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Im Zentrum Indiens konzentrieren sich UNESCO-Welterbestätten wie in keiner anderen Region des indischen Subkontinents. Vielen ist eines gemein sie verdanken ihre Entstehung dem Hinduismus. Nirgendwo können wir die verschiedenen Facetten der Religion so eingehend erleben wie bei dieser Reise in den alten Tempeln genauso wie in den Gesichtern der Menschen, die hier beten. Mit meiner Erfahrung möchte ich Sie behutsam in all diese Aspekte einführen.
1. Tag Anreise in das Herz Indiens
Am Nachmittag beginnt Ihre »Schatzsuche« mit dem Flug via Dubai nach Hyderabad.
2. Tag Hyderabad: mehr als nur High Tech
Morgens erreichen Sie Hyderabad, wo Sie Ihr Reiseleiter begrüßt und Ihnen nach einer kleinen Erfrischungspause ein wenig Zeit zur Erholung gönnt. Um uns schnell an die neue Zeitzone zu gewöhnen, starten wir mit unserem Programm und bummeln durch die Altstadt mit dem Triumphbogen Char Minar und der Mecca-Moschee. Wir werden hier zwei Nächte bleiben und den heutigen Abend eher ruhig ausklingen lassen. (A)
3. Tag Festungsstadt Golkonda
Der Tag beginnt mit einem Ausflug nach Golkonda, einflussreiche Festungsstadt des 16./17. Jahrhunderts, wo unter anderem die Mausoleen und Kuppelgräber der Sultane von Hyderabad zu bewundern sind. Nachmittags haben wir Zeit und Gelegenheit zum Basarbummel oder Entspannen im Hotel. (F, A)
4. Tag versteckte Kulturschätze in Bidar
Wir gehören zu den wenigen handverlesenen Gästen, die sich für die ländlich anmutende Moslemstadt Bidar interessieren. Bestaunen können wir hier das eindrucksvolle Fort, die Freitagsmoschee und die Grabstätten der Bahmani-Sultane. Nach der Erkundung dieser mittelalterlichen Stadt fahren wir weiter zu unserem einfachen Hotel in Gulbarga. 250 km (F, A)
5. Tag Córdoba in Indien
Gulbarga präsentiert sich uns als einzigartige Synthese hinduistischer und muslimischer Kultur. Bahman Shah machte es bereits 1350 zu seiner Hauptstadt und schmückte es mit wunderschönen Palästen, Moscheen, Regierungsgebäuden und Basaren. Die Große Freitagsmoschee, einmalig in ihrem Aufbau, erinnert an den Stil spanisch-maurischer Baumeister und wird deshalb oft mit der Moschee von Córdoba verglichen. In Bijapur besuchen wir auch das Mausoleum Ibrahim Rouzas. Zwei Übernachtungen in einem einfachen Hotel. 180 km (F, A)
6. Tag Gol Gumbaz, Indiens Petersdom
Bijapur soll in seinen Glanzzeiten eine Ausdehnung von 48 Quadratkilometern gehabt haben. Die Stadt beherbergt zahlreiche Monumente aus der Zeit der baufreudigen Adil Shahi-Sultane (15. und 16. Jahrhundert) in schönster landschaftlicher Umgebung. Hier befinden sich einige der feinsten Moscheen des Dekkan sowie das berühmte Mausoleum Gol Gumbaz mit seiner mächtigen Kuppel, die an den Petersdom in Rom erinnert. Auch sehen wir die Malik-e-Maidan, die größte mittelalterliche Kanone der Welt. (F, A)
7. Tag Badami - Höhlentempel in rotem Sandstein
Weiter geht es von Bijapur nach Badami, der Hauptstadt der frühen Chalukyas. Das landschaftlich faszinierende Städtchen liegt am Fuße schroffer Felsen. Der aufgestaute See, rote Sandsteinklippen, weiße Häuser, alte Festungsanlagen und Tempel und schließlich die in den Fels eingehauenen Höhlentempel mit meisterhaften Reliefs und Skulpturen aus den hinduistischen Mythen schaffen eine ausgesprochen reizvolle Perspektive. Zwei Übernachtungen in einem einfachen Hotel. 100 km (F, A)
8. Tag UNESCO-Welterbestätte Pattadakal
Ausflug zur UNESCO-Welterbestätte Pattadakal, Heimat von zehn bedeutenden Tempeln aus der Zeit der Chalukya-Könige. Aihole, die ehemalige Hauptstadt des Chalukya-Reiches, ist mit seinen über hundert Tempeln als Wiege indischer Kultur bekannt. Wir sehen hier die ältesten Sakralbauten des Landes. 100 km (F, A)
