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Feuer und Eis - Vulkane und Gletscher. In Island können Sie noch heute erleben, wie Kontinente entstehen. Sie fahren durch eindrucksvolle Hochebenen, erleben ungestüme Wasserfälle, ungezähmte Flüsse und driftende Eisberge. Und ein wenig tauchen Sie in die traditionelle und doch moderne Kultur der Isländer ein.
1. Tag Ankunft in Reykjavík
Sie fliegen nach Keflavík. Auf dem Weg zu Ihrem Hotel halten Sie bei der Blauen Lagune, wo Sie ein entspannendes Bad im türkisblauen, warmen Thermalwasser nehmen können. Also Badesachen in das Handgepäck! (Eintritt nicht inklusive). (A)
2. Tag Reykjavík - Kirkjubæjarklaustur
Während einer kurzen Orientierungsfahrt bekommen Sie einen Eindruck von Reykjavík, das nicht nur die nördlichste, sondern auch eine der kleinsten Hauptstädte der Welt ist. Charakteristisch für das Stadtbild sind Holzhäuser mit bunt bemalten Dächern, welche Sie vor allem rund um den Tjörnin-See finden. Beeindruckend sind aber auch einige extravagante Beispiele moderner Architektur. Nach kurzer Fahrt kommen Sie nach Thingvellir, einem geologisch wie historisch einzigartigen Ort auf Island. In dieser idyllischen Landschaft driften die amerikanische und die eurasische Kontinentalplatte auseinander, was sich durch kilometerlange, aufgerissene Spalten bemerkbar macht. Im angrenzenden Hochtemperaturgebiet Haukadalur befindet sich der »Große Geysir«, Namensgeber für alle Springquellen der Welt. Jedoch nur sein kleiner Nachbar Strokkur stößt etwa alle fünf Minuten eine kochende Wasserfontäne in die Höhe. Weiter geht es zum Gullfoss, dem »Goldenen Wasserfall«. Sie fahren entlang der isländischen Südküste zum Skógafoss, mit 60 m Höhe einer der imposantesten isländischen Wasserfälle. Im gleichnamigen Ort Skogar besuchen Sie ein mit viel Liebe aufgebautes volkskundliches Museum. Hier sehen Sie auch die für Island typischen Grassodenhäuser. Bei der kleinen Ortschaft Vík í Myrdal befindet sich Dyrhólaey, das Südkap, ein Vogelfelsen mit interessanten Felsformen aus Basalt. 350 km (F, A)
3. Tag Kirkjubæjarklaustur - Breiddalsvík
Der Nationalpark Skaftafell, der nach dem hiesigen erloschenen und erodierten Vulkan benannt ist, wird von Islands höchstem Gipfel, dem 2.119 m hohen Hvannadalshnjúkur überragt. Sie unternehmen eine kurze Wanderung zum Svartifoss, der über senkrecht stehende schwarze Basaltsäulen in die Tiefe fällt. Am Südrand von Islands größtem Gletscher, dem Vatnajökull, auf deutsch »Wassergletscher«, erleben Sie während einer Bootsfahrt auf dem einmaligen Gletschersee Jökulsárlón treibende Eisberge. Wussten Sie, dass das Ablösen der Eisberge von den Gletschermassen in der Fachsprache »kalben« genannt wird? Vorbei an den vielen Gletscherzungen von Europas größter zusammenhängender Eisfläche erreichen Sie Breiddalsvík in der Region Ostfjorde. 440 km (F, A)
4. Tag Breiddalsvík - Akureyri
Entlang der eindrucksvollen Ostfjorde gelangen Sie in das Städtchen Egilsstadir, das Handelszentrum des Ostlandes inmitten einer mythenumwobenen Region, denn in einem Fjord in der Nähe dieses Städtchens lebt der Sage nach Islands Nessie, der »Lagarfljóts-Wurm«. Die Zivilisation hinter sich lassend, fahren Sie nun Richtung Nordwesten am Rande der »Missetäterwüste« nach Mödrudalur, dem höchstgelegenen Einödhof Islands. In der Mývatn-Region erleben Sie dann erneut die vulkanisch-feurigen Prozesse, denen Island seine Existenz verdankt - es zischt, brodelt und dampft an vielen Stellen. Bevor Sie Ihr Tagesziel Akureyri nur 50 km südlich des nördlichen Polarkreises erreichen, beeindrucken die gewaltigen Wassermassen des Godafoss, des »Götterfalls«. Hier soll der Gode Þorgeir nach der Einführung des Christentums als Staatsreligion die letzten heidnischen Götterbilder den Fluten geopfert haben. 400 km (F)
5. Tag Akureyri: Ausflug nach Húsavík
Sie können den Tag in Akureyi verbringen, der zweitgrößten Stadt Islands außerhalb des Hauptstadtgebietes, die wegen ihrer schönen Lage und ihres Charmes auch Perle des Nordens genannt wird. Optional besteht die Möglichkeit, an einem Ausflug nach Húsavík teilzunehmen. Nach dem Besuch des kleinen, aber sehr interessanten Walmuseums fahren Sie für rund drei Stunden hinaus auf die offene See, um Wale zu beobachten. Die Chance, einen der riesigen Meeressäuger zu sehen, ist bei gutem Wetter sehr hoch. Ein unbeschreibliches Erlebnis, welches man sicher nicht mehr so schnell vergisst! 250 km (F)
6. Tag Akureyri - Stykkisholmur
Nach dem Frühstück durchqueren Sie »Tröllaskagi«, die Troll-Halbinsel und gleichzeitig die größte aus Plateaubasalt bestehende Gebirgslandschaft Nordislands. Im Skagafjord besuchen Sie das Freilichtmuseum von Glaumbær, eines der besterhaltenen Gehöfte aus dem 18. und 19. Jh. mit seinen neun aus Torf errichteten Einzelhäusern. In diesem vergleichsweise reichen und großen Hof kehrten sogar bekannte isländische Persönlichkeiten im 19. Jh zur Übernachtung ein. Über die Hochebene Holtavörduheidi erreichen Sie nach längerer Fahrt Stykkisholmur. Der Ort verdankt seinen Namen der in die Hafenanlagen integrierten Schäre »Stykkið«. 330 km (F, A)
7. Tag Snæfellsjökull - Reykjavik
Der Tag steht im Banne des geheimnisvollen Stratovulkans Snæfellsjökull, dessen letzter Ausbruch bereits 1.800 Jahre zurückliegt und der Jules Verne zu seinem Roman »Zum Mittelpunkt der Erde« inspirierte. Hier begannen der Hamburger Professor Otto Lidenbrock und sein Neffe Axel zusammen mit dem in Reykjavík engagierten Führer und Eiderentenjäger Hans ihren phantastischen Abstieg in die Tiefen der Erde. Ob unter dem Krater wahrhaftig riesige Champignons und längst ausgestorbene Urzeitreptilien existieren? Bei der Fahrt um den eisbedeckten Gletscher lernen Sie den malerischen Fischerort Ólafsvik, die phantastisch anmutenden Küstenformationen nahe des seit dem Mittelalter als Fischerort bedeutsamen Arnarstapi und den roten Muschelstrand von Búdir kennen. Über Borganes erreichen Sie am Abend erneut Reykjavik. 400 km (F, A)
8. Tag Heimreise
Heute heißt es Abschied nehmen. Sie fahren zum Flughafen Keflavik und treten die Heimreise an. (F)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)