Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Die wundersame Welt des Orients öffnet sich bei unserer achttägigen Reise, die Ihnen die Höhepunkte von Marokko nördlich des Hohen Atlas nahe bringt. „Fes ist die Stadt der Städte - so geheimnisvoll wie eine Nacht an der Seite Scheherazades“, schwärmte der Schriftsteller Tahar Ben Jelloun. Auch Rabat, Meknes und Marrakesch haben ihre ganz speziellen Reize: farbenprächtige Souks, stuckverzierte Koranschulen, prächtige Paläste. Wenn Sie wollen, mischen Sie sich in den schicken Nachtclubs von Marrakesch unter die Jungen und Schönen! Was bewegt die marokkanische Jugend? Lust auf Demokratie? Oder doch lieber auf Rave? Von Ihrem Studiosus-Reiseleiter erfahren Sie die Hintergründe.
1. Tag: Flug nach Casablanca
Anreise nach Frankfurt und Weiterflug mit Lufthansa nach Casablanca. Ankunft gegen Mitternacht (leichtes Abendessen im Flugzeug). Sie werden erwartet und zum Hotel gebracht.
2. Tag: Casablanca und Rabat
„Schau mir in die Augen, Kleines!“ Ob Humphrey Bogart und Ingrid Bergman Casablanca wiedererkennen würden? Die Wirtschaftsmetropole gibt sich heute modern und mondän. Erstes Highlight auf unserer Stadterkundung nach einem späten Frühstück: Das Minarett der Moschee Hassan II. ragt stolze 200 Meter in den Himmel. Vielleicht haben wir Glück und dürfen das weltweit höchste Sakralbauwerk auch von innen anschauen! Dann nehmen wir Kurs auf die Hauptstadt Rabat - die erste der vier Königsstädte: breite Boulevards, Orientflair in der Kasbah, dem befestigten Teil der Altstadt. Ihr Studiosus-Reiseleiter schlägt Brücken zwischen der mittelalterlichen Totenstadt Chella und dem Mausoleum von Mohammed V. und Hassan II. - architektonisches Glanzstück des 20. Jahrhunderts. 100 km.
Extra Tour:
Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Wer sich für Trends in der modernen Malerei interessiert, verzichtet in Rabat auf das Gruppenprogramm und kann im Museum Villa des Arts Werke der marokkanischen Künstlermoderne kennenlernen.
3. Tag: Meknes und Volubilis
Auf zur zweiten Königsstadt, nach Meknes! Hinter wuchtigen Toren und Mauern versteckt sich die Altstadt (UNESCO-Kulturerbe), der Sultan Moulay Ismail seinen Stempel aufdrückte. Im Mausoleum des mächtigen Mannes blenden Gold und Stuckornamente, und in riesigen Dimensionen angelegt ist sein monumentaler Getreidespeicher. Auch in der Antike verstand man hier zu leben - davon können wir uns in der Römerstadt Volubilis, der größten römischen Ausgrabungsstätte Marokkos (UNESCO-Kulturerbe), überzeugen. Ist auch das Haus der Venus seit fast 2000 Jahren verlassen - die „Diana im Bade“, aus Tausenden von Steinchen zusammengesetzt, sieht immer noch ganz schön sexy aus! 190 km. Zwei Übernachtungen in Fes.
4. Tag: Die Souks von Fes
Gemeinsam erlaufen wir uns die Altstadt von Fes (UNESCO-Kulturerbe), ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht. Hier wird wie früher um die Wette gezimmert, geschmiedet, gewebt, in Farbbottichen gerührt und gefeilscht. Zedernholzdüfte und Muezzingesänge - eine Vielfalt von Geräuschen und Gerüchen! Zwischen den Werkstätten verstecken sich heilige Plätze des Islams: das Mausoleum von Moulay Idriss II. und die Koranhochschule Bou Inania. In einer alten Karawanserei dagegen präsentieren diverse Holzgegenstände die Schreinerkunst. In der Kissaria, dem Textilmarkt, leuchten die bunten Stoffe. Souvenirtipp: Wie wäre es mit Babuschen, den spitzen Pantoffeln? In Gelb, Rot, Weiß? Aus Kamelleder oder aus Rindsleder? Vor dem Abendessen in einem Gästehaus plaudern wir beim Minztee mit Aisha und ihren Freundinnen über die Rolle der Frau in Marokko, König Mohammed VI. und den Weg des Königreichs in die Moderne.
