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„Shining India“ glänzt wieder. Finanz- und Wirtschaftskrisen sind hier bereits überwunden, wie die vielen teuren Autos in den indischen Metropolen zeigen. Doch in der Heimat von Buddha & Bhagwan regiert glücklicherweise nicht nur das Geld. Zwischen Maharadschapalast, Großstadtslum und der heiligen Mutter Ganga liegt der knallbunte indische Alltag. Freuen Sie sich bei dieser Studienreise nach Indien auf die Glanzlichter des Nordens zwischen Taj Mahal, Tigerreservat und faszinierenden Hindu-Tempeln. Jederzeit möglich: individuelle Extratouren.
1. Tag: Abflug nach Indien
Flug am Nachmittag mit Qatar Airways von Frankfurt, Berlin, München oder Wien nach Doha oder mit Emirates von Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Wien, Zürich oder Genf nach Dubai (nonstop, Flugdauer je ca. 6 Std.). Nachts Weiterflug nach Delhi (nonstop, je ca. 3,5 Std.). Oder am Abend Abflug mit Lufthansa ab München nach Delhi (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.). Passende Fluglektüre: „Eine gute Partie“ von Vikram Seth.
2. Tag: Das neue Delhi
Ankunft am Morgen in Delhi. Nach einer kurzen Pause zum Frischmachen in der Nähe des Flughafens erste Eindrücke: Neu-Delhi im Kolonialgewand - very british. Die Prachtstraße der Kolonialherren, der Rajpath, zeugt immer noch von der Größe British Indias. In der Altstadt mischen wir uns unters Volk und erkunden die Große Moschee und die anliegenden Gassen. Anschließend Transfer und Check-in im Hotel. Am Abend lernen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter und die anderen Mitreisenden bei einem gemeinsamen Abendessen im Hotel näher kennen. Übernachtung in Delhis modernem Vorort Gurgaon.
Extra Tour:
Immer wieder eröffnet Ihnen Ihr Reiseleiter Möglichkeiten, den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Sie möchten den Tag heute ganz entspannt ausklingen lassen? Dann gehen Sie doch, statt die Altstadt und die Moschee zu besichtigen, in den schattigen Lodi-Gärten zwischen den Grabmälern der Delhi-Sultane spazieren.
3. Tag: Maharadschas und Kinohelden
Heute fahren wir nach Jaipur. 270 km. Indische Maharadschas, einst göttergleich und unermesslich reich - wie leben sie heute? Im Stadtpalast und im Observatorium Jantar Mantar (UNESCO-Kulturerbe) tauchen wir in ihre Welt ein. Auch der Palast der Winde zieht uns in seinen Bann. Spazieren Sie doch am Abend mit einheimischen Familien und Freundescliquen durch die Pink City! Zwei Übernachtungen in Jaipur.
4. Tag: Amber und Bollywood
Die alte Festung Amber thront eindrucksvoll am Berg. Noch heute wird sie als Filmkulisse genutzt. Dann bei Channi ein Fest für die Augen: Der Chef einer Stoffdruckerei und Teppichknüpferei packt Farbstempel aus und schwärmt vom Zauber der Muster und Farben. Es bleibt Zeit, mit ihm auch über die Ergebnisse der letzten Wahlen zu diskutieren. Am Nachmittag hat der Reiseleiter die besten Plätze im schönsten Kino Indiens für Sie reserviert. Im Raj Mandir lassen vielleicht Sharukh Khan und Abhishek Bachchan, die Topstars Bollywoods, ihre Hüften kreisen! 40 km.
Extra Tour:
Sie sind beeindruckt von den Festungsanlagen Rajasthans und wollen noch nicht wieder zurück in die Stadt? Dann schauen Sie nach dem Besuch von Amber doch auch noch im Fort von Jaigarh vorbei! Mit der Rikscha oder per Taxi kommen Sie zurück nach Jaipur. Die Stoffdruckerei lassen Sie dann aus.
