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Andante oder allegro? Warum alles abrasen, wenn es auch gemütlich geht! Optimal stationiert mitten in der Toskana, schwärmen wir sternförmig zu den bekanntesten Highlights aus: nach Florenz und Pisa, aber auch nach San Gimignano, Siena und in geschätzte Kleinode. Allein unser stilvolles Hotel ist die Reise wert. Die Innenhöfe, das Hallenbad, der Wellnessbereich, das kulinarische Angebot! Doch wir verlassen es auch ab und zu und besuchen Kirchen, Postkartenlandschaften, Spezialitätenläden und lokale Winzer. Und was das große Plus ist: Wir haben viel Zeit für Lese-, Trödel-, Ausruh- und Kaffeepausen eingeplant.
1. Tag: Flug nach Italien
Individuelle Fluganreise nach Florenz. Ein Mitarbeiter unserer örtlichen Agentur sorgt für den Transfer zum Hotel. Beim ersten gemeinsamen Dinner schließen Sie Bekanntschaft mit den anderen Reiseteilnehmern und Ihrem Studiosus-Reiseleiter. Acht Übernachtungen in Figline Valdarno.
2. Tag: Ausflug nach Florenz
Ein Auftakt voller Geschichte und Geschichten: Das Wahrzeichen, die Domkuppel, ist ein Architekturwunder. Im Baptisterium mit den filigranen Bronzetüren wurde einst Dante getauft, im alten Ratspalast politisiert. Und die Krämerbrücke glänzte nicht immer durch zahlreiche Juweliergeschäfte, sondern war einst ganz bodenständig mit Metzgerläden bestückt. Dann bleibt Zeit, gemütlich über den Strohmarkt zu bummeln, bevor wir uns in der Kirche Sta. Maria Novella den Marienzyklus von Ghirlandaio anschauen. Fahrtstrecke 60 km. Devise der Einheimischen für den Samstagabend: sehen und gesehen werden. Am besten mitmachen und die Eisdiele auf der Piazza besuchen!
Extra Tour:
Immer wieder eröffnet Ihnen Ihr Reiseleiter Möglichkeiten, den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Statt die Kirche Sta. Maria Novella zu besuchen, können Sie z.B. heute schon mal mit den Mitbringseln anfangen: Der große Ledermarkt von San Lorenzo reizt zu einer kleinen Shoppingjagd auf Taschen, Jacken, Handschuhe und andere modische Accessoires.
3. Tag: „Weißheiten“ in Pisa
Sonnenbrillen aufsetzen, Kameras bereithalten, denn Pisa blendet uns mit einem Rausch leuchtend weißen Carrara-Marmors auf grünen Wiesen: Schiefer Turm, Dom, Baptisterium und Campo Santo. Ja, Pisa war einst eine mächtige Hafenstadt. „Dank jahrelangem und spektakulärem Facelifting“, so unser Reiseleiter, „ist der Schiefe Turm seit 2001 sogar wieder begehbar.“ Wir lassen das aber und machen unsere schiefen Fotos von unten. Wer will, kann mittags über die Piazza dei Cavalieri auch noch zur Altstadt spazieren. Fahrtstrecke 220 km.
4. Tag: Ein Tag in Siena
So war das schon damals mit dem Größenwahn: Florenz hatte einen großen Dom, Siena wollte einen noch größeren. Hat aber nicht hingehauen. Weil ... 1000 mittelalterliche, fadenscheinige Gründe. Trotzdem ist die bis heute unvollendete schwarz-weiße Hauptkirche der Stadt ein optischer Hingucker - und fast so anziehend wie die Piazza del Campo, der zentrale Platz der Stadt. Zweimal im Jahr findet hier der Palio, das historische Pferderennen, statt. Im Palazzo Pubblico, dem Rathaus, der Renner: der Freskenzyklus „Gute und schlechte Regierung“ von Lorenzetti. Freier Nachmittag in Siena. Süßer Zeitvertreib: Panforte aus der Bäckerei Nannini. 170 km.
