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Unglaublich, was man in zwei Wochen alles erleben kann: Istanbul zwischen orientalischer Pracht und westlicher Moderne, die ebenso spannende Großstadt Edirne, das quirlige Antalya. Aber auch sämtliche archäologischen Highlights von Ephesus bis Pergamon, die die Türkei so interessant machen. Wir bestaunen das Naturwunder Pamukkale und genießen die herrliche Lykische Küste. Wir machen Ausflüge in die Berge und auf dem Wasser, haben zwischendurch immer wieder Gelegenheit zu Strand- und Basarpausen und erfahren vom Wandel des einstigen Putsch- und Krisenlandes zu einer der dynamischsten Volkswirtschaften weltweit. Ist die Türkei das „China Europas“?
1. Tag: Willkommen in der Türkei!
Flug nach Istanbul und Transfer zu unserem zentral gelegenen Hotel. Gleich eine erste Erkundungstour? Dann stürzen Sie sich in das pulsierende Leben im hippen Stadtviertel Beyoglu, wo das moderne Herz Istanbuls schlägt! Drei Übernachtungen in Istanbul.
2. Tag: Hagia Sophia und Bosporus
Wir beginnen den Tag gleich mit einem Highlight: der Hagia Sophia mit ihrer byzantinischen Architektur und der riesigen Kuppel. Danach mischen wir uns in der Blauen Moschee unter die Gläubigen und sprechen über die Bedeutung der Religion in der modernen Türkei. Bekommt der Islam unter Erdogans AKP-Partei mehr Einfluss? Nach der Chorakirche unternehmen wir eine Bootstour auf dem Bosporus, wo Sommerresidenzen, Minarette und Frachter ein abwechslungsreiches Bild ergeben. Abends führt Sie Ihr Studiosus-Reiseleiter in sein Lieblingsrestaurant.
Extra Tour:
Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Wenn Sie am Nachmittag auf die Bosporusfahrt verzichten möchten, dann fahren Sie doch ins Künstler- und Studentenviertel Ortaköy und beobachten Sie dort die Istanbuler in Straßencafés und auf dem lebendigen Sonntagsmarkt! Unbedingt probieren: die Kartoffeldelikatesse Kumpir, eine Spezialität von Ortaköy!
3. Tag: Istanbul - Topkapi und Basar
Zum Auftakt eine Runde Glamour im Topkapi-Palast: Harem, Schatzkammer, Höfe und vieles mehr. Danach schnuppern wir in den Ägyptischen Basar zu Türkischem Honig, Safran und Gewürzen und fahren ins Viertel Eyüp, wo wir uns mit den Pilgern dem Grab des Eyüb Ensari, einst Fahnenträger des Propheten Mohammed, nähern. Kaffeekult mit Ausblick winkt danach im Café Pierre Loti. Der Rest des Tages bleibt frei. Teehaus? Oder Angler und Fähren von der Galatabrücke aus beobachten? Tipp für den freien Abend: das Restaurant Sofyali.
4. Tag: Nach Edirne
Auf der Busfahrt nach Edirne lernen wir ein wenig Türkisch: „merhaba“, „teschekkür“, „güle güle“ - „hallo“, „danke“, „tschüss“. Oder interessieren Sie sich eher für die Istanbuler Fußballmannschaften von Fenerbahce bis Galatasaray? Edirne ist eine moderne, türkische Großstadt in der Nähe der griechischen und der bulgarischen Grenze. Wir bestaunen die großartige Selimiye-Moschee (UNESCO-Kulturerbe) und den Bayezitkomplex mit Moschee, Hochschule, Armenküche und Krankenhaus. Und natürlich bleibt Zeit, um bei den Händlern auf dem Basar nach Antiquitäten oder Schmuck zu stöbern. 230 km.