5. Tag: Durchs ländliche Rajasthan
Früher waren die Maharadschas die Baulöwen, heute gefallen sich Industrielle als Sponsoren: Der Birla-Konzern machte 1988 mit dem Lakshmi-Narayan-Tempel aus weißem Marmor von sich reden. Sehenswert! Wir nehmen Kurs auf den Ranthambore-Nationalpark. 160 km. Unser Hotel liegt herrlich in der Natur, der Swimmingpool lädt zu ein paar erfrischenden Runden ein. Zwei Übernachtungen in Ranthambore.
6. Tag: Im Ranthambore-Nationalpark
In Abenteuerlaune: Morgens und nachmittags fahren wir mit geländegängigen Fahrzeugen über staubige Pisten. Kamera nicht vergessen! Ranthambore ist das Top-Tigerreservat Rajasthans. Ob sich der König des Dschungels blicken lässt? Die Ranger sperren für uns die Augen auf! Doch auch wenn Schir Khan & Co. nicht in Ausgehlaune sind - Gazellen, Antilopen, Sambarhirsche und 256 Vogelarten sorgen in jedem Fall für „Dschungelbuch“-Feeling.
7. Tag: Fatehpur Sikri
Ab in den Zug! Auf dem Weg nach Bharatpur (Fahrzeit ca. 2,5 Std.) gleitet das ländliche Rajasthan an uns vorbei. Im nahen Fatehpur Sikri (UNESCO-Kulturerbe) sehen wir die Residenzstadt von Großmogul Akbar. Nach wenigen Jahren wurden die Umzugskisten schon wieder gepackt. Uns gefällt das Design der Moguln, der mächtigsten islamischen Dynastie in Indien! Weiter geht es mit dem Bus nach Agra. Busstrecke 80 km. Zwei Übernachtungen in Agra .
8. Tag: Taj Mahal und Rotes Fort
Ein Traum in Weiß am Vormittag: Zwölf Jahre meißelten 20000 Handwerker am Taj Mahal (UNESCO-Kulturerbe), dann war der Auftraggeber fast bankrott. Heute spült das berühmteste Bauwerk des Landes fleißig Geld in die Kassen. Militärische Strenge am Nachmittag: das Rote Fort (UNESCO-Kulturerbe), wo der mächtige Mogulherrscher Akbar residierte. Später serviert Ihr Reiseleiter ein weiteres Juwel der Mogularchitektur: das Grabmal des Itimad-ud-Daulah mit kostbaren Einlegearbeiten. In einer Marmorfabrik können wir uns anschließend davon überzeugen, dass die Handwerker sich auch heute noch aufs kunstvolle Hämmern verstehen.
Extra Tour:
Wer statt des Roten Forts lieber das Grabmal des großen Mogulherrschers Akbar besuchen möchte, nimmt das Taxi nach Sikandra.
9. Tag: Die Paläste von Orcha
In zweieinhalb Stunden rauschen wir per Zug nach Jhansi. Gelegenheit, mit den indischen Fahrgästen ins Gespräch zu kommen. Die Korruption der Politiker und Gelder, die wie bei den Commonwealth Games 2011 versickern - das sind Themen, die alle Inder beschäftigen. In Orcha erzählen Paläste, Tempel und Festungen von ruhmreichen Tagen - heute eine Traumkulisse für den wunderbar chaotischen indischen Alltag. Dann können Sie die Eindrücke bei Chai-Masala auf sich wirken lassen und die Teehausbesitzerin nach dem Rezept für den köstlichen Gewürztee fragen. Möchten Sie noch ein echtes Tempelopfer miterleben? Das Abendritual im Rama-Tempel zieht Pilger aus nah und fern an. Busstrecke 20 km.
