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Zwischen der sonnenverwöhnten Algarve und der Weißen Stadt Lissabon präsentiert sich der landschaftlich beeindruckende Alentejo. Eisenrote Erde und weißgetünchte Dörfer warten darauf von Ihnen entdeckt zu werden! Mit der Klosteranlage in Batalha, der Museumsstadt in Évora und dem Hieronymuskloster in Lissabon warten zur Abwechslung auch kulturelle Höhepunkte auf Sie.
1. Tag Anreise nach Portugal
Ankunft am Flughafen in Faro und Fahrt zu Ihrem zentral gelegenen Hotel. Dank der zentrumsnahen Lage Ihrer Unterkunft haben Sie Gelegenheit die Altstadt von Faro zu erkunden und einen gemütlichen Spaziergang an der Hafenpromenade zu unternehmen. Vor dem Abendessen werden Sie von Ihrer Reiseleitung empfangen. (A)
2. Tag Faro - Évora
Die Fahrt führt Sie durch das schöne Hinterland des Alentejo mit seinen endlosen Hügeln, weißgekalkten Dörfern, silbrigen Olivenhainen und Korkeichenwäldern. In dieser Region scheint die Zeit stillzustehen. Sie besichtigen das Weingut Herdade do Esporão und genießen ein regionaltypisches Mittagessen. Überwältigend ist auch das mittelalterliche Évora, UNESCO-Welterbestätte und eine der schönsten Städte des Landes. Während eines Stadtrundgangs lernen Sie Évora kennen und besichtigen den römischen Tempel, die Kathedrale und das Franziskanerkloster, die allesamt von der reichen Vergangenheit der Museumsstadt künden. Die altehrwürdige Universität schlägt heute eine Brücke in die Zukunft. 270 km (F, M, A)
3. Tag Évora - Coimbra
Heute spazieren Sie durch den Wallfahrtsort Fátima. Der Platz an der Kapelle ist der größte Kirchenplatz der Welt. Das Kloster in Batalha ist Welterbe der UNESCO und mit seinen Kreuzgängen und Kapellen ein überwältigender Anblick. Anschließend fahren Sie in die traditionsreiche Universitätsstadt Coimbra. Hier besuchen Sie die alte Universität mit einer der prunkvollsten Bibliotheken der Welt. Mit einem gemütlichen Spaziergang durch das alte Viertel Almedina lassen Sie den Tag ausklingen. 325 km (F, A)
4. Tag Coimbra - Lissabon
Portugal ist bekannt für seine Porzellanwaren. In einer ehemaligen Porzellanmanufaktur werden Sie heute in die Geheimnisse dieser exklusiven Porzellanwaren eingeweiht. Das dreidimensional wirkende Dekor und die satten leuchtenden Farben strahlen Lebensfreude aus. Lassen Sie sich anstecken! Durch sanftes Hügelland, auf dem alte Windmühlen thronen, erreichen Sie das zauberhafte Städtchen Óbidos mit seinen farbenfrohen Häusern. Hier unternehmen Sie einen Spaziergang durch mit Geranien und Bougainvillea geschmückte Gassen. Über den westlichsten Punkt Europas, das Cabo da Roca, erreichen Sie die mondänen Seebäder Cascais und Estoril. Im Laufe des Tages erfolgt die Ankunft in Ihrem Hotel in Lissabon. 275 km (F, A)
5. Tag Lissabon: Die »Weiße Stadt«
Dieser Tag gehört dem aufregenden und kosmopolitischen Lissabon. Die einst reichste Handelsstadt Europas begeistert durch die traumhafte Lage an der Tejo-Mündung. Während einer erlebnisreichen Stadtrundfahrt sehen Sie das Hieronymuskloster, den Turm von Belém und das Seefahrerdenkmal (Aussenbesichtigungen). Im Anschluss spazieren Sie gemeinsam durch das älteste Viertel der Stadt bis zur Burg São Jorge. Genießen Sie hier den faszinierenden Weitblick! Der Rest des Tages bietet sich an, um Lissabon bei individuellen Unternehmungen näher kennen zu lernen. Kennen Sie bereits das ehemalige Expo Gelände? Dort befindet sich eines der größten Aquarien weltweit. Ein Besuch des faszinierenden Ozeanariums wird Sie bestimmt nicht enttäuschen. Mehr Lust auf Kultur? Dann sollten Sie auf jeden Fall dem Gulbenkian-Museum einen Besuch abstatten. Gemälde von Rubens und Rembrandt oder von Monet und Renoir können hier bewundert werden. Auch den Gang durch den ägyptischen Saal sollten Sie nicht auslassen. 35 km (F)
