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Ein Land zwischen Mythos und Wirklichkeit. Von den Urwäldern des Amazonas zu Samba und einer Caipirinha am Zuckerhut. Tauchen Sie ein in das Naturwunder Regenwald, schlendern Sie durch malerische Kolonialstädtchen und begegnen Sie Menschen mit dem wohl schönsten Lächeln der Welt.
1. Tag Anreise nach Brasilien
Flug nach Rio de Janeiro.
2. Tag Zu den Wasserfällen
Willkommen im Land des Sambas. Wir legen am Morgen einen kurzen Zwischenstopp in Rio ein und starten gleich weiter durch nach Foz do Iguaçu. Zwei Übernachtungen in Iguaçu.
3. Tag Iguassu
Gleich nach dem Frühstück zieht es uns nach Iguassu. Die »Großen Wasser« - so die Übersetzung des Wortes der Sprache der Guarani-Indianer - liegen in der Nähe des Dreiländerecks Argentinien, Brasilien und Paraguay. Einige der Wasserfälle sind bis zu 82 Meter hoch. Von Stegen aus genießen wir atemberaubende Ausblicke. Das schauen wir uns auch von argentinischer Seite aus an. Hier ergießen 275 Kaskaden ihre Fluten in die subtropische Landschaft. (F, M)
4. Tag Nach Rio de Janeiro
Bevor es mit dem Flugzeug zurück nach Rio geht, statten wir dem Vogelpark nahe der Wasserfälle einen Besuch ab. 180 verschiedene Vogelarten sind hier in großzügigen, teils begehbaren Volieren untergebracht. Doch Vorsicht - die zahmen Tukane streiten sich nur zu gern untereinander um unsere glänzenden und bunten Accessoires! Drei Übernachtungen in Rio de Janeiro. (F, A)
5. Tag Die Stadt des Samba
Cidade maravilhosa - die wunderbare Stadt. Mit diesem Namen bezeichnen die Cariocas ihre Stadt Rio de Janeiro zärtlich. Auch wir erliegen ihrem Charme, wenn wir vom historischen Zentrum aus die Stadt erkunden und auf unserer Tour das städtische Theater, eine verkleinerte Version der Pariser Oper, und den Konvent Santo Antonio mit der ältesten Kirche Rios bewundern. Was für ein Gericht verbirgt sich hinter dem verheißungsvollen Namen Romeo & Julia? Zum Mittagessen probieren wir im glanzvollen Jugendstil-Ambiente der berühmten Confeitaria Colombo brasilianische Köstlichkeiten aus. Gesättigt schweben wir anschließend per Seilbahn auf den Zuckerhut - das Wahrzeichen der Stadt. (F, M)
6. Tag Hinauf zum Corcovado
Wer kennt sie nicht: die riesige weiße Christusstatue, die vom Hausberg Rios die Stadt bewacht? Von hier oben überblicken wir die ganze Guanabara-Bucht. Rundherum erstreckt sich der Wald von Tijuca, ein subtropischer Dschungel, den wir auf dem Hin- und Rückweg durchqueren. »Wir sind nicht nur eine Schule. Wir versuchen den Kindern Selbstwertgefühl zu vermitteln.» beschreibt der Fußballweltmeister Jorginho das Sozialprojekt, dass er inmitten einer der Favelas, der Armenviertel Rios, gründete. Wie das funktioniert, wollen wir uns näher anschauen. (F)
7. Tag Durch Minas Gerais
Während unserer rund achtstündigen Fahrt nach Ouro Preto in Minas Gerais können wir besonders gut die vielfältigen Landschaftsformen des »romantischen Bundesstaats« erkennen. Bei einem Zwischenstopp in Cogonhas do Campo begegnen wir den Werken des Bildhauers Aleijadinho. Der Sohn eines portugiesischen Architekten und einer schwarzen Sklavin gilt als bedeutendster Bildhauer und Baumeister des brasilianischen Barocks. Zwei Übernachtungen in Ouro Preto. 476 km (F)
8. Tag Ouro Preto - Barockes Kleinod
Ein Gegensatz zur mondänen Metropole Rio de Janeiro bildet die heutige Studentenstadt Ouro Preto. Sie war im 18. Jahrhundert das Zentrum des Goldrausches. Sogar aus Portugal kam man, um sich am »Schwarzen Gold« und den Diamanten zu bereichern. Da jedes Grüppchen seine eigene Kirche erbaute, stehen heute gleich dreizehn auf den Hügeln. Wir besichtigen die barocke Altstadt, die in ihrer Art und Pracht einzigartig und seit 1981 UNESCO-Weltkulturerbe ist. Die von niedrigen kolonialen Häusern gesäumten Gassen sind geradezu ein Paradies für passionierte Fotografen. Uns bleibt ausreichend freie Zeit für die Jagd nach dem schönsten Motiv - oder für einen gemütlichen Cafébesuch. (F, M)
