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Was braucht eine entspannte Studienreise in Venetien? Ein komfortables Hotel in Chioggia zwischen Meer und Altstadt. Und natürlich spannende, nicht zu lange dauernde Tagesausflüge, die uns nach Padua und Vicenza und einmal sogar bis nach Ravenna führen. Wir nehmen uns die Zeit, Venedig über das Meer zu besuchen, und lassen uns in Vicenza von einem Lithografen sein ästhetisches Handwerk erklären. Zur Abwechslung spazieren wir im Podelta. Und immer wieder verbringen Sie Nachmittage nach Belieben dort, wo Italien seinen Gästen am charmantesten begegnet: in den Altstadtgassen der kleinen Städte mit der großen Geschichte.
1. Tag: Anreise nach Italien
Individuelle Fluganreise nach Venedig. Ein Mitarbeiter unserer Agentur erwartet Sie und sorgt für den Transfer zum Hotel in Chioggia. Willkommen im Hotel Grande Italia! Sieben Übernachtungen in Chioggia .
2. Tag: Padua zu Fuß entdeckt
Was man sich nicht erlaufen hat, das hat man nicht gesehen. Padua verwöhnt entspannte Flaneure wie uns mit gleich mehreren Fußgängerzonen. Ewige Jugend schenken der mittelalterlichen Stadt die vielen Studenten in den Gassen. Wir gehen los in die Scrovegnikapelle, wo uns der Studiosus-Reiseleiter die Fresken Giottos zeigt: Renaissancekunst, ein paar Generationen vor der Zeit. Ob Donatello ahnte, dass sein Reiterdenkmal an der Basilika Il Santo Vorbild für die nächsten Jahrhunderte sein würde? Kein Fürst mehr, der sich der Nachwelt nicht ebenfalls hoch zu Ross präsentieren wollte! Wir mischen uns im Caffè Pedrocchi unter die Studenten und lassen uns eine Orangina bringen. Lieber Cappuccino? Das machen Sie ganz nach Gusto. 130 km.
3. Tag: Ravenna: Arche der Mosaiken
Die meisten Mosaiken fielen dem Bilderstreit zum Opfer. Aber in Ravenna leuchten uns noch etliche dieser Kunstwerke der Spätantike in alter Pracht entgegen (UNESCO-Kulturerbe): Freuen Sie sich auf S. Vitale, Sant'Apollinare Nuovo und Sant'Apollinare in Classe! In Ravenna vollendete Dante die „Göttliche Komödie“. Nicht nur dafür hat er hier auch ein stattliches Grabmal erhalten. Vergleichen Sie es mit den Mausoleen Theoderichs und der Kaiserin Galla Placidia. Nachmittags lassen wir uns durch die Gassen treiben. So soll Urlaub sein! Fahrtstrecke 230 km.
4. Tag: Venedig - Stadt im Meer
Wir nähern uns der ehrwürdigen Dogenstadt von der richtigen, der Meerseite per Boot durch die Lagune. Wer sich von der Landseite einschleicht, betritt „einen Palast durch die Hintertür“, spottete Thomas Mann. Schleusen in der Lagune sollen Venedig vor Sturmfluten schützen. M.O.S.E heißt das ökologisch umstrittene Projekt. Ob das Venedig erhalten wird? In Venedig wenden wir uns dann den Zeiten zu, als sein Wahrzeichen, der Löwe, noch jung und gefürchtet war: am Dogenpalast und an der Seufzerbrücke vorbei über den Markusplatz in die Markuskirche. Goldene Mosaike glänzen hier von allen Seiten um die Wette. Kunst, die woanders nur in Museen hängt, ziert in der Lagunenstadt die Kirchen, wie die Gemälde von Bellini und Tizian in der Frarikirche. Ein kurzer Spaziergang über die Rialtobrücke bringt uns hin. Danach: Entspannen am Markusplatz, am besten in einem der traditionsreichen Cafés, die Touristenschwärme beobachten und der spannenden Frage nachgehen: Wo sind eigentlich die berühmt-berüchtigten Tauben geblieben?
5. Tag: Palastempfang in Vicenza
Rasch mit dem Bus nach Vicenza, der Stadt des Goldes und des Renaissancearchitekten Palladio. Wir erkunden das erste überdachte Theater der Neuzeit und die Basilika Palladiana. Ihr gotisches Kirchenschiff verbarg er hinter einer zweigeschossigen Loggia. Was passiert eigentlich hinter den Mauern eines Renaissancepalastes heute? Sehen Sie nach! Giancarlo sperrt Ihnen auf. Hier werden noch Radierungen und Lithografien in alten Techniken hergestellt. Neugierig geworden? Fragen Sie Giancarlo, was immer Sie dazu erfahren möchten! Nachmittags besuchen wir wieder Palladio. Er schuf eine symmetrische Villa, die Villa Capra, genannt La Rotonda. Ihre Grundform wurde in Europa und den USA oft kopiert. In der Villa Valmarana studieren wir die Fresken der Tiepolos – genau: Vater und Sohn. 180 km.
6. Tag: Venedig zum Zweiten
Der Tag gehört Ihnen. Sehen Sie sich in Chioggia den Wochenmarkt an oder setzen Sie sich zu den Einheimischen zum Plaudern auf die Piazza! Wenn Sie aber der Faszination der Lagunenstadt bereits erlegen sind, sollten Sie den Reiseleiter lieber noch einmal mit dem Boot nach Venedig begleiten (60 €). Dort verschaffen wir uns erst einmal einen Überblick. Auf der Insel San Giorgio Maggiore sehen Sie vom Glockenturm das ganze Altstadtpanorama - zum Malen schön. Kein Wunder, dass hier die berühmtesten Künstler der Zeit versammelt waren. Bellini, Tintoretto, Tizian ... Wir besuchen einen nach dem anderen in der Accademia. Genug gesehen? Dann ist es Zeit für eine Kaffeebar. Der Reiseleiter weiß, wo es schön ist. Von einem erfrischenden Sprizz beschwingt, machen wir uns auf den Rückweg übers Meer.
Extra Tour:
Eine Alternative zur Accademia: Das spektakuläre neue Museum Punta della Dogana mit der Sammlung Pinault - ein Muss für Freunde moderner Architektur und Kunst.
7. Tag: Ins Grüne nach Pomposa im Podelta
An der Delizia von Mesola vorbei, einem Lustschloss der Familie Este, erreichen wir das Naturschutzgebiet Bosco di Mesola und spähen in den sumpfigen Wäldern nach Wasservögeln. Bis in die 1950er Jahre gab es hier sogar noch Fische mit wohlschmeckendem Kaviar. Wo sind sie geblieben? Und wie steht es heute um den Naturschutz in Italien? Themen, die wir hier bestens diskutieren können. An Reisfeldern vorbei fahren wir zur Abtei von Pomposa. Selig wandern die Augen in detailverliebten Fresken umher. Nachmittags „entlassen“ Sie Ihren Reiseleiter und mischen sich bei einer Passeggiata in Chioggia unter die Italiener an den Kanälen. Fahrtstrecke 120 km.
8. Tag: Ciao, Veneto!
Transfer zum Flughafen von Venedig und individueller Rückflug.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!