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Griechenland und Türkei - Zeugnisse der Vergangenheit, Mythen und Legenden, Geschichte, Tradition und Kultur. All das lässt sich hier in besonderer Fülle finden. Gehen Sie auf Entdeckungsreise auf den Spuren der Antike und Sie werden von diesen Ländern und ihren Schätzen begeistert sein.
1. Tag Anreise nach Athen
Nach Ihrer Ankunft in Athen haben Sie je nach Ankunftszeit die Möglichkeit, sich ein wenig mit der eindrucksvollen Stadt vertraut zu machen. Durch die zentrale Lage Ihres Hotels in der Nähe des Omonia-Platzes haben Sie viele Möglichkeiten für einen ersten Erkundungsspaziergang. (A)
2. Tag Delphi und Ossios Loukas
Nachdem Sie Ihre Reiseleitung im Hotel begrüßt hat, brechen Sie nach Delphi auf. Delphi ist wohl die schönste und bedeutendste antike Stätte Griechenlands, befand sich doch hier der »Nabel der Welt«. Sie besichtigen die Schatzhäuser, den Apollon-Tempel, das Theater, die Kastalische Quelle und das renovierte Museum. Im Marmaria-Bezirk stand einst der Athena-Tempel. Hat auch Ihnen das Orakel etwas zu berichten? Nach einer kurzen Busfahrt erreichen Sie eine der bedeutendsten Klosteranlagen Griechenlands - das Kloster Ossios Loukas. Die zwei Klosterkirchen mit ihren wertvollen Fresken und Mosaiken zählen zu den schönsten Monumenten byzantinischer Kunst. 190 km (F, A)
3. Tag Delphi - Olympia
Im Jahre 776 v. Chr. wurden hier die ersten Olympischen Spiele ausgerufen. Entdecken Sie die Geschichte und die archäologischen Zeugnisse. Sie sehen den Heiligen Hain und den Tempel des Zeus, dessen von Phidias gestaltete Statue zu den sieben Weltwundern der Antike zählt. Schatzhäuser, Thermenanlagen, Gymnasion und das weite Stadion bezeugen den einstigen Ruhm Olympias. Im Museum sehen Sie zahlreiche Meisterwerke griechischer Kunst. Nach der Besichtigung der antiken Stätten von Olympia erreichen Sie Ihr Hotel in Langadia. 280 km (F, A)
4. Tag Mykene - Nauplia - Epidauros
In Mykene sehen Sie das mächtige Löwentor, das imposante Schatzhaus des Atreus und hören die Sagen rund um den König Agamemnon und die schöne Helena. Auf der Weiterfahrt stoppen Sie in Nauplia und unternehmen einen Spaziergang durch die schmalen Gassen über den Syntagmaplatz zur Vouleftikomoschee. Sie diente dem ersten griechischen Parlament als Tagungsort. Schließlich erreichen Sie Epidauros und lassen sich von der beeindruckenden Akustik des am besten erhaltenen Theaters Griechenlands faszinieren. Sie besichtigen das Heiligtum des Schutzgottes der Medizin, Asklepeios, bevor Sie Ihr Hotel in Isthmia erreichen. 210 km (F, A)
5. Tag Athen - Mittelpunkt der Antike
Heute erwartet Sie »die Hauptstadt der antiken Welt« - Athen mit all seinen Mythen und Legenden. Auf einer Stadtrundfahrt erkunden Sie zunächst die griechische Metropole, dessen Stadtbild seit 3.000 Jahren von der Akropolis geprägt wird. Sie sehen das Panathenian Stadion, in dem die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt fanden. Bewundern Sie den Tempel des Zeus, bevor Sie am Parlament, der Nationalbibliothek und dem Präsidentenpalast vorbeikommen. Selbstverständlich darf ein Besuch des neuen Akropolismuseums nicht fehlen. Ein Bummel durch die Athener Altstadt - die »Plaka« - rundet den Tag gemütlich ab. 80 km (F, A)
6. Tag Sparta und Mystras