6. Tag Lissabon - Algarve
Ihre Fahrt entlang der Atlantikküste endet an der Algarve. Bei einem gemütlichen Stadtrundgang durch Lagos entdecken Sie diese charmante südländische Stadt, die einer der Hauptanziehungspunkte der Algarve ist. Genießen Sie den Anblick des gut erhaltenen Stadtkerns mit seinen engen Gassen und farbigen Häuserfassaden. Anschließend fahren Sie weiter bis nach Albufeira. 300 km (F, A)
7. Tag entspannen an der sonnigen Algarve
Am letzten Tag haben Sie Zeit, sich an einem der vorgelagerten Strände zu entspannen oder die nähere Umgebung auf eigene Faust zu erkunden. Kleinere Sandstrände zwischen Felsklippen finden Sie an der Algarve zahlreich vor. Sollten Sie noch unternehmenslustig sein, dann nehmen Sie doch an unserem optionalen Ausflug zum windgepeitschten Cabo de São Vicente teil, das von den Portugiesen auch »Fim do Mundo« genannt wird. Auf dem Weg dorthin sehen Sie die bizarre Landschaft der Ponta de Piedade mit bezaubernden Felsformationen und besichtigen in Sagres die beeindruckende Festungsanlage, die bis heute als Zentrum der portugiesischen Eroberungsgeschichte gilt. (F)
8. Tag Heimreise oder Anschlussurlaub
Je nach Abflugzeit haben Sie noch Gelegenheit zu einem Bad im Meer. Anschließend werden Sie zum Flughafen gebracht und treten Ihren Rückflug zu Ihrem Ausgangsort an. Sollten Sie sich für »Mehr Urlaub danach« entschieden haben, so beginnt heute Ihr Anschlussurlaub. (F)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
1. Tag Porto - Altstadt von Porto
2. Tag Evora - Franziskanerkloster von Evora
Evora - Kathedrale Evora
3. Tag Batalha - Dominikanerkloster "Batalha"
4. Tag Cabo de Roca
In Belem, einem Stadtteil der portugiesischen Hauptstadt Lissabon befindet sich das herausragende Hieronymus Kloster, in Portugal Mosteiro dos Jeronimos genannt. Es ist das bedeutendste Bauwerk der Manuelinik, welche eine portugiesische Variante der Spätgotik ist und auch einige Elemente der Renaissance aufweist. Entstanden ist dieser prunkvolle Architekturstil unter dem König Manuel I, welcher von 1495 bis 15212 über Portugal herrschte.
Das Hieronymus Kloster selbst wurde von Manuel I, kurz nachdem der berühmte portugiesische Seefahrer Vasco da Gama von seiner ersten Indienreise zurückkehrte, in Auftrag gegeben und im Jahre 1544 fertiggestellt. Dieser hat in dem imposanten Prachtbau auch seine letzte Ruhestätte gefunden, ebenso wie Fernando Pessoa, Luis de Camoes und zahlreiche portugiesische Könige. Neben den Gräbern beheimatet das Mosteiro dos Jeronimus aber auch ein Marinemuseum sowie das Archäologische Museum.
Vor dem rund 300 Meter langen Prachtbau erstreckt sich ein großzügig angelegter Park, welcher die reichverzierte Kalksteinfassade voll zur Geltung kommen lässt. Und auch von Innen ist der Prachtbau einfach überwältigend. Zudem wurde das Kloster 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der Name geht auf den Orden des Heilligen Hieronymus zurück, welcher hier bis 1834 untergebracht war.
Im Stadtteil Belem der portugiesischen Hauptstadt Lissabon befindet sich eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, das Padrao dos Descombrimentos, zu Deutsch das Denkmal der Entdeckungen. Dieses wurde im Jahre 1960 zum 500. Todestag Heinrich des Seefahrers, zur Zeit des Salazar-Regimes fertiggestellt. Das weiße Meisterwerk am Ufer des Tejo soll an das Zeitalter der Entdeckungen erinnern und zeigt dazu 33 wichtige Personen dieser Zeit.
