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Diese Reise ist ideal, wenn Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Andalusiens in einer Woche kennenlernen wollen. Mich hat die Region so sehr fasziniert, dass ich vor einigen Jahren gleich hiergeblieben bin. Gerne zeige ich Ihnen mein Andalusien: die geschichtsträchtigen und doch so fröhlichen Städte Sevilla und Córdoba, die Weite der Landschaft, und natürlich meine neue Heimat Granada!
1. Tag Anreise nach Málaga
Ein Flug an die Costa del Sol, ein kurzer Transfer vom Flughafen zum Hotel, und schon sind Sie in der Küstenmetropole Málaga angekommen. Wenn Sie früh genug da sind, lockt die liebevoll restaurierte Altstadt. Oder das Picasso-Museum. Oder das im März 2011 eröffnete neue Kunsthighlight der Stadt, das Museo Carmen Thyssen. Wie auch immer, von Ihrem Hotel sind Sie bequem in 15 Minuten im Zentrum Málagas. Abends lernen wir uns zum ersten Mal kennen und essen gemeinsam zu Abend. Eine Übernachtung in Málaga. (A)
2. Tag Über Gibraltar nach Sevilla
Immer nach Westen, entlang der Costa del Sol und ihrer Geschichten, geht es nach Gibraltar. »The Rock« grüßt uns schon von weitem mit seinen imposanten 426 Metern Höhe. Mit Kleinbussen umkurven wir Stadt und Fels und schnuppern britisches Flair im spanischen Süden. Abends dann, nach einer Fahrt durch das Hinterland der Costa de la Luz mit ihren endlosen Stierweiden und Weinanbaugebieten, taucht Sevilla vor uns auf - die Königin und Hauptstadt der andalusischen Städte. Zwei Übernachtungen in Sevilla. 280 km (F, A)
3. Tag Sevilla - die Hauptstadt Andalusiens
Prächtige Bauten wie der königliche Alcázar, die Kathedrale mit der Giralda und der Adelspalast Casa de Pilatos erzählen von der maurischen Vergangenheit Sevillas und dem Goldenen Zeitalter, als die Stadt das Monopol für den Handel mit der Neuen Welt besaß und die schwerbeladenen Schiffe Gold und Silber im Hafen löschten. In den verwinkelten Gassen des Viertels Santa Cruz hören wir mit Erstaunen, dass Rossini nie einen Barbier in Sevilla kannte und folgen den Spuren des Sevillaner Künstlers Esteban Murillo. Im María Luisa Park müssen wir uns entscheiden: Haben wir mehr ein Auge für den Alltag der kleinen grünen Lunge Sevillas oder lassen wir uns von den imposanten historistischen Gebäuden der Ibero-Amerikanischen Ausstellung von 1929 gefangen nehmen? (F, A)
4. Tag Der Säulenwald von Córdoba
Eine gut zweistündige Fahrt durch die fruchtbare Ebene des Guadalquivir nach Osten, und schon wartet der zweite Höhepunkt der Reise auf uns. Und was für einer! Der Besuch der Mezquita, der mehr als tausend Jahre alten Omaijaden-Moschee, ist allein die Reise wert. Wir treten in das Halbdunkel des Waldes von mehr als 850 Säulen ein, und wissen gar nicht, wo sich unser Blick zuerst festhalten soll. An der Weite des Raumes? An den byzantinischen Mosaiken der Mihrabnische? Auf jeden Fall wird schnell deutlich, warum Córdoba damals die bedeutendste und größte Stadt Europas war. Im Gewirr der Gassen des ehemaligen jüdischen Viertels dann der Kontrapunkt: die kleine Synagoge. Hier lässt sich bestens über Möglichkeiten und Grenzen des Zusammenlebens der großen Buchreligionen philosophieren. Eine Übernachtung in Córdoba. 180 km (F, A)
5. Tag Der Glanz der Kalifen
Am Rande Córdobas, an den grünen Hängen der Sierra Morena, besuchen wir die Überreste Madinat al-Zahras, der sagenumwobenen Palaststadt des Omaijaden-Kalifats. Auch wenn zwischen den Ruinen etwas Fantasie gefragt ist, die Ausdehnung der Anlage wird uns genauso beeindrucken wie die Gesandten des ottonischen Hofes, die trotz politischer Differenzen vom Glanz Madinat al-Zahras begeistert waren. Jenseits endloser Olivenhaine, zu Fuße der schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada, liegt Granada. Ein Streifzug durch die Gassen des maurischen Albaicín-Viertels bietet uns immer wieder faszinierende Ausblicke auf die majestätische Alhambra. Ein kleiner Vorgeschmack auf den kommenden Tag! Zwei Übernachtungen in Granada. 170 km (F, A)
6. Tag Maurisches Granada
Die Alhambra - der Orient im Okzident! Heute erkunden wir in aller Ruhe das letzte Zeugnis islamischer Architektur auf europäischem Boden und hören in den intimen Höfen des Palastes und den Gartenanlagen des Generalife von Geschichten aus 1001 Nacht. Aber wir zollen auch den christlichen Eroberern Granadas von 1492 Tribut. In der Capilla Real stehen wir an den Gräbern der Katholischen Könige Ferdinand von Aragón und Isabella von Kastilien, bevor wir die imposante Renaissance-Kathedrale besuchen. In einer der zahlreichen Bars im Zentrum findet sich danach bestimmt noch ein Plätzchen, um bei einem Glas Wein den Alltag Granadas an sich vorbeiziehen zu lassen. (F, A)
7. Tag In der Bergstadt Ronda
Ronda: Der letzte Höhepunkt der Reise. Hier hat sich die Natur etwas Besonderes einfallen lassen. Eine tiefe Schlucht trennt die Neustadt von der pittoresken Altstadt. Klar, dass der Mensch sich gefordert sah und imposante Brücken über den Abgrund baute. Wir entdecken die ruhigen Gassen, besuchen einen Adelspalast und stehen unvermittelt vor der Geburtsstätte des modernen Stierkampfs, der Arena von Ronda. Wo sich schon echte Kerle wie Ernest Hemingway am Kampfe erfreuten, lassen wir uns in die Feinheiten des Stierkampfs einführen - ganz unblutig. Eine Übernachtung in Málaga. 220 km (F, A)
8. Tag Rückreise oder Anschlussurlaub
Wenn Sie noch etwas Zeit vor Ihrem Abflug haben, sollten Sie diese auf keinen Fall im Hotel verbringen. Málaga hat sich in den vergangenen Jahren sehr herausgeputzt und bietet alle Möglichkeiten für einen entspannten Sonntag: egal, ob Sie sich die Kathedrale oder den Burgberg Gibralfaro anschauen wollen oder einfach nur mit den Einheimischen unter Palmen flanieren möchten. Und wenn Sie sich für einige Tage Verlängerung entschieden haben, beginnt heute Ihr Urlaub nach der Reise.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)