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Warum hieß Stauferkaiser Friedrich II. mit Beinamen „Kind Apuliens“? Wir spüren im Castel del Monte dem Glanz seiner Herrscherzeit nach! In unserem stilvollen Hotel in Meeresnähe hätte sich bestimmt auch Friedrich wohlgefühlt. Neben Kaisergeschichten, Kunstdenkmälern und Kulturgenuss bietet Apulien auch einzigartige Naturschönheiten: die Grotte von Castellana, die Felswohnungen von Matera, die endlosen, äußerst fotogenen Olivenhaine.
1. Tag: Willkommen in Apulien!
Im Laufe des Tages Flug nach Bari. Egal wann Sie ankommen, Sie werden am Flughafen erwartet und zum Hotel chauffiert. Wie wär's gleich mit einem kühnen Sprung in den Pool oder mit einem Barfußspaziergang zum nahen Strand? Sieben Übernachtungen in Ostuni Marina.
2. Tag: Grotten und Trulli
Flüsse sind grandiose Landschaftsarchitekten! Hier hat einer in ein paar Jahrtausenden Italiens größte Grotte ins Erdreich gebohrt - die Castellana-Grotte: kreative Kalkablagerungen bei angenehm frischen Temperaturen. Zurück aus dem tropfenden Untergrund, kommen wir in Alberobello zu den Trulli-Rundsteinbauten (UNESCO-Kulturerbe), die irgendwie aussehen wie Schlumpfhäuser. 170 km. Danach haben Sie Zeit, die Hotelanlage zu inspizieren. Oder relaxen Sie mit Campari und Urlaubsroman unter dem Sonnenschirm! Später schlendern wir ganz stimmungsvoll bei Sonnenuntergang mit dem Studiosus-Reiseleiter durch Ostuni und speisen dort gemeinsam zu Abend. In Apuliens Trattorien werden Italiens fantasievollste Antipasti kreiert!
3. Tag: Bari und Bitonto
Moderne Hochhäuser, liebevoll restaurierte Altstadt mit mächtigem Kastell und sprühendem Leben. Dass Baris einst verwahrloste Altstadt bis in die 1980er Jahre nur unter Polizeischutz zugänglich war - unglaublich. Wie war der Wandel Apuliens vom Armenhaus Italiens zur Vorzeigeregion des Stiefels möglich? Durch Fleiß, Geschäftstüchtigkeit und ganz viel Olivenöl, weiß Ihr Reiseleiter. Durch enge Gassen geht es zur Kathedrale und Kirche S. Nicola - klasse Altstadt hier im Reich der Allein-gegen-die-Mafia-Filmlegende Michele Placido! Und klasse Pasta – schon Jamie Oliver holte sich hier bei den Frauen, die auf der Straße hingebungsvoll Nudeln rollen, Anregungen für seine Rezepte. In der Kathedrale von Bitonto sind die frühchristlichen Mosaiken die Hingucker. 200 km.
Extra Tour:
Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Statt Baris Altstadt lockt Sie am dritten Tag mehr das pulsierende Geschäftsviertel in der Neustadt? Dann schlendern Sie durch die Fußgängerzone an der Via Sparano mit ihren eleganten Modeläden und Delikatessengeschäften! Vielleicht finden Sie ja ein passendes Paar italienische Schuhe. Lassen Sie sich dann in der Bar Stoppani einen Cappuccino schmecken.
4. Tag: Felsenstadt Matera
Die Bewohner der Schlucht von Matera (UNESCO-Kulturerbe) lebten früher in feucht-dunklen Höhlen. Heute haben sich hier in den Sassi Künstler und Kreative angesiedelt. Mit den neuen Bewohnern sind Komfort und Design eingezogen. Aus Italiens ehemaligem Schandfleck ist eine echte Attraktion geworden. Wir spazieren zu Felsenkirchen und Wohnhöhlen und denken dabei vielleicht an Mel Gibson, der in den Sassi die Kreuzigungsszene für den Hollywoodfilm „Die Passion Christi“ gedreht hat. Nachmittags schlendern wir durch das barocke, fast autofreie Martina Franca. Fahrtstrecke 250 km.
5. Tag: Lecce und Landwirtschaft
Plätze und Kirchen, prunkvoll wie Bühnenbilder. Dazu ein kräftiger Schuss mediterranes Flair. Klare Sache - Lecce ist eine der schönsten Städte des Stiefels. Nach der Barockstadt eine hautnahe Begegnung der ganz besonderen Art: Alessandros Kooperative kämpft seit 1995 mit mutig-pfiffigen Ideen - und gar nicht alleine - gegen die Mafia. Er lädt uns zum Imbiss mit Bioprodukten ein. Angebaut werden die Tomaten, Zucchini und Auberginen von Jugendlichen auf Gütern und Feldern, die von der Mafia konfisziert wurden. Sogar das Olivenöl haben die Schüler selbst gepresst. Und die Mafia kriegt keinen müden Cent! 170 km.
6. Tag: Stauferkaiser und Castel
Heute ist Kaisertag! Die Krone Apuliens thront majestätisch auf dem Berg: Castel del Monte. Ihr Reiseleiter lüftet die Geheimnisse um das Jagdschloss von Friedrich II. und bringt uns nahe, wie verblüffend fortschrittlich der Stauferkaiser dachte. Danach die Kathedrale von Trani, direkt am Meer gelegen. Das alles (hoffentlich) bei Kaiserwetter. 290 km.
Extra Tour:
Statt die Kathedrale von Trani zu besichtigen, möchten Sie lieber einen Spaziergang einlegen? Schlendern Sie durch den Stadtpark zum Aussichtspunkt mit Blick auf Altstadt, Kathedrale, Hafen und Meer - tolle Fotomotive garantiert!
7. Tag: Otranto und Meer
Wir stehen in Otranto am Meer und blicken auf ... - na? Richtig: Albanien. Nur 80 km entfernt. Deshalb landen hier auch seit den späten 1990er Jahren immer wieder Flüchtlinge. Wie geht Italien heute damit um - interessante Frage angesichts der neuen Flüchtlingswelle aus Nordafrika. Wir blicken hier aber auch auf den sagenhaften Mosaikfußboden im Dom: Zehn Millionen Steine erzählen 100 Geschichten! Alexander der Große, Adam und Eva, König Artus, eigenartige Elefanten - warum nur dieses heillose Durcheinander? In der Kirche S. Pietro (nicht immer zugänglich) sehen wir byzantinische Kunst und genießen den Blick von den Bastionen, die den Türken Einhalt gebieten sollten. Es bleibt Zeit für einen Spaziergang auf der Promenade oder einen Sprung ins kühle Nass vom schönen Strand aus. Am Nachmittag zurück im Hotel: ein Bad im Meer oder besser den Urlaubsroman weiterlesen? Machen Sie einfach Ihren eigenen Stiefel. 240 km.
8. Tag: Abschied von Apulien
Im Laufe des Tages Transfer zum Flughafen von Bari und individueller Rückflug.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!