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Auf den Hügeln des nördlichen Tejo leuchtet das Häusermeer der »Weißen Stadt«. Prächtige Paläste, verwinkelte Gassen und lauschige Plätze verzaubern jeden Besucher. Sie werden sich weder dem morbiden Charme dieser »alten Dame« noch der unbändigen Lebensfreude Lissabons entziehen können. Erleben Sie das einmalige Nebeneinander und begleiten Sie uns in die portugiesische Hauptstadt.
1. Tag Anreise nach Lissabon
Die Metropole an der Mündung des Tejo erwartet Sie! Nach Ihrer Ankunft in der portugiesischen Hauptstadt erfolgt die Fahrt zu Ihrem ausgewählten Hotel. Nutzen Sie die verbleibende Zeit zu einem ersten Erkundungsgang. Es gibt viel zu sehen in Lissabon! Wie wäre es mit einem ersten Bummel durch die Baixa? Von hier fährt der »Elevador de Santa Justa« in den höhergelegenen Stadtteil Chiado. Genießen Sie den herrlichen Blick über die Stadt! Auf dem ehemaligen Gelände der Expo befindet sich eines der größten Aquarien weltweit. Ein Besuch des faszinierenden Ozeanariums wird auch Sie begeistern.
2. Tag Lissabon: die weiße Stadt am Tejo
Während einer Stadtrundfahrt sehen Sie das Hieronymuskloster: die Kirche ist ein architektonischer Genuss, der Kreuzgang eine Augenweide, kein Bogen gleicht dem anderen, keine Verzierung an einer Säule taucht zweimal auf. Vis-à-vis, am Wasser gelegen, steht der Turm von Belém (Außenbesichtigung), eines der Wahrzeichen Lissabons. Gleich nebenan sehen Sie das Seefahrerdenkmal, auf dem die Persönlichkeiten verewigt sind, die sich um das portugiesische Weltreich verdient machten. Unterwegs legen Sie eine Kaffepause in der ältesten Konditorei »Casa dos pastéis de Belém« ein und können hier die berühmten »Pastéis de Belém« probieren. Man vermutet, dass diese Törtchen bereits im 18. Jahrhundert von den Mönchen des Hieronymusklosters hergestellt wurden. Anschließend besuchen Sie die Burg São João, auf dem höchsten, östlichen Stadthügel. Zum Abschluss gelangen Sie in das charmante Altstadtviertel Alfama, das in seiner mittelalterlichen Gestalt die Zeiten zu überdauern scheint. Der Nachmittag steht Ihnen für individuelle Entdeckungen zur Verfügung. Lust auf Kultur? Dann sollten Sie auf jeden Fall dem Gulbenkian-Museum einen Besuch abstatten. Gemälde von Rubens, Rembrandt und Van Dyck können hier von Ihnen bewundert werden. Auch den Gang durch den ägyptischen Saal sollten Sie nicht auslassen. Wie wäre es abends mit Fado? Den Gesang über unerwiderte Liebe, Mut und Saudade können Sie während eines optionalen Abendessens genießen. (F)
3. Tag Queluz, Sintra, Cascais und Estoril
Ihr erstes Tagesziel ist das Schloss von Queluz, das auch »Portugiesisches Versailles« genannt wird. Viel umjubelt ist Sintras Charme. Lord Byron pries den Ort in einem Brief als »...unter jedem Aspekt der entzückendste Europas; Paläste und Gärten breiten sich inmitten von Felsen, Katarakten und Abgründen aus; Klöster stehen auf erstaunlichen Höhen, diese Aussicht auf die See und den Tejo...«. Sie besichtigen den Palácio Nacional da Pena. Hoch oben auf einem Gipfel des Sintra-Gebirges thronend, diente der Palast einst als königliche Sommerresidenz. Genießen Sie den Blick auf die Stadt und die herrliche Aussicht auf das weite grüne Umland. Anschließend fahren Sie über die beliebten Seebäder Cascais und Estoril zurück nach Lissabon. 80 km (F)
4. Tag Abschied von Lissabon
Heute verabschieden Sie sich von dieser zauberhaften Stadt am Tejo. Je nach Abflugzeit haben Sie die Möglichkeit einen letzten Bica zu trinken. Sie fliegen erst am Nachmittag in Ihre Heimat? Wie wäre es mit einem Besuch des Fado-Museums? Wo wenn nicht hier in der Hochburg des melancholischen Gesangs werden Sie die Ursprünge und die faszinierende Geschichte des Fado erfahren. (F)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück)
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In Belem, einem Stadtteil der portugiesischen Hauptstadt Lissabon befindet sich das herausragende Hieronymus Kloster, in Portugal Mosteiro dos Jeronimos genannt. Es ist das bedeutendste Bauwerk der Manuelinik, welche eine portugiesische Variante der Spätgotik ist und auch einige Elemente der Renaissance aufweist. Entstanden ist dieser prunkvolle Architekturstil unter dem König Manuel I, welcher von 1495 bis 15212 über Portugal herrschte.
Das Hieronymus Kloster selbst wurde von Manuel I, kurz nachdem der berühmte portugiesische Seefahrer Vasco da Gama von seiner ersten Indienreise zurückkehrte, in Auftrag gegeben und im Jahre 1544 fertiggestellt. Dieser hat in dem imposanten Prachtbau auch seine letzte Ruhestätte gefunden, ebenso wie Fernando Pessoa, Luis de Camoes und zahlreiche portugiesische Könige. Neben den Gräbern beheimatet das Mosteiro dos Jeronimus aber auch ein Marinemuseum sowie das Archäologische Museum.