Dazu gehören beispielsweise Heinrich der Seefahrer, Vasco da Gama, Ferdinand Magellan, Bartolomeu Diaz und Alfons V. Alle 33 Figuren blicken auf den Tejo. Auf dem Boden vor dem Eingang erstreckt sich eine Windrose aus Mosaiksteinen mit einem Durchmesser von 50 Metern. Diese war ein Geschenk der Republik Südafrika. Die majestätische Windrose trägt in ihrem Zentrum eine Weltkarte auf der die Routen der portugiesischen Entdecker des 15. und 16. Jahrhunderts eingetragen sind.
Mit Hilfe eines Lifts gelangt man auch auf die Spitze des imposanten Monuments. Von hier aus hat man einen hervorragenden Blick auf den Tejo, sowie über den Stadtteil Belem mit seinen zahlreichen eindrucksvollen Bauwerken wie dem Mosteiro dos Jeronimos (Hieronymus Kloster), der Ponte 25 de Abril und dem Torre de Belem.
Zu den bekanntesten Wahrzeichen der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gehört definitiv auch der Turm von Belem, in der Landessprache Torre de Belem genannt. Dieser befindet sich direkt an der Mündung ds Tejo (Tajo) in den Atlantischen Ozean. Der imposante und faszinierende Turm beherbergt in der obersten Etage eine Aussichtsplattform in 35 Metern Höhe.
Unweit vom Torre de Belem entfernt befindet sich das ebenfalls im manuelinischen Stil errichtet Moistero dos Jeronimus (Hieronymus Kloster) und ebenso wie der Turm von Belem überstand auch dieses herausragende Bauwerk das schwere Erdbeben von Lissabon im Jahre 1755 überstanden. Der Torre de Belem ist seit seiner Fertigstellung im Jahre 1521 das Symbol der Glanzzeit des portugiesischen Handels- und Seefahrtimperiums.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Im Norden Portugals, direkt an der Atlantikküste erstreckt sich die malerische und faszinierende Hafenstadt Porto. Sie ist die zweitgrößte Stadt des Landes und wird wegen ihrer enormen Größe und wirtschaftlichen Bedeutung häufig „Hauptstadt des Nordens“ genannt. Im Ballungsraum Grande Porto leben rund 1,3 Millionen Menschen.
Die Stadt verfügt über ein ausgesprochen angenehmes Klima. Die Bewohner selbst sehen ihre Stadt als heimliche Hauptstadt Portugals da sie immerhin Namensgeberin des Landes war. Gemessen an den Attraktionen und Sehenswürdigkeiten könnte sie in jedem Fall Hauptstadt werden. Nicht umsonst wird sie von vielen auch als „Barockstadt“ bezeichnet.
Unbedingt gesehen haben sollte man die Kathedrale Se do Porto, den Torre dos Clerigos, den Praca da Ribeira am Rio Douro, die Börse, das Rathaus und die Avenida dos Aliados, sowie die zahlreichen imposanten Kirchen wie die Igreja di Carmo, die Igreja da Trinidade, die Igreja Sao Francisco und die Igrea de Santo Ildefonso, letztere beeindruckt ganz besonders und besticht durch ihre mit Azulejos geschmückte Außenfassade.
In der portugiesischen Region Alentejo, was übersetzt so viel wie „jenseits des Tejo“ bedeutet, liegt die historisch bedeutende und atemberaubend schöne Stadt Evora, deren Geschichte bis zur Zeit der römischen Besatzung zurückgeht. Von dieser Zeit zeugen bis heute einige Bauwerke der Stadt.
1986 wurde das historische Zentrum Evoras von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, hier befinden sich beispielsweise ein aus römischer Zeit stammender Äquadukt, die Kathedrale Se und der einstige Königssitz Paco dos Condes de Basto.
Hauptattraktion der Stadt ist aber der beeindruckende und bezaubernde Diana-Tempel, welcher mit seinen monumentalen Säulen bis heute vom römischen Erbe der Stadt zeugt. Auf dem zentralgelegenen Praca do Giraldo gibt es einen imposanten Marmorbrunnen zu bestaunen.
