Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Die Küsten zwischen Karnataka und Kerala und ihr tropengrünes Hinterland waren schon Sehnsuchtsplätze für Vasco da Gama und seine Entdeckerkollegen: Kein Wunder! Hier wucherten die Gewürze, nach denen Europa verrückt war. Heute wie gestern ist die Tropenluft süß, würzig, schwer und verheißungsvoll, das Lächeln der Menschen warm und herzlich, und die Zeiger der Uhren scheinen im Zeitlupentempo voranzukriechen. Entsprechend ist auch unser Reisetempo sehr gemütlich, das Programm leicht und luftig. Die Hotels allerdings sind vom Feinsten, schließlich sollen Sie sich prächtig erholen auf unserer entspanntesten Indienreise.
1. Tag: Flug nach Südindien
Individuelle Anreise nach Frankfurt, Hamburg, München, Düsseldorf, Wien, Zürich oder Genf und nachmittags Flug mit Emirates nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 6 Std.). Gemeinsam geht es nach Mitternacht (Ortszeit) weiter nach Bangalore (nonstop, Flugdauer ca. 3,5 Std.). Und wenn Sie vor Vorfreude nicht schlafen können: „Der Gott der kleinen Dinge“ von Arundhati Roy stimmt Sie bestens auf unsere Südindienreise ein.
2. Tag: Ankunft in Bangalore
Am Morgen schweben wir in Indiens IT-Metropole ein und gehen erst mal gemütlich frühstücken. Vielleicht schon wie die Inder mit feurigen Currys? Oder doch lieber Eier und Toast? Dann weiter nach Mysore, wo Sie bei einer gemütlichen Teatime im Hotel oder bei ein paar Runden im Pool in Ihrem ganz eigenen Tempo ankommen können. 100 km. Abends lernen Sie Ihren Studiosus-Reiseleiter und Ihre Gruppe besser kennen. Und wer noch nicht müde ist, kommt mit zum Sultanspalast, den jeden Sonntagabend 50000 Lämpchen festlich beleuchten. Zwei Übernachtungen in Mysore.
3. Tag: Die Gesichter von Mysore
Warum immer mehr Softwarefirmen aus Bangalore nach Mysore abwandern? Sie schätzen das entspannte Flair der Stadt, von dem auch wir nach der Stadtrundfahrt schwärmen werden. Schattige Alleen, Kolonialpaläste und mittendrin die Glitzerkuppel des Amba-Vilas-Palastes. Marmorböden, Silbertüren, Buntglasfenster, Spiegelwände und ein juwelengeschmückter Thron - die Maharadschas verstanden es, sich in Szene zu setzen. Doch welche Rolle spielen die einst göttergleichen Herrscher im Indien von heute? Nach so viel Prunk locken auf dem Basar bezahlbare Freuden: Wir schnuppern uns durch Gewürzberge und Parfumflakons. Bestimmt beraten uns, damit wir nicht ins Blaue hinein feilschen, die Einheimischen beim Shoppen.
4. Tag: Nach Chikmagalur
Hindu-Tempel neben Freitagsmoschee - in Shrirangapattana bewiesen Mysores Herrscher im 18. Jahrhundert religiöse Toleranz. Außerdem ließen sie sich hier prächtige Paläste bauen. Weiter nach Süden: Sitarklänge von Ravi Shankar oder lieber Bollywoodsounds - unterwegs schiebt der Reiseleiter ein paar Kostproben indischer Musik in den CD-Player. Indischer Alltag zwischen Dörfern, Feldern und Kaffeeplantagen gleitet vor dem Busfenster an uns vorbei. Ein Pilger brachte von seiner Pilgerfahrt nach Mekka die Kaffeebohnen mit nach Indien, so heißt es in der Legende. Lust auf eine Kostprobe Indian Coffee? Familie Prabhakar erwartet uns in ihrem alten Haus inmitten von Kaffeeplantagen und erzählt vom Leben im tropischen Süden Indiens. 200 km. Der Nachmittag gehört Ihnen! Einfach ein paar Stunden im Liegestuhl am Pool verträumen! Zwei Übernachtungen in Chikmagalur.