Auch heute können Sie den Tag nach Ihren eigenen Vorstellungen gestalten. Hierzu empfehlen wir Ihnen, an unserem optionalen Ausflug nach Sparta und Mystras teilzunehmen. An Tripolis vorbei führt Sie unser Ausflug nach Sparta - einst mächtigster Staat in Hellas. In Mystras, am Hang des Taygetos-Gebirges gelegen, regierten über Jahrhunderte mächtige Kaiser. Während der Besichtigung der einst blühenden byzantinischen Stadt werden Sie immer wieder mit herrlichen Ausblicken über die Region belohnt. Sie sehen Kirchen mit faszinierenden byzantinischen Fresken, Klöster und Paläste, welche sich terrassenförmig bis zur Bergkuppe hinauf ziehen (festes Schuhwerk empfehlenswert). (F, A)
7. Tag Korinth und Isthmia
Entspannen Sie einen Tag im Hotel oder nehmen Sie an dem optionalen Ausflug nach Korinth teil. Zunächst sehen Sie die Altstadt von Korinth. Beim Besuch des Ausgrabungsgeländes von Akrokorinth besichtigen Sie auch das kleine Museum mit Werken aus griechischer und römischer Zeit. Weiter führt Sie Ihr Weg nach Isthmia. Nach Olympia waren die Isthmischen Spiele die wichtigsten Festspiele im antiken Griechenland. In der Antike fanden hier Pferderennen, Wagenrennen, Ringkämpfe und sogar Gesangswettbewerbe statt. Die Überreste dieser »Antiken Party« besichtigen Sie im Archäologischen Museum und sehen zum Abschluss der Besichtigungen noch den 460 v. Chr. erbauten Poseidon-Tempel. Schließlich laden wir Sie noch zu einer gemütlichen Weinverkostung ein, bevor Sie zu Ihrem Hotel zurückkehren. (F, A)
8. Tag Athen - Istanbul
Sie fliegen heute von Athen nach Istanbul. Am Flughafen in Istanbul werden Sie empfangen und zu Ihrem Hotel gebracht. Auf dem Weg erhalten Sie bereits einen Eindruck von der Vielfältigkeit der historischen Stadt. Freuen Sie sich auf ein paar unvergessliche Tage in der Türkei!
9. Tag Byzanz - Konstantinopel - Istanbul
Istanbul ist reich an historischen Bauten und alten Kunstschätzen. Sie beginnen Ihre Besichtigungstour mit dem Besuch des Hippodroms, der antiken Pferderennbahn. Zu sehen sind ferner der Ägyptische Obelisk und die Schlangensäule, die einst zum delphischen Orakel gehörte. Danach geht es zur Sultan-Ahmet-Moschee aus dem 17. Jh. mit den ungewöhnlich spitzen Minaretten. Die blauen Iznik-Kacheln gaben dem Gebäude auch den Namen »Blaue Moschee«. Ihr gegenüber erhebt sich die Hagia Sophia, der kunsthistorisch faszinierende Bau des 6. Jh. und die bedeutendste byzantinische Kirche. In die geheimnisvolle Welt des Orients führt Sie der Topkapi Sarayi. Bemerkenswert sind die erlesenen Kristall- und Silbergegenstände, chinesisches Porzellan sowie die Sultangewänder und Kronjuwelen. Hier können Sie Ihre Mittagspause mit Blick auf den Bosporus einlegen. Anschließend besuchen Sie die Chorakirche, die mit den prachtvollen Mosaiken und Fresken zu den bedeutendsten Zeugnissen der Stadt gehört. (F)
10. Tag Istanbul - Troja - Altinoluk
Sie verlassen Istanbul und durchqueren mit einer Fähre die berühmten Dardanellen. In der Ebene von Skamander liegt Troja, das von zahllosen Mythen und Legenden umrankt ist. Hören Sie von der Ilias des Homer, vom Trojanischen Pferd und von Schliemanns Ausgrabungen. Sehen Sie den sogenannten Schliemanngraben und die Mauern des alten Troja. Entlang der äolischen Küste und durch das landschaftlich sehr reizvolle Ida-Gebirge fahren Sie nach Altinoluk. 425 km (F, A)
11. Tag Altinoluk - Pergamon - Kusadasi
Im Landesinneren liegt Pergamon. Bei einer ausführlichen Erkundung der bedeutenden Akropolis lernen Sie eines der steilsten Theater Kleinasiens kennen sowie den Sockel des berühmten Pergamonaltars. Eine Rekonstruktion befindet sich heute im Pergamonmuseum in Berlin. Im kleinen Ort Bergama sehen Sie die Rote Halle, ein antikes Isis-Heiligtum und das Asklepeion, das neben denen in Ephesus und auf Kos eine der bekanntesten Heilstätten der Antike war. Anschließend fahren Sie zu Ihrem Übernachtungsort Kusadasi, wo Sie bei einem erfrischenden Bad im Meer den Tag ausklingen lassen können. 300 km (F, A)
