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Lucca, Pisa, Siena, Florenz - dieser einwöchige Kompakttrip ermöglicht Ihnen einen perfekten Überblick über den Charme und die Schätze der Toskana. Schiefer Turm hier, Uffizien da, einmal zum Campo, zum Geburtshaus Puccinis und als Würze ein wenig Chianti und Pecorino? Ob Ihre Favoriten Landschaft, Fresken oder modernes Design sind, können Sie auch bei eigenen Erkundungen entscheiden. Und unseren Standort San Gimignano werden Sie lieben, gerade abends, wenn die abgereisten Touristenbusse nichts als Ruhe hinterlassen haben. Oder doch lieber im stilvollen Stadtpalazzo im untouristischen Montaione inmitten der toskanischen Hügellandschaft wohnen? Sie haben die Wahl, je nach Termin.
1. Tag: Fluganreise in die Toskana
Individuelle Fluganreise nach Florenz. Ein Mitarbeiter unserer örtlichen Agentur sorgt für die Weiterfahrt nach San Gimignano. Sieben Übernachtungen in San Gimignano.
2. Tag: San Gimignano lebe hoch!
Je höher, desto mächtiger. Der einstigen Turmkonkurrenz der Geschlechter hat San Gimignano seinen treffenden Zweitnamen Manhattan des Mittelalters zu verdanken. Geradezu magnetisch zieht die Stadt mit den vielen Türmen deshalb die Besucher an. Wie einst Dante besuchen wir den Palazzo del Popolo, und in der Kirche Sant'Agostino faszinieren uns Fresken, die nur vordergründig das Leben des heiligen Augustinus darstellen. Beim Spaziergang um die Stadtmauern genießen wir traumhafte Ausblicke auf die Stadttürme und auf Olivenhaine. Nach der Sonntagsmesse öffnet die Kollegiatskirche ihre Pforten und enthüllt uns anschaulich und farbenfroh die Welt der Bibel. Nachmittags können Sie sich selbst nach potenziellen Lieblingsplätzen oder -dingen umsehen. „Cooler“ Tipp: die Gelateria di Piazza, wo Sergio Dondoli, Weltmeister im Eismachen, regiert.
3. Tag: Pisa schräg, Lucca charmant
Der Schiefe Turm von Pisa. Dank seines hoch komplizierten Stahlkorsetts steht er wieder absolut sicher und bleibt nach wie vor der schrägste Blickfang auf dem Campo dei Miracoli, dem Platz der Wunder. Ein Traum aus weißem Carrara-Marmor. Gleich neben dem Turm sehen wir Dom, Baptisterium und Campo Santo. In Lucca rundum präsent und sehr hübsch für einen Spaziergang unter schattigen Platanen ist die mächtige Stadtmauer. Unsere Route führt uns vom Geburtshaus Puccinis über die Kirche S. Michele bis zum Dom S. Martino. Fahrtstrecke 245 km. Abendessensgelüste nach typisch toskanischen Eintopfgerichten wie Ribollita oder Pappa al pomodoro? Heiß zu empfehlen ist da die Osteria del Carcere, aber heute Abend können Sie selbst entscheiden, wo Sie essen möchten!
Extra Tour:
Immer wieder eröffnet Ihnen Ihr Reiseleiter Möglichkeiten, den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Wie wäre es mit einer kleinen Fahrrad- statt Kirchentour? Auf Luccas Stadtmauer können Sie gemütlich oder mit Tempo in die Pedale treten und den Blick von oben herab genießen. Sogar Tandems kann man mieten. Macht Spaß!