Vor dem rund 300 Meter langen Prachtbau erstreckt sich ein großzügig angelegter Park, welcher die reichverzierte Kalksteinfassade voll zur Geltung kommen lässt. Und auch von Innen ist der Prachtbau einfach überwältigend. Zudem wurde das Kloster 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der Name geht auf den Orden des Heilligen Hieronymus zurück, welcher hier bis 1834 untergebracht war.
Im Stadtteil Belem der portugiesischen Hauptstadt Lissabon befindet sich eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, das Padrao dos Descombrimentos, zu Deutsch das Denkmal der Entdeckungen. Dieses wurde im Jahre 1960 zum 500. Todestag Heinrich des Seefahrers, zur Zeit des Salazar-Regimes fertiggestellt. Das weiße Meisterwerk am Ufer des Tejo soll an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern und zeigt dazu 33 wichtige Personen dieser Zeit.
Dazu gehören beispielsweise Heinrich der Seefahrer, Vasco da Gama, Ferdinand Magellan, Bartolomeu Diaz und Alfons V. Alle 33 Figuren blicken auf den Tejo. Auf dem Boden vor dem Eingang erstreckt sich eine Windrose aus Mosaiksteinen mit einem Durchmesser von 50 Metern. Diese war ein Geschenk der Republik Südafrika. Die majestätische Windrose trägt in ihrem Zentrum eine Weltkarte auf der die Routen der portugiesischen Entdecker des 15. und 16. Jahrhunderts eingetragen sind.
Mit Hilfe eines Lifts gelangt man auch auf die Spitze des imposanten Monuments. Von hier aus hat man einen hervorragenden Blick auf den Tejo, sowie über den Stadtteil Belem mit seinen zahlreichen eindrucksvollen Bauwerken wie dem Mosteiro dos Jeronimos (Hieronymus Kloster), der Ponte 25 de Abril und dem Torre de Belem.
Zu den bekanntesten Wahrzeichen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gehört definitiv auch der Turm von Belem, in der Landessprache Torre de Belem genannt. Dieser befindet sich direkt an der Mündung ds Tejo (Tajo) in den Atlantischen Ozean. Der imposante und faszinierende Turm beherbergt in der obersten Etage eine Aussichtsplattform in 35 Metern Höhe.
Unweit vom Torre de Belem entfernt befindet sich das ebenfalls im manuelinischen Stil errichtet Moistero dos Jeronimus (Hieronymus Kloster) und ebenso wie der Turm von Belem überstand auch dieses herausragende Bauwerk das schwere Erdbeben von Lissabon im Jahre 1755 überstanden. Der Torre de Belem ist seit seiner Fertigstellung im Jahre 1521 das Symbol der Glanzzeit des portugiesischen Handels- und Seefahrtimperiums.
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An der Atlantikküste der Iberischen Halbinsel, im äußersten Südwesten Europas liegt das bezaubernde Lissabon, die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt Portugals. Sie befindet sich an einer Bucht, bei der der Fluss Tejo, der längste Fluss der Iberischen Halbinsel, in den Atlantik mündet. Schon zur Zeit des Römischen Kaiserreiches war die Stadt ein bedeutender Handelshafen.
Entsprechend der langen und wechselvollen Geschichte Lissabons beheimatet die Stadt auch zahlreiche imposante Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Catedral Sé Patriarcal, das Palacio de Sao Bento, das Ozeanarium im Parque das Nacoes oder der Park Jardim Estrela. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind allerding die UNESCO Weltkulturerbestätten Torre de Belem und Mosteiro dos Jeronimos.
An einer sandigen Bucht direkt am azurblauen Atlantik und gerade einmal 25 Kilometer von der portugiesischen Hauptstadt Lissabon entfernt befindet sich die malerische Kleinstadt Cascais. Sie verfügt über exzellente Verbindungen zur Metropole Lissabon und beheimatet zudem auch einen Yachthafen. In der bezaubernden Stadt leben etwas mehr als 35.000 Einwohner.
Reisende lieben den Ort besonders wegen der hervorragenden und traumhaften Strände und der wunderbaren Umgebung. So befindet sich nur 2 Kilometer westlich der Stadt die Boca do Inferno, eine vom Meer unterspülte und sehr beeindruckende Steilküste. Auch Golfer kommen in Cascais auf ihre Kosten, denn in der Stadt befinden sich zwei angesehene Golfplätze.
Queluz
Jedes Jahr zieht es Tausende Reisende aus aller Herren Länder in den kleinen 33.000 Einwohner zählenden Küstenort Sintra, etwa 25 Kilometer westlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Der Grund dafür sind die hier befindlichen, größtenteils Jahrhunderte alten Paläste, die 1995 als Kulturlandschaft Sintra von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurden.
Dazu gehören unter anderem der Palacio Nacional de Sintra, welcher auch Paco Real oder Palacio da Vila genannt wird sowie das Convento dos Capuchos, der Palacio Nacional de Pena oder auch das Castelo dos Mouros. Letzteres ist von den Mauren bereits vor dem 11. Jahrhundert errichtet worden. 1154 erhielt Sintra das Stadtrecht.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.