12. Tag Kusadasi - Karacasu - Pamukkale
Ihr Reiseleiter führt Sie nach Nysa, eine antike, im 3. Jh. v. Chr. gegründete Stadt. Auf dem Weg nach Hierapolis halten Sie an einem der größten Lokomotivmuseen Europas, wo Sie mehr über die Geschichte der Eisenbahn erfahren. Hierapolis war einst bekannt für seine Thermalquellen. Von dem ehemaligen Kurort, dessen Gründer König Eumenes II. war, sind die ausgedehnte Nekropole, das große Theater und viele Bauelemente erhalten geblieben. Die Sinterterrassen von Pamukkale sind ein ungewöhnliches Naturschauspiel, das Sie nicht versäumen sollten. 220 km (F, A)
13. Tag Pamukkale - Aphrodisias - Kusadasi
Auf Ihrem Weg nach Aphrodisias besichtigen Sie eine alteingesessene Teppichschule. Die Kunst des Teppichknüpfens blickt in Anatolien auf eine lange Tradition zurück. Die Familie Özipek wird alle Entwicklungsphasen der Teppichentstehung vom Rohstoff bis hin zum Endprodukt zeigen und erklären. Zu den wohl schönsten antiken Stätten zählt Aphrodisias, Stadt der Liebesgöttin Aphrodite. Die Anlage ist in einem sehr guten Zustand und spiegelt das wohlhabende Leben der berühmten Stadt wider. Die gut erhaltenen Statuen im Museum zeigen deutlich die vortreffliche Fertigkeit der einst hier ansässigen Bildhauer. Nach der Besichtigung fahren Sie weiter nach Kusadasi. 240 km (F, A)
14. Tag Kusadasi: großartiges Ephesus
Ephesus war eine der größten antiken Handelsstädte am Mittelmeer, heute wird die große Ausgrabungsstätte seit mittlerweile mehr als hundert Jahren archäologisch untersucht. Sie sehen prachtvolle Bauten wie das Magnesische Tor, die Celsus-Bibliothek, das Odeon, die Agora, den Trajansbrunnen und das Theater. Im unweit liegenden Selçuk besuchen Sie das archäologische Museum, das neben anderen Exponaten auch die vielbrüstige Artemis zeigt. (F, A)
15. Tag Rückflug oder Anschlussurlaub
Fahrt zum Flughafen von Izmir oder Beginn Ihres Anschlussaufenthaltes. Rückflug zum Ausgangsflughafen. (F)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.
2. Tag Delphi - Apollontempel-Delphi
Delphi - Schatzhäuser-Delphi
Delphi - Theater von Delphi
3. Tag Olympia - Heiliger Hain
Olympia - Olympisches Stadion-Olympia
Olympia - Schatzhäuser-Olympia
Olympia - Tempel des Zeus
Olympia - Thermenanlagen Olympias
4. Tag Epidauros - antikes Theater-Eqidauros
Epidauros - Askleipios-Heiligtum
Mykines - Mykene
Einen Ort den man während einer Griechenland-Rundreise unbedingt gesehen haben muss ist die weltberühmte Akropolis von Athen. Der Name bedeutet übersetzt „Oberstadt von Athen“. Diese befindet sich auf einem rund 150 Meter hohen Felsen und thront somit majestätisch über der griechischen Hauptstadt. Erste Teile der Akropolis wie beispielsweise der Parthenon-Tempel oder das Erechtheion wurden bereits zwischen 467 und 406 v. Chr. errichtet.
1986 wurde die Akropolis zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Der ehemalige deutsche Bundespräsident Theodor Heuss sagte einmal dass die Akropolis zusammen mit dem Kapitol und Golgota ein Hügel ist auf dem Europa gründet. Deshalb wurde sie auch vom griechischen Staat mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet. Der überwältigende und atemberaubende Burgberg im Herzen von Athen ist der Stadtgöttin Athene geweiht.