5. Tag: Sagenhaftes Troia
In Troia dreht sich heute alles um Ruinen, Sagen, den Dichter Homer, den Archäologen Heinrich Schliemann und Brad Pitt in seiner Rolle als Achilles. Und um die ungeklärte Frage: Lag Troia vielleicht ganz woanders? Auf der Fahrt nach Güre an der Ägäisküste entlang sehen wir viele Windräder. Der steigende Energiebedarf der aufstrebenden Volkswirtschaft wird aber nicht nur durch regenerative Energien zu stillen sein. Pläne für erste Atomkraftwerke liegen schon in der Schublade - eine umstrittene Entwicklung, Ihr Reiseleiter berichtet. 340 km.
6. Tag: Über Pergamon nach Izmir
Kleiner Diskurs auf dem Weg nach Bergama: die Goldförderung in der Region und ihre Umweltfolgen. In Bergama angekommen, werfen wir einen Blick in das antike Sanatorium Asklepieion und fahren mit der Seilbahn hinauf auf den Burgberg von Pergamon. „Merhaba!“, sagen wir dann zu einem Ausgrabungswächter, den wir in seinem Haus bei einem Glas Tee treffen. Vielleicht erzählt er uns ja, was hinter den Kulissen einer Ausgrabung so alles abläuft? Weiter geht es in unser luxuriöses Hotel in Izmir. 160 km. Abends können Sie mit den Nachtschwärmern in die Bars an der Uferpromenade gehen.
Extra Tour:
Lust auf eine aktive Extratour, statt mit der Gruppe die Ruinen auf dem Burgberg zu erkunden? Dann fahren Sie trotzdem mit hinauf und wandern Sie ca. zwei Stunden zur Unterstadt hinunter (mittel, ? 0 m ? 150 m)! Auf dem gut befestigten Weg sehen Sie unter anderem das Demeterheiligtum, die Ausgrabungen am Bau Z und das Gymnasion. Die Gruppe treffen Sie dann wieder an der unteren Seilbahnstation.
7. Tag: Ephesus und Selcuk
Es war einmal vor vielen Hundert Jahren: ein Theater, schicke Badeanlagen, die riesige Celsus-Bibliothek, eine Traumstadt. Ephesus muss schon damals ein Highlight gewesen sein! Nach der Besichtigung schauen wir noch in die Johannesbasilika in Selcuk. 80 km. Der Nachmittag bleibt frei. Der Hotelpool oder der Liegestuhl am Strand bieten sich für erholsame Stunden an. Zwei Übernachtungen in einem Badehotel bei Özdere.
8. Tag: Priene, Didyma und Milet
Aller guten Dinge sind drei, deshalb entführen wir Sie heute nach Priene, Didyma und Milet. Die antike Kleinstadt Priene glänzt mit einer großartigen Aussicht, Didyma trumpft mit dem Apollotempel auf. Und einer verheißungsvollen Besonderheit, dem berühmten Orakel. Apropos: Sind Türken abergläubischer als wir? Nützen die allgegenwärtigen Talismane mit den blauen Augen tatsächlich gegen den bösen Blick? Nach einer Mittagspause in einem Strandrestaurant folgen noch ein wenig Theater, Thermen und antike Naturphilosophie in Milet. 120 km.
Extra Tour:
Zwei Ausgrabungen sind genug für heute? Dann verlängern Sie doch die Mittagspause und bleiben Sie am Strand, statt mit der Gruppe noch nach Milet zu fahren! Möglichkeiten, sich zu vergnügen, gibt es hier wie Sand am Meer: z. B. am schönen Sandstrand spazieren gehen, Meeresluft schnuppern und im tiefblauen Meer baden.
9. Tag: Nach Pamukkale
Durch die Mäander-Ebene, im Sommer und Herbst weiß gesprenkelt von Baumwollbüscheln, fahren wir nach Aphrodisias, in der Antike Sitz einer der berühmtesten Bildhauerschulen. Schneeberge in der Ferne? Nein, es sind die Sinterterrassen (UNESCO-Naturerbe) von Pamukkale. Wir erkunden sie genauer, sprechen über das Pro und Kontra des Tourismus in Pamukkale und besichtigen dann Thermen, Tempel und Theater von Hierapolis. 290 km.
