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Meine Heimat ist für mich das schönste Land der Welt. Ich lade Sie ein, mit mir - einem intimen Kenner des Landes - Myanmar intensiv zu entdecken. Die tiefe Verwurzelung im buddhistischen Glauben hat uns Birmanen fromm, lebensfroh und offen für Begegnungen gemacht. Folgen Sie mir zu uralten Tempeln und Pagoden und begegnen wir dem birmanischen Alltag, meinen Landsleuten bei der Arbeit, beim Einkaufen und beim Plausch.
1. Tag Flug nach Myanmar
Nonstop fliegen Sie nach Singapur.
2. Tag Willkommen in Yangon
Sie landen in Singapur und fliegen gleich weiter nach Yangon, wo Ihre Studienreiseleitung bereits auf Sie am Flughafen wartet. Gemeinsam geht es erst einmal ins Hotel im Zentrum, wo wir Zeit haben, uns zu akklimatisieren. Langsam bereiten wir uns auf das erste Highlight der Reise vor: Abends, wenn sich die untergehende Sonne im Gold der Stupa spiegelt, umrunden wir - barfuß und im Uhrzeigersinn - die große Shwedagon-Pagode und kommen auch innerlich im buddhistischen Myanmar an. Zwei Übernachtungen. (A)
3. Tag Im Alltag Yangons
Gebet, Meditation, Handel und Heilung liegen in Yangon ganz nah beieinander. In der Nähe des lebendigen Bogyoke Aung San-Markt liegt mitten auf einer Kreuzung in der Altstadt die Sule-Pagode. Die Botataung-Pagode ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt am Flussufer. Der liegende Buddha in der Kyaukthatgyi-Pagode ist mit 70 Metern Länge nicht nur der größte des Landes. Die Glasmosaike an seinen Fußsohlen lehren ganz praktisch über die 108 Eigenschaften des Buddhas. Im Nationalmuseum bestaunen wir den Löwenthron aus dem Königspalast in Mandalay. Nachmittags haben wir uns einen ganz besonderen Besuch vorgenommen: Wir wohnen einer Wunderheilung des in ganz Südostasien berühmten Doktors U Shein bei. Welche Rolle dabei das Goldene Aschepulver spielt, und gegen welche Krankheiten es eingesetzt wird? Vor Ort erfahren wir es. Für das Abendessen haben wir uns eine Überraschung für Sie einfallen lassen. Mehr wird nicht verraten! (F, A)
4. Tag Mandalay - die alte Königsstadt
Mandalay - mystischer Ort und kommerzielles Zentrum Zentralmyanmars. Die alte Königsstadt gibt sich geschäftig und entspannt. Wir schauen uns um: Das hölzerne Shwenandaw-Kloster stand einst auf dem Gelände des alten Palastes Mandalays und in der Kuthodaw-Pagode finden wir das aus 729 Steintafeln bestehende »größte Buch der Welt« - Blättern ausgeschlossen. Der riesige Marmorbuddha der Kyauktawgyi-Pagode am Fuße des Mandalay Hill soll von fast 12.000 Männern an seinen Platz getragen worden sein. Der Aufstieg auf den Hügel ist bedeutend weniger anstrengend, belohnt uns aber mit einem grandiosen Ausblick. Drei Übernachtungen in Mandalay (F, A)
5. Tag Mahamuni, Handwerk und Glocke XXL
Das bedeutendste Heiligtum Myanmars ist der legendäre Mahamuni Buddha, über und über mit Blattgold bedeckt. Es soll die einzige Buddhafigur sein, die bereits zu Lebzeiten des historischen Buddhas entstanden ist. Anschließend freut sich jeder, der seinen Koffer nicht zu voll gepackt hat: Wir beobachten Blattgoldschläger, Marmorsteinmetze und Holzschnitzer bei ihrer täglichen Arbeit, und nur die Hartgesottenen animiert dies nicht zu einem kleinen Einkauf. Nach unserer Bootsfahrt durch die trägen Fluten des Irrawaddy stehen wir vor dem unvollendeten Versuch König Bodawhpayas, hier die größte Pagode der Welt bauen zu lassen. Immerhin findet sich nebenan mit 90 Tonnen Gewicht die größte Glocke der Welt - im 12. Jh. gegossen und immer noch ein Klang für sich. 55 km (F, A)
6. Tag Von Klosterwelten und Teakbrücken
Die alte Hauptstadt Ava, heute Inwa, erkunden wir mit Pferdekutschen, bevor wir die pagodengespickte Hügelwelt von Sagaing besuchen, in der Mönche und Nonnen in mehr als 600 Klöstern meditieren und studieren. Hier erwartet uns eine der kleinen aber besonderen Begegnungen der Reise: Im Kloster Zayar Theingi treffen wir Nonnen, mit denen wir über ihr Leben und ihren Glauben sprechen können. Und wenn Sie möchten, segnen die Nonnen Sie, für eine gute Reise und ein friedliches Leben. Im Kloster Bagaya Kyaung Amarapura wartet eine Legion weiterer Buddhastatuen auf unseren Besuch. Dass die U-Bein Brücke mit ihren 1,2 Kilometern die längste Teakholzbrücke der Welt ist, interessiert nur am Rande. Denn hier heißt es verträumt spazieren, staunen und gesehen werden. 60 km (F, A)