Athen - Panathenian Stadion
Athen - Präsidentenpalast-Athen
Athen - Tempel des Zeus
6. Tag Mystras - byzantinische Ruinenstadt Mystras
7. Tag Korinth - Apollotempel-Korinth
Korinth - Felsen von Akrokorinth
Korinth - römischer Markt-Korinth
In der Nähe der bekannten blauen Moschee steht das Hippodrom. Ein Hippodrom ist eine Pferderennbahn, in der dann auch die Wagenrennen stattfanden. Das antike Hippodrom von Istanbul ist 324 von Konstantin neu aufgebaut worden. Es steht geschrieben, dass bis zu 100.000 Besucher hier Platz fanden. 450 Meter lang und 350 Meter breit war das damalige Hippodrom, also die eigentliche Rennstrecke plus die Tribüne.
Der Kaiser hatte sogar seine eigene Loge, die er gleich vom Palast aus betreten konnte. Einst eine reich mit Pferdestatuen geschmückte Rennbahn, von denen noch einige gut erhaltene Stücke im Museum bewundert werden können, sieht man heute nur noch einige Überreste dieses Hippodroms.
Die Hagia Sophia steht in Istanbul in der Türkei und ist eines der bedeutendsten Denkmäler.
Zuerst wurde sie im Dezember 537 als Kirche gebaut und geweiht. Die Hagia Sophia war knapp 56 Meter hoch. Sie wurde damals in fünf Jahren und zehn Monaten errichtet. Dafür sorgte der damalige Kaiser Justinian, der die Architektur damals sehr förderte und auch gern seine Macht und Reichtum nach außen hin demonstrierte. 558 stürzte die Kuppel durch ein Erdbeben ein. Sie wurde dann neu aufgebaut und die einzelnen Träger noch einmal verstärkt.
Die Unterkonstruktion stürzte im 13. und 14. Jahrhundert zwar immer einmal wieder ein, aber ansonsten erlitt die Hagia Sophia keine weiteren Schäden.
1453 wurde die Hagia Sophia im Zuge durch die Eroberung der Osmanen zur Moschee ausgebaut. Sie bekam zwei Minarette und wurde innen ganz neu ausgestattet. 1573 dann wird die Moschee noch einmal mit vier Minaretten ausgestattet und hatte nun sechs. Innen wurden die Gebetsräume verändert und der gesamte Bau noch einmal renoviert. Jetzt war die Hagia Sophia das größte Gebetshaus in Istanbul. 1934 erklärt Kemal Atatürk die Hagia Sophia zum Museum. Alle christlichen Symbole, die übermalt worden sind, wurden wieder freigelegt. Nun ist die Hagia Sophia für alle Menschen offen. Jeder Besucher der Hagia Sophia spürt gleich schon fast einen unwirklichen Eindruck dieses Gebäudes.
Steht man im Hauptraum und schaut auf die Kuppel, die 33 Meter Durchmesser hat und fast 14 Meter hoch ist, dann ist man überwältigt. Die ganze Architektur und Bauweise wird jeden Gast tief beeindrucken. Aber nicht nur die Bauweise lässt die Hagia Sophia mystisch erscheinen, sondern auch die ganz besondere Lichtführung trägt dazu bei. Es sieht aus, als wenn das Gebäude leuchtet. Silber, Gold und Marmor verstärken diesen Eindruck noch und lassen die Hagia Sophia von innen strahlen.
Die Sultan Ahmed-Moschee ist überall bekannt unter den Namen Blaue Moschee. Sie steht in Istanbul in der Türkei. Die Blaue Moschee ist ein sehr imposantes und großes Bauwerk mit sechs Türmen. Es ist auch die Einzige, die so viele Türme hat. Sie werden Minarette genannt und von da aus ruft man seine Bürger zum Gebet auf. Die Moschee wurde zwischen 1609 und 1616 vom 14 jährigen Sultan Ahmet I. in Auftrag gegeben. Er wollte unbedingt die Hagia Sophia Moschee, die genau gegenüberliegt, übertreffen.