Die pittoreske Kleinstadt Batalha befindet sich rund 100 Kilometer nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und beheimatet etwa 8.500 Menschen. Batalha ist das portugiesische Wort für „Schlacht“. Die Stadt im Zentrum Portugals, welche in der Landessprache Vila da Batalha genannt wird, entwickelt sich immer mehr zu einem beliebten und vielbesuchten Anziehungspunkt für Touristen.
Das wohl imposanteste Bauwerk der Stadt ist die Klosterkirche Santa Maria da Vitoria, auch Mosteiro da Batalha (Kloster von Batalha) genannt. Für diesen atemberaubenden Prachtbau ist die Kleinstadt bekannt. Das Dominikaner-Kloster wurde im 14. bis 16. Jahrhundert, zum Dank für den Triumph Portugals über das Königreich Kastilien, errichtet und 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Rund 200 Kilometer nördlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und etwa 100 Kilometer südlich von Porto befindet sich die die bezaubernde Stadt Coimbra. Sie liegt am Ufer des Flusses Rio Mondego, welcher etwa 40 Kilometer westlich der Stadt in den Atlantik mündet. Im malerischen und historisch bedeutenden Coimbra leben etwa 107.000 Einwohner.
Die Geschichte dieses Ortes geht bis in die keltische Zeit zurück, zur Zeit der Römer befand sich hier die Stadt Aeminium. Zahlreiche Bauwerke sind somit auch aus den verschiedenen Jahrhunderten in Coimbra erhalten geblieben, so zum Beispiel die Alte und die Neue Kathedrale, der Jardim do Portugal dos Pequenitos, der römische Aquädukt Arcos do Jardim, das Augustinerkloster Igreja de Santa Cruz und die Hängebrücke Ponte Rainha Santa Isabel.
Einer der wichtigsten Wallfahrtsorte Portugals ist die Stadt Fatima im Zentrum des Landes. Sie befindet sich circa 130 Kilometer nördlich der Hauptstadt Lissabon und beheimatet knapp 12.000 Einwohner. Der katholische Wallfahrtsort wird ähnlich wie Lourdes vor allem von Kranken besucht, diese erhoffen sich von der Reise Heilung. Der arabische Name „Fatima“ geht auf die einstigen muslimischen Herrscher der Stadt zurück.
Die große religiöse Bedeutung des Ortes rührt von einer angeblichen Marienerscheinung her. Im Jahre 1917 soll hier drei Hirtenkindern die Jungfrau Maria erschienen sein. Von dieser wurden den Kindern auch die sogenannten drei Geheimnisse von Fatima überliefert. Aber auch nicht-religiöse Reisende werden die Stadt Fatima lieben. Schon allein die herrliche Basilica Antiga begeistert zahllose Besucher.
An einer sandigen Bucht direkt am azurblauen Atlantik und gerade einmal 25 Kilometer von der portugiesischen Hauptstadt Lissabon entfernt befindet sich die malerische Kleinstadt Cascais. Sie verfügt über exzellente Verbindungen zur Metropole Lissabon und beheimatet zudem auch einen Yachthafen. In der bezaubernden Stadt leben etwas mehr als 35.000 Einwohner.
Reisende lieben den Ort besonders wegen der hervorragenden und traumhaften Strände und der wunderbaren Umgebung. So befindet sich nur 2 Kilometer westlich der Stadt die Boca do Inferno, eine vom Meer unterspülte und sehr beeindruckende Steilküste. Auch Golfer kommen in Cascais auf ihre Kosten, denn in der Stadt befinden sich zwei angesehene Golfplätze.
An der Atlantikküste der Iberischen Halbinsel, im äußersten Südwesten Europas liegt das bezaubernde Lissabon, die Hauptstadt und zugleich die größte Stadt Portugals. Sie befindet sich an einer Bucht, bei der der Fluss Tejo, der längste Fluss der Iberischen Halbinsel, in den Atlantik mündet. Schon zur Zeit des Römischen Kaiserreiches war die Stadt ein bedeutender Handelshafen.
Entsprechend der langen und wechselvollen Geschichte Lissabons beheimatet die Stadt auch zahlreiche imposante Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise die Catedral Sé Patriarcal, das Palacio de Sao Bento, das Ozeanarium im Parque das Nacoes oder der Park Jardim Estrela. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind allerding die UNESCO Weltkulturerbestätten Torre de Belem und Mosteiro dos Jeronimos.
Albufeira
Sagres
São Vicente
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