5. Tag: Die Tempel von Belur und Halebid
Tänzerinnen und Musikanten huschen auf den Bildern der Friese vorüber, Seeungeheuer sperren ihre hungrigen Mäuler auf, und steinerne Elefanten tragen die riesigen Hallen des Chennakeshvara-Tempels von Belur (UNESCO-Kulturerbe) - ein Meisterwerk südindischer Tempelbaukunst. Weiter geht es zum Hoysaleshvara-Tempel von Halebid (UNESCO-Kulturerbe), wo Ihr Reiseleiter Sie in die Welt der Götter und Mythen entführt und die steinernen Comicstrips des 12. Jahrhunderts deutet: Götter, die tanzen und Flöte spielen, und Frauen raubende Dämonen mit vielen Armen und Köpfen - Sex & Crime in der Götterwelt und Bilder von ewiger Schönheit. 70 km.
6. Tag: Unterwegs nach Bekal
Gemütlich kurven wir in Richtung Küste nach Bekal und erreichen den Norden Keralas. Im Schatten des touristisch längst boomenden Südens hielt die Region um Kasaragod lange Dornröschenschlaf. Ob sie inzwischen wachgeküsst wurde? Und wohin soll der Weg der Region touristisch gehen, damit möglichst viele Menschen profitieren? Darüber können wir diskutieren, wenn wir am mächtigen Fort von Bekal stehen und über die traumschöne Küste blicken. Und natürlich dürfen Sie auch einfach schwelgen und nach Herzenslust fotografieren! 200 km. Zwei Übernachtungen in einem sehr schönen Strandhotel in Bekal.
7. Tag: Ein Tag am Strand
Entdecken Sie die Leichtigkeit des Seins in Ihrem eleganten Strandhotel! Und leisten Sie sich den größten Luxus unserer schnelllebigen Zeit: einfach mal nichts tun! Höchstens mit den Augen die Fischerboote auf dem Arabischen Meer verfolgen. Oder Sie lassen sich im Spa verwöhnen: Die Masseure streichen, kneten und klopfen mit ayurvedisch geschulten Händen garantiert den letzten Rest Verspannung und Stress aus Ihrem Körper. Und wenn Sie Ihren Tatendrang gar nicht bändigen können, folgen Sie Ihrem Reiseleiter auf ein Schiff (ca. 25 €). Alternative zum Nichtstun: Die Valiyaparamba Backwaters spannen ein verwunschenes Netz aus mangrovengesäumten Wasserstraßen, durch die man in kleinen Reisstrohbooten gleiten kann. Möwen, Reiher und fliegende Fische sind einige der Begleiter.
8. Tag: Im Zug an der Malarbarküste entlang
Mit dem Bus nach Mangalore, wo wir in den Zug nach Kochi steigen (ca. 400 km, Fahrtdauer 7 bis 8 Std.). Eine nostalgische Schienenreise an der Küste entlang, die Weltgeschichte schrieb: Wir sind tatsächlich im Land, wo der Pfeffer wächst, unterwegs! Ob wir den Platz erspähen, an dem Vasco da Gama landete und die Ausbeutung des Subkontinents durch Europas Gewürzkrämer begann? Zeit zum Lesen, zum Träumen und fürs Reisetagebuch. Und für Reisebekanntschaften. Fragen Sie doch Ihre indischen Mitreisenden nach ihren Vorstellungen von Europa. In Kochi erwartet uns ein außergewöhnliches Abendessen: ein Barbecue-Dinner mit Blick auf den Hafen von Kochi. Zwei Übernachtungen in einem Luxushotel in Kochi direkt am Meer.
9. Tag: Hafenstadt Kochi
Nach den Gewürzhändlern kamen Glücksritter aus aller Welt nach Kochi, die die Stadt zur Multikulti-Metropole des 16. Jahrhunderts machten. Zwischen Kolonialkirchen, Synagogen, Gewürzspeichern und dem chinesischen Fischerhafen gehen wir auf Spurensuche und philosophieren dort, wo Vasco da Gama vorläufig begraben wurde, über die Auswirkungen der Kolonisierung. Lust auf ein Kerala-Curry zu Mittag? Dann folgen Sie den „scharfen Tipps“ des Reiseleiters, der übrigens auch Tricks zum Löschen brennender Kehlen kennt. Der Nachmittag gehört Ihnen. Gelegenheit, das junge Kochi kennenzulernen. Fahren Sie einfach mit der Fähre nach Ernakulam, wo sich indische Familien und Freundescliquen in den Malls beim Shoppen vergnügen! In den Cafés am Marine Drive kommen Sie mit den Einheimischen schnell ins Gespräch. Und wie wäre es mit einem Sundowner im Hotel Brunton Boatyard oder einer Bootsfahrt bei Sonnenuntergang?
Extra Tour:
Sie sind heute in Shoppinglaune? Dann streifen Sie doch im eigenen Tempo durch die Gassen von Fort Kochi und durchstöbern Sie die Antiquitätengeschäfte, statt mit der Gruppe die Stadt zu erkunden.