Die Sultan Ahmed-Moschee ist zwar sehr groß, doch ihre Formen kann man fast als sanft beschreiben. Es ist kein klobiger Bau, sondern ganz im Gegenteil. Der innere Gebetsraum misst 51 mal 53 Meter. Darüber wölbt sich auf vier Pfeiler eine große Kuppel, die einen Durchmesser von etwas über 22 Meter hat.
Den Namen Blaue Moschee bekam sie, weil es im Innenraum über 21.000 Kacheln gibt, die überwiegend in blau gehalten sind, auf denen diverse traditionelle Pflanzenmotive zu sehen sind. 260 Fenster lassen die Blaue Moschee in ein fast mystisches Licht tauchen. Die Glasscheiben der Fenster stammen noch aus dem 17. Jahrhundert. Früher umgab die Sultan Ahmed-Moschee eine Mauer, die heute nur noch an der Nordwand steht. Damit wurde die Moschee vom Hof getrennt. Zu der Moschee gehören aber auch noch andere Gebäude. So gibt es eine Armenküche, ein Hospital, einen Basar und auch eine höhere Schule. In einem Gebäude ruht Ahmet I. mit seinen drei Söhnen und seiner Frau.
Besichtigt man die Blaue Moschee, so wird man gleich in dieser ganz besonderen Atmosphäre gefangen. Sie ist auf jeden Fall ein Muss für jeden Istanbul Besucher. Die Blaue Moschee ist einer der beeindruckendsten Bauten auf der Welt. Sultan Ahmet I. Starb, kurz nachdem die Moschee fertig war. Eigentlich wollte er die sechs Minarette noch vergolden lassen, aber das wurde dann doch zu teuer. Er schuf auch ohne Vergoldung mit der Blauen Moschee ein sehr imposantes Bauwerk, das noch heute einen großen Stellenwert unter den Sehenswürdigkeiten in der Türkei einnimmt.
Kurz nach der Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453 durch den damaligen osmanischen Sultan Mehmed II. wurde mit dem Bau eines Palastes auf der Saraybumu, eine Landspitze zwischen Goldenem Horn und Marmarameer, begonnen. Dieses, später als Topkapi Palast bekanntes Bauwerk was in den darauffolgenden Jahrhunderten Regierungs- und Wohnsitz der Sultan und auch der Verwaltungssitz des Osmanischen Reiches.
Heute ist das einstige Konstantinopel als Istanbul bekannt und der Topkapi Palast ist kein Regierungsgebäude mehr sondern bereits seit 1923 ein Museum. Hier werden zahllose Gegenstände wie Waffen, Gewänder und Portraits aus dem osmanischen Reich ausgestellt, ebenso wie einige islamische Reliquien. Insgesamt erstreckt sich der Palastkomplex auf einer Fläche von 69 Hektar.
Möchte man Urlaub in der Türkei machen, dann sollte man sich auf jeden Fall nicht die Kalksinterrassen von Pamukkale entgehen lassen. Pamukkale ist ein sehr schöner Ort, der einiges zu bieten hat, bekannt wurde er aber eben wegen seiner Kalksinterrassen. Diese sind so wunderschön, dass sie von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt worden sind. Diese schönen Kalksinterrassen sind durch die dort ansässigen Thermalquellen entstanden. Da die Quellen heute fast versiegt sind, muss man das Quellwasser zur Erhaltung der Terrassen umleiten. Das Quellwasser wird extra über den Berghang umgeleitet zur Rettung dieses Naturdenkmals. Es wäre wirklich schade, wenn dieser wunderschöne Ort nicht mehr anzusehen wäre.
Eigentlich ist Hierapolis ein griechischer Begriff für „heilige Stadt“. Davon gibt es in der Türkei einige, und hier wollen wir uns mit dem Ort bei Pamukkale in Prhygien, Kleinasien, beschäftigen.
Pamukkale wiederum bedeutet soviel wie Baumwollfestung; das warme Wasser aus den Quellen um Pamukkale und Hierapolis wurde zum Waschen und Färben von Wolle und Baumwolle genutzt.
Durch die Kalkablagerungen bildet das Wasser die Kalksinterterrassen, die zum Weltnaturerbe der Unesco gehören.
