Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)
Gleich bei meiner ersten Reise in den Himalaya war ich von den Landschaften und der tiefen Religiosität der Menschen überwältigt. Genau wie bei dieser Reise bin ich über den Landweg gekommen. Für mich gibt es keine bessere und schönere Art der Annäherung an eine außergewöhnliche Region Indiens, deren Rituale und Zeremonien vielen Menschen verborgen bleiben. Ich öffne Ihnen die Türen!
1. Tag entspannt und Nonstop nach Delhi
Am Abend startet Ihre Reise, die ein unvergessliches Erlebnis verspricht.
2. Tag Delhi - Hardwar
Nach der Ankunft in Delhi am Morgen sind Sie bei Ihrem Reiseleiter gleich in den besten Händen. Das Frühstück im Hotel macht alle fit für die erste Besichtigung: Der Sai Baba Tempel wartet auf uns. Der Jan-Shatabdi-Express bringt uns dann in die Pilgerstadt Hardwar am Fuße des Himalaya, bekannt als eine der sieben heiligsten Orte Indiens und als »Gateway to the Gods«. Wir bleiben zwei Nächte in diesem vibrierenden Ort am Ganges. (F, A)
3. Tag Ausflug nach Rishikesh
Spätestens beim Rundgang durch Rishikesh fühlen alle, dass diese Indienreise anders ist. Schon die Beatles kamen in den 60er Jahren zum Meditieren in das pulsierende Städtchen am Fuße der Shiwalik Berge und die unzähligen Pilger, Yogis und heiligen Männer schaffen im Schatten der Tempel und Schreine eine Atmosphäre, die jeden Besucher der westlichen Hemisphäre genauso betört wie verstört. Völlig unüberschaubar ist für uns die hinduistische Götterwelt, entziehen kann sich der Intensität spirituellen Erlebens jedoch niemand. 25 km (F, A)
4. Tag Hardwar - Amritsar
Heute schauen wir uns einige der wichtigsten hinduistischen Tempel und Ashrams in Hardwar an. Auch an diesem Ort herrscht rund um die Uhr eine fast magisch anmutende spirituelle Atmosphäre, die uns sogleich wieder in ihren Bann zieht. Die anschließende, etwa siebenstündige Zugfahrt mit dem Shatabdi-Express nach Amritsar lässt uns etwas verschnaufen. In der Heimat des legendären Goldenen Tempels werden wir zwei Nächte Quartier beziehen. (F, A)
5. Tag Amritsar - Gold und Gebackenes
Der Goldene Tempel gilt als wichtigstes Heiligtum der Sikhs. Die Erstürmung des Tempels führte zur Ermordung Indira Gandhis und so sind Religion und Politik auch hier nicht leicht zu trennen. Bunte Pilgerströme begleiten uns anschließend bei unserem Ausflug nach Tarn Taran, einem faszinierenden Gurudwara (Sikh-Tempel) mit einem beeindruckenden Tauchbecken und einer riesigen »Mensa« zur Verpflegung der Pilger. Hier können wir sogar unseren eigenen Chapati backen! (F, A)
6. Tag Amritsar - Dharamsala
Eine lange aber abwechslungsreiche Fahrt durch ein ständig wechselndes Bergpanorama prägt den heutigen Tag. Nurpur mit seinem bedeutenden Krishna-Tempel ist uns natürlich einen Stopp wert. Tagesziel ist die ehemals britische Hill Station Dharamsala, heute Sitz des Oberhauptes der tibetischen Buddhisten, des Dalai Lama, und der tibetischen Exilregierung. So skurril es klingen mag: Kolonialer Stil und buddhistische Lebensart finden an diesem Ort zusammen. Wir betten unser Haupt zur ersten von zwei Nächten nach einem Tag voller intensiver Eindrücke. 200 km (F, A)
7. Tag Upper Dharamsala: Sitz des Dalai Lama
Der ganze Tag steht für Besichtigungen und Spaziergänge in der schönen Umgebung Dharamsalas zur Verfügung. Wie wäre es mit einem Besuch des Dalai Lama-Klosters, der tibetischen Siedlung McLeod Ganj und der lebendigen Basare? Ihr Reiseleiter macht Sie am Abend mit den Grundzügen der buddhistischen Lehre vertraut. (F, A)
8. Tag Lower Dharamsala: Unter Tibetern