10. Tag: Über Mugla ans Meer
Unsere Augen können den flinken Fingern der Weberinnen kaum folgen - so schnell werden im modernen Teppichzentrum Kunstwerke aus Wolle und Seide geknüpft. In Mugla mischen wir uns später ins türkische Alltagsleben, spazieren durch die Altstadt, und Sie können sich zu den Türken in den Teegarten setzen. Zeit für politische Themen auf dem Weg an die Küste! Kann die Türkei als demokratisches Land mit muslimischer Bevölkerung als Vorbild für die arabischen Nachbarn dienen? Entwickelt sich das Land eher in Richtung Orient oder Europa? 170 km.
11. Tag: Lykische Küste
Am Vormittag steigen wir um aufs Boot und fahren über den labyrinthartigen Fluss Dalyan. Vom Boot aus sehen wir die lykischen Felsengräber. Dann heißt es: Augen reiben! Der Traumstrand von Iztuzu lädt uns zum Baden ein. Kein Hotel hier? Umweltschützer achten wegen der Karettschildkröten darauf, dass das so bleibt. Mehr zum Thema Umweltschutz in der Türkei erzählt Ihr Reiseleiter. Weiter geht es an der Lykischen Küste entlang nach Kalkan. 130 km. Zwei Übernachtungen.
12. Tag: Xanthos, Patara und Strand
Antikes am Vormittag: lykische Grabmäler in Xanthos (UNESCO-Kulturerbe), stolze Säulen und Ruinen in Patara. Und nach den Steinen: feiner, unberührter Sandstrand. Hier müssen wir einfach Pause machen, baden, entspannen und spazieren gehen. 50 km.
13. Tag: Kekova und der Nikolaus
Vormittags ein Bootsausflug vor der Lykischen Küste. Tief unter uns am Meeresboden: Säulen! Eine Stadt! Kekova, das türkische Atlantis. Zurück an Land fahren wir nach Demre. In der Basilika des heiligen Nikolaus wird uns ganz warm ums Herz bei den Geschichten rund um dessen edle Taten und die Coca-Cola-Story, die der Reiseleiter erzählt. Auf der Fahrt nach Antalya begleiten uns Sonnenkollektoren auf Hausdächern. Interessante Frage: Nutzt die sonnenverwöhnte Türkei ihr Potenzial an Solarenergie? 250 km. Zwei Übernachtungen in Antalya in einem extravagant gestaltete n Bade hotel .
14. Tag: Termessos und Antalya
Kleiner Ausflug in die Berge. Termessos im Taurusgebirge ist ein Gesamtkunstwerk aus Felsen, Ruinen und Megaausblicken. Hier oben schmeckt das Picknick mit Käse, Oliven und leckerem Wein besonders gut. Danach freut sich der deutsche Pfarrer in der Nikolauskirche von Antalya auf unsere Fragen zu Religion, Mentalität und Völkerverständigung in der Türkei. Im Anschluss: Zeit zum Shoppen, zum Kaffeetrinken und zur Erkundung von Antalyas Altstadt! Oder für den Hotelpool. 80 km.
Extra Tour:
Es zieht Sie heute nicht nach Termessos und zum deutschen Pfarrer, sondern aufs Wasser? Dann nehmen Sie an einer organisierten Bootstour vor der Küste Antalyas zu schönen Badebuchten und Wasserfällen teil! Oder soll es ganz aktiv werden? Dann auf zum Rafting! Die Flüsse des Taurusgebirges bieten für alle etwas, vom Anfänger bis zum Wildwasserprofi.
15. Tag: Rückflug von Antalya
Im Laufe des Tages Rückflug. Je nach Abflugzeit bleibt noch Gelegenheit für ein letztes Bad im Meer. Oder Badeaufenthalt an der Türkischen Riviera.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!