Hierapolis war nicht nur wegen der Textilindustrie eine reiche Stadt. Die zahlreichen Thermen mit dem heilsamen Wasser waren Anziehungspunkt für reiche Leute, die sich von Bädern Genesung erhofften. Heute ist Hierapolis eine der beeindruckendsten Ausgrabungsstätten der Türkei.
Kernstück ist das Freilichttheater, das 15.000 Menschen Platz bot.
Die Überreste der Agora, des Versammlungs- und Marktplatzes zeugen davon, dass Hierapolis schon sehr früh als Stadt angesehen wurde. Eine Agora hatten nur Orte mit Stadtstatus.
Zahlreiche Brunnen und das Nymphaeum sind sehr gut erhalten. Nymphen, Naturgeister, zierten damals fast alle umbauten Wasserquellen.
Durch die Stadttore und auf den uralten Steinen der Hauptstraße von Hierapolis spaziert man an Tempeln, Brunnenbauten und Bädern vorbei zur Nekropole.
Die Nekropole, Stadt der Toten, ist ein riesiges Areal mit Totenhäusern, Sarkophagen und Mausoleen. Eine Besonderheit sind die vielen Tumulusgräber, Hügelgräber, unter denen sich das eigentliche Grab befindet.
Die Totenhäuser und Sarkophage sind enorm in ihren Ausmaßen. In ihnen und auch den Tumulusgräbern sind Bänke gebaut worden, damit die Trauernden dort in Ruhe ihrer Ahnen gedenken konnten. Inschriften sind heute zu erkennen, wenn auch für die wenigsten von uns zu lesen.
Hierapolis ist wegen der äußerst gut erhaltenen Ausgrabungen und der Nähe zum Touristenort Pamukkale sehr beliebt. Auf Drängen der italienischen Ausgrabungsleitung hat sich hier viel zum Guten gewendet. Fliegende Händler gibt es nicht mehr, und auch die Hotels wurden abgerissen. Jetzt kann man wieder ungestört die Atmosphäre von Hierapolis genießen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.
Olympia
Die Stadt Kusadasi liegt an der Ägäis südlich von Izmir. Das mediterrane Klima beschert Urlaubern viele Hundert Sonnentage im Jahr. Heiße Sommer und milde Winter lassen hier Früchte wie etwa Zitronen gedeihen. Kusadasi bietet seinen Gästen eine wunderschöne Altstadt. Die Stadt entwickelt einmal wöchentlich durch einen riesigen verwinkelten Basar ein atemberaubendes Flair. Kusadasi wird aufgrund einer dazugehörigen Festung auch die Vogelinsel genannt. Neben Unterhaltung und Kultur bietet Kusadasi seinen Besuchern malerische Buchten und ausschweifende Sandstrände. Die florierende Hafenstadt mit reichem Schifffahrtsverkehr kann darüber hinaus in der näheren Umgebung mit beliebten Sehenswürdigkeiten aufwarten. Ein atemberaubender Sonnenuntergang verleiht der Stadt eine besondere Atmosphäre.
Die griechische Hauptstadt Athen ist ohne Zweifel eine der atemberaubendsten und schönsten Metropolen in ganz Europa. Ist zudem auch die größte und bevölkerungsreichste Stadt des Landes und weiterhin auch eine der ältesten Siedlungen Europas. Hier kommen besonders Kultur- und Städtereisende voll auf ihre Kosten.
Ihre berühmteste und bedeutendste Sehenswürdigkeit ist die Akropolis, welche majestätisch etwas oberhalb der Stadt thront und 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Schon im 19. Jahrhundert lockte die herrliche Akropolis Reisende aus aller Welt an. Auch das berühmte und wunderschöne Kloster Daphni gehört zu den Top-Attraktionen der Stadt und zum UNESCO Weltkulturerbe.
Während einem Aufenthalt in Athen darf aber auch der Besuch des Syntagma-Platzes mit dem Parlamentsgebäude und dazugehörigem Nationalgarten, sowie ein Abstecher zur Athener Triologie, zur Kapnikarea-Kirche, zum Rathaus, zum Turm der Winde und zur Plake (Altstadt) in keinem Fall fehlen.
