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Das Besondere an dieser Reise ist für mich, dass wir den wunderschönen Süden Spaniens in aller Ruhe und mit Zeit für Ihre persönlichen Bedürfnisse entdecken können. Als Religionswissenschaftlerin macht es mir darüber hinaus natürlich eine große Freude, in der Alhambra und der Mezquita Córdobas zusammen mit Ihnen der großen Idee vom Zusammenleben der drei Kulturen Leben einzuhauchen.
1. Tag Anreise an die Costa del Sol
Willkommen an der Sonnenküste! Wenn Sie nicht allzu spät in Málaga ankommen, sollten Sie gleich heute schon einen ersten Bummel durch die Altstadt machen. Unser Tipp: Im feinen Picasso-Museum können Sie mühelos durch die Stilepochen des Meisters wandeln. Eine Übernachtung in Málaga. (A)
2. Tag Unterwegs nach Ronda
Ein letzter Blick auf die touristischen Hochburgen der Costa del Sol, ein Spaziergang durch die mondäne Altstadt Marbella, und schon geht es in die Berge. Ronda liegt pittoresk eingerahmt vor den Gipfeln der gleichnamigen Sierra. Wir erkunden entspannt die Gassen des historischen Viertels und können in der ältesten Stierkampfarena Spaniens alle Fragen loswerden, die uns rund um das Spektakel einfallen. Unser Tipp für den Nachmittag: Unten in der Schlucht des Guadalevíns haben Sie den besten Fotoblick auf die spektakuläre Brücke, die Ronda in zwei Hälften teilt. Ihre Reiseleitung kennt den Weg. 120 km (F, A)
3. Tag Die Welt der weißen Dörfer
Die Landschaft im Naturschutzgebiet rund um Grazalema hat ihren ganz eigenen Reiz. Ursprüngliche Pinsapo-Wälder und blitzweiße Dörfer begleiten uns bei der Fahrt hinunter an die Weinanbaugebiete des Atlantiks. Sie wollten schon immer einmal wissen, was den »Vino de Jerez« zum Sherry macht? In einer Bodega schmecken wir es! Eine Übernachtung in Cadíz. 130 km (F, A)
4. Tag Cádiz: Fischer, Phönizier und Freibeuter
Maritimer Kontrast: Hier die Lastkräne von Puerto Real, dem großen Atlantikhafen. Dort das windzerzauste Cádiz, die älteste Stadt Europas, nur durch eine schmale Landzunge mit dem Festland verbunden. Die Stadt mit ihren Gassen, Märkten und Plätzen ist pur und authentisch. Die historische Bedeutung der alten Handelsstadt wird uns aber erst im Stadtmuseum so richtig deutlich. Drei Übernachtungen in Sevilla. 170 km (F, A)
5. Tag Sevilla, Andalusiens Hauptstadt
Sevilla, große Opern jeden Tag! Hier flanieren die Señoras mit ihren Herren über prachtvolle Straßen und wir mittendrin. Den Alcázar könnte man auf den ersten Blick für einen maurischen Palast halten. So überraschter sind wir zu hören, dass es der kastilische König Peter der Grausame war, der ihn errichten ließ. Mudejár nennt sich der Kunststil. Dass auch der andalusische Hochadel eine Vorliebe für maurisches Flair hatte, sehen wir im Casa de Pilatos. Worauf haben Sie am Nachmittag Lust? Tapas im Schatten der Kathedrale? Eine Fahrt auf dem Guadalquivir? Fragen Sie Ihren Reiseleiter, er hat noch mehr Tipps auf Lager. (F, A)
6. Tag Sevilla - Kirchenfeste und Flamenco
In der Karwoche ist Sevilla im religiösen Ausnahmezustand. Nirgendwo sonst in Spanien feiert man die Semana Santa mit solcher Inbrunst. Einen Vorgeschmack bekommen wir im Karwochen-Museum der Macarena-Kirche. In der Kathedrale gehen uns die Superlative aus: einer der größten kirchlichen Innenräume der Welt empfängt uns. Am Altar haften hunderte Kilo indianischen Goldes. Unser Tipp für den Nachmittag: Die Einkaufsstraße Las Sierpes bietet alles, was nicht nur Sevillaner Herzen höher schlagen lässt. Gegen Abend werden wir das spanische Temperament spüren. In einem Stadthaus aus dem 18. Jahrhundert im Viertel Santa Cruz befindet sich das Museum, das sich komplett dem Thema Flamenco verschrieben hat. Wir bestaunen die farbenprächtigen Kleider und die traditionellen Anzüge der Musiker und Tänzer. Selbstverständlich wird die Besichtigung mit einer professionellen, feurigen und atemberaubenden Aufführung abgerundet. (F)