9. Tag Zum Tor des Regenwaldes
Auf unserem Weg nach Belo Horizonte, von wo wir spätnachmittags über Brasilia nach Manaus fliegen, wartet mit Mariana ein weiteres Juwel des brasilianischen Barock auf uns. Auch hier treffen wir auf die Arbeiten vom Aleijadinho Antonio Franciso Lisboa. Die Stadtrundfahrt führt uns ebenso zur Kirche São Pedro dos Clérigos, wo wir die wunderbaren Altarbilder seines Zeitgenossen Manuel da Costa Ataíde kennenlernen. Eine Übernachtung in Manaus. 100 km (F, M)
10. Tag Ins grüne Herz Brasliens
Pflastersteine aus Kautschuk und Sand? Um die Vorführungen im Teatro Amazonas nicht durch vorbeifahrende Pferdefuhrwerke zu stören, kamen die Baumeister der Oper auf ganz besondere Ideen. Wir bestaunen dieses nicht zuletzt durch den Film »Fitzcarraldo« von Werner Herzog berühmt gewordene Gebäude auf einer kleinen Stadtrundfahrt. Der Regenwald rund um Manaus gilt als der artenreichste der Welt. Sind es fünf, sind es zehn Millionen Arten? Die Wissenschaft streitet noch um die Größe dieses Superlativs. Von unserer Dschungellodge aus planen wir, je nach Wetter und Wasserstand, gemeinsam Erkundungen der »Grünen Hölle«. Zwei Übernachtungen in der Regenwald-Lodge. (F, A)
11. Tag Naturparadies Regenwald
Was kreischt oben in den Baumkronen - etwa ein Manteläffchen? Links der schillernde Schmetterling und rechts das Knacken - ein Tapir, ein Wasserschwein. Auch die Orchideen, die Baumriesen und die exotischen Früchte begeistern uns. Schließen wir einmal die Augen: Da ist sie plötzlich und hüllt uns ein wie dichter Nebel - die ganze Bandbreite an Gerüchen und Geräuschen des tropischen Regenwaldes. (F, M, A)
12. Tag In die Hauptstadt
Das Zusammentreffen, das »Encontro das Águas«, von Rio Solimões und Rio Negro dürfen wir uns auf unserem Weg zurück nach Manaus nicht entgehen lassen. Im selben Bett fließen die beiden Flüsse viele Kilometer nebeneinander her, ohne dass das tintenschwarze Wasser des einen sich mit dem braun-gelblichen des anderen mischt. Auf geht's nach Brasília! Die Stadt liegt auf dem zentralen Hochplateau des riesigen Landes. Dass sie quasi auf dem Reißbrett entstand, erkennen wir schon bei einem Blick aus dem Flugzeug. Brasília löste Rio de Janeiro 1960 als Hauptstadt ab. Erst drei Jahre vorher hatte man mit dem Bau der Stadt begonnen. Eine Übernachtung in Brasília. (F)
13. Tag Die Kurven des Betons
Brasília wurde in einem bis dahin fast unbesiedelten Gebiet errichtet. Das gab besonders einem Architekten die Möglichkeit, seine kühnsten Träume zu verwirklichen: Oscar Niemeyer schuf eine ästhetisch überwältigende Sinfonie aus Beton, die er selbst mit diesen Worten beschrieb: »Das ganze Universum ist aus Kurven gemacht.« Auf unserer Stadtrundfahrt am Morgen sehen wir, wie dieser Gedanke die einst modernste Stadt der Welt formte. Am Abend startet unser Flug zurück an die Küste. Zwei Übernachtungen in Salvador. (F, M)
14. Tag Salvador, die Seele Brasiliens
Nirgendwo sonst können wir den afrikanischen Einfluss auf Brasilien deutlicher spüren als in der Hauptstadt des nordöstlichen Bundesstaates Bahia. Die Reste des Pelourinho, des einstigen Sklavenmarkts, erzählen uns auf einer ausführlichen Stadtrundfahrt ebenso davon, wie die noch immer lebendige Cantomblé-Religion. Und auch die Küche: Wenn Sie in den letzten Tagen noch keine Feijoada gegessen haben, sollten Sie spätestens hier dieses köstliche Nationalgericht probieren! (F)
15. Tag Rückflug oder Anschlussurlaub
Wollen Sie noch einmal mit dem Elevador Lacerda hinauf in die Oberstadt, um den herrlichen Ausblick zu genießen? Heute ist Zeit für einen eigenen kleinen Ausflug und letzte Besorgungen. Wir genießen die letzten Stunden in Brasilien, bevor wir das Flugzeug in die Heimat besteigen - oder uns für unseren Anschlussurlaub am Meer verabschieden. (F)
16. Tag Willkommen zu Hause
Gegen Mittag kommen Sie in Frankfurt an. Individuelle Heimreise.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)