Mykines
Epidauros
Mystras
Korinth
Istanbul liegt in der Türkei und erstreckt sich über zwei Kontinente, nämlich Europa und Asien. Dadurch vermischen sich in dieser Stadt auch zwei Kulturen, die christliche und die islamische. Istanbul hat auch noch viele historische Bauwerke, die zum Teil aus dem 15. Jahrhundert stammen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind in dieser Stadt zu finden, wie zum Beispiel die Blaue Moschee. Sie besteht aus sechs Minaretten, was sehr selten ist. Diese historischen Bauten sind sehr beeindruckend. Istanbul hat zirka acht Millionen Einwohner. Diese Stadt bietet Ihren Besuchern aber nicht nur die interessante historische Seite, sondern auch viel modernes Stadtleben mit all seinen Facetten.
Um kaum eine andere Stadt ranken sich so viele Mythen und Legenden wie um das sagenhafte Troja. Berühmt wurde der Ort durch die aus der Antike stammende Dichtung Ilias von Homer. Jahrhunderte verbrachten zahllose Reisende und Forscher damit diese legendäre Stadt zu finden und zu erkunden. Heute weiß man, dass sich das einstige Troja im Westen der Türkei befand.
Den bedeutenden Fund machte der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann Mitte des 19. Jahrhunderts, in den darauffolgenden Jahrzehnten legten weitere Ausgrabungen immer mehr Ruinen der einstigen Stadt frei. So kann man heute bei einem Besuch des Ortes unter anderem die alte Stadtmauer bewundern. Seit 1998 gehört die Ausgrabungsstädte zudem zum UNESCO Weltkulturerbe. Während einer Türkei Rundreise sollte man sich also einen Besuch dieser sagenumwobenen Stadt nicht entgehen lassen.
Pergamon ist eine Stadt der Antike, die es auch eigentlich heute nicht mehr gibt. Heute heißt die türkische Stadt Bergama und ist ein beliebter Urlaubsort für Touristen. Nicht nur wegen seiner schönen Landschaft, nein, auch wegen seiner bekannten Geschichte. Früher, ca. im 2. Jahrhundert, war Pergamon immerhin die Hauptstadt des pergamenischen Reiches.
Bekannt war Pergamon nicht nur wegen seiner Tempel, sondern auch wegen seiner Bibliothek. Diese war die zweitgrößte der Welt. Jedoch ist wohl der Pergamon-Altar die größte Touristenattraktion. Bis heute stehen noch Überreste dieses wunderschönen Gebäudes dort. Wer nicht in Urlaub fahren kann oder möchte, kann sich auch mit der Geschichte von Pergamon im Pergamon Museum in Berlin auseinandersetzen.
Pamukkale liegt im Landkreis Denizli und ist eine Kleinstadt mit etwa 2400 Einwohnern. Touristisch gesehen aber ist Pamukkale ein Mekka für Erholungssuchende. Pamukkale sieht aus, als wenn es von Baumwolle überzogen ist. Tatsächlich sind es aber die Kalkterrassen, die Pamukkale ihr Aussehen verleihen. Daher stammt auch der Name, der sich vom Wort Kale – bedeutet Burg - und vom Wort Pamuk ableitet, was soviel wie Baumwolle bedeutet.
Die Sinterterrassen verfügen über kalkhaltige Thermalquellen, die heilende Wirkungen unter anderem bei Rheuma, Nierenleiden und Gicht versprechen. Bade- und Trinkkuren werden angeboten. Die Sinterterrassen von Pamukkale gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Außerdem ist diese Gegend ein Nationalpark, der lediglich barfuß betreten werden darf. Durch den starken Tourismus sind die Quellen so geschädigt worden, dass sie nur noch von einer Seite begehbar sind. Durch die steile Hanglage finden sich in den zahlreichen kleinen Thermalquellen unterschiedliche Wassertemperaturen. In einem Liter Wasser sind 2,2 Kilogramm Kalk enthalten.
Nahe der Stadt Pamukkale liegt der Ort Hieropolis, der antike und geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten zeigt. Verschiedene Gräberarten, Tempel und das gigantische Theater Plutonium, in welchem etwa 15.000 Menschen Platz finden, können besichtigt werden. Pamukkale liegt günstig an der Mittelmeerküste und bietet ein hervorragendes Klima. Bodrum, Marmaris und Fethyie sind von Pamukkale aus bestens zu erreichen und bieten den Touristen traumhafte Sehenswürdigkeiten an. Betreute Bustagesreisen sind zu empfehlen.