Den heutigen Tag verbringen wir mitten in einem »Bildungszentrum« für tibetische Kultur. Im Norbulingka Institute of Tibetan Culture, der Winterresidenz des Dalai Lama, gibt es neben einem sehr schönen buddhistischen Tempel ein wirklich bemerkenswertes Museum. In anschaulicher Weise bringt es dem Besucher die verschiedenen tibetischen Volksgruppen mit ihrer Kultur und Folklore näher. Hier werden auch die traditionellen tibetischen Handwerke wie Thangkamalerei, Teppichknüpferei und Bronzebearbeitung gelehrt. Wir nächtigen authentisch im einfachen aber sauberen Gästehaus des Klosters (alternativ Übernachtung in einem Hotel in Upper Dharamsala). (F, A)
9. Tag Dharamsala - Palampur
Nach dem Frühstück brechen wir nach Kangra auf und besuchen das bedeutende Hindu-Heiligtum. Das ganze Jahr über werden im Brajreshwar Devi Tempel rund um die Uhr von Tausenden von Pilgern hinduistische Zeremonien, sogenannte Pujas, abgehalten. Die Farbenpracht des Tempelbasars und das bunte Treiben der Besuchermassen sind unbeschreiblich und hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck bei jedem der seltenen Gäste aus dem hier so exotischen Westen. Die Welt einmal anders herum! Nach einem Besichtigungsstopp am mächtigen Kangra-Fort geht es weiter zum Taragarh Palace Hotel, einem ehemaligen Maharajapalast. Das Erlebte besser verstehen zu können, ist Ziel eines Reiseleitervortrages am Abend. Zwei Übernachtungen. 50 km (F, A)
10. Tag unter Dampf
Mit etwas Glück fahren wir heute an Bord des Kangra-Valley-Toy-Trains, einem von Dampf- oder Dieselloks gezogenen Nostalgiezug, nach Joginder Nagar. Mit viel Pech fällt dieser wieder einmal aus. Die Busfahrt nach Bir führt uns in ein zweites Zentrum des tibetischen Buddhismus. Verwirrend viele Sekten haben hier noch mehr Tempel errichtet, und wer jetzt den verschiedenen Glaubensrichtungen und Schulen noch etwas hinterherhinkt, hat diese Region Indiens schon fast verstanden. Es ergibt sich fast immer die Gelegenheit, an einer Gebetszeremonie teilzunehmen. (F, A)
11. Tag Palampur - Nalagarh
Auf dem Weg nach Nalagarh bewundern wir den imposanten Jwalamukhi Tempel mit seinen goldenen Kuppeln, ebenfalls ein wichtiger Wallfahrtsort für jeden Hindu auf dem Weg nach Amarnath, dem heiligen Schrein im Himalaya. Der Anandhpur Sahib Komplex ist ein weiteres Beispiel der monumentalen Tempelbaukunst der Sikhs. Erst gegen Abend erreichen wir unser Palasthotel in Nalagarh, wo wir im einzigartigen Flair geschichtsträchtiger Mauern auf einem Hügel weit über der Stadt übernachten. 210 km (F, A)
12. Tag Nalagarh - Delhi
Delhi liegt am Ende unserer heutigen langen Fahrt. Nutzen Sie den Rest des Tages, entspannen Sie am Pool oder gehen Sie auf Erkundungstour. Drei Übernachtungen. 300 km (F, A)
13. Tag Delhi: Moslems, Jains und Sufis
Ein Besuch der eindrucksvollen Freitagsmoschee, der Jama Masjid in Alt-Delhi, gewährt Einblick in die islamisch geprägte Geschichte Indiens. Der Jainismus, eine weitere Religionsrichtung Indiens, manifestiert sich in den Tempeln im alten Basarviertel Delhis. Hier erfahren wir, warum die Anhänger dieser Sekte häufig mit Mundschutz und Besen zu sehen sind. Schließlich lernen wir auch die Sufi-Sekte und ihre Lehre kennen und beenden den Tag dann mit einem Besuch des Lotus-Tempels, erbaut von Anhängern der Bahai Religion. (F, A)
14. Tag Delhi: Alt- und Neu-Delhi
In Alt-Delhi besuchen wir zunächst das mächtige Rote Fort und die Mahatma-Gandhi-Gedenkstätte Raj Ghat. Es folgt die Besichtigung von Neu-Delhi mit Humayuns-Grabmal, dem Vorläufer des Taj Mahal, dem Siegesdenkmal Qutub Minar und dem modernen Regierungsviertel mit dem India Gate. (F, A)
15. Tag Heimreise oder Anschlussurlaub
Frühmorgens heißt es Abschied nehmen. Sie fliegen zurück nach Deutschland zu Ihrem Abflughafen. Sollten Sie sich für »Mehr Urlaub danach« entschieden haben, so beginnt heute Ihr Anschlussurlaub.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)