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Maurische Paläste voller Anmut und Kathedralen, in denen Gold und Silber glitzern. Orientalische Gärten, in denen Orangen und Granatäpfel reifen, und weiße Dörfer, die an den Felsen kleben. Endlose Olivenhaine und breite Sandstrände, an denen Bikinischönheiten Sonne tanken. Dorfbars, in denen Fußballfans den FC Sevilla anfeuern und über den Euro lamentieren, und Clubs, in denen Filmstars und Blaublütige an Cocktails nippen. In Andalusien trafen schon immer die unterschiedlichsten Welten aufeinander. Studiosus will sie alle mit Ihnen entdecken. Spanien für Einsteiger - kurz und kompakt und mit reichlich südländischem Temperament!
1. Tag: Flug nach Málaga
Im Laufe des Tages fliegen Sie individuell nach Málaga. Wann auch immer Sie am Mittelmeer eintreffen, wir holen Sie vom Flughafen ab und bringen Sie ins Hotel in Torremolinos. Haben Sie auch James Micheners Kultroman „Die Kinder von Torremolinos“ verschlungen und vom süßen Hippieleben der 1970er Jahre geträumt? Die Blumenkinder sind längst abgereist. Abends treffen Sie den Studiosus-Reiseleiter, der einen Koffer voller Tipps mitgebracht hat.
2. Tag: Ronda: Dichterspuren und tiefe Blicke
Costa del Sol - Promitreff seit 50 Jahren, ewige Sonne und endlose Strände, aber auch Verkehrsstau und seelenlose Bettenburgen. Doch im Hinterland zeigt Andalusien sein ländliches Gesicht: Juan Moreno Navarro führt uns durch die Orangenplantage Cortijo del Sol. Wetten, dass wir nach einer Plauderstunde Orangenkenner und dem Charme der Andalusier verfallen sind? Ronda in Sicht! 120 km. Weiße Häuser thronen auf dem Felsplateau - darunter gähnt der Abgrund. Als Rainer Maria Rilke im Garten unseres Hotels die sechste Elegie schrieb, hatte er Ronda noch fast für sich allein! Kollege Hemingway sammelte in der historischen Stierkampfarena Inspiration für „Tod am Nachmittag“. Heute stirbt in Ronda nur noch selten ein Stier - bei Pedro Romero nebenan serviert man aber wie eh und je Rabo de Toro, den geschmorten Schwanz des Stiers. Tierquälerei oder hohe Kunst - bei einem Gläschen Vino tinto können Sie nach dem Stadtrundgang das Für und Wider des Stierkampfs diskutieren.
3. Tag: Weiße Dörfer und Sherry in Jerez
Zwischen kargen Berghängen blitzen immer wieder Dörfer auf, die weiß getüncht der Gluthitze des Sommers trotzen. Ist Sherry für Sie das süße Lieblingsgetränk älterer englischer Damen? Dann wird es Zeit, dass wir die Geheimnisse des Vino de Jerez an Ort und Stelle ergründen! In der Bodega eines Sherrybarons haben wir so manches Aha-Erlebnis und werden künftig wie die Profis an der Bartheke Fino oder Amontillado ordern. Mittags in der Altstadt können Sie bei Juanito gleich proben. Dann steht die Eroberung Sevillas auf dem Programm. Im Maria-Luisa-Park üben die Kinder der Stadt in der Abendluft das Fahrradfahren. Und vielleicht erwartet uns am Abend Carmen ... beim Flamenco (Flamencoshow ca. 40 €)! 230 km. Zwei Übernachtungen in Sevilla.
Extra Tour:
Lust auf Extratouren? Ihr Reiseleiter hat immer wieder Alternativen zum Programm parat. Statt die Altstadt von Jerez zu erforschen, können Sie auch die königlichen Pferde in der Hofreitschule beim Tanzen bewundern (ca. 20 €). Dressurkunst auf höchstem Niveau! Die Karten reserviert Ihr Reiseleiter.