Von oben bekommt man mit einem Hubschrauberrundflug bei Nacht ein sensationelles Bild geboten. Zahlreiche Reiserouten, etwa von Bodrum aus in Richtung Pamukkale über Yatagan, bieten schöne Aussichten auf die Flussebenen und die Umgebung. Begleitete Touren durch erfahrene Reiseführer zeigen traditionelle Webereien und der Besucher kann an Teeverkostungen teilnehmen. Das Wetter in Pamukkale bietet ganzjährig angenehme Temperaturen. Selbst im Winter sinken die Temperaturen nie unter die 15-Grad-Marke. Die Sommer werden recht heiß. Pamukkale bietet somit das ganze Jahr über bestes Reisewetter an.
Ephesus – das schreit geradezu nach Geschichte, und zwar griechischer, obwohl Ephesus in der Türkei liegt. Etwa 60 km von Izmir, um Selcuk herum, liegt die ehemals wohl größte und wichtigste Stadt von Kleinasien. Man fand dort den Tempel der Artemis, der Göttin von Wald, Jagd und Schutzpatronin von Kindern und Frauen. Dieser Tempel ist eines der Sieben Weltwunder der Antike, zu denen auch die ägyptischen Pyramiden gehören.
Nach Ephesus, Efes auf Türkisch, kommt man am besten von Izmir aus. Allein die Fahrt ist den Aufwand wert. Die gut ausgebaute Straße E87 in Richtung Torbali und Aydin führt dorthin, durch eine wildromantische Landschaft, die zum Verweilen einlädt und zauberhafte Blicke auf die Küste erlaubt. Ephesus liegt heute nicht mehr direkt an der Küste, wie es zu seinen Hochzeiten einmal war, sondern ist durch Natur- und Klimabedingungen ins Landesinnere verschoben worden.
Wie fast jede Tempelanlage bestand auch der Artemistempel von Ephesus aus vielen kleinen Tempeln, die rund um das Hauptgebäude verteilt waren. Diese waren exakt nach Sonne und Sternen ausgerichtet und nicht einfach wahllos verstreut gebaut.
Heute sind Überreste der Cesus Bibliothek zu bewundern, der Wohngebäude und Hanghäuser, deren Wandmalereien sehr gut erhalten sind. Utensilien aus den Hanghäusern findet man im Ephesus Museum in Selcuk.
Man muss bedenken, dass diese Bauten wahrscheinlich um etwa 5000 v. Chr. entstanden sind; äußerst sorgfältiges Vorgehen und frühzeitiges Erkennen durch die Archäologen haben dafür gesorgt, dass wir heute ehrfürchtig vor den Relikten stehen und sie bewundern können. Gut erhalten sind das große Theater, Toilettenanlagen, die Badeanstalten und der Hadrianstempel.
Wenn man darüber liest, kann man sich die gigantischen Ausmaße von Ephesus nicht wirklich vorstellen. Allein das Hanghaus 2 hat eine Fläche von 4000 m².
Bei einem Besuch der Türkei sollte man hier in Ephesus auf den Spuren der antiken Geschichte wandeln. Es wird ein Erlebnis, das man nicht vergisst.
Die Stadt Izmir an der türkischen Ägäisküste gelegen blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Diese geht bis in das 3. Jahrtausend vor Christus zurück. Der eigentliche Name der Stadt war Smyrna, erst nachdem man nach den Massakern von 1919 und 1922 die Stadt endgültig der Türkei zuschrieb wurde sie offiziell Izmir genannt.
Auf Grund der langen Geschichte und den unterschiedlichen Kulturen die hier gewirkt haben besitzt die Stadt ein reiches historisches und kulturelles Erbe, dazu gehören unter anderem der Saat Kulesi (Uhr-Turm), die antike Agora von Smyrna, der Kulturpark (Messegelände), der Kemeralti Bazaar und das Schloss Kadifekale.
Zudem befinden sich auch in der näheren Umgebung zahlreiche weiter historisch bedeutende Sehenswürdigkeiten. Somit ist es verständlich, dass Izmir Teil jeder größeren Türkei Rundreise sein sollte. Die drittgrößte Stadt des Landes bietet zudem Ausflüge zu vielen traumhaften Badedestinationen.
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