10. Tag: Auf in die Backwaters!
Vormittags weihen uns Sravan und Kollegen in die Geheimnisse des Kathakali-Tanzes ein. Faszinierend, wie sie uns mit Händen, Füßen, wiegenden Köpfen und rollenden Augen uralte Hindulegenden erzählen! Klar, dass Sie gern für uns übersetzen und von der Rolle des traditionellen Tanzes im modernen Indien erzählen. Sie dürfen die Künstler mit Ihren Fragen löchern! Dann nehmen wir ganz gemütlich Kurs auf die Backwaters und beziehen unser Hotel. Die ehemalige Kokosnussplantage setzt auf Nachhaltigkeit: Reis und Gemüse von eigenen Feldern, Fische aus eigener Zucht und Kühe als geräuschlose Rasenmäher. Es gibt einiges zu entdecken! Kein Wunder, dass hier schon so mancher Promi von Horst Köhler bis Paul McCartney entspannte. 65 km. Zwei Übernachtungen am Vembanadsee.
11. Tag: Fahrt durch die Backwaters
Vormittags tuckern wir mit dem Boot durch ein Labyrinth von Kanälen, Seen und Lagunen. Kleine Dörfer, Tempeldächer, Kirchturmspitzen. Frauen, die Wäsche waschen. Kinder, die von Palmkronen ins Wasser hüpfen, winken uns fröhlich zu. Tropenidylle pur. Und wenn Sie Lust auf eine Kokosnuss oder eine frische Mango haben, winken Sie einfach einen fliegenden Händler mit schwimmendem Shop herbei. Am Nachmittag dürfen Sie wieder entspannen: Zeit für Plauder- und Lesestündchen.
12. Tag: Fahrt nach Kovalam
Weiter geht's an der Kokospalmenküste entlang. Im Tempel von Mannarasala machen wir uns auf die Suche nach dem Schlangengott Nagaraja. Ob er sich blicken lässt? Ansonsten lassen wir uns einfach durchs Pilgergewimmel treiben oder hocken uns auf einen Chai-Masala, einen köstlichen Gewürztee, in den Tea Shop. Am Nachmittag schauen wir uns in Trivandrum um: der Palast im Grünen - ein Meisterwerk südindischer Architekten. In Kovalam heißt es: Ab an den Strand! Sicher bleibt Zeit für einen Sprung in die Wellen. Und abends rauscht uns der Indische Ozean in den Schlaf. Zwei Übernachtungen in einem Strandresort in Kovalam.
13. Tag: Die Südspitze Indiens
Noch einmal richtig entspannen? Dann schalten Sie das Handy aus, legen Sie die Armbanduhr ab und lassen Sie am Strand einfach den goldgelben Sand durch Ihre Finger rieseln! Verdösen Sie die Stunden im Liegestuhl oder schlendern Sie in Kovalam vom Leuchtturm zum Hafen, wo bunte Fischerboote auf dem Wasser schaukeln. Und wenn Sie doch noch mehr von Kerala sehen möchten, buchen Sie beim Reiseleiter einen Ausflug nach Kanyakumari (30 €), ans Kap Komorin, an die Südspitze Indiens. An einem der heiligsten Plätze des Landes können Sie sich ins Pilgergewühl stürzen und den Gläubigen bei ihren rituellen Bädern zuschauen.
14. Tag: Ein Tag am Strand
Joggen am Strand, faulenzen am Pool? Heute bestimmen Sie wieder das Programm! Unbedingt einplanen: eine Massage im Hotel-Spa. Unser Strandparadies ist schließlich Heimat der uralten Ayurvedalehre. Lassen Sie sich verwöhnen! Vielleicht haben Sie ja eine Badeverlängerung oder gar eine Ayurvedakur gebucht? Dann wünschen wir erholsame Tage im Paradies. Für alle anderen Gäste heißt es Koffer packen und beim Abendessen Abschied nehmen - viel zu schnell ist die Zeit vergangen. Ein letztes Curry unter Palmen, dann steigen wir in den Bus, der uns zum Flughafen bringt.
15. Tag: Bye-bye, India!
Gegen 1 Uhr verlässt der Transferbus zum Flughafen das Hotel. 70 km. Gegen 4.30 Uhr fliegen wir mit Emirates von Trivandrum nach Dubai (nonstop, Flugdauer ca. 4 Std.) und weiter nach Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg, Wien, Zürich oder Genf (nonstop, Flugdauer ca. 7 Std.), wo wir gegen Mittag landen.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!