7. Tag In die Ebene von Bagan
Bagan ist ein Fest für die Sinne! Wohin das Auge blickt - Tempel und Pagoden, 2.300 an der Zahl. Eine steingewordene Manifestation buddhistischen Glaubens. Wir erkunden zunächst die Shwezigon-Pagode, die als eine der ersten in Bagan erbaut wurde und Pate stand für alle nachfolgenden Sakralbauten. Zum Abend suchen wir uns ein gutes Plätzchen auf der Shwesandaw-Pagode und genießen einen wunderbaren Blick auf die Ebene von Bagan beim Sonnenuntergang. Drei Übernachtungen in Bagan. (F, A)
8. Tag Versteinerter Glaube und Marionetten
Auch heute warten die versteinerten Zeugnisse des Glaubens auf unseren Besuch. Wir erkunden eine Reihe kunsthistorisch wichtiger Tempel und lassen uns in einem Handwerksbetrieb erklären, wie die traditionellen Lackwaren Bagans hergestellt werden. Am frühen Abend fahren wir gemütlich mit Pferdekutschen zu einer kleineren Tempelanlage, wo wir essen und uns das in Myanmar so beliebte Puppentheater anschauen. Wenn Sie möchten, können Sie sich anschließend mit den Puppenspielern persönlich unterhalten. (F, A)
9. Tag Der Berg der Geister
Einmal bei Sonnenaufgang über Bagan schweben! Für viele bleibt dieses unvergessliche Erlebnis ein Traum. Für Sie kann er heute Morgen in Erfüllung gehen, bei einer optionalen Ballonfahrt über die Pagodenfelder. Ob uns anschließend am Fuße des Mount Popa die 37 großen Natgeister einen Streich spielen? Auf jeden Fall werden uns die vielen Schreine, die den volkstümlichen burmesischen Geistern gewidmet sind, bei unserem Aufstieg die 777 Stufen hoch zum Gipfelheiligtum begeistern. Und an klaren Tagen belohnt uns eine traumhafte Aussicht über die Ebene von Bagan für die Anstrengung. 80 km (F, M)
10. Tag Die Höhle von Pindaya
Next Stop Heho: Ein kurzer Flug nur, und wir landen in den Hügeln des östlichen Shan Staates. Ein Abstecher auf dem Weg zum idyllischen Inle-See führt in die Shwe Umin-Höhle bei Pindaya, wo mehr als 8.000 Buddhafiguren auf uns warten, einige seit dem 11. Jh. Vier Übernachtungen. 160 km (F, A)
11. Tag Inle-See
In den kommenden Tagen spielt Wasser eine Hauptrolle: Wir machen uns auf in eine Welt, in der seit Jahrhunderten Menschen in einem oft fragilen Gleichgewicht mit dem See leben, der sie nährt und ihre Heimat ist. Immer wieder kommen wir bei unserer Fahrten in typischen Langbooten durch die sanften Wogen des Sees an Stelzenhäusern vorbei, winken den Bewohnern zu und werden am Ende feststellen, dass die Einbein-Rudertechnik der »Söhne des Sees« nicht nur einmalig ist, sondern auch sehr geeignet für den Fischfang im seichten Wasser. Unterwegs sehen wir die Phaung Daw U-Pagode, Austragungsort des alljährlich im September/Oktober stattfindenden bunten Phaung Daw U-Festes. (F, A)
12. Tag Pagodenwald Kekku
Auch am unteren Inle-See gibt es viel zu entdecken. Zum Beispiel die Geschichte und Kultur der Ethnie der Pa-O, die wir in Kekku besuchen. Die über 2.400 Pagoden bieten ein beeindruckendes Bild. In der Nähe besuchen wir eines der wenigen Weingüter Myanmars und überzeugen uns bei einer Verkostung davon, dass auch in den klimatischen Bedingungen der Tropen gute Weine wachsen. (F, M)
13. Tag Bootsfahrt nach Indein
Wohin es uns heute zieht, ist ein wenig vom Wasserstand des Sees abhängig. Vorgenommen haben wir uns, die ethnische Vielfalt der Region auf dem Schwimmenden Markt von Kyayzarkone kennenzulernen und mit kleinen Booten einem Dorfhaus der Inthas einen Besuch abzustatten. Beim kleinen Dorf Indein sehen wir schließlich ein großes Pagodenfeld voller Stupas des 17. Jh. (F, A)
14. Tag Heimreise oder Anschlussurlaub
Von Heho fliegen wir zurück nach Yangon. Anschließend treten Sie Ihre Heimreise an. 50 km (F)
15. Tag Willkommen zu Hause
Am Morgen landen Sie an Ihrem Ausgangsflughafen.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)