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Ein berühmter Silberaltar, eine alte Medici-Villa, Erfindungen von Leonardo da Vinci, Gemälde von Michelangelo - diese und andere Kunstschätze und Meisterwerke wollen wir auf dieser klassischen Studienreise in der Toskana gemeinsam unter die Lupe nehmen. Unser Panorama an Highlights und Leckerbissen ist dabei so umfassend und speziell wie die Region der Postkartenmotive selbst. Die wichtigsten Städte Florenz, Lucca, Pisa, San Gimignano und Siena sind natürlich ein absolutes Muss. Ebenso das beste Eis und Leckeres beim Biobauern. Ob da noch Zeit für eigene Ideen bleibt? Klar! Individuelle Pausen, Extratouren oder Genussmomente sind immer wieder drin.
1. Tag: Fluganreise nach Italien
Individueller Flug nach Florenz. Ein Mitarbeiter unserer Agentur empfängt Sie und sorgt für den Hoteltransfer. Beim gemeinsamen Abendessen lernen wir uns erst einmal kennen. Fünf Übernachtungen in Montopoli.
2. Tag: Pistoia und Vinci
Während wir nach Pistoia rollen, lauschen Sie dem spannenden Toskana-Einführungsvortrag Ihres Studiosus-Reiseleiters. Wie viele Goldschmiede wohl an dem berühmten Silberaltar des heiligen Jakobus im Dom von Pistoia beteiligt waren? Noch ein paar Schätze zum Auftakt: moderne Kunst im Palazzo del Tau, Medici-Landleben von einst in der Villa von Poggio a Caiano, Geburtshaus und Museum von Leonardo in Vinci. 120 km. Kleiner Spaziergang nach dem Abendessen in Montopoli? Der Blick beim Torre di San Matteo ist höchst eindrucksvoll.
Extra Tour:
Möchten Sie eigene Wege gehen? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Wer am zweiten Tag nicht mit ins Leonardo-Museum in Vinci kommen möchte, bleibt einfach noch ein wenig länger im Geburtshaus des großen Künstlers. Auf einem schönen Wanderweg bergab durch Olivenhaine erreichen Sie dann nach ca. einer Stunde den kleinen Ort Vinci, wo Sie die Gruppe wieder treffen.
3. Tag: Carrara und Pisa
Schwenk in die Vergangenheit: Ein Meister steht am Rand der Steinbrüche von Carrara. Weiß leuchtet ihm der Marmor entgegen, inspiriert ihn zu seiner nächsten Skulptur. So muss es gewesen sein, als Michelangelo sich hier den Stoff für seine Traumwerke holte. Zurück in der Gegenwart wollen auch wir uns inspirieren lassen, besuchen einen Steinbruch und fragen im Museum nach, wie heutzutage aus Stein Kunst entsteht. Nachmittags Fata Morgana? Oder doch „nur“ der Platz der Wunder von Pisa? Jedenfalls muss man sich fast die Augen reiben, wenn sie plötzlich auftauchen, die vier „Weißheiten“: Dom, Baptisterium, Schiefer Turm und Campo Santo. Nebenbei ist Pisa auch eine quirlige Universitätsstadt, was wir zwischen all den jungen Leuten auf dem Weg von der Piazza dei Cavalieri zur Altstadt hautnah erleben. 220 km.
4. Tag: Lucca und der Adel
Begleitet von Puccini-Klängen rollen wir in die Geburtsstadt des Komponisten: Lucca. Heute noch mächtig: der eindrucksvolle Stadtwall. Der wird auch nötig gewesen sein bei Schätzen wie dem Dom, den Kirchen S. Michele und S. Frediano oder der Piazza dell'Anfiteatro. Wie der berühmte Luccheser Adel pflegen wir nachmittags das Landleben. Die Villa Torrigiani aus dem 16. Jahrhundert ist heute noch bewohnt und lädt uns ein zum gemütlichen Spaziergang durch den alten Garten. Lust auf einen Aperitif vor dem Abendessen in Montopoli? Passend dazu vielleicht Edward Morgan Fosters Liebesgeschichte „Zimmer mit Aussicht“? 100 km.