10. Tag: Die Tempel von Khajuraho
Vormittags Fahrt nach Khajuraho. 180 km. Vor 1000 Jahren schon waren begnadete Steinmetze in der Tempelstadt (UNESCO-Kulturerbe) am Werk. Doch nach wie vor verwirren die Himmelsnymphen, Götter und Fabeltiere die Sinne. Das Kamasutra in Stein! Der Entdecker des Tempels, Captain Burt, nannte die erotischen Szenen 1838 humorvoll „etwas intensiver als unbedingt notwendig“. Es grenzt an ein Wunder, dass die Tempel den Ansturm der sittenstrengen muslimischen Eroberer überlebt haben.
11. Tag: Nach Varanasi
Tempeltour die zweite: Auch die östliche Gruppe mit den Tempeln der Jaina will besucht werden. Bei einem Spaziergang durch das Dorf Khajuraho erleben Sie, wie zwei Drittel des Milliardenvolkes leben: einfach und sehr bescheiden. Am frühen Nachmittag geht es per Luftsprung in die Stadt am heiligen Ganges, nach Varanasi. Haben Sie Lust, die Abendstimmung am Fluss zu erleben? Dann nehmen Sie doch eine Fahrradrikscha zum Dasaswamedha Ghat, dem wichtigsten Uferabschnitt, wo Brahmanen, Angehörige der Priesterkaste, der Flussgöttin huldigen. Zwei Übernachtungen in Varanasi.
12. Tag: Varanasi, heilige Stadt am Ganges
Gläubige drängen sich auf den Treppen, tauchen in das Wasser des Ganges, um sich zu waschen. Bettler strecken uns ihre Hände entgegen, und an den Ufern rauchen die Scheiterhaufen. Vom Tod in der heiligen Stadt Varanasi träumt jeder gläubige Hindu! Wir schippern bei Sonnenaufgang mit dem Boot auf dem Fluss und erleben mystische Morgenmomente. Dann folgen wir dem Strom der Pilger in die Altstadt. Unser Ziel am Nachmittag: ein Aschram - ein Meditationszentrum -, um mit Shekhar und anderen Hindus über Götterwelt, Kastenwesen und die Zukunft Indiens zu diskutieren.
Extra Tour:
Wenn Sie sich lieber durchs Altstadtlabyrinth von Varanasi treiben lassen wollen, als den Aschram zu besuchen - kein Problem. Und sollten Sie den Ariadnefaden nicht dabeihaben, findet sich gegen ein kleines Trinkgeld garantiert ein Scout, der den Ausgang kennt. Zum Abendessen stoßen Sie wieder zur Gruppe.
13. Tag: Sarnath - auf Buddhas Spuren
Am Vormittag geht es nach Sarnath. Hier hielt der Buddha Siddartha Gautama seine erste Predigt und setzte das „Rad der Lehre“ in Bewegung. Der Siegeszug des Buddhismus hat längst den Westen erreicht. Doch was fasziniert Richard Gere oder Tina Turner an den Worten des Erleuchteten? Vielleicht finden wir im Museum eine Antwort. Rückfahrt nach Varanasi. 30 km. Am Nachmittag Flug nach Delhi. Beim Abschiedsessen lassen wir die Reise Revue passieren.
14. Tag: Zurück in die Heimat
Bei Flug mit Qatar nach Mitternacht Transfer zum Flughafen und in den frühen Morgenstunden Flug nach Doha (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.) und Weiterflug nach Europa (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.); Ankunft gegen Mittag. Bei Flug mit Emirates am Morgen Transfer zum Flughafen und Flug nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.) und Weiterflug nach Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Wien oder Zürich (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.); Ankunft am Abend. Rückflug mit Emirates nach Genf bereits gegen 4.30 Uhr ab Delhi mit Ankunft mittags. Oder Flug mit Lufthansa direkt nach München (nonstop, Flugdauer ca. 8,5 Std.); Ankunft am Nachmittag und Anschluss zu den anderen Städten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)