Universität Europas. Wir sehen die riesige gotische Basilika S. Petronio, die Piazza Maggiore, Zentrum mittelalterlicher Gebäude, den Markt, wo uns Händler ihre lokalen Leckerbissen anbieten, die Grabeskirche des heiligen Dominikus, Gründer des nach ihm benannten Ordens. Studenten sprechen viele Sprachen - fragen Sie sie doch am freien Nachmittag einfach nach der besten Bar für einen erfrischenden Sprizz, das Kultgetränk Norditaliens. Aber nicht verlaufen in den schier endlosen Arkaden! Abends müssen wir nämlich unbedingt im Ristorante Il Portico die Spezialitäten der Stadt probieren: Tortellini in Brodo und Cotoletta bolognese.
3. Tag: Ausflug nach Modena und Canossa
Musik von Luciano Pavarotti begleitet uns auf der Fahrt in dessen Heimatstadt Modena. Applaus für die historische Altstadt und den romanischen Dom! Luxus ist hier übrigens Programm. Aus der Umgebung stammen Ferrari, Lamborghini und Maserati und der berühmte Aceto balsamico. Schmale Straßen und ein kurzer Gang führen uns nach Canossa. Wer bat hier um Erlösung vom Kirchenbann? Richtig: Heinrich IV. Zurück geht es über das Essigmuseum von Spilamberto. Fragen Sie dort nach den Geheimnissen der Rezeptur! 190 km. Schon ein Restaurant für heute Abend im Auge? Sie finden bestimmt ein tolles - Tipps hat Ihr Reiseleiter parat!
4. Tag: Ferrara und Pomposa
In Ferrara, wo Backsteinhäuser und Fahrräder regieren und der romanisch-gotische Dom mächtig imponiert, freuen wir uns auf die pompösen Hinterlassenschaften der Adelsfamilie Este: die Wasserburg, den Schifanoiapalast, den Palazzo dei Diamanti. Bevor uns die Füße wehtun und wir keine Fahrradklingeln mehr hören wollen, steigen wir wieder in den Bus und fahren zur ehemaligen Benediktinerabtei Pomposa. Mehr als einen kurzen Blick verdienen hier die Säulen, Mosaiken und Fresken. Schwärmen können wir davon beim Abendessen in einer urigen Trattoria in Bologna. 230 km.
5. Tag: Über Dozza und Brisighella nach Ravenna
Ab in die Berge! An den Hängen des Apennins warten zwei kleine Perlen auf Bewunderer: das Dörfchen Dozza, dessen Häuser von Künstlern aus aller Welt bemalt wurden, und Brisighella, das geradezu unverschämt romantisch auf Kreidefelsen zwischen Weinbergen, Olivenhängen und Zypressen schlummert. Zurück ins Tal - Ravenna will uns auch noch was zeigen: das weiß leuchtende Mausoleum Theoderichs und die byzantinische Kirche Sant'Apollinare in Classe. Und viele Trattorien, die uns zum Abendessen auf eigene Faust locken. 130 km. Zwei Übernachtungen mitten in Ravenna.
6. Tag: Inspirierendes in Ravenna
Vielleicht muss man sich ja hierher verbannen lassen, um wie der Dichter Dante göttliche Komödien verfassen zu können. Jedenfalls: Die Mosaiken im Mausoleum der Galla Placidia und in den Kirchen S. Vitale und Sant'Apollinare Nuovo sind sagenhafte Inspirationen für kreative Geister. Wir verdauen die Erlebnisse beim Spaziergang zum Dom, vorbei am Baptisterium der Orthodoxen. Freier Nachmittag! Vielleicht einen Cappuccino auf der Piazza del Popolo? Jedenfalls sollten Sie ausreichend Appetit sammeln für die selbst gemachte Pasta und andere Spezialitäten beim Abendessen im Ristorante Cappello.
Extra Tour:
Statt den Dom zu besuchen, können Sie auch „abtauchen“. Ein freigelegter Teil des ursprünglichen Kirchenbaus von S. Francesco liegt heute unter Grundwasserniveau und ist somit überflutet: mal eine andere Perspektive, Mosaikfußböden unter Wasser zu betrachten.
7. Tag: Rimini am Meer, San Leo auf dem Fels
Ihr erster Gedanke beim Wort Rimini ist vermutlich: Teutonengrill. Völlig vorurteilsbehaftet eigentlich, aber eine gute Gelegenheit, sich über das Verhältnis der Italiener zu den Deutschen so seine Gedanken zu machen. Schauen wir uns doch mal um im ältesten Seebad der Welt: Da steht die alte römische Brücke, dort die Renaissancekirche, Stiftung des skrupellosesten Machthabers Italiens, Sigismondo Malatesta alias Wolf von Rimini. Cineasten und Dolce-Vita-Fans wird auch das interessieren: Im Geburtsort Federico Fellinis stößt man überall auf Spuren des berühmten Regisseurs - sogar der Flughafen trägt seinen Namen! Vielleicht fuhr auch Fellini mal den schönen Weg nach San Leo auf dem Felssporn und war wie wir überwältigt von den romanischen Kirchen und der mittelalterlichen Burg. 230 km. Drei Übernachtungen bei Urbino.
8. Tag: Renaissancestadt Urbino
Liebe Studenten der Università di Urbino, was seid ihr zu beneiden! Leben und lernen in einer einzigartigen Renaissancestadt! Jedenfalls studieren wir heute Vormittag erst mal voller Begeisterung, was unter Herzog Federico da Montefeltro so Schönes entstanden ist: erst den Palazzo Ducale alias Nationalgalerie voller Werke von Piero della Francesca und Raffael, dem berühmtesten Sohn der Stadt, dann das Oratorium S. Giovanni und das Mausoleum der Montefeltros. Nachmittags treffen wir uns dann vielleicht mit einer Granita in der Hand, wenn wir - wie alle in Urbino - in unserer freien Zeit eine Passeggiata auf dem Corso machen.
9. Tag: Bronzen in Pergola, Trüffeln in Acqualagna
Vor über 60 Jahren entdeckt und heute im Museum von Pergola zu bestaunen: die lebensgroße, hochkarätige Reitergruppe aus vergoldeter Bronze. Ein Highlight hiesiger Restauratorenkunst - Ihr Reiseleiter erzählt, warum. Die Stars unseres heutigen Mittagessens in Acqualagna: Trüffeln. Sogar der Grappa ist hier getrüffelt! Gemeinsam mit einem Trüffelsucher nebst Hund begeben auch wir uns auf die Fährte und sammeln viele Insidertipps. Warum ist die Knolle so teuer? Welche schmeckt am besten? Und gab's nicht auch mal Trüffelschweine? Wir werden Spezialisten! Auf der Rückfahrt nach Urbino heißt es: Augen auf! Die Furloschlucht ist mehr als einen müden Blick wert. 120 km.
10. Tag: Rückreise
Am Morgen gemeinsame Fahrt nach Bologna. 180 km. Von dort individueller Rückflug.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!