5. Tag: Kunststadt Florenz
Legendäre Kirchen zum Auftakt: die frisch renovierte Sta. Maria Novella, schon im 15. Jahrhundert ein revolutionäres Kunsterlebnis, S. Lorenzo und die Medici-Kapelle, wo sich Michelangelo kreativ verewigt hat. Ein kurzer Spaziergang - und da haben wir es vor uns, das Wahrzeichen von Florenz: den Dom mit der gigantischen Kuppel des Architekten Brunelleschi. Weitere Klassiker, die wir unbedingt noch einsammeln müssen: das Baptisterium mit der Paradiespforte und die Piazza della Signoria mit dem Palazzo Vecchio. Das Lieblingsmotiv jeder Kamera ist die Ponte Vecchio, die älteste Brücke über den Fluss Arno. 120 km.
Extra Tour:
Statt Kirche S. Lorenzo und Medici-Kapelle: Der Ledermarkt von San Lorenzo hat ein verlockendes Angebot, z.B. die grünen, gelben oder orangefarbenen Ledertaschen, die hier gerade en vogue sind. Freunde kulinarischer Spezialitäten gehen nebenan in die Markthalle - und hoffentlich auch irgendwann wieder hinaus, denn allzu fesselnd sind die Steinpilze, frischen Kutteln, getrockneten Tomaten, luftgetrockneten Schinken und vieles mehr.
6. Tag: Die Uffizien in Florenz
Vorbei an der Warteschlange spazieren wir zur Gemäldegalerie der Uffizien und dank unserer Reservierung direkt hinein. Und hier hängen sie alle, die Leonardo da Vincis und Botticellis, die man schon immer mal live sehen wollte. Bleiben Sie dort, solange Sie wollen, von der Terrasse des Museumscafés über der Loggia dei Lanzi gibt's einen tollen Direktblick zum Palazzo Vecchio. Freie Zeit in Florenz: Wie wäre es mit 414 Stufen auf den Glockenturm hinauf? Der Blick auf die Domkuppel, die Stadt und die umliegenden Hügel ist einfach gigantisch. Nachmittags auf nach Colle Val d'Elsa: Die typisch toskanische Kleinstadt ist noch nicht vom Touristenrummel erfasst, hier geht das Leben noch seinen gemächlichen Gang. Machen Sie nach dem Abendessen im Hotel einen gemütlichen Spaziergang durch die Oberstadt - allein die Ausblicke sind lohnenswert! Fahrtstrecke 110 km. Vier Übernachtungen in Colle Val d'Elsa.
7. Tag: Ein Tag in Siena
Für manche ist Siena die schönste Stadt der Toskana. Liegt es am Campo, dem Bilderbuchplatz der Stadt, oder am Palazzo Pubblico, dem Rathaus mit dem äußerst aussagekräftigen Freskenzyklus „Gute und schlechte Regierung“ von Lorenzetti? Oder am berühmtesten Bild der Stadt, der Maestà von Duccio im Dommuseum? Oder vielleicht liegt es an diesen „Erzeugnissen“ Sienas: Sängerin Gianna Nannini oder auch gängigen Bankbegriffen wie Konto, Skonto und Giro - hier steht das älteste noch existierende Bankhaus der Welt. 90 km.
Extra Tour:
Wer sich die Maestà im Dommuseum sparen will und mehr Lust auf önologische Erlebnisse hat, verbringt den Nachmittag in der Enoteca Italiana. Nicht irgendeine Weinkellerei empfängt Sie hier, sondern moderner Chic in der Festungsanlage der Medici. In der ehemaligen Pulverkammer haben Sie die Qual der Wahl, unter 1500 Weinen den oder die richtigen für Ihren Geschmack herauszusuchen. Wohl bekomm's!
8. Tag: Bizarre Crete
Kleiner Ausflug zum Mond? Nein, nur in die Crete, eine fast baumlose Erosionslandschaft. Zwar postkartenschön, für die Bauern aber ein hartes Stück Arbeit ... Mittendrin: die einsame Zypressenoase rund um das Kloster Monte Oliveto Maggiore mit seinen tollen Fresken. Kulinarisch geht es weiter: Bei einem Biobauern genießen wir Ausblick, Wein und Imbiss, und er gibt uns gerne Einblick in seinen Alltag. Fragen Sie ihn ruhig Löcher in den Bauch! Dann Szenenwechsel: die Renaissancestadt Pienza (UNESCO-Kulturerbe). Pius II. wollte hier eine ideale Stadt bauen. Mal sehen, wie ideal Rathaus, Domfassade und Palazzo Piccolomini so geworden sind. Die kleinen Läden voller regionaler Leckereien sind es jedenfalls. 220 km. Ihr freier Abend lässt Ihnen viel Zeit, alles zu verdauen. Apropos: Besonders stilvoll isst man im Ristorante Il Frantoio zwischen Mühlsteinen und Weinpressen.