4. Tag: Fakten und Fashion in Florenz
Heute lassen wir es etwas gemütlicher angehen und genießen dafür die Abendstimmung in Florenz. Grandioser Auftakt mit der Kirche Sta. Maria Novella - damals wie heute ein revolutionäres Kunsterlebnis. Ein betörendes Dufterlebnis schufen die Dominikanermönche in ihrer Apotheke nebenan - schon seit dem 13. Jahrhundert stellten sie hier Rosenwasser und kostbare Essenzen her. Warum die Domkuppel als achtes Weltwunder gefeiert wurde, begreifen wir, wenn wir davorstehen. Auch das Baptisterium mit seinen kunstvollen Bronzetüren macht ordentlich Eindruck, ebenso der mächtige Ratspalast auf der Piazza della Signoria, wo einst die „Signori“ tagten und die italienische Demokratie ihren Anfang nahm. Warum und wann man auf der Ponte Vecchio die ursprünglichen Metzgerläden gegen Juwelierläden ausgetauscht hat, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter. Danach springen wir in die Moderne und schauen uns die neuesten Trends von Gucci, Versace & Co. in der Via Tornabuoni an. Sattgesehen? Dann wollen wir uns im Anschluss gemeinsam satt essen. Pasta, Arrosto misto und mehr serviert man uns bei Da Pennello. 110 km.
5. Tag: Crete und Pienza satt
Herbe Hügel, spärliche Vegetation. Was tragisch klingt, hat seinen eigenen Charme, wie Sie auf unserer Fahrt durch die bizarre und durch Erosion geprägte Landschaft der Crete bemerken werden. Und was wäre die Toskana ohne die typischen Ensembles aus Pinien, Zypressen und Bauernhäusern auf kargen Hügeln? Inmitten einer solchen Oase schlummert auch die Abtei Monte Oliveto Maggiore. Atemberaubend, die Lage. Eindrucksvoll, die Fresken. Im Kleinod Pienza, benannt nach Pius II., der hier seinen Geburtsort zur Musterstadt der Renaissance umgestalten ließ, erleben wir anhand des Rathauses, der Domfassade und des Palazzo Piccolomini (UNESCO-Kulturerbe) die städtebaulichen Ideale des Humanismus. 210 km.
Extra Tour:
Wenn Sie lieber eine kleine Wanderung unternehmen möchten, statt mit der Gruppe Pienza zu erkunden, dann lohnt sich der Weg vom Stadttor hinunter zur Pieve und zurück. Vielleicht haben Sie davor ein wenig Käse und Schinken eingekauft - ein Picknick hier in der malerischen Umgebung ist ein Genuss!
6. Tag: Siena und andere Leckereien
Für viele ist er der schönste Platz Italiens: die Piazza del Campo, Publikumsmagnet beim jährlich stattfindenden Palio, einem temperamentvollen Wettkampf zwischen den Stadtvierteln, und Kulisse für den jüngsten James-Bond-Film. Den schwarz-weißen Marmordom, Prunkstück der Stadt, präsentieren wir Ihnen im Anschluss. Dann geht es zum Palazzo Pubblico. Die Fresken dort inspizieren wir genauer: Geht es da etwa um die Folgen von guter und schlechter Regierung? Vielleicht könnten sich Berlusconi & Co. ja hier mal ein paar Anregungen holen?! Übrigens: Die Bankenkrise kann Siena kaum erschüttern, hier steht die älteste Bank der Welt, und das schon seit über 500 Jahren! Begriffe wie Giro und Saldo gehen auf ihr Konto ... Eine leckere Nachmittagsanregung bekommen Sie von uns: Mandelgebäck bei Nannini, der Bar, die Gianna Nanninis Eltern mal gehörte. Weitere Tipps für den restlichen Nachmittag geben wir Ihnen gern! 90 km. Die Abendstimmung genießen wir gemeinsam bei lokalen Spezialitäten wie Tagliatelle mit Pilzen in einer gemütlichen Trattoria.