7. Tag Römisches und maurisches Erbe
Wo die Zivilisation Andalusiens ihre Wurzeln hat, lernen wir vor den Toren Sevillas, zwischen den Ruinen von Itálica. In der ersten römischen Stadt auf iberischem Boden sehen wir im Amphitheater und in ausgedehnten Villenkomplexen, dass es sich die Römer unter der spanischen Sonne gut gehen ließen. Und die muslimischen Omaijaden eintausend Jahre später? Sie machten aus dem alten römischen Córdoba eine Weltstadt und hinterließen uns eines der spannendsten Bauwerke Spaniens: den Säulenwald der alten Moschee, heute die Kathedrale der Stadt. Gleich um die Ecke, in den verwinkelten Gassen des jüdischen Viertels, macht die Synagoge das Trio der Gebetsräume komplett. Die drei Kulturen hautnah! Zwei Übernachtungen in Córdoba. 140 km (F, A)
8. Tag Córdoba, der Glanz des Kalifats
Auch wenn wir uns bemühen müssen, um in der weiten Ruinenlandschaft vor den Toren Córdobas die prächtige Palaststadt der Omaijaden wieder auferstehen zu lassen: Mit etwas Phantasie spüren wir, wie vor 1.000 Jahren in Madinat al-Zahra das maurische Leben sanft pulsierte. Zurück in Córdoba durchkreuzen wir im Palacio de Viana, einem adligen Stadthaus des 14. Jahrhunderts, Patio um Patio und schnuppern an der reichen Blütenpracht. Am späten Nachmittag bleibt Zeit für einen café cortado oder ein Glas Montilla Moriles in der Altstadt. (F)
9. Tag Auf nach Granada
Oliven, Oliven, Oliven! Auf dem Weg nach Granada sehen wir vor lauter Olivenbäumen den Wald nicht mehr. In einer alten Ölmühle schauen wir uns an, wie aus der Frucht der Bäume gutes und gesundes extra natives Öl entsteht. Dann taucht Granada vor uns auf, herrlich vor der Kulisse der Sierra Nevada gelegen. Wir stürzen uns gleich in das maurische Albaicinviertel und staunen auf dem Plaza San Nicolas über die imposante Alhambra - ein kleiner Vorgeschmack auf Morgen! Zwei Übernachtungen in Granada. 160 km (F, A)
10. Tag Granada - Die Stadt der Nasriden
Die weltberühmte Alhambra mit den Gärten des Generalife! Mehr als 1001 Nacht brauchten die nasridischen Herrscher Granadas, um den Hügel mit den wehrhaftesten und filigransten Bauwerken seiner Zeit in einen Gesamtkomplex zu verwandeln, der heute mit Recht Inbegriff maurischer Architektur in Europa ist. Ganz anders die Capilla Real und die Kathedrale mitten in der Altstadt Granadas. Die Grabkapelle Isabellas und Ferdinands mit dem angrenzenden Renaissancebau atmen feinste Reconquista! Unser Tipp für Ihre freie Zeit am Nachmittag: Tauchen Sie in die Ruhe des Kreuzgangs des ehemaligen Hieronymitenklosters ab. (F, A)
11. Tag In die Bergwelt der Alpujarras
In den idyllischen Dörfern der abgelegenen Bergwelt der Alpujarras lassen wir uns den besten Schinken Andalusiens in einer kleinen Manufaktur auf der Zunge zergehen. Zurück an der Küste, in Málaga, spazieren wir durch die Altstadt, bevor wir uns eine schöne Bar für ein stimmungsvolles Tapasessen suchen. 150 km (F, A)
12. Tag Rückreise oder Anschlussurlaub
Wenn Ihr Flugzeug zurück in die Heimat nicht zu früh abhebt, bleibt Ihnen Zeit, um die Alcazaba oder den bunten botanischen Garten zu erkunden. Und wenn Sie noch ein paar Tage Urlaub nach der Reise gebucht haben, wünschen wir Ihnen viel Spaß! (F)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)