9. Tag Vijayanagar, »Stadt des Sieges«
Auf der Fahrt nach Hospet begegnen wir in Ilkal einer Sariweber-Gemeinschaft und haben die Gelegenheit, die Dorfbewohner bei einem typischen Handwerk zu erleben. Gern wird Ihr Studienreiseleiter von den hiesigen Lebensbedingungen und dem Arbeitsalltag erzählen. Gegen Mittag erreichen wir Hospet, Ausgangspunkt für den Besuch der alten Hauptstadt Hampi, die zum UNESCO-Welterbe zählt. Als Sitz des 200 Jahre währenden Vijayanagar-Reiches (14. bis 16. Jahrhundert), verstand sich Hampi als mächtiges hinduistisches Bollwerk gegen den vordringenden Islam. Vijayanagar galt als zweites Rom, und sein Reichtum und seine Macht waren legendär. Zwei Übernachtungen in einem einfachen Hotel. 180 km (F, A)
10. Tag Ruinenfelder mit Welterbestatus
In aller Ruhe können wir heute die Sehenswürdigkeiten von Hampi/Vijayanagar bewundern, die sich auf einer Fläche von rund 26 Quadratkilometern zwischen Zuckerrohrfeldern und eindrucksvollen Granitformationen finden. Dazu gehören unter anderem der Lotus Mahal, das Queens Bath, der Hazara-, der Narasimha- und der Vitthala-Tempel. 32 km (F, A)
11. Tag das Dekkan-Plateau
Die Fahrt von Hospet nach Hassan ist zwar lang, wird aber nicht langweilig. Die interessante Landschaft des Dekkan-Hochplateaus bietet immer wieder Abwechslung. Gegen Abend erreichen wir pünktlich zur Nacht Hassan. 335 km (F, A)
12. Tag Juwelen indischer Tempelarchitektur
Zunächst machen wir einen Ausflug zu den im Hoysala-Stil (12. bis 13. Jahrhundert) erbauten Tempeln von Belur und Halebid. Die in Speckstein und Schiefer gearbeiteten Tempel mit ihren filigranen Skulpturen zählen zu den Meisterwerken indischer Tempelarchitektur und Steinmetzkunst. Anschließend geht die Fahrt weiter nach Mysore. Zwei Übernachtungen. 220
km (F, A)
13. Tag Mysore - Maharajas und mehr
Mysore, ehemalige Hauptstadt des Maharaja-Staates am Fuße des Chamundi-Berges, gilt als eine der schönsten Gartenstädte Südindiens und bezaubert durch seine Düfte von Sandelholz, Jasmin, Rosen und Frangipani. Während der Stadtrundfahrt besuchen wir den großen Maharajapalast mit Museum, den Chamundi-Tempel und die über fünf Meter hohe monolithische Statue des Nandi-Stieres. Nutzen Sie den Nachmittag für eigene Erkundungen im Schlenderschritt und tauchen Sie tief in die Stimmung des gelebten Alltags dieser Stadt ab. (F, A)
14. Tag auf der Schiene durch Indien
Der Tempel von Somnathpur ist ein Glanzstück der Hoysala-Kultur (80 km). Nach seiner Besichtigung steigen wir ein in das wichtigste Transportmittel Indiens. Eine rund siebenstündige Bahnfahrt mit dem Shatabdi-Express bringt uns nach Madras. Hautnaher und intensiver kann man eine Reise durchs Land kaum erleben! Eine Übernachtung in Madras. (F, A)
15. Tag am Indischen Ozean
Nur eine kurze Fahrt ist es bis Mahabalipuram, wo die berühmten Fünf Rathas sowie die Höhlen- und Strandtempel auf uns warten. Nachmittags bietet sich die perfekte Gelegenheit für entspannte Stunden an den Stränden der Coromandelküste. Eine Übernachtung. 50 km (F, A)
16. Tag Stadtrundfahrt in Madras
Frühes Aufstehen ist heute kein Muss! Schon viel wusste Indien uns in den letzten Tagen zu erzählen und wir wollen das Bild auf einer Stadtrundfahrt in Madras am Nachmittag komplettieren. Dann heißt es Abschied nehmen. Bis zum Abflug stehen noch einige Zimmer zum Frischmachen zur Verfügung. Spätabends Fahrt zum Flughafen. Sollten Sie sich für »Mehr Urlaub danach« entschieden haben, so beginnt heute Ihr Anschlussurlaub. 50 km (F, A)
17. Tag Heimreise
In der Nacht vom 16. auf den 17. Tag Rückflug über Dubai zum Ausgangsflughafen und individuelle Heimreise.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)