7. Tag: Uffizien in Florenz und Chianti
Von Giottos Entdeckung der 3-D-Perspektive, der Erotik einer Venus über Leonardo da Vinci bis hin zu Michelangelo - heute Vormittag dreht sich alles um Malkunst. Und wo in Florenz könnte man das besser erleben als in den Uffizien! Kunst der anderen Art gibt es am Nachmittag: bei unserer Einkehr auf einem Weingut - schließlich ist das Chiantigebiet ja berühmt für seine Weinkunst. „Unser“ Winzer wird uns über den Gallo Nero, den Schwarzen Hahn, aufklären. Und was heißt noch mal DOCG? Und wie war das mit dem Ruf des Chiantis so im Allgemeinen? Wer fragt, bekommt die Antwort. 130 km. Vor dem endgültigen „Arrivederci“ ein Muss: abends noch mal auf der Piazza sitzen, die eingekehrte Ruhe und Stimmung aufsaugen und ein kühles Glas Vernaccia trinken.
Extra Tour:
Statt Uffizien ein wenig frische Luft? Dann gehen Sie doch noch mal über die Ponte Vecchio hinauf zum Piazzale Michelangelo! Von dort haben Sie einen großartigen Blick auf die Stadt, und um die Fotos wird man Sie beneiden.
8. Tag: Arrivederci ...
Sie werden zum Flughafen von Florenz gefahren und fliegen individuell zurück.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
2. Tag Todi - Piazza del Popolo
3. Tag Pisa - Baptisterium von Pisa
Pisa - Dom von Pisa
Pisa - Schiefer Turm von Pisa
4. Tag Florenz - Baptisterium
Florenz - Dom von Florenz
Florenz - Ponte Vecchio
6. Tag Siena - Dom von Siena
Siena - Piazza del Campo
7. Tag Florenz - Ponte Vecchio
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Eine der bekanntesten, beliebtesten und meist besuchten Regionen Italiens ist ganz ohne Zweifel die Toskana, sie ist nicht nur für ein herrliches Klima und traumhafte Strände bekannt sondern auch für ihre kunstgeschichtlich und historisch bedeutenden Städte wie Pisa, Siena, San Gimignano und natürliche allen voran Florenz. Die prächtige Stadt am Arno wird nicht umsonst als „italienisches Athen“ bezeichnet.
Die mittelitalienische Großstadt mit ihren mehr als 371.000 Einwohnern überzeugt vor allem auf Grund ihrer zahlreichen überragenden Sehenswürdigkeiten wie dem Dom, der Ponte Vecchio (älteste Brücke über den Arno), den Uffzien und den Renaissancepalästen. Aber auch die Museen und Gärten der Stadt sind einen Besuch wert.
Todi
Zu den bekanntesten Städten Italiens zählt ganz zweifelsohne auch das pittoreske Pisa. Obwohl die Stadt jedes Jahr von Tausenden Touristen besucht wird, konnte sich Pisa dennoch seine Echtheit und Ursprünglichkeit bewahren und beheimatet bis heute die für die Toskana typischen verwinkelten Gassen, die Bars und die im PisanerGelb gestrichenen Häuser. In Pisa befindet sich zudem der älteste botanische Garten der Welt, dieser wurde im Jahre 1543 gegründet.
Das weltberühmte Wahrzeichen der Stadt ist der schiefe Turm von Pisa, dessen Bau bereits im 12. Jahrhundert begonnen wurde, allerdings häufig unterbrochen wurde, weshalb der Turm erst im 14. Jahrhundert fertiggestellt wurde. Heute beträgt die Schieflage des Turms fast vier Grad. Zusammen mit der benachbarten Kathedrale, dem Friedhof und dem Baptisterium wurde der schiefe Turm von Pisa 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Lucca
Pienza
Zu den schönsten Städten der Toskana und ganz Italiens gehört zweifelsohne das pittoreske Siena. Dieses wär früher ein eigenständiger Stadtstaat und erlangte besondere Berühmtheit wegen des hier stattfindenden Palio di Siena, einem der härtesten Pferderennen der Welt, welches zweimal jährlich in der Piazza del Campo, einem zentralen Platz in Siena, ausgetragen wird.
Aber auch die bezaubernde Altstadt, welche seit 1995 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört lockt jedes Jahr zahllose Besucher nach Siena. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört der Dom von Siena, die Basilica dell’Osservanza, das Santuario di Santa Caterina, das Palazzo Pubblico sowie das Museo dell´Opera del Duomo.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.