4. Tag: Sevilla: schauen und shoppen
Eine Stadt als Opernkulisse: Don Giovanni und der Barbier von Sevilla streiften durch die Gassen, und wo heute studiert wird, rollte Carmen einst Zigarren. Bitterorangen verströmen ihren Duft, Bars gibt es so viele wie Hotelzimmer an der Sonnenküste, und selbst die Priester sind zufrieden: Religiöse Inbrunst hat zumindest einmal im Jahr, in der Woche vor Ostern, Saison. Sevilla, die kapriziöse Schöne! Vormittags führt Sie Ihr Reiseleiter in die drittgrößte Kathedrale der Welt und in den Alcázar, den Königspalast im Maurenstil, den König Juan Carlos jedem Luxushotel vorzieht. Der Nachmittag gehört Ihnen! Finden Sie den schönsten Innenhof im Viertel Santa Cruz! Oder shoppen Sie die Calle Sierpes rauf und runter! Ein Tipp: Traumhaft schöne Fächer finden Sie bei Juan Foronda.
5. Tag: Córdoba
Eine Million Einwohner, 1600 Moscheen und 17 Hochschulen, an denen die Elite muslimischer Denker lehrte - im Mittelalter war Córdoba Weltstadt und glänzte mit Byzanz und Bagdad um die Wette! 150 km. Wir tauchen zwischen 800 Säulen in das religiöse Herz Córdobas ein: In der Hauptmoschee der Kalifen feiern heute Christen das Abendmahl. Fundamentalismus gestern und heute: Diskussionen im Orangenhof! Dann schnuppern wir uns durch die Blumenhöfe im jüdischen Viertel. Es bleibt Zeit für Sie, auch noch auf eigenen Wegen durch Geschichte und Gegenwart zu schlendern. Abends führt Sie Ihr Reiseleiter zum Essen aus. Arabisch oder andalusisch? Lassen Sie sich überraschen …
6. Tag: Granada: Kirchen und Kneipen
Olivengrün schimmert das Land zwischen Córdoba und Granada. Jede fünfte Flasche Olivenöl Europas wird in Andalusien gefüllt! Dann halten wir den Atem an: Alhambra in Sicht! 160 km. Vor den schneebedeckten Gipfeln der Sierra Nevada thront die schönste der Maurenburgen. Wir schauen uns in der Unterstadt Granadas um. In der Königlichen Kapelle ruhen Isabella und Ferdinand, die Katholischen Könige, die die Mauren aus Andalusien vertrieben. 500 Jahre später sind die Araber kulinarisch zurückgekehrt: Granadas Studenten schlürfen marokkanischen Minztee, knabbern in den Teestuben von Klein-Marrakesch an süßen Keksen und diskutieren über 40 Prozent Jugendarbeitslosigkeit.
Extra Tour:
Sie möchten auf den Rundgang durch Granada verzichten und sich einmal nach Strich und Faden verwöhnen lassen? Dann ab in den Hamam! Die Moslems waren schon im Mittelalter Wellnessspezialisten - heute können Sie sich bei arabischen Klängen und Kerzenlicht durchkneten lassen. Der Reiseleiter arrangiert gern einen Termin.
7. Tag: Granada - die Alhambra
Der Zauber des Orients am Rande Europas: Auf der Alhambra meißelten die besten Steinmetze Andalusiens zum Ruhme Allahs und schufen ein Abbild vom Paradies. Filigrane Arabesken und Kalligrafien aus Marmorstaub und immer wieder Brunnen, aus denen das Wasser im Überfluss sprudelt. Mal ehrlich: Wie die Gärten des Generalifes würden wir uns das Paradies auch vorstellen. Am Nachmittag brausen wir zurück an die Küste. 170 km.
8. Tag: Adiós, Andalucía!
Gehören Sie zu den Glücklichen, die ein paar Verlängerungstage im Süden gebucht haben? Dann bringen wir Sie in Ihr Badehotel. Für alle anderen Gäste: Schnell noch die Füße ins Meer, Sie fliegen im Laufe des Tages zurück in die Heimat.
Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!