5. Tag: Zedern und Affen im Atlasgebirge
Berge in Sicht! Langsam schrauben wir uns hinauf in die kühleren Regionen des Mittleren Atlas. Doch hoppla, sind wir hier im Elsass oder im Harz gelandet? Die Spitzgiebelhäuser sehen ganz und gar nicht marokkanisch aus! Des Rätsels Lösung: Franzosen schufen in Ifrane schon vor fast 100 Jahren eine Sommerfrische, um zwischen Zedernwäldern Erholung zu tanken. Zeit für eine süße Pause: Zum Kaffee schmecken Gazellenhörnchen - das mürbe Mandelgebäck ist eine beliebte marokkanische Spezialität. Wer Lust auf etwas Bewegung hat, kann später bei Azrou zwischen mächtigen Zedern spazieren gehen und mit etwas Glück den Berberaffen beim Spielen zuschauen, bevor wir in Afourer ankommen. 300 km. Oder wollen Sie lieber hoch zu Pferd durch den Wald reiten? Bei der Cèdre Gouraud bieten Berber ihre Pferde für einen entspannten Ritt an.
6. Tag: Magisches Marrakesch
Auf in die trendige Königsstadt mit Märchenkulisse! 180 km. Madonna, Nicole Kidman und Alain Delon hielten Ausschau nach Stadthäusern und trieben die Immobilienpreise steil in die Höhe. Wir gehen auf Entdeckungsreise: die Koutoubia-Moschee mit ihrem stolzen Minarett - ein Wolkenkratzer des 12. Jahrhunderts! Am Stadttor Bab Agnaou und in den Saadiergräbern meißelten und schnitzten die besten Handwerker um die Wette. Es duftet nach Jasmin und Orangenblüten. Zuletzt geht es zum Gauklerplatz Djemma el-Fna, bei Reisenden wie Einheimischen gleichermaßen beliebt. Hier ist umso mehr Betrieb, je tiefer die Sonne sinkt. Zwei Übernachtungen in Marrakesch.
7. Tag: Marrakesch nach Lust und Laune
Ein weiteres Highlight zu Beginn: der eindrucksvolle Bahia-Palast mit seinem Haremsgarten. Danach führt Sie Ihr Reiseleiter zur Medersa Ben-Youssef, einer ehemaligen Koranhochschule, voll mit filigranem Stuck und dem Holz der Atlaszedern. Beim Spaziergang durch die Souks können Sie auf Jagd nach Tellern und Taschen gehen, Ihre Nase zwischen Koriander- und Zimtpyramiden oder Minzbüschel stecken und sich irgendwo auf einer Dachterrasse bei Zitronen-Tajine und kühlem Weißwein stärken. Nach dem Basargewimmel brauchen Sie eine Pause? Im Garten des alten, nun frisch restaurierten Palasthotels La Mamounia entspannte schon Winston Churchill - nur einen Katzensprung vom Djemma el-Fna entfernt. Jetzt haben Sie nur noch die Qual der Wahl zwischen Thé à la Menthe und vielen, vielen bunten Cocktails.
Extra Tour:
Keine Lust auf Kunst, sondern auf eine Kutschfahrt? Setzen Sie sich, statt die Medersa zu besuchen, in eine Kalesche und fahren Sie zum Jardin Majorelle, den Yves Saint Laurent vor einigen Jahren mustergültig nach dem Vorbild des französischen Künstlers Majorelle neu anlegen ließ. Plätschernde Wasserläufe, ein leuchtend blaues Haus und die Vielfalt der tropischen Pflanzen - ein kleines Paradies!
8. Tag: Abschied von Marokko
Ein ganzer Tag zur freien Verfügung: Sie können ausschlafen, noch einmal durch Marrakesch bummeln, letzte Mitbringsel wie Gazellenhörnchen, Keramikteller oder Silberschmuck erstehen oder mit Ihrem Reiseleiter kunsthandwerkliche Schätze vor allem aus Südmarokko im Volkskundemuseum besichtigen. Gerne gibt er Ihnen auch Tipps zur optimalen Gestaltung Ihres letzten Tages in dieser eindrucksvollen Stadt. Am Abend Transfer zum Flughafen von Casablanca. 260 km.
9. Tag: Rückflug
Nach Mitternacht Abflug mit Lufthansa nach Frankfurt. Ankunft morgens gegen 6 Uhr und Anschluss zu den anderen Städten.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!