5. Tag: Ausflug nach Arezzo
Das Leben ist schön. Wusste schon Roberto Benigni und wählte als Kulisse für den gleichnamigen Film die Piazza Grande in Arezzo. Nachvollziehbar. Hat jemand ein Kind zu taufen? Die Kirche Sta. Maria della Pieve wäre ideal dafür. Freskenfreunde: Augen auf! Der Zyklus „Die Legende vom wahren Kreuz“ in der Kirche S. Francesco zählt zu den großartigsten Schöpfungen der frühen italienischen Renaissance. 80 km. Mußestunden warten auf uns am freien Nachmittag. Vielleicht am Pool? Oder einfach durch die Villa wandeln und die Aura der adeligen Vergangenheit spüren. Und dabei wieder fit werden für den modernen Weinkeller, den Gianpiero für uns zum Probieren des leckeren Hausweines öffnet.
Extra Tour:
Sie haben keine Lust auf Arezzo? Dann besuchen Sie doch in Florenz den schönsten Mann vor Brad Pitt: Michelangelos „David“! „Mister Florenz“, der eindrucksvolle Viermeterriese aus Marmor, steht in der Galleria dell'Accademia. Per Zug sind Sie in einer bequemen halben Stunde mitten in Florenz!
6. Tag: Florenz-Special Uffizien
Am Fluss Arno entlang, nicht weit vom Hotel, läuft sich, wer möchte, morgens gut wach. Fit für große Werke stürzen wir uns dann in die Gemäldegalerie der Uffizien in Florenz. Hier hängen sie: Michelangelo und Leonardo da Vinci, Giotto und Botticelli und alle, die man schon immer mal live sehen wollte. Verdauen Sie den Kunstgenuss dann ganz entspannt am freien Nachmittag. Die Boboli-Gärten sind eine Oase! Und die Designerläden an der Via Tornabuoni eine Herausforderung für den Geldbeutel ... 60 km. Ohrenschmaus am Abend: Eine Musikerin spielt für uns toskanische Lieder, erzählt uns einiges zu ihren Stücken und freut sich über Ihre Fragen.
7. Tag: Pienza oder Pause
Machen Sie heute den ganzen Tag, was Sie wollen! Zum Beispiel unseren Ort Figline Valdarno erkunden, im Hotel relaxen oder den Reiseleiter nach Pienza begleiten (60 €), was nicht nur die Städteplaner und Architekten unter Ihnen begeistern dürfte. Papst Pius II. wollte hier nämlich die ideale Stadt bauen! Mal sehen, ob ihm das gelungen ist. Die kleinen Geschäfte voller Pecorino-Käse und farbenfroher Kräuter sind jedenfalls ideal für unsere Sinne, was wir auch beim gemeinsamen Mittagsimbiss in einem gemütlichen Lokal feststellen können! Wohlgelaunt lassen wir dann die Postkartenblicke bei der Heimfahrt an uns vorüberziehen. 200 km.
Extra Tour:
Heute mal den Wanderstock schwingen, statt Pienza zu besuchen? Die Hügel der Toskana sind dafür ideal, egal ob Sie stundenlang marschieren oder nur kurz ein wenig gehen wollen. Eine tolle Route ist z.B. die vom Hotel aus nach San Martino. Vielleicht gekrönt von einem entspannten Mittagessen?
8. Tag: Ein Tag für San Gimignano
Willkommen in Manhattan! Im Manhattan des Mittelalters, genauer gesagt. Der einstige Kampf der Geschlechter bescherte San Gimignano eine eindrucksvolle Skyline mächtiger Türme. Auch die Kollegiatskirche mit dem biblischen Bilderbuch ist ein Hingucker. Nachmittags wird es hügelig und weinselig: Wir kurven durchs Chiantigebiet und dürfen uns auf eine Weinprobe freuen. Sie wollten schon immer wissen, was es mit dem Schwarzen Hahn, dem Gallo Nero, auf sich hat? Heute haben Sie die Gelegenheit, mit Fabio über Tipps, Tricks und Geheimnisse rund um seinen guten Tropfen zu plaudern. 190 km.
9. Tag: Rückreise von Florenz
Transfer zum Flughafen von Florenz und Rückflug. Entspannte Heimreise!
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!