9. Tag: San Gimignano und Volterra
Hoch, höher, am höchsten: die Geschlechtertürme in San Gimignano. Auch erhebend: die Kollegiatskirche mit ihrer gemalten Bibelwelt. Im Palazzo del Popolo tagte einst Dante, heute ist dort eine Gemäldegalerie. Erfrischung gibt es in der preisgekrönten Eisdiele von Sergio Dondoli. Die Sorten mit Schokolade aus Venezuela und Vernacciawein sind immer eine Sünde wert. Andrea Bocellis Klänge begleiten uns auf der Fahrt in dessen Heimatstadt Volterra. Toll: die Piazza dei Priori und das Archäologische Museum. 80 km. Letzter Abend. Den Abschiedsschmerz bekämpfen wir in einer Trattoria. Freuen Sie sich auf Wildschweinsugo, Pici-Nudeln oder andere toskanische Leckerbissen!
10. Tag: Arrivederci
Transfer zum Flughafen von Florenz und individueller Rückflug.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
2. Tag Pistoia - Dom von Pistoia
3. Tag Florenz - Baptisterium
Pisa - Baptisterium von Pisa
Pisa - Dom von Pisa
Pisa - Schiefer Turm von Pisa
5. Tag Florenz - Baptisterium
Florenz - Dom von Florenz
Florenz - Ponte Vecchio
7. Tag Siena - Dom von Siena
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Eine der bekanntesten, beliebtesten und meist besuchten Regionen Italiens ist ganz ohne Zweifel die Toskana, sie ist nicht nur für ein herrliches Klima und traumhafte Strände bekannt sondern auch für ihre kunstgeschichtlich und historisch bedeutenden Städte wie Pisa, Siena, San Gimignano und natürliche allen voran Florenz. Die prächtige Stadt am Arno wird nicht umsonst als „italienisches Athen“ bezeichnet.
Die mittelitalienische Großstadt mit ihren mehr als 371.000 Einwohnern überzeugt vor allem auf Grund ihrer zahlreichen überragenden Sehenswürdigkeiten wie dem Dom, der Ponte Vecchio (älteste Brücke über den Arno), den Uffzien und den Renaissancepalästen. Aber auch die Museen und Gärten der Stadt sind einen Besuch wert.
Pistoia
Vinci
Zu den bekanntesten Städten Italiens zählt ganz zweifelsohne auch das pittoreske Pisa. Obwohl die Stadt jedes Jahr von Tausenden Touristen besucht wird, konnte sich Pisa dennoch seine Echtheit und Ursprünglichkeit bewahren und beheimatet bis heute die für die Toskana typischen verwinkelten Gassen, die Bars und die im PisanerGelb gestrichenen Häuser. In Pisa befindet sich zudem der älteste botanische Garten der Welt, dieser wurde im Jahre 1543 gegründet.
Das weltberühmte Wahrzeichen der Stadt ist der schiefe Turm von Pisa, dessen Bau bereits im 12. Jahrhundert begonnen wurde, allerdings häufig unterbrochen wurde, weshalb der Turm erst im 14. Jahrhundert fertiggestellt wurde. Heute beträgt die Schieflage des Turms fast vier Grad. Zusammen mit der benachbarten Kathedrale, dem Friedhof und dem Baptisterium wurde der schiefe Turm von Pisa 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Lucca
Zu den schönsten Städten der Toskana und ganz Italiens gehört zweifelsohne das pittoreske Siena. Dieses wär früher ein eigenständiger Stadtstaat und erlangte besondere Berühmtheit wegen des hier stattfindenden Palio di Siena, einem der härtesten Pferderennen der Welt, welches zweimal jährlich in der Piazza del Campo, einem zentralen Platz in Siena, ausgetragen wird.
Aber auch die bezaubernde Altstadt, welche seit 1995 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört lockt jedes Jahr zahllose Besucher nach Siena. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört der Dom von Siena, die Basilica dell’Osservanza, das Santuario di Santa Caterina, das Palazzo Pubblico sowie das Museo dell´Opera del Duomo.
Pienza
Volterra
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.